Hauptsache die Haare liegen

Da Hamm’se doch tatsächlich auch was vom Spiel gezeigt, obwohl die Screentime vom Kloppo schon ziemlich hoch war. Da die Formel1-Experten von RTL beim ersten Klopp-Spiel Dienst hatten, war es schon ein wenig enttäuschend, dass man nicht dauerhaft den Splitscreen aktiviert hat. Der Weißabgleich mit den Zähnen war allerdings auch alles andere als dankbar. Neben den schwarzen Trikots war es fast so, als ob man ohne Spezialbrille in die Sonnenfinsternis gucken musste. Ansonsten unsere Stilkritik: wenn der Bundestrainer noch einmal dieses kultige Käppi trägt, ist er ganz kurz vor Steffen Baumgart und der bekommt inzwischen nicht einmal mehr einen Job bei Hansa. Also Obacht und vielleicht beim nächsten mal doch einen anderen Hut ausprobieren. Bei einem Ted-Lasso-Schirm könnte man noch mehr von den teuer aufgeforsteten Haaren sehen. Da könnte sich Friedrich Merz auch mal ein paar Haarpflege-Tipps holen, deren Effekt man direkt in den Umfragen sehen würde. Der letzte Bundeskanzler, mit einer satisfaktionsfähigen Frisur war schließlich Gerhard Schröder und „schrödern“ ist bis heute ein Synonym dafür, dass man sich dem Alter nicht einfach so ergeben muss. Und das ist doch mal ein Statement an den politischen oder sportlichen Gegner. Sogar ein José Mourinho ist immer noch auf dem ersten Trainermarkt unterwegs. Inzwischen leicht grau wie Schröder, aber weiterhin unbequem für seine Gegner. Also die von der Presse, die sich trauen freche Fragen zu stellen. Falls doch nur sportliches Graubrot passend zum Haupthaar geliefert wird, hat man immer noch den maximalen Entertainment-Faktor, wenn mal wieder ein Journalist weggebissen wird. Im Vergleich zu Donald Trump, über dessen Frisur man kaum etwas kritisches gehört hat, sind aber all diese Alpha-Rüden blutige Anfänger. Also solange nicht Klopp-TV exklusiv die Länderspiele im Splitscreen überträgt, ist noch alles im Grünen Bereich. Der Kopfgrätsche-Screen zeigt auf jeden Fall ein Bild für Samstag 10:30 an. Ob Mittwoch 18:00 Uhr noch etwas zu erkennen sein wird, kann nicht garantiert werden. Falls nicht, könnt ihr demnächst Mittwochs wieder Frisörtermine machen.  

Einer von drei Streifen

Also gekocht hat er, der Kloppo. Man hat Ungewöhnliches erwartet und wurde bei der ersten Kadernominierung nicht enttäuscht. Da wurde man mal wieder gefordert und hatte leichte Klinsi-Vibes als er damals Robert Huth, Thomas Hitzlsperger oder David Odonkor aus dem Hut zauberte. Ein paar Buddha-Figuren auf dem Dach hätten eigentlich das Bild abgerundet, aber The Normal One will offensichtlich wieder mehr Volksnähe erreichen. Teilweise kommt er sogar persönlich bei den Vereinen, in den Vereinsheimen und in den Stadien vorbei. Das hatte sein Vorgänger noch als überflüssige Symbolpolitik eingeordnet. Er fand als Millenial das Home Office effektiver für sich. Der „Einer von 83 Millionen“-Stil des neuen Bundesheilands hat dann hoffentlich auch einen ähnlichen Effekt wie die Aktion als die NASA auf die schlechten Einschaltquoten bei den Raketenstarts mit einer neuen Strategie reagierte. Niemand wollte mehr die studierten elitären Fachnerds sehen, weshalb ein Astronautencasting im Volk gestartet wurde, bei dem Homer Simpson und Barney Gumble am Ende übrig blieben. Das Ende ist bekannt: Barney wuchs über sich hinaus, wurde alkoholrückfällig, Homer flog ins All, seine Kartoffelchips führten zur Fastkatastrophe und am Ende gab es eine Parade für einen seelenlosen Stahlbolzen. Das sollte Kloppo bei seinem neuen Weg stets als Warnung im Hinterkopf behalten. Aber immerhin gab es bei der Parade viele Fahnen und von denen möchte er ja einige wieder zurückholen. Dass Adidas nicht schon an Deutschlandfahnen näht, die Kloppos Gesicht statt des Bundesadlers zeigen, ist eigentlich ein Wunder. Der Stunt mit den Käppis war aber vermutlich fast ihr letzter bevor Nike übernimmt. Aber eigentlich wäre es Klopp patriotische Mission, den Deal mit den Amerikanern rückabzuwickeln und uns nicht nur Schwarz, Rot und Gold sondern auch die drei Streifen zurückzuholen. Dann kann er nach dem Bundestrainerjob sogar noch Bundespräsident werden. Ein paar Fußballspiele soll es bis dahin wohl auch geben. Das entnehmt ihr aber bitte der Tagespresse. Ich muss mir schon Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 merken.

In Spielzeiten des abnehmenden Lichts

Wann die letzte spektakuläre Sonnenfinsternis in unseren Breiten war, war in unserer Erinnerung nicht so einfach herauszufinden. Aber dass wir just in dem Moment einer SoFi Kopfgrätschten, dürfte eine Premiere gewesen sein. Eine hundertprozentige Sonnenfinsternis ist natürlich nicht so häufig zu beobachten und das letzte mal in Mitteleuropa gab es die im Jahr 1999. Die Frühergeborenen erinnern sich vielleicht noch wie sie an einem 11. August damals durch eine Spezialbrille und mit Furcht vor dem Millennium-Bug in der absoluten Finsternis standen. Unser Bundestrainer war Sir Erich Ribbeck und ich musste das erste mal nach Wismar, um mich für ein Studium einzuschreiben. Partielle SoFis gab es seit dem aber noch einige. Z.B. am 31.05.2003, was tatsächlich ein Samstag war. Allerdings konnte man die am besten in Schottland und Island beobachten und wahrscheinlich schauten wir vom Kopfgrätschen am Samstag nicht einmal zum Himmel. Unser Bundestrainer war Rudi Völler und der hatte mit Island nicht so gute Erfahrungen gemacht. An die partielle Sonnenfinsternis am 04.01.2011 kann man sich aufgrund des Jahresanfangs eventuell noch erinnern. Der Dienstag war aber garantiert kein Kopfgrätsche-Tag und wer damals Bundestrainer war, habe ich leider vergessen. Wahrscheinlich der Gleiche wie am 20.03.2015. Einem Sonntagmorgen. Sie wird zwar als Totale SoFi mit 83% gewertet, aber sie war kaum auf Land zu beobachten. Und Land ist beim Kopfgrätschen (Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00) nun einmal eine essenzielle Zutat. Und Licht eigentlich auch. Deshalb sind wir froh, dass das Risiko weiterer einschränkender SoFis auf absehbare Zeit gering ist. Denkt deshalb auch weiterhin an Sonnencreme. Bundestrainer Jürgen Klopp empfiehlt dieses Produkt zum erfolgreichen Spachteln: https://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/-Brand-Active-holt-Juergen-Klopp-fuer-Metylan-vor-die-Kamera-97144. Dass diese Nachricht von dem Tag einer partiellen Sonnenfinsternis stammt, kann kein Zufall sein…  

Don’t schlotter back in anger 

Der Morgen frisst die Nacht wie der Neuer paar Bier
Er hat zur Asche gemacht, was Wirtz nicht konnte
Und hier im alten E-Werk steht der Ruin von Undav


Der Deniz unserer Sehnsucht, er hebt nicht mehr ab
Keine falschen Versprechen, uns bleibt der Break-up
Steh im Boston Stadium der Gefühle allein


Und ich sag: „Goodbye, arrivederci“
Denn unsere Zeit ist vorüber
„Blick niemals zurück“, hör Kimmich noch sagen
Oh, Julian
Oh, Julian


Der Tah, er fährt gerne mit, doch wir sterben nur halb
Auf der Achterbahn des Glücks, mitten im Looping der Halt
So sind wir Hals über Klopp durcheinander gefall’n


Und ich sag: „Goodbye, arrivederci“
Denn unsere Zeit ist vorüber
„Blick niemals zurück“, hör Kimmich noch sagen
Oh, Julian
Oh, Julian


Und so gingst du davon
Der Abschied hat Saison


Goodbye, arrivederci
Goodbye
Goodbye, arrivederci
Goodbye


Und ich sag: „Goodbye, arrivederci“
Denn unsere Zeit ist vorüber
„Blick niemals zurück“, hör Kimmich noch sagen
Oh, Julian
Und ich sag: „Goodbye, arrivederci“
Denn unsere Zeit ist vorüber
„Blick niemals zurück“, hör Kimmich noch sagen
Oh, Julian
Unsere Zeit ist vorüber (…ausgenommen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00)

Traumzauberturnierbaum

Also am Wetter liegt‘s nicht. Diese Sommermärchenzutat kommt nicht zu kurz. Ein 7:1 war schon dabei und ein Lastminute-Sieg auch. Der Deutsche ist aber am Ende auch nur ein Dortmunder, der nicht von der Vergangenheit weg kommt. Und gegen Ecuador haben wir doch gesehen, dass wir gegen die Franzosen erst gar nicht antreten müssen. Das Sechzehntelfinale schaffen wir mit der Trümmertruppe noch. Gegner egal. Wahrscheinlich Bulgarien. Da können wir ohne Probleme Florian Wirtz die Kopfballverteidigung übertragen. Aber weiter geht’s mit dem Bundesjule nicht. Schade Marmelade. Raus ohne Applaus. Für die Amerika-Doku, die in 30 Jahren darüber gesendet wird, wird hoffentlich schon genug Material gesammelt. Das Turnier 2058 in den USA kann man sich also jetzt schon fett im Kalender anstreichen. Mit Ende 70 freue ich mich dann nicht nur auf die Kopfgrätsche-Termine Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00. Nein, auch auf die ewig gleichen Diskussionen, ob wir noch eine Turniermannschaft sind, warum es immer das schwere zweite Spiel gegen eine afrikanische Mannschaft braucht und welchen Favoriten wir in welchem Turnierbaum durch ein taktisches Unentschieden vermeiden könnten. Und natürlich die Diskussion, ob Nagelsmann mit seinen 70 Lenzen, nicht endlich mal einen Jüngeren ranlassen will. Jürgen Klopp kann es mit Anfang 90 eigentlich nicht sein, aber er wird immer noch in allen 60 Werbespots während der 10 Hydration Breaks im Spiel in die Kamera grinsen. Und die Diskussionen über den Videoschiedsrichter werden wir natürlich auch genüsslich weiterführen. Das Spiel pfeift zwar ChatGPT, aber für die Unparteilichkeit müssen die Assistenten Claude und Gemini sein. Und die müssen parallel noch ausrechnen gegen welchen Gruppendritten mit Geheimfavoritenpotenzial wir bei Torgleichheit im Vierundsechzigstelfinale spielen. Holt euch schon mal Mais. Popcorn wird’s bei dem Wetter von alleine. 

Der große Nachzapfenstreich

Das Turnier, das gefühlt schon zwei Wochen geht, ist jetzt eine Woche alt. Und dafür, dass noch Vorrunde ist und man fast nicht ausscheiden kann, selbst wenn man dreimal 0:0 spielt, ist doch fast soviel Spektakel geboten wie bei den Käfigkämpfen zu Donald Trumps 80. Der eine oder andere möchte anscheinend die Chance nutzen, in der WM-Rekordtorschützenliste nach vorne zu kommen. Und das Fernduell der Goat-Greise geht natürlich auch solange weiter bis einem von ihnen während der Hydration Break die Schnabeltasse aus der Hand fällt. Und so wie es läuft werden die Portugiesen CR7 mindestens noch bis zur Heim-WM 2030 mitschleppen müssen. Dann findet auch ein Match in Argentinien statt und wir können uns eigentlich nicht vorstellen, dass Ronaldos Nemesis dort nicht auflaufen wird. Für die Kopfgrätscher (Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00) im gleichen Alter natürlich ein wahnsinnig schlechtes Vorbild, wenn es darum geht anzuerkennen, dass man eigentlich zu alt für den Scheiß ist. Zum Glück macht Manuel Neuer diesen Peter-Pan-Contest nicht auch noch mit. Das Gute ist, das Turnier dauert noch ein paar Wochen und nach diversen Nachtschichten vor dem Livestream fühlen sich alle ein paar Jahre älter. Nach müde kommt doof. Und am Ende kann man bestimmt Lamine Yamal nicht mehr von Ronaldo unterscheiden. Oder man macht pfeift nach der Hydration Break schon das Spiel ab. Die hat Wolf-Dieter Ahlenfelder quasi schon 1975 erfunden als er im Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Hannover 96 nach 32 Minuten zur Halbzeit pfiff. Auch bei ihm war großer Durst der Grund. Allerdings bereits vor dem Spiel. Und weil man in der Pause so herrlich Nachzapfen kann, wird diese auch bleiben. Zur Not spielen wir währenddessen ein paar der Bierwerbespots mit Jürgen Klopp ein. Der macht doch aktuell Werbung für Bier? Noch…

Arise, Sir Thomas!

Kloppo Englandcoach und Tuchel Global Head of Global Zuckergetränke –  so rum wäre es doch von der Romantik her einigermaßen okay gewesen, oder? Hätte aber niemals funktioniert. Zwar wirkt auch Thomas Tuchel nicht gerade wie eine Schlaftablette, aber dass er am Ende glaubhaft das Kohlensäuregebräu mit Nutriscore P verkauft, wird wohl nie passieren. Insofern ist es wohl doch ganz passend, dass TT den Engländern jetzt die frittierten Snickers und die gebackenen Bohnen vom Toast streicht. Die englische Presse hat natürlich zu Recht Angst, dass er nicht patriotisch genug ist, um ein ordentliches englisches Frühstück mit null Nährwerten zu schätzen. Für uns am Samstagmorgen (10:30) sicher noch verdaubar. Aber der englischen Presse kann man es eh kaum recht machen, wenn da nicht einer mit Säufernase und einem auf dem Festland komplett unverständlichem Akzent an der Seitenlinie steht. In der Premier League sind englische Trainer aber auch nicht gerade üblich und seit der Gründung 1992 hat tatsächlich noch kein Team mit einem englischen Trainer diese Liga gewonnen. Sir Alex hat es natürlich sehr häufig geschafft, aber der ist nun einmal sehr eindeutig Schotte. Der letzte englische Meister mit einem englischen Trainer kam tatsächlich vor Gründung der Premier League aus Leeds. An Leeds United ist nun wiederum Red Bull beteiligt und für dessen Erfolg ist somit demnächst Jürgen Klopp verantwortlich. Der deutsche Trainer von Leeds Daniel Farke hat auch eine Dortmunder Vergangenheit und als Trainer der 2. Mannschaft unter Tuchel gearbeitet. Als Klopp auf die Insel kam war es eben eine Zeit lang absolut üblich allen Trainern mit Dortmund im Lebenslauf eine Profimannschaft zu geben. Und zwei davon haben sogar etwas gewonnen. Aber sind die Engländer 60 Jahre nach dem WM-Titel ’66 wirklich schon bereit für ein Sir-Thomas-Tuchel-Denkmal vor dem Wembley-Stadion?        

Wolle Dose saufen?

„Jürgen, was ist nur aus dir geworden?“ Eine häufiger gehörte Frage. Meistens wenn in der Halbzeitpause im Blauen Salon noch zu viel Bier im Glas ist. Ursprünglich aber genau gegenteilig gemeint, als Jürgen Klopp 2016 Werbung für alkoholfreies Warsteiner gemacht hat. Um welches Bier es damals ging, musste wirklich aufwändig recherchiert werden. Hätte durchaus auch Erdinger oder Carlsberg gewesen sein können. Nun ja, demnächst ist der Bierkonsum dem Jürgen bestimmt gänzlich untersagt. Ausschließlich Energydrinks aus Henkelpötten steht irgendwo im Kleingedruckten. Warsteiner alkoholfrei war natürlich schon damals hart an der Grenze des Erträglichen, aber nun ist die Frage „Jürgen, was ist nur aus dir geworden?“ aktueller denn je. Reicht denn Markenbotschafter für Mediamarkt/Saturn und Fischer Dübel nicht mehr aus? Ja okay, da gab’s früher schon den einen oder anderen Extra-Schein für Autos, Versicherungen, Rasierer und Wandfarbe. Aber abgesehen von den 20 Werbeverträgen war er doch immer einer von uns. Nun dreht er demnächst den Pöhlerkappenschirm nach hinten bevor er Basejumps aus dem All macht oder beim Red-Bull-Flugtag mit einer selbstgebauten Höllenmaschine antritt, um die halbjährige Arbeitslosigkeit angemessen auszugleichen. Das Programm macht er sicher nur solange bis ein entspannterer Job als Nationaltrainer von Österreich frei wird. Und in dieser Position wurde ja sogar Ralf Rangnick von einer nervigen Hassfigur zu einem allseits beliebten Kulttrainer. Es gibt also doch noch Hoffnung für Kloppos ramponiertes Image. Dann muss ich mich auch endlich nicht mehr schämen, wenn ich neuen internationalen Mitspielern Samstag 10:30 meinen schwer auszusprechenden Namen erkläre. „Jürgen like Jürgen Klo… äh like Jürgen Kohler… the famous Coach of the U17 of the Bonner SC…“. Aber nun ist mir plötzlich auch klar, dass der vorwurfsvolle pullundertragende Missionar aus dem Warsteiner-Spot niemals Tee in der Tasse hatte. Es war schon immer rote Brause.

Kloppo Redentor

Allzu oft passiert es nicht, dass sich Jürgen Klopp beruflich verändert. Bisher stehen in seiner Vita nur drei Vereine und bei Liverpool ist er nun auch schon seit fast neun Jahren an der Seitenlinie. Aber wenn er denkt, dass er sich verändern muss, dann sendet er als limitierter Fußballer, der er war, ein Signal an andere Stolperer auf einer vorher nicht angesagten Frequenz. Vielleicht hat er aber lediglich ein gutes Gespür für Timing, was immerhin dazu geführt hat, dass er noch nie entlassen wurde. Gut, beim HSV haben sie ihn einfach schon vorher weggeschickt, aber wahrscheinlich nur, um ihn zu schützen. Als HSV-Trainer wäre er schließlich spätestens nach zwei engen Relegationen zum Teufel gejagt worden und er hätte sich danach nur noch durch 6-10-Monatsengagements bei Kaiserslautern, Schalke, Hannover und Arminia Bielefeld gehangelt. Campino hätte er natürlich trotzdem kennengelernt, während eines Intermezzos bei Fortuna Düsseldorf. Zum Glück ist alles anders gekommen und jetzt könnte er es sich aussuchen, wo er beruflich landet. Noch haben die semierfolgreichen Amtsinhaber attraktiver Posten Ruhe und können in den nächsten Wochen beruhigt in die Skiferien fahren. Die Zeugnisse sind zwar durchschnittlich und es gibt keinen Schnee, aber Kloppo möchte sich auch erst einmal eine Pause gönnen und sich die Welt ansehen. Die Pyramiden von Mo Salah, Christo Redentor von Bobby Firminho, die Shibuya-Kreuzung von Wataru Endo. Und natürlich den Roten Platz Samstag 10:30. Falls also Touris mit Pöhler-Kappe um den Platz schleichen, immer schön grüßen. Wir Stolperer erkennen uns überall. 

Der Bewegtbild- und Wortmann

Kann sich noch jemand an 2008 erinnern? Na gut, an 2006 können sich die meisten einigermaßen erinnern, weil Sönke Wortmann das auf Video aufgenommen hat, bevor er anfing nur noch Remakes von französischen Erfolgskomödien mit Christoph Maria Herbst und Florian David Fitz nachzudrehen. 2008 war wohl angeblich ein Jahr, in dem Werder Bremen das letzte mal vor dem letzten Sonntag gegen die Bayern gewann. Mein Gott, da gab es noch nicht einmal 4K und die Bilder waren 4:3, oder Sönke? Die meisten aus dem aktuellen Werder-Kader wuchsen gerade aus ihren ersten Fußballschuhen raus, die sie Weihnachten 2007 von Oma geschenkt bekommen hatten. Aus der Zeit findet man nur ganz schwer Kopfgrätsche-Aufnahmen. Christoph (quasi unser Sönke Wortmann) hat garantiert welche gemacht, aber man muss schon ganz schön weit scrollen dafür. Und vermutlich müssen die ganz alten Dinger erst einmal restauriert werden, da die Fotos seit dem letzten Website-Umzug ganz unten in der Fototasche liegen. Im schlimmsten Fall müssen wir noch einmal neue Abzüge von den Negativen machen. Kreuzt mal auf der Tasche an, was ihr in welchem Format entwickelt haben wollt. Und nicht vergessen, ob glänzend oder matt. 2008 gab es nicht einmal ein DIA-Turnier. Zwischen Reich und Schön 2007 und CMYK 2009 liegt ein Jahr, in dem maximal die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und die Seebühne in Bregenz mit Johannes B. Kerner, Urs Meier und Jürgen Klopp am Kloppomaten in Erinnerung bleiben. Nach dem Turnier heuerte Klopp beim Tabellendreizehnten Borussia Dortmund an und Sönke Wortmann drehte Die Päpstin. Wir machen Samstag 10:30 ein Spiel, an dessen Ende wir hoffentlich noch ein Zeitdokument für die Menschen im Jahr 2040 erstellen. Wir möchten uns schon jetzt dafür entschuldigen, dass es nicht 32K ist. 

Kiricocho

Dürlich Dürlich. Deutschland sucht den neuen Bundestrainer. Also jetzt offiziell. Spekuliert wird ja schon seit mindestens 3 Jahren. Aber was ist eigentlich genau das Jobprofil? Man sollte sicher eine gute Haut fürs Werbefernsehen haben. Da kann Kloppo natürlich gut punkten. Vor allem, weil er nicht nur Marken aus dem Hause Beiersdorf präsentieren kann, sondern gleich noch Deutschland als Bier- und Autoland nach vorne grinst. Lächeln wurde ja bei Jogi jahrelang vermieden. Die Faltencreme wäre sonst zum Ladenhüter geworden. Aber modisch hat der Joachim definitiv Maßstäbe gesetzt. Auf dem Level kann eigentlich nur Julian Nagelsmann mithalten. Mit ihm würde sich die Farbpalette sogar noch großzügig erweitern. Den schwarzen Rolli ergänzt mit roten Sneakern und einer knallgelben Matratzenjacke – da weiß man mit Blick auf die Trainerbank gleich welches Land spielt. Aber warum eigentlich nicht mal ein Franke? Wenn in diesem Jahr der Zwillingspaarlauf von Angela und Jogi endet, wäre es doch logisch, dass neben dem Franken im Kanzleramt auch einer Fußballdeutschland verantwortet. Zwar ist er seit 10 Jahren raus aus dem Trainingsanzug, aber die Aufstellung würde sowieso Julian Reichelt machen. Sky muss nicht the Limit bleiben und der Bock wird nicht zum Greenkeeper gemacht. Dieses Match kann eigentlich nur verhindert werden, wenn jetzt jemand laut „Kiricocho!“ ruft.

Dem Ochs ins Horn gepetzt

Der Schnee ist plötzlich weg, obwohl Marcel Schmelzer schon lange nicht mehr auf dem Platz stand. Über diesen alten Arnd-Zeigler-Gag konnte Kloppo damals herzhaft lachen, als er noch den BVB bei Pokalspielen auf vereisten Amateurplätzen coachte. Diese Woche wäre er fast nach Deutschland zurückgekehrt. Am Ende ist er wohl nur drübergeflogen. Als Arbeitnehmer in England darf er aktuell nicht einmal die Kernfamilie in Deutschland begraben. Fußball in Ungarn hingegen geht. Aber sogar über Fuschl am See wäre Kloppo nicht wie viele Sachsen damals ’89 in die Bundesrepublik reingekommen. Aki Watzke tröstet sich derweil damit, dass nächste Saison immerhin ein Ex-Spieler von Klopp den BVB trainieren wird. Kloppo und Arnd hätten viel Spaß gehabt, wäre es Andrööösen geworden. Marco Röööse äh Rose darf aber als gebürtiger Leipziger bestimmt auch jederzeit in den Freistaat einreisen. Und in Fuschl hat er vielleicht auch noch einen Schlüssel, den er 2019 vergessen hat abzugeben. Wenn man sich seine Pöbelstatistik anguckt, kann man sich durchaus vorstellen, dass er in 10 Jahren das Snickersgesicht ist. Nur Marcel Schmelzer wird er bei Eis und Schnee nicht mehr aufstellen. Der beendet am 34. Spieltag zusammen mit Lukasz Piszczek und Sven Bender seine Bundesliga-Karriere beim Spiel Dortmund gegen Leverkusen. Es wäre zu wünschen, dass Jürgen Klopp dafür als Zuschauer ins Stadion darf.

⚽🥅⛳🏆

Am Internationalen Tag des Emojis hier noch ein paar letzte Buchstaben und Ziffern bevor wir den ganzen Tag mit Hieroglyphen Bilderrätsel lösen dürfen. Eine Spielankündigung nur mit Emojis zu schreiben, könnte ganz nett sein, aber die internationale Verbreitung des Fußballs schlägt sich nicht im Emoji-Angebot nieder. Das ist extrem dünn. Natürlich gibt es einen Ball, in einem Design als Fritz Walter noch aktiv gekickt hat. Als Tor muss man dann schon zähneknirschend ein Hockey-Tor auswählen. Von der Lochfahne vom Golf als schlechten Ersatz für die Eckfahne kaum zu sprechen. Und beim Pokal fehlen eigentlich nur noch die Eiskugeln mit Sahne. Da hat ja selbst die Sport-Bild in dieser Woche hübschere Pokale an die meist gehassten alten Männer im Fußball verliehen. Man möchte reflexartig ein Banner mit dem nicht existenten Emoji für Hurensohn hochhalten. Aber auch hier scheitert man an der Emoji-Library. Für nahezu jeden aktuellen Bedarf gibt es neue Emojis. Aber wie stellt man bildlich eine kroatische Strandbar oder einen Welttorhüter dar? Das Klopp-Emoji ist jetzt auch schon wieder 4 Jahre her und war natürlich nur das Ergebnis einer Kooperation zwischen Liverpool und Skype. Am Ende muss Jan wieder unnötig viel lesen, nur weil die Infos Samstag 10:30, Mittwoch 18:00 zwischen vielen Konsonanten und ein paar Vokalen versteckt sind. Immerhin sind für dieses Jahr noch ein paar wichtige Emojis angekündigt. Auf Dodo, Matroschka, Pinata, Ninja und Bubble Tea haben wir lange gewartet. Wenn das der Dodo und der Bubble Tea selbst noch miterleben könnten.

Never mind the bollocks, here’s YNWA

All jene, die die Corona-Pause nicht dafür genutzt haben lustige Gifs, alberne Memes, historische Bilder oder emotionale Filmchen für die Meisterschaft des FC Liverpool vorzubereiten, haben den Fußball nie geliebt. Deswegen ist das Internet auch heute früh voll davon und ihr könnt euch den Rest des Tages alles angucken und in eurer Fuba-Bubble verteilen. Und natürlich mussten Kloppo und Co in den Zeiten von Corona auf dem Sofa Meister werden. Am Ende war das Sofa eine Balkongarnitur aus hässlichen Ratansesseln auf irgendeiner Terrasse eines Ibis Budget. Aber Anfield wurde trotzdem in rot getaucht. Die Bilder hätten auch gut zur Night of Lights gepasst und hätte Boris Johnson eine funktionierende Warn-App gefunden, sie hätte bestimmt auch aus Solidarität eine Menge rot angezeigt. Deshalb ist das vollgemüllte Internet am Ende doch aktiver Infektionsschutz. Wer sich all diese Feier-Posts angucken möchte, kommt eine Weile nicht raus. Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wäre ein Gang vor die Tür aber doch ganz schön. Ich habe immerhin schon meine Hausaufgaben gemacht und bringe noch mal diesen Klassiker: 

This song is for you
Jürgen Norbert Kloppo
It shall guide you through the night
And help you through the day

Whenever things go wrong
I’ll be with you
Whenever clouds are there
We’ll fight it through

You never walk alone (I’ll be with you)
Never walk alone (I’ll be with you)

And when you think you have to cry
Then rest a little by my side
You should know,
You never walk alone

I got you Ball

Jahrelang haben wir drüber gejammert, dass die Bundesliga so langweilig ist, wie Phil Connors Tage in Punxsutawney, weil die Meisterschaft meist Anfang Februar keinen Schatten mehr wirft. Und sehnsüchtig haben wir nach England geguckt, wo es tatsächlich in den letzten sieben Jahren fünf unterschiedliche Meister gab. Dann ging da Jürgen Klopp hin und jetzt ist zum Groundhog Day quasi der Drops schon gelutscht. Nun ja, das macht den Abschied am Ende der Woche dann vielleicht doch etwas erträglicher. Dann wird endgültig die Brexit-Starre aufgelöst und die Premier League erreicht quasi den Status von Ligen aus anderen Murmeltier-Hochburgen – z.B. der Schweizer Super League, von Kopfgrätsche am Samstag (10:30, wenn es ein Morgen gibt) oder der norwegischen Eliteserien. Dort hat bis vor kurzem ja noch Erling Braut Haaland gekickt. Und wo isser jetzt? Eben. Geboren ist er übrigens in Leeds. Aber jetzt spielt er in der aktuell spannendsten Liga Europas. Aber machen wir uns nicht zu viel vor. Am Ende werden höchstwahrscheinlich dennoch die Alpenanwohner zum achten mal in Folge Meister. Vielleicht wird das diesmal mit etwas mehr Spannung sogar erst im Mai entschieden. Falls es doch anders kommt und in der Bundesliga der gut frisierte Brauseklub an der Spitze bleibt, wäre das für Erling auch keine Megaüberraschung. Das kennt er bereits aus Österreich. Dort gab es auch keinen anderen Meister seit Erling 13 Jahre alt war. Am anderen Ende des alpinen Murmeltierhabitats in Italien hofft man auch, dass der Radiowecker morgens ein anderes Lied als Storia Di Un Grande Amore spielt. Man wartet schließlich seit 2011 auf irgendeinen Serie-A-Champion, der nicht Juventus heißt. Vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht bestellt um den englischen Fußball. Spätestens wenn sich die Engländer im Sommer zum Europameister murmeln, gucken wir wieder voller Neid auf die Insel. Und hoffen, dass Kloppo nicht nur einmal die Premier League gewinnt. Sechs- bis achtmal in Folge dürften es schon sein.   

»Trio …äh Quartett«

Noch nie hat man auf das nächste Literarische Quartett so hingefiebert. Nicht, weil es das letzte mit Volker Weidermann als Marcel Reich-Ranicki sein soll – nein, aber die Menge der Bücher, über die die Bild gerade exklusiv schreibt, lässt Großes erwarten. Erst konnte man wochenlang intime Passagen aus der Aki-Watzke-Biographie erfahren, die jeder als Kloppo-Echte-Liebeserklärungen interpretieren musste. Das Gefühlsleben von Lucien Favre war daraufhin wochenlang von einem ungewöhnlichen Zögern und Zaudern geprägt. Word zählte in Akis Memoiren öfter den Namen Klopp als das Wort „ich“ in Olli Kahns Buch „ICH“. Das wurde vom Quartett auch bisher schändlich übergangen. Ähnlich wie andere Klassiker wie „Ich habs allen gezeigt“ (Stefan Effenberg), „Anpfiff“ (Toni Schumacher) oder der schmuddelig-schwülstige Skandalroman „Alles“ von Bodo und Bianca. Aber an der Neuerscheinung von Mario Basler „Eigentlich bin ich ein Supertyp“ und der kommenden Uli Hoeneß Biographie „Der Brazzo ist ein noch viel größerer Supertyp“ können Christine Westermann und Thea Dorn unmöglich vorbeigehen. Auch wenn es natürlich Schade ist, dass man nicht die Gesichter von Hellmuth Karasek und Sigrid Löffler sehen kann, wenn Uli höchstpersönlich im Quartett anruft und sie auf Linie pöbelt. Vielleicht lädt er sich aber auch gleich selbst zur nächsten Sendung am Nikolaustag ein. Der Matthias Brandt kann doch ein anderes mal in Berliner Ensemble kommen. Der Telefonschreck vom Tegernsee könnte mich auch Samstag 10:30 vertreten, wenn er Lust hat. Lasst ihn nur bitte nicht die Elfmeter schießen.

In the Name of Klopp

Puh, das war knapp. Bis Dienstag sind wir noch fest von einem Ausscheiden ausgegangen. Es sprach ja auch wenig für ein Weiterkommen. Was war schon groß auf der Habenseite? Die Quoten der Wettbüros waren jedenfalls ein guter Indikator für die Unmöglichkeit. Aber seit Dienstag ist alles anders. Das Undenkbare wurde zum Möglichen und dann zum Wahrscheinlichen. Auch wenn niemand den Effekt für die Zukunft voraussagen kann, es scheint klar, dass der Trend gestoppt wurde. Warum auch nicht? Dass heute tatsächlich Kinder geboren werden, die Jürgen heißen, muss irgendwie mit Dienstag zusammenhängen. Klar der Effekt beschränkt sich wahrscheinlich noch auf Liverpool und Umgebung. In London setzt man derzeit noch auf andere Trendnamen und fremdelt ein wenig. Aber schon das nächste royale Baby könnte Jürgen heißen. Die Quote der Wettanbieter hat sich garantiert dafür verbessert. Wenn jetzt noch ein Schauspieler oder Musiker mit diesem Vornamen auftaucht , bröselt der Widerstand junger Eltern nur so dahin und vom Tabellenplatz 323 können wir vorsichtig nach oben schielen. Der Name hat zwar immer noch den selben komischen Klang, aber seit Dienstag eine andere Bedeutung. Früher hieß er übersetzt der Landmann oder Bauer, nun bedeutet er Comebacker. Und eigentlich hätte man das schon immer ahnen können. Denn wer kehrt Woche für Woche Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 immer zum Bolzplatz zurück? Richtig.       

Beware of Tigerkopfgrätsche

Well, über die Feiertage hat man lange nichts vom Brexit gehört. Stattdessen haben wir extra den Briten Dinner for One geschickt, um ihnen mal zu zeigen was für ein Bild wir von ihnen seit Jahrzehnten haben. Komischerweise hat das wohl den Brexit nicht gestoppt. Deshalb haben wir ihnen noch ein paar nette Dinge für die Premier League eingepackt. Beim Gipfeltreffen Man City gegen Liverpool war dann auch ganz schön viel Ex-Bundesliga zu sehen. Pep lauerte hungrig auf das Feiertagsmenü und Kloppo servierte tatsächlich den erwarteten Stolperer. Die beiden Festlandimporte an der Seitenlinie haderten aber mit so mancher Regieanweisung. Butler James aka Freddie Frinton als Trainer wäre dagegen stoisch durch die Coaching Zone getigert. Keiner seiner Spieler hätte sein Gelalle verstanden, aber der Schiedsrichter hätte vermutlich seine Ruhe gehabt. Die Produktion von Dinner for One ist allerdings von 1963 und damit aus einer Zeit als mit dem FC Everton der andere Club aus Liverpool englischer Meister war. Der holte damals den Titel, u.a. weil er eine Rasenheizung im Goodison Park hatte und damit nicht wie seine Mitkonkurrenten unter Spielausfällen im Winter litt. Das nehmen wir uns zum Vorbild und spielen auch Samstag 10:30, während die Bundesliga noch in Dubai am Pool liegt. Hoffentlich kommen alle streifenfrei gebräunt zurück. Der Tigerlook verkauft sich aktuell schlecht in England.

Fastenbrechen mit Pummelfee

Ostern ist zurecht das Ende der Fastenzeit. Fünf Feiertage am Stück warten auf uns. Karfreitag, Kopfgrätschesamstag (10:30), Ostersonntag, Ostermontag und zum Finale der höchste Feiertag: Unterderwochekopfgrätschesaisonbeginndienstag (18:00). Dieser Feiermarathon geht kaum bekannter Bibelpassagen zufolge auf die Begebenheit zurück als der Fußballgott zum Apostel Mario sprach: „Zeig der Welt, dass du besser bist als der Messias!“. Bei seinem eigenen Volke wollte man den Heiland aber nicht geschenkt zurück und deckte sich schon einmal pro forma mit faulen Eiern in allen Regenbogenfarben ein. Quasi als unverbindlicher Tipp dafür, welche Vereinsfarben ihm noch stehen könnten. Am Ende blieb dem Apostel Mario wahrscheinlich nur die alternative Rückkehr zu seinem Godfather an die Anfield Road. Aber das steht laut dem Buch Spox frühestens zu Pfingsten an. Bis dahin erfreuen wir uns an unserer Rückkehr auf den Platz am Dienstag. Wenn sich dieser Tag seinen Vorschusslorbeeren würdig erweist, haben auch die folgenden Dienstage das Zeug zum Feiertag. Sollte der Fußballgott uns aber mit Plagen strafen, ist das als untrügliches Zeichen zu werten, dass wir ihm am falschen Tag huldigten. In diesem Fall predige ich einfach nächste Woche das Gegenteil.

Der Pro-Tipp zum Schluss: mit dem Kopf knapp über der Grasnarbe lassen sich (Dino-)Eier am besten ergrätschen.