Kann sich noch jemand an 2008 erinnern? Na gut, an 2006 können sich die meisten einigermaßen erinnern, weil Sönke Wortmann das auf Video aufgenommen hat, bevor er anfing nur noch Remakes von französischen Erfolgskomödien mit Christoph Maria Herbst und Florian David Fitz nachzudrehen. 2008 war wohl angeblich ein Jahr, in dem Werder Bremen das letzte mal vor dem letzten Sonntag gegen die Bayern gewann. Mein Gott, da gab es noch nicht einmal 4K und die Bilder waren 4:3, oder Sönke? Die meisten aus dem aktuellen Werder-Kader wuchsen gerade aus ihren ersten Fußballschuhen raus, die sie Weihnachten 2007 von Oma geschenkt bekommen hatten. Aus der Zeit findet man nur ganz schwer Kopfgrätsche-Aufnahmen. Christoph (quasi unser Sönke Wortmann) hat garantiert welche gemacht, aber man muss schon ganz schön weit scrollen dafür. Und vermutlich müssen die ganz alten Dinger erst einmal restauriert werden, da die Fotos seit dem letzten Website-Umzug ganz unten in der Fototasche liegen. Im schlimmsten Fall müssen wir noch einmal neue Abzüge von den Negativen machen. Kreuzt mal auf der Tasche an, was ihr in welchem Format entwickelt haben wollt. Und nicht vergessen, ob glänzend oder matt. 2008 gab es nicht einmal ein DIA-Turnier. Zwischen Reich und Schön 2007 und CMYK 2009 liegt ein Jahr, in dem maximal die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und die Seebühne in Bregenz mit Johannes B. Kerner, Urs Meier und Jürgen Klopp am Kloppomaten in Erinnerung bleiben. Nach dem Turnier heuerte Klopp beim Tabellendreizehnten Borussia Dortmund an und Sönke Wortmann drehte Die Päpstin. Wir machen Samstag 10:30 ein Spiel, an dessen Ende wir hoffentlich noch ein Zeitdokument für die Menschen im Jahr 2040 erstellen. Wir möchten uns schon jetzt dafür entschuldigen, dass es nicht 32K ist.
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1-2-3, Werder ist seit 1899 im 1/4 dabei

am Osterdeich, wo die Weser eine Bananenflanke schägt, hat Wohninvest eine 1A-Immo im Portfolio.




Hoffentlich müsst ihr nicht zusammen mit Hoffenheim feiern.
Ruud Boys next door
Um es mit Tony Vallelonga zu sagen: „Hartelijk Welkom!“ Auch wenn es etwas komisch ist, aber wir haben innerhalb kürzester Zeit schon wieder die Holländer zu Gast. Diesmal geht es glaube ich um eine EM-Qualifikation. Ganz genau kann man das nicht sagen. Man sieht sich in letzten Zeit gefühlt häufiger als Werder und der HSV im Jahr 2009. Aktuell spielen diese allerdings selten gegeneinander. Deshalb muss mal wohl froh sein, wenn der Nachbar regelmäßig mal vorbeischaut. Und es ist ja auch ein wenig wie mit den Ochmoneks oder Flanders von nebenan. Man leiht sich gerne mal was aus, aber möchte sonst, dass sie nicht zu genau durch die Gardine gucken. Nun wurde extra Hamburg als Spielort ausgewählt. Ein Ort, wo sich große Holländer wie Eric Meijer, Rafael van der Vaart Meis Boulahrouz oder Marco van Basten immer wohl gefühlt haben. Jürgen Kohler träumt heute noch schlecht, wenn er an Hamburg und Marco 1988 denkt. Viel faszinierender war für ein DDR-Kind Ende der 80er allerdings Ruud Gullit. Mit seinen üppigen Rastas war die „schwarze Tulpe“ in seinem orangenen Trikot wahrlich etwas besonderes. Vor allem im Vergleich zu den üblichen Vokuhila-Oliba-Kickern, die bei uns rumgrätschten. Seinen Weltfussballertitel 1987 widmete er Nelson Mandela und auch heute ist er noch ein einflussreicher Kämpfer gegen Rassismus und eine wichtige politische Stimme in Holland. Dreißig Jahre später leider immer noch bitter nötig, wenn man sieht was aktuell Jatta in Hamburg oder Lukaku in Mailand erfahren müssen, wo auch Ruud Gullit lange gezaubert hat. Bei dieser Gelegenheit: Danke für die Kopfgrätsche-Post aus Mailand. Wir ziehen wieder Mittwoch 18:00 die orangenen Leibchen über und schicken einen leckeren Gruß in die Nachbarschaft: Het leven is geen zoete krentenbol.

14. Mai 2016 – BuLi-Radio-Konferenz mit Nachwuchsabteilung
Dritte Halbzeit nach dem Vormittagsspiel (14. Mai 2016 – Jung und Alt auf Großfeld):
Wie in den vergangenen zwei Jahren, sollte der letzten Bundesliga-Spieltag 2015/2016 am Weltempfänger/Radio miterlebt werden. Per NDR 2 Bundesligashow wurden wir (wie angekündigt) in die Stadien gebeamt. Die große spannende Frage für alle Beteiligten war, ob Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt sich vor dem Abstieg retten können. Dazu lauschten wir den Stimmen von Moritz Cassalette, Heiko Neugebauer und und und… Sabine Töpperwien!
Das Besondere an diesem sozialen Ereigniss bei Kaffe, Bierchen und Kuchen: Die #Kopfgrätsche-Nachwuchabteilung war nahezu vollzählig angetreten! Drei Spieler der Altersklassen M (U2) und N (U1) mischten die Runde der Alten Herren (und Spielerfrauen) ordentlich auf.
Die „Experten“ konnten vor Beginn des Spieltages ihre Endkonstellation im Abstiegskampf tippen. Zwei haben richtig getippt, drei nicht. Zu gewinnen gab es DFB-Sammelkarten 2016 von REWE. Die Begeisterung dafür hielt sich in Grenzen. Da war die Begeisterung über Bremens Verbleiben in der Ersten Bundesliga bei der Mehrzahl der Anwesenden größer.
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