
Wo die Toiletten sind, ist klar. Aber wo ist der #Kopfgrätsche-Aufkleber im STRAAT Museum in Amsterdam? Könnt ihr ihn finden?
Es ist übrigens nicht der erste unserer Aufkleber in der niederländischen Hauptstadt: 23. April 2015 – Amsterdam

Wo die Toiletten sind, ist klar. Aber wo ist der #Kopfgrätsche-Aufkleber im STRAAT Museum in Amsterdam? Könnt ihr ihn finden?
Es ist übrigens nicht der erste unserer Aufkleber in der niederländischen Hauptstadt: 23. April 2015 – Amsterdam
Verstecken ist ja der Osterskill schlechthin und in diesem Jahr kommen zu den Eiern auch noch die Gesichter dazu. In diesem Feld haben wir in den letzten Jahren eine gewisse Kompetenz aufgebaut. Das hat natürlich einerseits mit unserem Spirit Animal Aubameyang zu tun, der gerne mal die eine oder andere Superheldenmaske hinter dem Tor versteckte, um dann beim Torjubel mit seiner Comic-Belesenheit anzugeben. Diese popkulturellen Referenzen haben wir natürlich wohlwollend in unseren Kopfgrätsche-Alltag übernommen:
Eine Maske, die es in diesem Zusammenhang auch auf ein Kopfgrätsche-Foto aus besseren Tagen geschafft hat, findet sich auch aus einem prophetischen Klassiker aus dem Jahre 2013 wieder. In diesem hilfreichen Video-Tutorial wird gezeigt, wie man ganz einfach im Home Office eine Pandemie verbreitet, um die Kurve auf dem Immobilienmarkt ein wenig zu flatten. Der Hauptprotagonist ist durch seine Maske klar im Vorteil, auch wenn er darunter tierisch schwitzt.
Aber Ostern ist nicht nur die inoffizielle Weltmeisterschaft im Verstecken. Nein, es hängen ja auch ein paar christliche Feiertage an dem Kreuz im Kalender. An Ostern endet offiziell die Fastenzeit, die nach Karneval begann. Christen dürfen jetzt wieder beim Essen und Trinken übertreiben und Ausflüge nach Blowatz oder Moidentin machen. Die Maskenhochzeit vor der Fastenzeit im Rheinland haben wir in diesem Jahr trotzdem noch mitgenommen. Und was soll man sagen? Am Aschermittwoch war tatsächlich so gut wie alles vorbei. Hoffen wir, dass wir wie der Heiland nach Ostern langsam wieder hochfahren können.






Inzwischen markiert Kopfgrätsche-Legende Yiğit Tore und Plätze in Bursa, aber er denkt dabei löblicherweise an uns: „hiermit übermittle ich die erfreuliche Nachricht, dass auch in Bursa/Türkei ab jetzt gekopfgrätscht wird und der Platz meinerseits markiert wurde … Viele liebe Grüße an die gesamte Bande“. Çok selamlar, Yiğit und auf ein baldiges Gastspiel in Wismar.
Was macht man, wenn man im Land des kommenden Weltmeister urlaubt, aber nicht darauf verzichten möchte, das WM-Finale von Béla Réthy kommentiert zu bekommen? Dann führt kein Weg am Kiez vorbei. Das Bistro Allemand mit Biergarten am Canal Saint-Martin. La Deutsche Gemutlichkeit à Paris. Zwischen Kraft Bier und Käsespätzle, Fritz Cola und Weltmeisterplatte gibt es hier alles, um sich mit Wehmut daran zu erinnern, warum hier überhaupt eine Weltmeisterplatte auf der Karte steht. Und Fußball ist auch abseits von großen Turnieren stets ein zentrales Element dieser Erlebnisgastro. „Viens jouer sur le seul Baby foot allemand de Paris et suivre les matchs de la Bundesliga ou de la Manschaft!“ Baby foot allemand ist übrigens Tischkicker. Aber auch sonst kann man sich hier super auf den nächsten Vokabeltest vorbereiten.
avoir un bon placement – ein gutes Stellungsspiel haben
pénétrer dans la surface de réparation – in den Strafraum eindringen
brosser le ballon – den Ball anschneiden
amorti de la poitrine – gefühlvolle Ballannahme mit der Brust
rècupèrateur – zentraler defensiver Mittelfeldspieler oder Bergmann
correspond à la ligne des 6 mètres – 5-m-Linie
prendre en sandwich – in die Zange nehmen
grand pont – Trick, bei dem der Ball rechts bzw. links am Gegner vorbeigeht und dieser auf der anderen Seite umlaufen wird
Nur Kopfgrätsche Samstag 10:30 / Mittwoch 18:00 lässt sich schwer adäquat übersetzen. Und wer jetzt den Kopfgrätsche-Aufkleber sucht, sollte im Kiez unbedingt mal auf dem Klos vorbeischauen. Beim grünen Ampelmännchen.
Nachdem der Charming-Bär der Berliner Hertha im letzten Sommer in Wismar mit Abwesenheit glänzte, haben sich ortskundige Kopfgrätscher auf die Suche nach dem Knuddeltier gemacht. Beim Spiel gegen den Effzeh stellten sie ihm eine Falle. Doch auch Johns partielle Verkleidung als Herthinho lockte nur die flauschige Urlaubsvertretung Vivo den Vivantes-Waschbär an.
Am 25. April ist es wohl endlich soweit. Die Amsterdam ArenA in Zuidoost bekommt ein neues Logo. Sie wird ab der Spielzeit 2018/19 offiziell umbenannt. Zum Glück nicht, weil die Namensrechte an einen Scheich verkauft wurden. Die Amsterdamer ehren vielmehr den größten holländischen Spieler aller Zeiten und taufen ihr Stadion Johan Cruijff ArenA. In der Zwischenzeit hält Kopfgrätsche für den König gern ein wenig den Platz warm. Und wo John schon einmal dabei war, hat er mit der Kopfgrätsche noch Raubkatzen und andere martialisch dreinblickende Köpfe gecrossed. Die Fankultur bei Ajax hat eine lange jüdische Tradition. Und auch wenn die Kombination rot-schwarz-weiß mit Kreuzen irritiert – am Ende ist es doch nur die Flagge der Stadt.
Man tut es in Köln, in Aachen, in Dortmund, auf Schalke und natürlich in Köpenick. Bei Union Berlin sogar schon in der 15. Ausgabe. Und auch beim 1. FC Magdeburg gab es in diesem Jahr ein zweites Weihnachtssingen mit einem überragenden Zuspruch. Die Teilnehmerzahl in der MDCC-Arena stieg im Vergleich zum Vorjahr von 7.000 auf 17.000. Das spiegelt sehr gut den Zuschauerschnitt der aktuellen Saison beim Tabellenführer wieder. Das Publikums-Flagschiff der dritten Liga plant für 2018 mit ausverkauftem Haus. Dann höchstwahrscheinlich als Zweitligist. Der Kopfgrätsche-Besuch beim Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 hätte also keinen besseren Rahmen haben können. Alle Weihnachtsklassiker waren dabei. Ein Halleluja gab es nicht – das erinnert wohl doch zu sehr an den Rivalen von der Saale. Dafür gehören das Magdeburger Lied und die FCM-Hymne zum Repertoire – bei denen man als Gast natürlich textlich absolut nicht auf der Höhe ist. Trotzdem wünscht man dem Club, dass man das demnächst höherklassig hören kann, auch wenn es die Drittliga-Nachmittage im MDR nach dem Kopfgrätschen ärmer macht.
Friedliche Co-Existenz auf dem Sportplatz Sternschanze am Fuße von Wasser- und Fernsehturm im Schanzenpark. Hier sind der SC Sternschanze von 1911 und der VfL Hammonia von 1922 zu Hause und liefern sich das eine oder andere Nachbarschaftsduell. In direkter Nachbarschaft zum FC St. Pauli kommen hier Amateurkicker auf ihre Kosten. Nach dem Spiel kann man sogar auf dem Dom am Heiligengeistfeld ein paar Standards an der Bolzplatzbude üben. Ob die HSV-Fahne beim Zielen hilft?

Am Ende einer DFB-Pokal-Saison wartet bekanntermaßen Berlin. Da ist es nur folgerichtig den Anfang in Bonn zu machen, oder? Unser Kopfgrätsche-Ehrenpräsident konnte sich davon überzeugen, dass es die Ex-Hauptstädter trotz eines „Tor des Monats“ auch dieses mal nicht bis zum Finale schaffen. Erstrundenaus gegen Hannover 96. Ein kleines Trostpflaster klebte er ihnen ans Geländer.
Wenn man vom Schlossberg, auf dem schon Otto I. das I. Reich und den Libero erfand, durch die Pfosten ins Sonnethal schaut, summt man unweigerlich diese alte Volksweise. Man muss sie für das Wetter am kommenden Samstag 10:30 textlich allerdings ein wenig anpassen.
An ’nem Samstag ist alles dran
Heut hat der Gegner orange Leibchen an
An ’nem Samstag ist alles drin
Er ist für uns ein Hauptgewinn
An ’nem Samstag ist alles dran
Was sich ein Mann nur wünschen kann
Ja der Samstag klatscht ins Gesicht
So ’nen Samstag versäumen wir nicht
Heut sind wir auf jeden Fall
Heut sind wir auf jeden Fall
Heut sind wir auf jeden Fall am Ball
Wer jetzt total heiß auf den FC Sonnethal ist, sollte vorher trotz eventuellen Regens noch einmal die schonungslose Kopfgrätsche-Filmkritik lesen.
Die große Fahne mit dem Tigerkopf, die am Clubhaus von Nørrebro United in der Husumgade 44 weht, macht schon neidisch. Der Club hat 600 Spieler, die aber eher im Amateurbereich aktiv sind, und hat einige Jugendmannschaften die im Nørrebro-Park nebenan spielen. Kopfgrätsche hat sich aber am Blågårds Plads in Nørrebro verewigt. Dort ist offensichtlich die Konkurrenz geringer. Unbeachtet stehen die Tore am steinernen Platz und nur ein paar ebenfalls versteinerte Zuschauer am Rand träumen von einem flotten Spiel.
Zur klassischen Spielzeit am Samstag lief mir an der Kalvebod Bølge tatsächlich noch ein Tor über den Weg. Das Spielfeld selbst schien ein Match aber unnötig schwierig zu machen. Der Blick auf die andere Hafenseite brachte dann die Auflösung. Kajak-Polo an der Islands Brygge scheint ein lustiges Freizeitvergnügen für den Samstagvormittag zu sein. Statt Leibchen trägt man Schwimmweste und die Mannschaftszugehörigkeit wird über die Farbe des Kajaks geklärt. Freut euch auf die Kajakgrätsche demnächst im Wismarer Hafenbecken.
Schon der zweite Länderpunkt für die Kulturhaupstädter aus Aarhus in diesem Jahr. Der Präsident grüßt von der Hafenkante, wo er gerade darauf achtet, dass kein Ball ins Wasser fällt. Hier gibt’s noch mehr Fußball aus Aarhus ->
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