Man tut es in Köln, in Aachen, in Dortmund, auf Schalke und natürlich in Köpenick. Bei Union Berlin sogar schon in der 15. Ausgabe. Und auch beim 1. FC Magdeburg gab es in diesem Jahr ein zweites Weihnachtssingen mit einem überragenden Zuspruch. Die Teilnehmerzahl in der MDCC-Arena stieg im Vergleich zum Vorjahr von 7.000 auf 17.000. Das spiegelt sehr gut den Zuschauerschnitt der aktuellen Saison beim Tabellenführer wieder. Das Publikums-Flagschiff der dritten Liga plant für 2018 mit ausverkauftem Haus. Dann höchstwahrscheinlich als Zweitligist. Der Kopfgrätsche-Besuch beim Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 hätte also keinen besseren Rahmen haben können. Alle Weihnachtsklassiker waren dabei. Ein Halleluja gab es nicht – das erinnert wohl doch zu sehr an den Rivalen von der Saale. Dafür gehören das Magdeburger Lied und die FCM-Hymne zum Repertoire – bei denen man als Gast natürlich textlich absolut nicht auf der Höhe ist. Trotzdem wünscht man dem Club, dass man das demnächst höherklassig hören kann, auch wenn es die Drittliga-Nachmittage im MDR nach dem Kopfgrätschen ärmer macht.





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