Alora. Scusi. Unpopulär Opinion: jetzt alles auf dem WM-Sieg von Italien setzen. Okay, es sieht vielleicht nicht so vielversprechend aus, weil die Squadra Azzurra gar nicht qualifiziert ist. Aber bis zum Turnierbeginn kann geopolitisch noch ziemlich viel passieren. Und da so viele Länder wie noch nie qualifiziert sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende gar nicht alle bis dahin wirklich Lust auf Fußball in einer Bananenrepublik im Kriegsmodus haben. Und da rechnen wir noch nicht einmal mit einem deutschen Boykott, weil Nagelsmann und Untdav sich nicht zwischen Coke und Pepsi im Drive-In entscheiden können. Dabei gehört es zum Mythos einer Burgerbraterei, dass dort der Spirit geboren wurde, der 1992 eine nachrückendes Land zum Turniersieger geführt hat. Und damit sind wir bei dem Szenario, auf das die Italiener nun hoffen müssen. Wie einst die Dänen vom Jugoslawienkrieg profitierten, muss ausgerechnet das gegen Bosnien ausgeschiedene Italien auf ein unverdientes Nachrücken hoffen, dass sie direkt zum Titel führen sollte. Der Name des ehrbaren FIFA-Präsidenten, der das wahrscheinlich alleine entscheiden darf, klingt ja nur zufällig italienisch. Er ist natürlich neutraler Italo-Schweizer. Aber eigentlich spricht nichts dagegen, dass der amerikanische Papst Ostersonntag in Rom verkündet, dass Italia auferstanden ist. Im Anschluss strömen die Massen in eine Gelateria ihrer Wahl und bestellen vor Glück einen Schwedeneisbecher. Denn auch die Schweden wissen gar nicht wie sie sich für die WM qualifizieren konnten, ohne ein Gruppenspiel zu gewinnen. Auch da waren offensichtlich höhere Mächte im Spiel. Wessen Kreuzwege also Samstag (10:30) nicht direkt zum Platz führen, kann schon Mittwoch (18:00) glorreich wiederkehren. Abbi fede!
Schlagwort-Archive: Italien
Norwegian Foot
Ich sag‘ wie es ist: Wer morgen (Samstag 10:30) keine kurze Hose trägt, hat den Fußball nie geliebt. Der Frühling ist da. Die Bobfahrer haben die olympischen Winterspiele gerade noch rechtzeitig verlassen, bevor dort die Bobbahn als Wasserrutsche fürs Spaßbad genutzt wird. Sogar die uneinholbar Führenden im Medaillenspiegel, die Norweger haben in Mailand auch den letzten Wettbewerb im sogenannten Fußball für sich entschieden, so dass die Italiener wahrscheinlich erst einmal genug von Menschen in Norwegerpullis haben und sich auf den ersten Aperol Spritz der Saison freuen. Aber selbst in Bodø sind inzwischen Plusgrade und die Menschen schnallen die Skier ab, mit denen sie monatelang verwachsen schienen. Bei der Fußball-WM sind die Norweger auch sicher dabei, weil sie in der Quali ausgerechnet den Italienern die lange Nase gezeigt haben. Angeblich ist das das Ergebnis davon, dass man in Norwegen daran glaubt, dass Kinder möglichst lange Spaß am Sport haben, wenn man keine Ergebnisse veröffentlicht und keine Pokale verteilt. Also das, was bei uns sofort unter dem Triggerwort „Bundesjugendspiele“ hitzigste Diskussionen auslöst. Wahrscheinlich verstehen es die Norweger sogar als Kompliment, wenn man sie als „Snowflakes“ beschimpft. Darauf sind sie schließlich nahezu unschlagbar. Das Ende des Winters sollte den Skandinaviern aber Sorgen und allen anderen Hoffnung machen. Bodøs erster Sieg in der Champions League war auch erst am 20. Januar. Davor war offensichtlich einfach zu wenig Winter. Aber wenn wir zeitnah auf die kurze Hose und den Drittehalbzeit-Aperol setzen, schmilzt die norwegische Dominanz bestimmt bald dahin. Zur Not sagen wir sogar die Ergebnisse durch, wenn wir sie uns merken können.
Königstransfer
Kann man dieses Wochenende irgendwo Fußball sehen? Nö, ich frag ja nur, weil das letzte mal als was bei den Royals passierte, waren sämtliche Sender dieses Landes im Livestream dabei. Und in England hatten sie sogar ganz die Lederarbeit eingestellt. Offensichtlich fällt den Insulanern Multitasking doch eher schwer. Natürlich bindet eine Großveranstaltung im Königshaus auch einen Großteil der Uniformträger, so dass man wahrscheinlich auch bei Briefträgern und Pizzaboten etwas geduldiger sein muss. Die Premier League gönnt sich vielleicht deshalb am Krönungstag nur ein Spiel in London. Tottenham gegen Crystal Palace ist dabei wohl auch eines der entspannteren Derbys, die man haben kann. Da sollten ein paar Fahrradpolizisten ausreichen, so dass alle Pferde, die gerade in London sind, morgen zur Krönung dürfen. (Hier Camilla-Gag einfügen.) Der Lieblingsclub des Königs Burnley FC spielt erst am Montag (ganz zufällig am zusätzlichen Feiertag) und hat sich sowieso frühzeitig zum Champion der zweiten Liga gekrönt. Charles Mutter war angeblich Fan des FC Arsenal, der sich wahrscheinlich doch nicht dieses Jahr zum Überraschungsmeister küren kann. Aber immerhin in Italien gibt es nach 33 Jahren einen unerwarteten Champion, der einen anderen berühmten Toten glücklich machen sollte. Der SSC Neapel hat es tatsächlich geschafft die Clubs aus Mailand, Rom und Turin abzuhängen. Napoli und Diego mussten gefühlt ewig auf diesen Moment warten. Das Gefühl kann Charles gut nachvollziehen. Er ist bei seiner Krönung schließlich 12 Jahre älter als Maradona überhaupt wurde. Dieser wiederum wurde kurioserweise in dem Jahr geboren als Burnley das letzte englischer Meister war. So dass Diego tatsächlich die letzten Titel von Burnley und Neapel verpasst hat. Alle Nicht-Royalisten und Nicht-Pferdefans verpassen Samstag 10:30 (wie auch Mittwoch 18:00) zum Glück kaum etwas, weshalb sie beruhigt Kopfgrätschen können.
Notte Macchiato
Nachdem wir schon für die eine Stürmerlegende der Weltmeister von 1990 erfolgreich eine Anschlussverwendung gefunden haben, ist nun seit dieser Woche klar, dass auch sein Partner im Strafraum endlich wieder einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen kann. Rudi Völler hat mit dem Sportdirektorposten beim DFB bewiesen, dass es mehr als einen von seiner Art geben muss, nachdem er als Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen ja eigentlich in Rente gegangen war. Er war auch 1990 einer der Italienlegionäre, der in seiner Stadt Rom den WM-Pokal in den Himmel einer dieser Notti magiche recken konnte. Als ewiger Römer hat er natürlich eine Italienerin als Lebenspartnerin und Latte Macchiato als Kindergetränk kennengelernt. Sein Sturmpartner im Trikot der Nationalmannschaft spielte zur gleichen Zeit für Inter Mailand und seit dieser Woche ist der polyglotte Klinsmann endlich weg von Facebook Live. Wir dürfen gespannt sein auf welchen Social-Media-Kanälen er nun die südkoreanischen Fans mit Insights versorgt. Sein Aus bei der Hertha ist tatsächlich auch schon wieder 3 Jahre her. Aber alle erinnern sich selbstverständlich noch an seine spektakulären Anfänge in Berlin oder München. Das Abfilmen der Fankurve, die Buddhas auf dem Dach oder Söhnke Wortmann mit der Kamera in der Kabine – Klinsi wusste stets wie man einen Einstand inszeniert. Auf den darf man sich bei seinem Engagement in Südkorea also bestimmt freuen. Und wahrscheinlich wird auch das Ende wieder denkwürdig. Ein Jahr nach dem WM-Titel in Rom trafen Rudi und Klinsi übrigens als Gegner im UEFA-Cup-Finale 1991 aufeinander, den die Mailänder nach Hin- und Rückspiel 2:1 gegen die Roma gewannen. Neben den beiden DFB-Stürmern standen in den Finalspielen auch die Weltmeister Andreas Brehme, Lothar Matthäus und Thomas Berthold auf dem Platz. Kurz danach endete die große Italien-Amore für viele der deutschen Legionäre. Rudi und Klinsi zogen 1992 nach Südfrankreich zu Marseille und Monaco weiter. Mit den warmen Gedanken an Südfrankreich und Italien ignorieren wir Samstag 10:30 die Temperaturen am Nullpunkt auf der Piazza und träumen von Notti magiche im Estate.
Ibrakatarbra
Im Nachhinein kann man natürlich immer sagen: ich wollte gar nicht gewinnen, weil ich da nicht hinfahren möchte. Und gerade im Hinblick auf Katar gibt es dann auch Menschen, die das gerne glauben. Aber was soll den Robert Habeck sagen? Er musste dahin, damit wir nicht verlieren. Sportlich war Deutschland ja sowieso ein Frühbucher. Und man konnte sich ganz entspannt angucken, wer sich sonst noch so qualifiziert. Saudi-Arabien z.B., was das Turnier auch geopolitisch färbt. Als ob man das jetzt unbedingt auch noch gebraucht hätte. Die Italiener anscheinend nicht. Die lassen diese Shitshow entspannt an sich vorüberziehen. Ob man unbedingt Nordmazedonien bei der WM sehen muss, kann man diskutieren. Aber irgendwer muss ja in die Gruppe mit Katar, damit die wenigstens die Vorrunde schaffen. Es gibt allerdings doch eine kleine Gefahr, dass dieses Turnier trotzdem geguckt werden muss. Auch von Italienern. Der ewige Zlatan ist schließlich immer noch mit in der Verlosung. Aktuell wohl auch gerade nicht zurückgetreten als Nationalspieler, sondern zurückgetreten vom Rücktritt. Wir haben aufgehört zu zählen zum wievielten Mal. Aber für ein paar großspurige Ansagen trotz Vorrundenaus würden wir natürlich gern die WM einschalten. Zum Thema Menschenrechte könnte man dennoch Substanzielleres erwarten als von Thomas Müller. Vor allem, weil sich Halbgott Zlatan natürlich selbst nicht unbedingt als Mensch begreift. Wir unwürdigen Irdischen treffen uns Samstag 10:30 UND Mittwoch 18:00, um einen Hauch dieses unbegreifbaren Glanzes von Sankt Ibra in unseren eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Falls das fehlschlagen sollte, suchen wir uns andere Vorbilder – wahlweise in Nordmazedonien, Saudi-Arabien oder Katar.
Mit dem Dritten siegt man besser
Und plötzlich ist es auch schon wieder vorbei. Der Sommer noch nicht, aber mit der außerplanmäßiger Euro, zieht auch ein weiteres ausgefallenes DIA-Turnier an uns vorüber. Und damit gilt der letzte Eindruck der Jahresausstellung unserer Talente von 2019 und der ewige dritte Platz, der mit fortschreitender Zeit an Wichtigkeit und Legendenhöhe wächst. Bei dem einen oder anderen wird er in der Erinnerung gar zum zweiten Platz. Oder man kommt eventuell auf total abwegige Ideen, wenn man morgens beim Aufwachen den Pokal im Regal sieht. Leo Bonucci und Giorgio Chiellini haben sicher auch nicht gedacht, dass sie am Vorabend ein Elfmeterscheißen vergeigt haben, als die Trophäe da zwischen ihnen lag. Mit der Gravur der Silberware am Spielfeldrand, bevor der letzte Elfmeterschütze überhaupt zurück in den Mittelkreis gelaufen war, wird das natürlich auch sicher verhindert. Und die Euro hatte dennoch einen gewichtigen Nachteil: wo ist der dritte Platz? Bronze, Silber und Gold haben wir stets gewollt. Der olympische Geist begnügt sich vielleicht mit dem Dabeisein, aber gerade der olympische Wettbewerb hat in uns die Erwartung geweckt, dass drei auf dem Stockerl geehrt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: der Zweitplatzierte fühlt sich bei dieser Ehrung nicht als der erste Verlierer und seine Leistung wird auch entsprechend gewürdigt. Vielleicht nehmen die Finalverlierer, dann nicht direkt nach der Ehrung die Medaille ab und stecken sie verschämt in die Tasche. In den nächsten Wochen kann man das bei den Silbergewinnern von Tokyo2021 (oder 2020?) beobachten. Sogar bei den Fußballern. Nach dem Kopfgrätschen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 darf sich gern jeder weiterhin nach subjektiver Einschätzung am Ende als Sieger, Zweiter, Dritter oder einfach nur als Teilnehmer fühlen.
Once Hu!pon a time
Im März waren wir uns noch einig: diese EM nervt und muss schnellstmöglich abgesagt werden. Der Terminstress wegen der Ligapausen machte es kaum vorstellbar, dass man im Sommer ein Turnier spielen kann, ohne dass Liverpool und Bielefeld um ihren sportlichen Erfolg betrogen werden. Am Ende ging alles gut für Liverpool, Bielefeld und sogar Werder. Ein weiteres Jahr 1. Liga mit dem Nordderby gegen Wolfsburg ist gesichert. Das Länderturnier wäre trotzdem im Moment noch eine schlechte Idee. Niemand würde gerade durchsehen, wo man sich gerade an welche Regel halten muss. Und ab wann pfeift der Schiri Handspiel? Das könnte keiner mehr erklären. Die Fußball-Laien, die auch mal mitgucken, weil sie EM und WM nicht auseinanderhalten können und dauernd fragen, wann wir gegen Brasilien spielen, wollen plötzlich nicht nur das Abseits erklärt haben. Das ist uns erspart geblieben und dennoch vermisst man ein paar exotische Sommerbekanntschaften. Viele gucken natürlich in diesen Tagen 30 Jahre zurück, um die magische WM 1990 im damaligen Fußball-Sehnsuchtsland Italien mit schlecht aufgelösten TV-Bildern in DV PAL zu feiern. Notti magiche in Roma, wo auch dieses Jahr ein Finale stattgefunden hätte. Und dabei hat das Intro dieses Songs übel geleiert im Kassettendeck.
Exotisch war es aber auch vor vier Jahren in Nizza. Mit dem Ergebnis, dass kein Spielende, ohne das kultige rhythmische Zusammenschlagen der Hände, verstärkt mit Urlauten aus dem Bauch, zelebriert werden konnte. Vom Dorfplatz (Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00) bis zur Red Bull Arena wurde dieser spezielle Jubel rumgereicht und jetzt reiht es sich irgendwo zwischen Bubble Tea und der Icebucket Challenge ein.
Aber die Isländer können mehr als Hu! und präsentierten diese Woche ihre neue visuelle Identität. Und was soll man sagen? Das Carl-Zeiss-Jena-Wacken-Trikot ist nicht mehr die Nummer eins bei True-Iclandic-Pagan-Metalfans. In Rom zieht man währenddessen nach und druckt das Konterfei eines legendären Maestro und Sohnes der Stadt auf den Ärmel. Damit übernimmt Italien wieder die Tabellenführung. Wenigstens im Walkman auf der Vespa bis zum nächsten Bandsalat.
Notti magiche di un’estate italiana
Ballo e impossibile
Wisst noch damals als sich Geheimrat Johann W. v. G. auf dem Weg über die Alpen machte? Ohne Elefanten aber mit einem Lied von Udo Jürgens auf den Lippen. Auf zum Fußball ins gelobte Land und auf den Spuren von Campino, Breiti, Kuddel und dem Rest der Ärzte. Da war der italienische Fußball noch das Non plus Ultras und gewann jedes Jahr die großen Pokale. Inzwischen hat das Land, das sich per Geoforming extra zu einem Stiefel mit Sizilien als Pille hat transformieren lassen, etwas den Anschluss an die glorreichen Zeiten verloren. Gigi Buffon ist zwar zurück in Turin, aber vielleicht auch nur weil es schon in Paris zu kalt ist für die alten Knochen. In der Zwischenzeit wurde sogar der Juve-Kader verjüngt und alte Recken wie del Piero, Baggio und Nedved sind anderweitig beschäftigt. Nedved ist inzwischen Vizepräsident der alten Dame und ist sogar dreizehn Jahr älter als der HSV-Präsident. Leider sind auch die beiden Dicken – Ronaldo in Mailand und Maradona in Napoli – nicht mehr am Ball. Damit die Serie A weiterhin eine tolle Telenovela bleibt, wurden ein paar waschechte Skandalnudeln oder Skandalgoldsteaks verpflichtet. Mit Kevin Prince und Franck wird sich die Mafia bestimmt nicht anlegen. In Mailand zittert man sowieso nur vor Wanda Nara. Und im Süden zeigt sich, dass Italien wirtschaftlich eigentlich nur ein um 90 Grad gedrehtes Deutschland ist, bei dem Rom Berlin und alles südlich davon der Osten ist. Aber sie stellen immerhin drei Clubs und mit Napoli vielleicht sogar ein Überraschungsei in der Meisterschaft. Nach dem unser Medizinalrat von dort zurückgekehrt ist, werden wir auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 ein Kopfgrätschen al dente auf den Speiseplan setzen. Wenn es uns zu schwer ist, schneiden wir die Spaghetti in kurze Stücke.
It’s-a me, Mario!
Puh, das Spannendste der WM-Vorrunde ist schon einmal geschafft. Die Nominierung des deutschen WM-Kaders. Und das war doch gar nicht so überraschend. Gomez wechselte in der Winterpause nach Baden-Württemberg und ist dabei. Sandro Wagner verschwand zur gleichen Zeit aus Baden-Württemberg und damit auch aus dem Beobachtungsradius des Bundestrainers. Die beiden meistdiskutierten Namen Sandro Wagner und Mario Götze zeigen auch ein Muster. Es ist kein gutes Omen einen italienischen Vornamen zu haben. Die Italiener können das nur bestätigen. Und damit fehlt das Duo aus Mario und Bro Luigi (der sich den schwäbischen Decknamen André Schürrle verpasste, aber nie den Makel überwinden konnte, dass Ludwigshafen nicht Mannheim ist), das Deutschland vor vier Jahren zum Titel klempnerte. Inspiriert von Sandro Wagner (man muss auch verstehen, wie Italiener ticken) und Frank Lehmann trete auch ich offiziell hiermit aus der Nationalmannschaft zurück: „Sag du mir nicht, dass es aus ist. Du hast mir überhaupt nicht zu sagen, dass es aus ist. Das ist mein Text. Und ich sag dir mal was: Jogi. Es ist aus!“ In 4 Jahren in Katar ist es mir überhaupt zu sandig und außerdem hab ich da Weihnachten schon was vor. Und Samstag (10:30) und Mittwoch (18:00) sowieso.
Kopfgrätsche International: Toskana
Ohne auch nur einen einzigen Fußball berührt zu haben, hat #kopfgrätsche in der Toskana seine Spuren hinterlassen. Dass die Italiener wahnsinnig fußballverrrückt sind, spürt man an jeder Ecke. Wie auch in Florenz (italienisch Firenze):
Selbst die Verkehrszeichen der 377.000-Einwohner-Stadt waren fußballerisch verziehrt. Da darf der Kopfgrätsche-Aufkleber natürlich nicht fehlen. Zum Stadion vom ACF Fiorentina / AC Florenz brauchte man da nicht mehr. Wieso auch?! Mario Gómez war da schon ein halbes Jahr weg – Stefan Effenberg übrigens schon 22 Jahre.
Natürlich darf während einer Toskana-Reise der Besuch am „Schiefen Turm“ nicht fehlen. Erstaunlicherweise steht in Sichtweite des weltberühmten Gebäudes ein Stadion.
Während sich Touris auf dem Boden wälzen, um das perfekte Foto zu bekommen (siehe rechts unten im Foto), wandert der Kennerblick zu dem Flutlichmast, der einen dann direkt zum Stadio Arena Garibaldi – Romeo Anconetani führt.
Darin spielt der AC Pisa 1909 S.p.A. in der Lega Pro Prima Divisione, einer der zwei dritten Ligen, mit Weltmeister Gennaro Gattuso als aktuellem Trainer.
Übrigens sehr verwirrend:
Seltsam: hier im italienischen TV verlieren die #Bayern. #Urlaub #AtletiFCB #UCL
— Christoph Woest (@pixures) April 27, 2016
Basis der Toskana-Reise war ein kleiner beschaulicher Ort Namens San Miniato (der abseits des Massentourismus sehr zu empfehlen ist). Dort gibt es jetzt auch einen Fußballplatz mit dezentem Kopfgrätsche-Aufkleber.
Kopfgrätsche.de ist übrigens nicht zum ersten Mal in Italien. Vor ungefähr einem halben Jahr war ein Vertreter auf Sizilien unterwegs: Klebrig am Stiefel (November 2015)
Klebrig am Stiefel
Die Fußballverrücktheit der Italiener lässt sich ganz einfach nachvollziehen, wenn man das Land geographisch genauer betrachtet. Der Stiefel kickt doch eindeutig einen Fußball. Und dieser Fußball ist Sizilien. Und deshalb war es für John ein Muss dort die Kopfgrätsche-Farben zu platzieren. Am Hafen von Palermo hatte er eine bessere Alternative zu den dort beheimateten Betonschuhen. In Trapani spielt man nicht nur in weinrot. Man gießt den Traubensaft dort laut Aufkleber auch auf den Fußball. Müssen wir unbedingt auch mal ausprobieren.







Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.