🐺🏰 Wolfsburg mentioned

Dann greifen wir doch mal in den Wäschekorb mit der Leserpost, die uns Woche für Woche erreicht und lassen uns überraschen wer uns da schreibt. Ach, guck. Unser Yiğit aus dem Kreis Karlsruhe schreibt, an den ich letztens denken musste als ich vor ein paar Wochen in Freiburg war und vor einem Café meine Füße mitsamt der Kopfgrätsche-Hornhaut in ein Bächle badete. Der Chef war offensichtlich kein Badenser, dafür erinnerte er mich sehr daran wie Yiğit bei uns auf dem Platz geschwätzt hat. Und diese Stimme denken wir uns einfach dazu, wenn wir nun seinen Leserbrief lesen: 

Hallo liebe Kopfgrätsche-Freunde,

ja auch nach bin ich noch im Verteiler und lese die super kreativen Texte mit. In der vorletzten Mail las ich das Wort „Wolfsburg“ und wurde natürlich doppelt hellhör … ich meine helllesig. Anbei schicke ich auch zwei Szenen die als Übungsvideo dienen könnten. Viel Spaß beim Ausprobieren. Vergesst nicht die Aufnahmen von den Proben auch an mich weiterzuleiten. 

Liebe Grüße aus dem Kreis Karlsruhe 

Euer Yiğit 

Vielen Dank. Wirklich sehr astrein ausgeführte Kopfgrätschen im Offensivspiel. Die sind ziemlich selten, aber durch die Prise Chaos umso erfolgreicher. Super, somit wissen wir was Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 zu tun ist. Und wir wissen, was wir machen müssen, um Yiğit zu erreichen. Wir müssen nicht dreimal „Beetlejuice“ rufen, sondern nur den VfL Wolfsburg erwähnen. Bisher ist das wohl zu selten passiert. Aber jetzt muss einfach die Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben doch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Und vielleicht müssen wir in Zukunft noch ein paar Triggerwörter wie z.B. „Werder“, „Eintracht“ oder vielleicht sogar „Hansa…“ einbauen, damit neben den durchgeschwitzten Leibchen wirklich mal mehr als eine Zuschrift im Wäschekorb landet. 

Alligator, Agitator und Tor

Nach der maximalen Depression im Sommer hat der DFB gestern doch noch für Erfolgsmeldungen in diesem Jahr gesorgt. Mit der erfolgreichen EM2024-Bewerbung haben sie erreicht, dass in den nächsten sechs Jahren nicht über ein anderes Land gelästert werden kann, weil es mit den Stadionausbauten und -sanierungen dem Zeitplan hinterherhinkt. Stattdessen darf Philipp Lahm das machen, was er schon als Aktiver gut konnte: die Lage mit nichtssagenden Worthülsen schönreden. Wahrscheinlich exklusiv auf LinkedIn. Dort wo auch Oliver Bierhoff seine Stakeholder trifft. Dabei ist in der Türkei durchaus jetzt schon das eine oder andere Stadion EM-reif. Und auch so mancher Bolzplatz macht neidisch, wie diese Woche Yiğit mit Bildern aus Bursa bewiesen hat. Die Timsah Arena in Bursa verfügt zudem über einen ganz besonderen Knüller. Seit diesem Jahr hat das Stadion einen Krokodilkopf. Der war von Anfang an geplant, fehlte aber noch 2015 als das Stadion eröffnet wurde. Seit Mai 2018 spielen die grünen Krokodile von Bursaspor nun endlich mit Köpfchen. Darauf ist man bei anderen Stadien noch nicht gekommen. Das Kölner Stadion mit Geißbock- oder die Leipziger Arena mit Bullenkopf hätten doch auch was. Oder man könnte wenigstens den Rasen im Berliner Olympiastadion in den Farben von Herthinhos Frisur färben. Der Krater im Strafraum unseres Bolzplatzes (Samstag 10:30) ist immerhin schon beinahe so groß, dass fast nur noch der Kopf des Torwarts hinausschaut. Kurioserweise fehlte im EM-Bewerbungsvideo der Türkei der Krokodilkopf von Bursa. Mit ihm wäre es eventuell anders ausgegangen. Philipp Lahm hat jetzt ja noch sechs Jahre Zeit sich eine ähnlich coole Lösung zu überlegen. Wir werden es erfahren. Auf LinkedIn.

 

Kopfgräçe-Grüße aus Bursa

Inzwischen markiert Kopfgrätsche-Legende Yiğit Tore und Plätze in Bursa, aber er denkt dabei löblicherweise an uns: „hiermit übermittle ich die erfreuliche Nachricht, dass auch in Bursa/Türkei ab jetzt gekopfgrätscht wird und der Platz meinerseits markiert wurde … Viele liebe Grüße an die gesamte Bande“. Çok selamlar, Yiğit und auf ein baldiges Gastspiel in Wismar.

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01. April 2017 – This is Propaganda

Auba gibt während des Revierderbys den Treter-Vertreter. Ein Wunder, dass er nicht noch das Kopfgrätsche-Foto nutzte, um seine Botschaft unterzubringen. Aber wahrscheinlich versteckt er sich nur hinter der Fahne. Könnte aber auch Tim sein…

weitere Auba-Cameos:
07. März 2015
16. August 2014
Madrid oder Mailand? 

25. März 2017 – Drama, Baby!

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Willkommen und Abschied am Samstag und ein unverhoffter Gastauftritt von Yiğit. Mit dem Einzug des Frühlings sollte auch der neue Ball endlich zu Ehren kommen. Die kleine Dramaqueen pfiff nach dem intensiven 8 gegen 8 plötzlich auf dem letzten Loch. Sollte ihre Karriere enden bevor sie überhaupt begonnen hatte?

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Ein paar Kilometer weiter im Berliner Olympiastadion ging dafür unter dem Thema „Adeus Marcelinho“ eine sehr lange Karriere auf die letzte Etappe.

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Kopfgrätsche hatte dafür eine kleine Delegation in die Hauptstadt geschickt.

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Marcelinho war sichtlich gerührt darüber.

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Er hat alle einmal gedrückt und die Ostkurve verzückt.

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Einige waren allerdings flexibler bei der Heldenverehrung.

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Der harte Kern versprach hoch und heilig nicht nach Hause zu gehen, was er dann irgendwann aber doch tat.

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Einige Botschaften waren dafür bleibender an diesem Tag.

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In Wismar wurde derweil die Dramaqueen provisorisch verarztet. Ob sie etwas Bleibendes davongetragen hat oder ob ihr doch noch eine lange Karriere nach Marcelinho-Art bevorsteht, erfahrt ihr in der nächsten Kopfgrätsche-Folge Mittwoch 18:00.

14. September 2016 – Mondtag am Mittwoch

Fußball_Januar_2016_09_14Am 30. Oktober wird wieder auf Winterzeit umgestellt. Dann endet auch die UnterderwocheKopfgrätscheSaison, die am 29. März begonnen hatte (hier klicken).

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Die Kopfgrätscher des ersten Unter-der-Woche-Spiels des Jahres 2016.

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Fußball-Tennis beim letzten Abend-Spiel im Jahr 2015.

Somit bleiben jetzt theoretisch noch sechs Mittwochabende um ordentlich zu #kopfgrätschen. Theoretisch – denn schon am ersten Mittwoch im Oktober wird der Sonnenuntergang gegen 18:41 Uhr stattfinden (Quelle: http://www.sonnenaufgang-sonnenuntergang.de). Das heißt, dass wir maximal bis 19 Uhr Licht haben werden. An welchem Mittwoch genau wir die Saison beenden, steht also noch nicht fest, aber sicher ist: Es wird über den Winter hinweg nur noch #kopfgrätsche-Samstage geben. Wir bekommen kein Flutlicht und auch keine Halle. Im vergangenen Jahr 2015 fand das Unter-der-Woche-Saisonende übrigens am 14. Oktober statt (hier klicken). Also: Nur noch wenige Mittwoche bis zur Winterpause! Umso verwunderlicher, warum auf dem aktuellen Abschluss-Foto geschätzt nur noch die Hälfte der Spieler zu sehen sind und so viele vorher abgehauen sind. Vielleicht mussten sie vor Sonnenuntergang (19:33 Uhr) zu Hause sein.

Wir melden uns vom Abgrund

Leider können inzwischen nicht mehr alle Kopfgrätscher zu den Spielterminen Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 persönlich in der Wismarena aktiv sein. Das hat die unterschiedlichsten gesundheitlichen (Gute Besserung für Stefans Knie), sportlichen oder familiären Gründe. Wie bekommt man dennoch alle unter einen Hut? Zeit für die nervenaufreibende Kopfgrätsche-Konferenz. Wir rufen Burkhard Tillner in der Wismarena:

„Hier wird das Spiel voraussichtlich einige Minuten später angepfiffen, da es immer noch potentielle Spieler gibt, die jetzt erst die Spielstätte gefunden haben. Wenn hier Einigkeit erzielt wurde, wer mit wem auf welchem Feld gegen wen spielen möchte, schalten wir uns wieder dazu. Ich gebe derweil ab an Jörg Tegelhütter im Weserstadion.“

„In Bremen haben es die Kopfgrätscher auf beiden Seiten pünktlich auf ihre Plätze geschafft, um ohnmächtig ihre Herzensvereine Richtung Klassenerhalt zu wünschen. Auf Seiten der Grün-Weißen fiebert der skeptische Skripniker Jan mit, der beim Geburtsjahr seines Sohnes nicht andauernd an eine Abstiegssaison erinnert werden will. Die Hessen können sich der Unterstützung des ehrlichen Ebbelwoitrinkers Mo sicher sein, der auf den vierten Sieg und die kaum noch für möglich gehaltene Rettung hofft. Beide haben allerdings auch ein Ohr in Wolfsburg. Dort fragen wir Rolf-Rainer Gecks: was macht der VfB Stuttgart?“

„Pikante Konstellation in der KdF-Wagen-Arena. Der tapfere Trickser Yiğit (genannt Magath) kann hier und heute Zeuge werden wie sein adoptierter Lieblingsverein die Zweitklassigkeit seines Heimatclubs besiegelt und …“

„Toooor in der Wismarena!!!“

30. April 2016 – Abschied und Abstinken

Großfeld ist für den gemeinen #Kopfgrätscher immer wieder etwas sehr ungewöhnliches. Gut, dass immer mehr Bock auf unkomplizierten und teilweise deletantischen aber entspannten Fußball haben.

Fußball_Januar_2016_04_30_spielWehmütig schaut Yiğit (ganz rechts im Bild) auf seine Fußballkumpels zurück, denn es war sein vorerst letztes Spiel in Wismar. Gleichzeitig hat er ab auch schon kleinere Comebacks angekündigt. Darum: Güle Güle, Yiğit!

Fußball_Januar_2016_04_30_kaiWie im Sommer üblich ging es nach dem Spiel zur Dritten Halbzeit in den Hafen und zum gleichzeitigen Abstinken im Kai auf eine alkoholfreies Hefeweizen.

09. April 2016 – New Friends and Breaking News

Fußball_Januar_2016_04_09_original18… 19… 20! Voll toll!
Und das alles in einer Sprache: Fußball.

[Leider gab es auch einen Unfall: Hand-Bruch bei John!
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Bei Facebook würde #kopfgrätsche jetzt auf „traurig“ klicken.]

02. April 2016 – 17 Kopfgrätscher, ein Ei und ein Kai

Wie Lars schon auf dem Platz richtig erkannt hat: „Das wird das bisher vollste #Kopfgrätsche-Foto des Jahres“! Mit 17 Mann ist es das wirklich für das bisherige Jahr 2016 (obwohl der Kamerascheue André wieder mal ins Bild gephotoshopt werden musste).

Nach dem Spiel absolvierte eine Abordnung der Fußball-Truppe das obligatorische Abstinken im Kai: Nebenher fand aber wenige Kilometer weiter auch noch ein weiterer Kopfgrätsche-Termin statt. Durch das erste Spiel der Freibeuter auf eigenem Platz in Hornstorf angelockt, haben wir uns da auch noch einige „Moves“ abgeguckt. Ob die Abwerbungsversuche fruchten, werden wir sehen.

Dank fürs Foto an Mandy!

29. März 2016 – Der erste Dienstag des Jahres

Fußball_Januar_2016_03_29Es waren mal 16. Auf diesem #kopfgrätsche-Foto waren es dann die restlichen 9 Regenfesten, die am Unterderwochekopfgrätschesaisonbeginndienstag mitgespielt haben.
Das Helle rechts im Bild ist übrigens nicht die Sonne – die war da nach 19:45 Uhr schon längst weg. Es ist das kostbare Flutlicht vom „Kunser“.

26. März 2016 – Feiertagsverlängerung

Fußball_Januar_2016_03_26Wie Jürgen schon in seiner Kopfgrätsche-Spielankündigung (Fastenbrechen mit Pummelfee) angekündigt hat, kommt nach den eigentlichen Osterfeiertagen „zum Finale der höchste Feiertag: Unterderwochekopfgrätschesaisonbeginndienstag (18:00).“

Also, #kopfgrätsche-r dieser Welt! Nach der Umstellung auf Sommerzeit wird ab dem 29. März 2016 wieder auch unter der Woche gespielt. Testweise beginnen wir mit dem Dienstag. Sollte das nicht funktionieren, wechseln wir auf den Mittwoch.

Fußball_Januar_2016_03_26_kaiÜbrigens: Ein weiteres Kopfgrätsche-Sommerritual wurde wieder eingeführt – Abstinken im Kai mit alkoholfreiem Hefeweizen.
Hier noch ein paar Beispiele aus der vergangenen Saison:
06. Juni – Bier Brice
13. Juni 2015 – Zwei Lee-ter Bier
20. Juni 2015
08. August 2015
15. August 2015

19. März 2016 – Der Dino kommt?! – Der war schon da!

Dass der Dino kommt, wussten wir ja. Aber eigentlich wollte er doch erst am 22. Mai 2016 zum FC Anker Wismar kommen (sollte er ausnahmsweise nicht in die Relegation müssen). Darum fühlten wir uns auch so sicher, spielten ganz normal Kopfgrätsche-Fußball. Ein schönes ausgeglichenes 5-gegen-5. Über das Rascheln in der Kuhweide, wo bald die WISMarena stehen wird, machten wir uns keine Gedanken. Nur das dieses Mal kein Gebell vom Hundesportplatz kam, wunderte uns schon ein bisschen. Irgendwann war auch Jürgen weg. Einfach so.

Als wir dann das typische #kopfgrätsche-Foto machen wollten, hörten wir plötzlich ein ohrenbetäubendes Gebrüll! Der Dino stand direkt hinter uns!!!

(Fotos: sonichedgehog2 und FC Anker Wismar/Facebook)

13. Februar 2016 – Berlin steht Kopf, Auto auch

Ein ganz gewöhnlicher #kopfgrätsche-Samstag: Der Berliner kam zurück aus Berlin, wo er bei der Berlinale dem Bären was zu kicken gab (hier klicken) und musste im beschaulichen Wismar gleich wieder aktiv werden:

Der Angriff auf das Tor lief gerade. Die Einen verteidigten und die Anderen stürmten. Aber außerhalb des Platzes schepperte es gewaltig. Der Kurzsichtigste hörte es als Einziger. Nachdem das Tor sogar wirklich gefallen war, übermittelte er samt neuem Spielstand an die Kopfgrätscher seine Vermutung, dass sich da ein Auto ungefähr 100 Meter vom Platz entfernt überschlagen hätte.

Gut, dass der Berliner Arzt ist. Gut, dass wir so leuchtende Leibchen haben. Die machen sich gut bei der Ersten Hilfe.

Vermutung des Kurzsichtigen: Scheinbar hatte der Fahrer bei tiefstehender Sonne die Verkehrsinsel übersehen, die er teilweise abräumte und als Sprungschanze nutzte. Ersthelfern zufolge ist der Fahrer mit ein paar Schrammen glimpflich davongekommen.