Schafskopfbrezn

Ach guck, das war also erst die Hinrunde. Zieht sich ganz schön und wenn wir ehrlich sind, ist sie auch immer noch nicht vorbei. Drei verlegte Spiele müssen ja noch nachgeholt werden. Das mit der Herbstmeisterschaft wird sich aber wohl nicht mehr groß verändern. „Herbst“-Meister… merkt ihr selbst, oder? Wir sind doch schon gefühlt näher am Mai als am Herbst. Deshalb ist es auch wirklich kein Problem, wenn man den Bayern die Schale jetzt schon überreicht. Später ist doch immer so viel los. Gerade im Mai mit den ganzen Feiertagen. Nee nee, beim nächsten Heimspiel sollten sie Tribüne aufbauen und den Zinnober mit den Weißbierduschen durchziehen. Es wäre okay. Für künstliche Spannung hätte man im Großraum München auch ein wenig Winter- und Tauwetter wie im Norden gebraucht. Aber dort hatte man alles im Griff, sogar das Wetter. Kein Wunder, dass Markus Söder beim Blick nach Norden das Gefühl haben musste: die kriegen ja gar nichts gebacken. Nur drei Mannschaften überhaupt nördlich von Wolfsburg und rundherum nur Schafherden mit eigenen Bundesländern. Die paar Höfe kann man großzügig zusammenfassen. Auch da spielt Bayern eindeutig in einer eigenen Liga. Und trotzdem müssen sie in diesem Staat und dieser Liga von Versagern mitmachen. Immer wenn es um die Sommerferien geht, machen die Bayern den Eindruck als ob sie alle in kurzen Lederhosen bei der Heuernte helfen müssen, aber spätestens ab dem Weißwurschtfrühstück mit dem zweiten Weizen am klaren Bergsee unter der Bierbank liegen. Die späte Erholung scheint auf jeden Fall eine erstklassige Grundlage zu sein, um später alle anderen entspannt abzuhängen, die schon Anfang Herbst auf der letzten Rille laufen. Wohin man M-V als Bundesland hinfusionieren sollte, ist noch nicht entschieden. Weder Hamburg, noch Schleswig-Holstein, ja nicht einmal Brandenburg möchte uns haben. Deshalb sollte uns unbedingt Bayern adoptieren. Wir könnten sogar anbieten „Kopfgrätschen“ zu bavarifizieren, in „Schafskopfbrezn“ zum Beispiel. Samstag 10:30 könnten wir direkt damit beginnen. Wie das ist klassische Weißwurschtfrühstückszeit? Na denn hoid ned!       

1-2-3, Werder ist seit 1899 im 1/4 dabei

Lage, Lage, Lage:
am Osterdeich, wo die Weser eine Bananenflanke schägt, hat Wohninvest eine 1A-Immo im Portfolio.
Im 1/4, Haltestelle St.-Jürgen-Straße gibt es einen kleinen dezenten Hinweis darauf, dass man hier aussteigen könnte, um Fußball zu schauen.
Von der Solarfassade des Weserstadions lassen sich Aufkleber zu leicht entfernen, weshalb wir lieber am grünen Mülleimer pappen.
Tor 1 oder dieses Verkehrsschild? Wir entscheiden uns wie immer für den Zonk.
Kopfgrätsche wünscht alles Gute zum 123. Geburtstag.
Hoffentlich müsst ihr nicht zusammen mit Hoffenheim feiern.

14. Mai 2016 – BuLi-Radio-Konferenz mit Nachwuchsabteilung

Dritte Halbzeit nach dem Vormittagsspiel (14. Mai 2016 – Jung und Alt auf Großfeld):
Wie in den vergangenen zwei Jahren, sollte der letzten Bundesliga-Spieltag 2015/2016 am Weltempfänger/Radio miterlebt werden. Per NDR 2 Bundesligashow wurden wir (wie angekündigt) in die Stadien gebeamt. Die große spannende Frage für alle Beteiligten war, ob Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt sich vor dem Abstieg retten können. Dazu lauschten wir den Stimmen von Moritz Cassalette, Heiko Neugebauer und und und… Sabine Töpperwien!

Fußball_Januar_2016_05_14_wohnzimmerDas Besondere an diesem sozialen Ereigniss bei Kaffe, Bierchen und Kuchen: Die #Kopfgrätsche-Nachwuchabteilung war nahezu vollzählig angetreten! Drei Spieler der Altersklassen M (U2) und N (U1) mischten die Runde der Alten Herren (und Spielerfrauen) ordentlich auf.

Fußball_Januar_2016_05_14_wetteDie „Experten“ konnten vor Beginn des Spieltages ihre Endkonstellation im Abstiegskampf tippen. Zwei haben richtig getippt, drei nicht. Zu gewinnen gab es DFB-Sammelkarten 2016 von REWE. Die Begeisterung dafür hielt sich in Grenzen. Da war die Begeisterung über Bremens Verbleiben in der Ersten Bundesliga bei der Mehrzahl der Anwesenden größer.