Well, über die Feiertage hat man lange nichts vom Brexit gehört. Stattdessen haben wir extra den Briten Dinner for One geschickt, um ihnen mal zu zeigen was für ein Bild wir von ihnen seit Jahrzehnten haben. Komischerweise hat das wohl den Brexit nicht gestoppt. Deshalb haben wir ihnen noch ein paar nette Dinge für die Premier League eingepackt. Beim Gipfeltreffen Man City gegen Liverpool war dann auch ganz schön viel Ex-Bundesliga zu sehen. Pep lauerte hungrig auf das Feiertagsmenü und Kloppo servierte tatsächlich den erwarteten Stolperer. Die beiden Festlandimporte an der Seitenlinie haderten aber mit so mancher Regieanweisung. Butler James aka Freddie Frinton als Trainer wäre dagegen stoisch durch die Coaching Zone getigert. Keiner seiner Spieler hätte sein Gelalle verstanden, aber der Schiedsrichter hätte vermutlich seine Ruhe gehabt. Die Produktion von Dinner for One ist allerdings von 1963 und damit aus einer Zeit als mit dem FC Everton der andere Club aus Liverpool englischer Meister war. Der holte damals den Titel, u.a. weil er eine Rasenheizung im Goodison Park hatte und damit nicht wie seine Mitkonkurrenten unter Spielausfällen im Winter litt. Das nehmen wir uns zum Vorbild und spielen auch Samstag 10:30, während die Bundesliga noch in Dubai am Pool liegt. Hoffentlich kommen alle streifenfrei gebräunt zurück. Der Tigerlook verkauft sich aktuell schlecht in England.
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31. Dezember 2016 – Dinner for Seventeen
Am letzten Tag des Jahres 2016 war noch mal richtig Betrieb auf dem Platz. Bevor die
Silvesterparties starteten, wollten sich 17 (!!!… ’16 zu ’17 verstehste?!) Kopfgrätscher vorher richtig auspowern und es dem alten Jahr noch mal zeigen. Da hatte der Aufruf am Vortag die letzten Kräfte aktiviert.
Auch zwei Kopfgrätscher, die schon länger nicht mehr mit auf dem Platz waren, feierten zum Jahresabschluss ihr großes Comeback. Tobi und Sebastian hatten ihr Erscheinen lange versprochen und auch aufgeschoben. Bis aufs Foto hat es
für sie noch nicht gereicht – aber 2017 ist noch lang.
Übrigens: Wer das jetzt vergangene Jahr revue passieren lassen möchte, hat im großen Kopfgrätsche-Jahresrückblick 2016 (#KGJRB16) die Chance dazu. Zehn Highlights des Jahres – mit dabei sind unter Anderen Dinosaurier, Königinnen, Luftschlösser und gebrochene Knochen. Viel Spaß mit der Vergangenheit und Happy New Year!
2016 – Bloody Hell
Scheinbar erbarmungslos ticken die letzten Sekunden von der Uhr. 2016 grinst siegessicher und hat schon den Karton mit den T-Shirts und Kappen zum Triumph aus dem Bus geholt. Auf der Ersatzbank werden die ersten Sektflaschen schon heftig geschüttelt. Alles deutet auf ein Procedure as every Year hin. Gleich wird der vierte Offizielle die Tafel mit der Nachspielzeit hochhalten. Wenn nicht der Torwart ausgewechselt wird, bedeutet die „1“ wohl, dass es einen ganzen Tag oben drauf gibt. Der Schiedsrichter lässt also das Zeitspiel aus dem Februar konsequent nachspielen. Somit haben wir unverhofft doch noch die einmalige Chance auf den letzten 11 Metern Samstag 10:30 Uhr alles zum Guten zu wenden. Diese Aussicht motiviert bestimmt einige Legenden zum Comeback. Neben Sir Toby haben auch Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom zugesagt alles rauszuhauen. Vielleicht ist sogar Admiral von Schneider dabei, falls er seine Fersenverletzung rechtzeitig auskuriert. Und wenn alle Stricke reißen wechselt Sir Alex gleich noch Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjær ein. Spätestens jetzt sollte 2016 die Kappen und T-Shirts lieber wieder einpacken und sich etwas Wärmeres überziehen, z.B. ein Tigerfell. Skål!
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