Never mind the bollocks, here’s YNWA

All jene, die die Corona-Pause nicht dafür genutzt haben lustige Gifs, alberne Memes, historische Bilder oder emotionale Filmchen für die Meisterschaft des FC Liverpool vorzubereiten, haben den Fußball nie geliebt. Deswegen ist das Internet auch heute früh voll davon und ihr könnt euch den Rest des Tages alles angucken und in eurer Fuba-Bubble verteilen. Und natürlich mussten Kloppo und Co in den Zeiten von Corona auf dem Sofa Meister werden. Am Ende war das Sofa eine Balkongarnitur aus hässlichen Ratansesseln auf irgendeiner Terrasse eines Ibis Budget. Aber Anfield wurde trotzdem in rot getaucht. Die Bilder hätten auch gut zur Night of Lights gepasst und hätte Boris Johnson eine funktionierende Warn-App gefunden, sie hätte bestimmt auch aus Solidarität eine Menge rot angezeigt. Deshalb ist das vollgemüllte Internet am Ende doch aktiver Infektionsschutz. Wer sich all diese Feier-Posts angucken möchte, kommt eine Weile nicht raus. Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wäre ein Gang vor die Tür aber doch ganz schön. Ich habe immerhin schon meine Hausaufgaben gemacht und bringe noch mal diesen Klassiker: 

This song is for you
Jürgen Norbert Kloppo
It shall guide you through the night
And help you through the day

Whenever things go wrong
I’ll be with you
Whenever clouds are there
We’ll fight it through

You never walk alone (I’ll be with you)
Never walk alone (I’ll be with you)

And when you think you have to cry
Then rest a little by my side
You should know,
You never walk alone

Beware of Tigerkopfgrätsche

Well, über die Feiertage hat man lange nichts vom Brexit gehört. Stattdessen haben wir extra den Briten Dinner for One geschickt, um ihnen mal zu zeigen was für ein Bild wir von ihnen seit Jahrzehnten haben. Komischerweise hat das wohl den Brexit nicht gestoppt. Deshalb haben wir ihnen noch ein paar nette Dinge für die Premier League eingepackt. Beim Gipfeltreffen Man City gegen Liverpool war dann auch ganz schön viel Ex-Bundesliga zu sehen. Pep lauerte hungrig auf das Feiertagsmenü und Kloppo servierte tatsächlich den erwarteten Stolperer. Die beiden Festlandimporte an der Seitenlinie haderten aber mit so mancher Regieanweisung. Butler James aka Freddie Frinton als Trainer wäre dagegen stoisch durch die Coaching Zone getigert. Keiner seiner Spieler hätte sein Gelalle verstanden, aber der Schiedsrichter hätte vermutlich seine Ruhe gehabt. Die Produktion von Dinner for One ist allerdings von 1963 und damit aus einer Zeit als mit dem FC Everton der andere Club aus Liverpool englischer Meister war. Der holte damals den Titel, u.a. weil er eine Rasenheizung im Goodison Park hatte und damit nicht wie seine Mitkonkurrenten unter Spielausfällen im Winter litt. Das nehmen wir uns zum Vorbild und spielen auch Samstag 10:30, während die Bundesliga noch in Dubai am Pool liegt. Hoffentlich kommen alle streifenfrei gebräunt zurück. Der Tigerlook verkauft sich aktuell schlecht in England.

Normal malade

Now, the normal one comes to the other. What a pitty. You should learn. Everything has an end only the sausage has two. I said: the only language i speak a little bit … you are hearing … is english. And for my kind of coaching I need the language. But I think the funny part of the language I will learn very fast and that’s all I said. It was great, the weather was good, everything was okay only my health is so shit. I think I speak much more than I say the whole week. And so maybe its better for my team, one or two games in the year when I’m far away. We speak and we spoke about football the last 15 years each day everyday. So what will happen tomorrow 10:30 or wednesday 18:00? And we will do totally different things as I sit on a Tribüne? Stand? On a Stand. Yeah, it’s stand? As I sit on a stand. I see the team and think ‚oh my God’… no, no, no. In this moment, we are not the best team in the world – who cares? Who wants to be the best team in the world today? We want to be the best team tomorrow or another day. That’s all. We have to change from doubter to believer. Now.