Strafräumkommando

Man hatte es natürlich schon komplett vergessen, warum man mal so etwas wie eine Winterpause eingeführt hatte. Viele dachten wahrscheinlich, das ist traditionell der Zeitraum, in dem Mannschaften wie der BVB, die die Hinrunde weit hinter den eigenen Ansprüchen beendet hatten, knallhart die Fehler analysieren, irgendeinen teuren Hoffnungsträger verpflichten, ein Trainingslager in Marbella oder Belek verbringen, in dem der Hoffnungsträger in lahmen Testspielen gleich mal verletzt ausgewechselt wird, um dann nach milden Wochen, in denen es hier wärmer als in Belek war, wieder motiviert eine Aufholjagd in der Rückrunde zu starten. Irgendwann kürzte der Fußballkalender sogar das Testbild im Winter bekannt als Hallenmasters weg und dann war die Winterpause nicht mehr länger als eine herkömmliche Länderspielpause und man hatte vergessen warum man sie sich ursprünglich mal gegönnt hatte. Wenn an diesem Wochenende tatsächlich Spielabsagen drohen, ist es für viele im Leben das erste mal, dass Fußball aufgrund eines jahreszeittypischen Wetters ausfallen könnte. Nur auf Schalke müssten sie sich entscheiden: Dach zu oder doch lieber Biathlon mit echtem Schnee? Ansonsten gibt es natürlich fast überall Rasenheizungen, die verhindern, dass wir schief freigekratzte Strafraumlinien, orangene Spielbälle und Torhüter mit Bommelmütze sehen werden. Das ist tatsächlich Folklore, die wir uns nur in historischen MAZen in der Sportschau anschauen können, bei denen man nicht genau weiß, ob der Schnee im Bild nicht doch nur die grobkörnige Auflösung ist. Also müssen die Außenreporter, die bei Extremwetter immer ihre Time to Shine haben, sich eher vor dem Stadion in eine Schneewehe stellen und dort die Verantwortlichen interviewen, die über eine mögliche Spielabsage aufgrund der Zufahrtswege entscheiden. Also kurz gesagt: wer es unfallfrei und pünktlich zum Spielbeginn (Samstag 10:30) bis zum Platz schafft, kann bestimmt auch spielen. Auf jeden Fall muss das lückenlos für die Nachwelt dokumentiert werden, damit man sich es in 15 Jahren in der eintägigen Winterpause ungläubig anschauen kann.   

Hält nur zum Aussteigen

Anfang August und ihr wisst, was das bedeutet. Richtig, Start der Generalsanierung der Deutschen Bahn zwischen Hamburg und Berlin. Und weil natürlich just am ersten Augusttag auch die Zweite Liga startet, ist man erst einmal heilfroh, dass der HSV in die erste Liga aufgestiegen ist. Somit müssen die Herthaner die Saison allerdings in Gelsenkirchen eröffnen. Auch da kommt man aber mit dem Deutschlandticket ab heute nicht mehr hin. Und damit wird den Fußballfans ihre zweite Leidenschaft genommen: ohne Extrakosten eine für sich schon ziemlich heruntergerockte Regionalbahn komplett in ihre Einzelzeile zu zerlegen. Wo kann man sonst das Rausreißen von Sitzschalen und das Zerschlagen von sanitären Anlagen unter Wettkampfbedingungen trainieren? Stattdessen sitzen viele Fans bereits schon jetzt im Schienenersatzverkehrbus auf der Transitstrecke und trinken jede Raststelle leer. In der Regionalbahn fehlt ja leider auch das Bordbistro, wo man noch ein kleines Bier für 6 Euro nachkaufen kann, falls einem da der Nachschub ausgegangen ist. Aber der Bus hält oft genug, um Zustieg in jedem Marktflecken zu ermöglichen, der von der Bahn nicht einmal als Bedarfshalt angefahren wird, so dass die Generalsanierung eigentlich ein gutes Konjunkturpaket für jeden Dorfkonsum sein sollte. Auf der Rückfahrt dann das Gleiche in umgekehrter Reihenfolge, nur dass jeder Ort seine Betrunkenen ohne Durst und oft genug auch ohne Erfolgserlebnis wieder zurück bekommt. Es sei denn, es gab auf dem Rückweg noch irgendwo eine Einkehr an einem Verkehrsknotenpunkt, an dem man Erzfeinden, die sich auch auf Auswärtsfahrt aus einer anderen Richtung befanden, eins auf die Mappe geben konnte. Auch etwas, was auf der Schiene aufgrund unplanbarer Umsteigezeiten eher selten umsetzbar ist. Plan- und umsetzbar ist Kopfgrätsche Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00. Wir hoffen auf hohe Auslastung und empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad, Nahbus oder einfach mit dem eigenen Bus.     

Praise the Lords of Chaos

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – das erzählt jede Standesbeamtin jeden Tag circa 5 mal. Und weil es aber auch nervig ist zu lange auf den Anfang zu warten, kann man ihn auch vorziehen, indem man den Trainer nicht erst zum Saisonende rauswirft. Zwei Spieltage vor Schluss wirkt ein wenig, wie wenn man den lauffaulen Zehner noch vor der Halbzeitpause demonstrativ auswechselt. Aber niemand ist gezwungen bis zum Ende zu leiden, nur damit man sagen kann: wir werden uns nach der Saison zusammen setzen und alles knallhart analysieren. Da weiß man doch schon, was bei raus kommt. Also neuer Besen sofort und dann wird ein wenig Chaos aufgewirbelt. Hat man sich auch in Köln im Schatten des Doms gesagt und einen Mann reaktiviert, der ungelogen älter als der neue Papst ist. Das Pontifikat Funkel muss ja auch nicht ewig dauern, Hauptsache der Effzeh kommt in dieser Saison noch in den Himmel, also in die Bundesliga. Zwei Spieltage reichen bis zur Seligsprechung. Danach wird sich schon ein anderer Trainer finden, schließlich werden die Arbeitsagenturen gerade mit Übungsleitern geflutet. Da wird doch was dabei sein. Z.B. Markus Anfang, dem als gebürtigen Kölner der Karneval super wichtig ist und dem am Anfang seiner Beschäftigungsverhältnisse oft ein gewisser Zauber inne wohnt. Bis zum Ende der Saison hat dieser auch bei ihm in Kaiserslautern nicht angehalten, weshalb er vor zwei Spieltagen ersetzt wurde. Beim ersten Spiel von Torsten Lieberknecht als neuen FCK-Trainer vor zwei Wochen, sprach der damaligen Schalke-Trainer Kees van Wonderen in die Mikrofone, dass er es schade finde, dass so ein Trainerwechsel kurz vor Schluss tatsächlich mit einem Sieg für Kaiserslautern belohnt wurde. Eine Woche später dachten sich seine Vorgesetzten auf Schalke: ach komm, das versuchen wir auch. Man muss mal gucken wie stark die Chaoswirkung durch einen neuen Trainer tatsächlich ist, wenn es alle gleichzeitig versuchen. Ein bißchen so, wenn Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 alle fünf Minuten neue Kopfgrätscher auftauchen und man innerhalb von Sekunden von 2, auf 3, auf 4 Teams mit 4+1 oder 5+1 oder doch mit Wechslern wechselt. Das Gute dabei: es wirkt jedesmal wie ein neuer Anfang von Zauberhand. 

Urbi et Torbi

An einem quasi spielfreien Tag hat Jorge Mario Bergoglio die Augen zugemacht und nicht wieder geöffnet. Die katholische Gemeinde verlor ihren Chef, aber auch der CA San Lorenzo de Almagro muss nun auf ein zahlendes Mitglied verzichten. Am Ostersonntag waren die Kicker aus Almagro in Buenos Aires noch in der Torneo Apertura Zona B gegen Riestra gefordert. Das 0:0 reichte immerhin, um vor River Plate auf dem dritten Platz zu bleiben. Ob der Papst sich das spätabends noch angesehen hat, ist unwahrscheinlich, weil er wohl länger kein Fernsehen mehr sah. Aber als treuer Anhänger hat er den Club zeitlebens begleitet, ließ sich von der Schweizer Garde regelmäßig die Ergebnisse tickern und nannte San Lorenzo einen Teil seiner kulturellen Identität. 1908 wurde der Verein von einem Priester gegründet und aufgrund der Farbe seiner Soutane werden sie Cuervos „die Raben“ genannt. Die Vereinsfarben sind dennoch blau und rot. Bergoglios Mitgliedsnummer bei San Lorenzo war 88235, weshalb er natürlich im Alter von 88 Jahren, um 2.35 Uhr argentinischer Zeit verstarb. Als Pfarrer in Buenos Aires segnete er die Mannschaft vor Spielen mit mäßigem Erfolg, weshalb ihn Coach Alfio Basile einst als Seuchenvogel verbannte. Aber kaum war er Papst Franziskus gewann San Lorenzo 2014 die Copa Libertadores. Und darauf kann man als Anhänger beim nächsten Konklave doch nur hoffen: einen dicken Fuß in des Vorzimmer des Fußballgottes zu stellen, damit er den eigenen Club gar nicht mehr übersehen kann. Nicht umsonst werden seit jeher zu Audienzen unzählige Trikots und Schals wie Ikonen in den Vatikan geschleppt. Über Papst Johannes Paul wurde auch stets erzählt, dass er Schalke-Mitglied wäre, nur weil er bestimmt einige blau-weiße Fanshop-Sortimente in die Höhe halten musste. Natürlich wird San Lorenzo am Wochenende in einem Sondertrikot spielen und nach Franziskus wird nun das neue Stadion benannt. Der Hand Gottes wurde diese Ehre schließlich auch zuteil. Seit 2020 trägt das Stadion in Neapel den Namen Diego Maradonas. Ich hoffe ihr bekommt den Segen für die Kopfgrätsche Gottes Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00.

Kloppo Redentor

Allzu oft passiert es nicht, dass sich Jürgen Klopp beruflich verändert. Bisher stehen in seiner Vita nur drei Vereine und bei Liverpool ist er nun auch schon seit fast neun Jahren an der Seitenlinie. Aber wenn er denkt, dass er sich verändern muss, dann sendet er als limitierter Fußballer, der er war, ein Signal an andere Stolperer auf einer vorher nicht angesagten Frequenz. Vielleicht hat er aber lediglich ein gutes Gespür für Timing, was immerhin dazu geführt hat, dass er noch nie entlassen wurde. Gut, beim HSV haben sie ihn einfach schon vorher weggeschickt, aber wahrscheinlich nur, um ihn zu schützen. Als HSV-Trainer wäre er schließlich spätestens nach zwei engen Relegationen zum Teufel gejagt worden und er hätte sich danach nur noch durch 6-10-Monatsengagements bei Kaiserslautern, Schalke, Hannover und Arminia Bielefeld gehangelt. Campino hätte er natürlich trotzdem kennengelernt, während eines Intermezzos bei Fortuna Düsseldorf. Zum Glück ist alles anders gekommen und jetzt könnte er es sich aussuchen, wo er beruflich landet. Noch haben die semierfolgreichen Amtsinhaber attraktiver Posten Ruhe und können in den nächsten Wochen beruhigt in die Skiferien fahren. Die Zeugnisse sind zwar durchschnittlich und es gibt keinen Schnee, aber Kloppo möchte sich auch erst einmal eine Pause gönnen und sich die Welt ansehen. Die Pyramiden von Mo Salah, Christo Redentor von Bobby Firminho, die Shibuya-Kreuzung von Wataru Endo. Und natürlich den Roten Platz Samstag 10:30. Falls also Touris mit Pöhler-Kappe um den Platz schleichen, immer schön grüßen. Wir Stolperer erkennen uns überall. 

Hrvatski beim Après-Ski

Wochenlang haben wir uns über diese WM im Winter aufgeregt. Und dann schafft es ein einzelner Nationalspieler durch seinen Skiurlaub, dass wir im Januar alle über Sommer reden. Und dabei geht es ausnahmsweise gar nicht um den Klimawandel. Auch wenn auf unserem Platz Samstag 10:30 mehr weiß zu erwarten ist, als auf so mancher Skipiste in den Bergen. Aber Skifahren ist nicht nur für die Kaderplanung der Bayern gefährlich. Man muss nur drei Jahre zurückdenken, um diese Freizeitbeschäftigung rundweg abzulehnen. Die dazugehörige Hüttengaudi hat schließlich unter anderem dafür gesorgt, dass nur wenige Wochen später Spiele abgesagt wurden und sogar Amateursportstätten geschlossen wurden, die mit Abfahrt und Après-Ski gar nix zu tun hatten. Insofern ist es natürlich doppelt unverständlich, wenn man als Fußballer sich jemals wieder Skier unter die teuer versicherten Haxn schnallt. Zwar lauert beim Skiurlaub nicht die Gefahr, dass man später zum Absingen kroatischer Volkslieder eingeladen wird. Aber ansonsten lebt diese Art von Sport eher davon, dass man Toren ausweicht. Wenn man allerdings noch eine Knifte mitführt, kann man wenigstens dem alltäglichen Wunsch nach Schießen und Treffen gerecht werden. Nicht umsonst werden große Biathlon-Events schon länger in der Arena auf Schalke ausgerichtet. So haben auch Zuschauer in Gelsenkirchen die Chance ab und zu mal einen Treffer zu bejubeln. Jetzt wird das Stadion aber erst einmal wieder für Bundesligafußball benötigt. Aber nach der Saison kehrt der bis dahin vom Beinbruch genesene Sohn der Stadt Manuel Neuer bestimmt gerne zurück, wenn man ihm die Leupe ausrollt.

Badischer Abgang

Der polnische Abgang hieß im Englischen bisher french Exit. Aber das war ja auch bevor Ronaldo beim Spiel gegen Tottenham den frühzeitigen Heimweg antrat. Jetzt wandert diese Option der mehr oder weniger höflich-gelesenen Fahnenflucht auf die iberische Halbinsel. Dabei ist dieses Phänomen in der Fußballgeschichte nichts Neues. Wir erinnern uns noch an Jens Lehmann in der S-Bahn nach Essen als sein einziger Zettel ein Zweizonen-Ticket war. Er hatte in Leverkusen in der ersten Halbzeit 3 Tore kassiert und Jörg Berger traute ihm wohl nicht zu, dass er in der zweiten Hälfte vier Tore erzielt und probierte es mit einem erfahreneren Torwart. So war Jens nachdem er sich das Geld für die Fahrt geliehen hatte rechtzeitig zur Sportschau zuhause. So wie viele Fans die sich bei den übervollen Autobahnen im Ruhrgebiet fragen, wann sollte ich das Spiel spätestens verlassen, wenn ich Montag pünktlich auf der Arbeit erscheinen will? Deshalb wundert es nicht, dass ein anderer Schalker in Dortmund bei einem Länderspiel gegen Russland zum Inbegriff der treulosen Tomate wurde, weil er keine Lust hatte im Stadion des Erzrivalen eine weitere Halbzeit auf der Tribüne zu frieren. Bei Kevin Kuranyi war es allerdings schwierig die Art des Abgangs umzubenennen. Als Sohn eines Deutschen ungarischer Herkunft und einer Panamaerin wurde er in Rio de Janeiro geboren. Im Zweifelsfall ist Kuranyi natürlich Schwabe, der unter dem Badenser Jogi Löw aus der Nationalelf flog. Der Badenser wiederum verpasste unzählige Gelegenheiten für einen gut getimten Abgang und würde sich erstklassig als Pate für das Gegenteil des polnischen Abgangs anbieten. Bevor man allerdings gehen kann, muss man natürlich erst einmal erscheinen. Das werden wir Samstag 10:30 wieder versuchen. Wann wir unter welchen Umständen den Platz verlassen ist noch offen.  

Zweitklassenkasper

Zwischen EM-Katerfrühstück und Olympia-Eröffnungsfeier hat der Fußballgott noch den Start von zweiter und dritter Liga gesetzt. Das Transferfenster steht quasi noch auf Kipp, aber der Zirkus geht schon wieder los. Die zweite Liga, die seit dem Abstieg des FCK aus der Bundesliga jedes Jahr die beste zweite Liga aller Zeiten war, ist es jetzt wieder. Vor allem im Norden wird es eng bzw. eine Liga der kurzen Wege. Hansa hat die dritte Spielklasse rechtzeitig vor dem Aufstieg von Freiburg II verlassen und kann endlich mal beim Reisebudget sparen. Die Inflation der Nordderbys startet bereits am ersten Spieltag. Auch die Lücke im Westen, die der VfL Bochum zwischen Paderborn und Düsseldorf gerissen hat, wurde rücksichtsvollerweise vom FC Schalke gestopft. Sogar die DDR-Oberliga entsendet ganze drei Vertreter. Florentino Perez guckt schon ganz neidisch und wartet täglich sehnsüchtig auf eine Einladung in seinem Briefkasten. Ausgerechnet in diesem schweren Jahr wird der HSV mindestens die Relegation schaffen. Im nächsten Jahr steht er dann überrascht zwischen Augsburg, Fürth und Bielefeld und fragt sich was er da in der Bundesliga wollte. Dabei war die jahrelange Taktik doch gar nicht schlecht: wenn du es selbst nicht nach oben schaffst, warte einfach bis die erste Liga zu dir kommt. Auf dem Weg nach unten kommt schließlich so mancher Glanz vorbei. Frag nach bei Hansa und Jari Litmanen. Auch wir ruhen uns seit Jahren mit dieser Einstellung auf unserer Stagnation aus. Drum dümpeln wir auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 auf dem gleichen weder-Fisch-noch-Fleisch-Niveau herum. Ja okay, vielleicht wird es auch die beste Kopfgrätsche aller Zeiten. Aber vielleicht auch nur in deinem Kopf.     

Künstliche Verknappung der Ressourcen

Was wird hier gesucht?
Arbeitslos und eine Flasche Bier, das ist _ _ _, die Scheiße vom Revier.
_ _ _ _ _ _ _ 04 wir pissen euch ins Bier.
Musst du einmal scheißen und hast kein Papier, dann nimm doch die Fahne von _ _ _ _ _ _ _ 04.
Richtig, es muss irgendetwas sein, dessen Gründungsjahr einen naheliegenden Reim auf Bier oder Revier zulässt. Die Kombination mit Fäkalvokabeln bietet sich offensichtlich auch an. Aber seit Böhmi wissen wir ja, dass der erstbeste Reim, der einem so einfallen kann, meistens den größten Ärger bedeutet. Und Beef mit anderen brauchen wir nicht, dafür haben wir ja unsere Mitspieler. Es sei denn, die sind Samstag 10:30 alle bei der Knappenfußballschule und üben da heimlich für Mittwoch 18:00. Dann bleibt dem Rest auf der anderen Seite des Zaunes nur der Stille Protest in Trikots des Erzrivalen. Vielleicht ist aber doch ein kleiner Poetry Slam drin. Mit so subtilen Reimen, bei denen man erst in der Winterpause in Florida oder Dubai kapiert, dass man damit beleidigt wurde. Da trifft es sich doch super, dass der neue Trainer der Blauen aus Bayern kommt. Auf seinen Namen einen Reim zu finden, ist doch mal eine Herausforderung, wenn man nicht die Endung verschluckt. Sonst wäre es ja zu einfach. „Bierl“ und „Revierl“ können wir leider nicht gelten lassen.