200 Jahre Nüschelgrätsche

Menno, ist das ungerecht. Immer noch ist das Talent auf dieser Erde ungleich verteilt. Nur ein paar Wenigen ist es vorbehalten, Champions-League-Trophäen zu gewinnen. Am Ende ist es irgendwie immer Toni Kroos. Und gerade einmal 32 Länder dürfen im Sommer um den Weltmeisterpokal spielen. Obwohl 23 Leute in jeden Kader delegiert werden, können nur 682 Panini-Aufkleber in diesem Subsistenzsystem zusammengetauscht werden. Pro Mannschaft werden aber nur 17 Spieler gezeigt, stattdessen wird mit billigen Glitzermotiven aufgefüllt. Das ist schwer zu erdulden, wenn das Turnier im Land der Oktoberrevolution stattfindet. Einer hätte sich das nicht gefallen lassen. Er ist diese Tage in aller Munde aufgrund seines 200. Geburtstages. Und er hat immerhin 255 Bundesligaspiele für Hertha, Bielefeld und Gladbach gemacht. Als Pferdelunge und Wasserträger im Mittelfeld. Für Zauberfüße wie Marco Reus oder Marcelinho hat er die Löcher zugelaufen. Ach nee, das ist ja der Wikipedia-Eintrag von Thorben Marx. Da steht aber interessanterweise auch, dass Thorben Marx 2015 für die Deutsche Kleinfeld-Nationalmannschaft auflaufen sollte. Was daraus wurde, verrät Wikipedia nicht. Im besten Fall pflügt er immer noch das Kleinfeld um und grätscht Futsal-Legenden wie Marcelo (oder Marxelo…?) bei der perfekten Ballannahme direkt mit ins Tor. Und sendet damit die Signale: Samstag 10:30, Mittwoch 18:00. Auf zum letzten Gefecht!

Arsène und Spitzenfußball

1996 war einiges anders. Das Internet war noch dünn besiedelt und man verbrachte viel Zeit mit Warten auf die nächste Bildzeile. Und damit meine ich Pixel und nicht die Pushnachrichten der größten deutschen Tageszeitung. Nein, dass Arsène Wenger Trainer des Arsenal FC werden sollte, erfuhr man eine halbe Woche später aus dem Kicker. Oder aus dem Videotext. Aber auch da kommentierte das niemand unter der Tafel. Hashtags wie #wengerout musste man also noch selber aufs Spielfeld pöbeln. Spieler hatten hinten manchmal ihren Namen auf dem Trikot, aber niemals ihren Instagram-Profilnamen. Und auf chinesisch auch nur bei Chinesen. Vorne auf dem Trikot stand noch nicht der Name von arabischen Fluglinien sondern JVC. Davon klebte man sich Aufkleber auf die Heckscheibe, wenn Kenwood zu lang war. Helmut Kohl war Kanzler. Der FC Bayern investierte groß (fast 20 Mio DM) und wurde immerhin Vizemeister nachdem sie im Vorjahr nur Fünfter geworden waren. Und sie gewannen mit Feuerwehrmann Franz den „Cup der Verlierer“. Mit dem will sich nun Arsène Wenger nach 22 Jahren bei Arsenal verabschieden. Als er kam, spielte man in der Premiere League schlimmes Kick and Rush, das nicht nur Nick Hornby leiden ließ. Inzwischen wurde die gesamte Liga zu attraktiver Spielkultur im Sinne Wengers bekehrt. Dafür musste er mehr Beef mit Sir Alex und The Special One austragen als ein durchschnittlicher Echo-Gewinner. Ach ja, die Echo-Gewinner 1996: u.a. Mark’Oh, Pur, die Kelly Family und Sabrina Setlur. D.h. deutscher Gangstarap kam aus Rödelheim. Macht damit was ihr wollt. Hauptsache ihr habt Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 Zeit für Kopfgrätsche. Arsène ist raus.

Zurück in die Flasche (leer)

Endlich. Ihr habt lange drauf gewartet, aber nach ein paar Zeitlupen, sind wir uns nun sicher: da war ein Handspiel im Strafraum. Ihr seid zwar alle schon zuhause, aber das macht nichts. Uns ist nämlich noch etwas anderes unscharf im Hintergrund aufgefallen. Die Aktion von Neuer gegen Higuain im WM-Finale 2014 war ein Foul. Und der Kopfball von Hummels im DFB-Pokalfinale 2014 war hinter der Linie. Der Ball von Geoff Hurst 1966 allerdings nicht. Das kürzt sich quasi weg. Nachträglich müssen wir leider noch zugeben, dass wir bis zu 20 rotwürdige Tätlichkeiten von Franck Ribéry übersehen haben. Da wird aber noch einmal mit einer kalibrierten Strichliste genau nachgezählt. Des Weiteren ist jetzt rausgekommen, dass Thierry Henry in der WM-Qualifikation 2010 gar nicht der offizielle Torwart der Franzosen war. Diego Maradonas Spitzname Mano de Dios deutet wohl auch auf ein verdecktes Handspiel hin, das noch fieberhaft gesucht wird. Aber nach Auswertung aller Bilder bleibt wohl nur das Zurücksetzen diverser Ligen und Vereine auf ihren Urzustand. Darauf sollte man sich in Lauter oder Markränstädt schon einmal einstellen. Aber es kann auch sein, dass wir Samstag (10:30) und Mittwoch (18:00) noch einmal Konrad Koch mit seinem Lederball einladen, damit er uns das mit dieser Fußlümmelei von der Insel noch einmal grundlegend erklärt. Und falls er uns uns ein freundliches „Hip Hip Hooray, Boys!“ zuruft, sollte ihr nicht trotzig antworten: „Wir gehen nicht raus.“

Scheiß Spiel, gut gedreht

Rostock, Samstagabend, kurz nach 8: Olli Schulz zeigt sich solidarisch mit Sabia Boulahrouz und erklärt, dass er als HSV-Fan, der unweit des Stadions aufgewachsen ist, kein Problem damit hätte, sich einen anderen coolen Verein zu suchen, wenn der Dino absteigt. Nur weil dieser grad in so ‘ner Phase ist, wo er viel im Tabellenkeller rumhängt, hat das letzte Königskind keinen Bock auf unten mit dem King und zeigt sich offen in jede Richtung. Weil die Zeit sich so beeilt, hat er keine Zeit zu bluten. Wenn es gut ist, wird es schön sein und ein Leben lang passieren, wenn es böse ist, dann beisst es und wird ständig verlieren. Irgendetwas fehlt im Moment oder vielleicht ist auch schon lange was defekt. Aber ich kenn’ da ein, der es Samstag (10:30) und Mittwoch (18:00) trotzdem immer wieder probiert. Zwischen „So muss es beginnen“ und Medizin hat die schrecklich schöne Welt „Passt schon!“ gepackt. Rostock, Samstagabend, kurz nach 8: Keiner hier bewegt sich. Dann kommt die Pushnachricht. Jetzt gerade ist der HSV gut. Im Rückspiegel erscheint der Effzeh. Der Dino schmeißt alles rein und gewinnt.

Zweite Reihe vs. dritter Frühling

Lange Hose, Schal, Mütze – ohne diese erfahrene und eingespielte Dreierkette wäre ich letztes Wochenende nicht losgelaufen. Das winning Team muss ich Samstag 10:30 wohl doch aufgrund äußerer Umstände leicht anpassen. Vielleicht bekommt die Sonnencreme einmal eine Chance. Sie bietet sich im Training seit Wochen an, aber bisher fehlte die Gelegenheit sie zu bringen. Auch das Schweißband hat sich lange ohne zu Murren auf die Ersatzbank gesetzt. Das muss man endlich mal honorieren. Ein Extremfall ist sicherlich das isotonische Erfrischungsgetränk auf Hopfenbasis. Das fand lange keine Berücksichtigung nach den dürftigen Leistungen in den letzten Monaten und versauerte auf der Tribüne. Jetzt kommt die große Chance der zweiten Reihe, die sie hoffentlich nutzen. Jetzt können sie zeigen, dass man nicht auf sie verzichten kann. Mal gucken wer als Überraschung für das große Turnier empfehlen kann. Mütze und Schal werden ihren Platz sicher nicht kampflos räumen. Wir erwarten einen heißen Kampf um die Plätze. Aber eigentlich wissen wir schon bescheid. Diejenigen die bereits Werbespots gedreht und für Klebebilder posiert haben, müssen schon im Badezimmer auf die Parfümflasche treten, um zu Hause zu bleiben.

0 zu 0 bei unter 0 von O bis O

Na, wo hat er sich versteckt? Die Bayern haben ihn nicht im Osterkörbchen gefunden. In Paris und London suchen sie noch. Bei irgendeinem Traditionsverein (oder Osterverein wie man aus religiösen Gründen wieder sagen sollte) wird der Tuchel doch wieder auftauchen. Die sozialen Netzwerke drehen durch und man fragt sich ruhelos welche kulinarische Spezialität der Thomas wo vom Speiseplan verbannt. Die Herausforderung wäre sicher in England am größten. Die kennen schließlich Gemüse nur vom Einlegen oder Hörensagen und frittieren sogar Schokolade. Deshalb war es sicher schlau von ihm, sich nicht vor Ostern festnageln zu lassen. Vielleicht wartet er auch nur darauf, welchen Meister die Bundesliga unter dem letzten Schnee versteckt hat. Mit der GoPro am Glühweinbecher bleiben die Hände schön warm. Das Anpacken der Meisterschale ist von O bis O nur mit Handschuhen zu empfehlen. Auch wir müssen Samstag 10:30 auf dem Platz ein wahres Osterfeuer abbrennen, damit wir nicht im Abseits wie seinerzeit Ailton festfrieren. Auch so ein Kandidat, der bei Tuchel weniger zu futtern gehabt hätte, als im Dschungelcamp. Aber da waren die wenigstens die Kakerlaken heiß frittiert.

Zlatan Shake auf Facebolt

Hmmm, mal überlegen, was könnte man Facebook noch Neues erzählen? Also das Meiste sollten die nun inzwischen wissen. Dass wir uns Samstag 10:30 zum kopfgrätschen treffen, ist ja inzwischen ein alter Hut. Das wird nicht mal großartig gespeichert. Und die Serverfarm spuckt keine brauchbaren Empfehlungen aus. Dafür müssten wir schon Usain Bolt zum Probetraining einladen. Der hat aber schon irgendetwas anderes vor. Wahrscheinlich muss er dabei weniger laufen. Aus dem selben Grund wechselt wohl auch das Kopfgrätsche-Krafttier Zlatan den Kontinent. A prospos Laufen: weil sich die Nationalmannschaft zum WM-Test extra Laufkundschaft eingeladen hat, produziert die Bundesliga dieses Wochenende nur Gossip. Nicht einmal der HSV wird dieses Wochenende verlieren. Sie müssten wohl mal wieder den Trainer rauswerfen, um in den Trends berücksichtigt zu werden. Auch ein Punkt, an dem sich wieder rächt, dass wir gänzlich auf Training verzichten. Vielleicht müssen wir uns wieder an irgendwelche aktuellen Trends hängen, um sichtbar zu sein. Ich plane extra so ein verrücktes Harlem Shake Video und habe mir schon die Schritte für den Gangnam Style ausgedruckt. Oder ich bringe noch einen Eimer Eiswasser mit. Dann sollten wir mindestens bei Facebook (wenn nicht sogar bei StudiVZ und MySpace) die Disketten zum Glühen bringen.

Minister Dahoam

Hallo, Aufgewacht! Der Schnee ist weg. Der Winterschlaf ist vorbei. Verträumt reibt ihr euch den Schlafsand aus den Augen und fragt euch: „Was hab ich verpasst?“ Zurecht, denn ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Also, es gibt tatsächlich eine neue Regierung und für uns ist jetzt Horst Seehofer zuständig. Als Innenminister hat er traditionell den Sport in seiner Verantwortung. In den nächsten Monaten wird er vor allem diverse Fanschals auftragen und sich in Russland bei der WM die Zehen abfrieren müssen. Angeblich unterstützt er den FC Ingolstadt. Das ist aber wohl nur eine versteckte Botschaft dafür, dass ihn Fußball null interessiert. Crazy Horst ist die Antwort, die Teile der Fußballfans also tatsächlich verunsichert sollte. Ich hätte mir lieber Per Mertesacker gewünscht, aber den bräuchten wir als Gesundheitsminister. Per hätte mehr als nur eine Eistonne beitragen können. Darum, dass ihr euch auch weiterhin die Kopfgrätsche-Mannschaftsfotos zeilenweise angucken könnt, kümmert sich auch weiterhin die CSU. Mit Parolen wie „Das Breitband gehört nicht zu Deutschland“ wird hier nachhaltig verhindert, dass wir noch mehr Kopfgrätscher an den eSport verlieren. Stattdessen treffen sich die Zocker wie zu Franz-Josef-Strauß-Zeiten Samstag 10:30 mit dem Lederball unterm Arm, um das legendäre Match Ober- gegen Untergiesing nachzuspielen. Danach legen wir uns wieder hin. So für ca. dreieinhalb Jahre.

True Snowball Media

Also Kopfgrätsche und Samstag in Neunzig Minuten? No Way! Kopfgrätsche ist so viel mehr, wir haben 1000mal weniger Bandbreite, wir haben 100mal mehr Entschleunigung und wir haben 10mal höhere Latenz. Das ist Kopfgrätsche und das stellen wir dar. Aber denk mal dran: die ganzen Kaffeekränzthemen, denk mal an das Thema Ultra Low Temperature Netzwerke, denk an das Thema Low Bespielbarkeit des Platzes, denk mal an das Thema Deep Inhouse Hocking, denk mal an das ganze Thema der Enteisung von Strafräumen. Die ganzen Use Cases, die wir haben, die wir anstellen, die wir vorstellen wollen. Das Beispiel des Pudelmützen- und Leibchenmanagements, das ganze Thema Final Goal Automation für intelligentes Torezählen, das ganze Thema, was wir brauchen, um entsprechend Spieler zum Platz zu hetzen. All das werden wir auf dem Eisgrätsche World Congress vorstellen. Und wir haben noch die ganzen praktischen Use Cases, die wir haben. Wir sind die Einzigen, die die Schlitterbahn für autonomes Grätschen schon ausgebaut haben. Wir haben Stadtteile von Wismar auf Spikes laufen und wir sind gerade dabei entsprechend den Wismarer Holzhafen zu benetzen mit heißem Birnensaft, um es dem Kunden auch richtig zu zeigen.

Von Schopenhauer über Eilenberger zu Schweinsteiger

Seitdem wir nicht mehr leben um zu arbeiten, hat sich die Perspektive doch endlich etwas verschoben. Der große Gesellschaftsphilosoph Julian Draxler hat unter der Bohème in den Pariser Cafés der Rive Gauche im Pfeifenrauch an einer revolutionären Theorie gearbeitet. Laut dieser kann man auch zu einer Weltmeisterschaft fahren, um dort Spielpraxis zu sammeln. Eine Utopie die immer mehr Anhänger findet. Die Existenzialisten um Manuel Neuer und Marco Reus unterstützen dieses Gedankenspiel und sogar der Grand Seigneur der Testspielabsagen und Erkenntnistheoretiker Bastian Schweinsteiger aus Chicago hat schon seine Glückwünsche in Form von alten Paninibildern telegrafiert. Im Doppelpass mit Eilenberger und Schopenhauer. Aber warum bei diesem Paradoxon stehen bleiben? Gibt das uns nicht die Chance, viele Dinge neu zu denken? „Ich denke also bin ich“ von Descartes entsprang doch einem ähnlichen Ansatz. Demnach könnte man an einem Samstag 10:30 einen Fußballplatz im Freien aufsuchen, um sich dort aufzuwärmen. Damit man anschließend die Beine bewegt, um kopf zu grätschen. Und dann das Tor zu treffen, eigentlich nur um sich zu treffen.

You can win, if you want

스포츠 무료! Lange, lange hat es gedauert. Länger als eine Mannschaftsaufteilung bei Kopfgrätsche. Aber endlich haben sie sich geeinigt. Sie bringen die Band wieder zusammen. GroKorea ist kein ferner Traum mehr. Das Heimmannschafts- und das Auswärtsmannschaftsministerium liegen sich in den Armen. Wie geil ist das denn? Die beste Wiedervereinigung seit der Reunion von Modern Talking. Und das war schon ein mittelschweres Wunder. Nun wird also trotz Minus 20 Grad in Pyeongchang aufgetaut. Gemeinsam wird man so romantische Sachen machen wie Langlaufen oder Schiefliegen. Bevor man abends mit roter Nase beim Aprés-Ski „Cherry Cherry Lady“ grölt. Aber es ist dennoch nicht alles eitel Sonnenschein. Schneeball wird aber auch bei diesen Olympischen Spielen an den Katzentisch gesetzt. Abseits aller Harmonie treffen sich die Ausgestoßenen zum Wettbewerb Samstag 10:30 auf einem weit entfernten Außenplatz in Wismar. Ohne Einfluss auf den Medaillenspiegel. Aber vielleicht ist es für die Harmonie besser, wenn Kopfgrätsche und Donald Trump zu Hause bleiben. Sonst kommen so zynische Fragen wie es denn eigentlich gerade zwischen Dieter und Thomas steht. Aber immerhin ihr olympisches Motto „You can win, if you want“ bleibt.

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Wer Au sagt, muss auch Ba sagen

Aubacke. Keine Ahnung ob es aubahaupt interessiert. Vielleicht stößt es sogar auch tauba Ohren. Auba es soll hier tatsächlich um Fußball Sonnauband 10:30 gehen. Und nicht um Auball …äh Auba. Klar dieser Aubachecker hat uns jahrelang aubaragend unterhalten und uns zu vielen Fotomotiven inspiriert. Nun hat er wohl aubareagiert und kennt kein Aubarmen mehr. Selbst eine Aubagine oder eine Aubalate auf der Zunge bringt ihn wohl kaum zurück in die Spur. Normalerweise macht er ja jeden, den auch auch meine Oma machen würde – oder mein Auba. Auba momentan trainert er nur Auba- und Unterkörper. Bis dann jemand endlich für den Urlauba die Kohle raubareicht. Sauba.

Hier noch einmal seine besten Szenen im Aubablick:
16. August 2014
07. März 2015

Madrid oder Mailand? Hauptsache gut angezogen!

So wie einst Recreativo Huelva

Guten Morgen, jetzt ist Schluss
Die balllosen Tage sind vorbei
Gib mir Leibchen oder zumindest ’n Schuss
Die Wecker sind längst gestellt
Wir müssen los
Irgendwas schiebt und zieht uns
Uns umgibt der Glanz der Sonne
Lass uns Kopfgrätschen geh’n
Heute bleiben wir
Hundert pro nicht im Bett
Kein’n Augenblick

Kein’n Augenblick mehr
Kein’n Augenblick mehr
Ohne das Gefühl von Samstag Morgen
Kein’n Augenblick
Kein’n Augenblick mehr
Kein’n Augenblick mehr
Ohne das Gefühl von Samstag Morgen

Meldmeisterlich

Hallo,

Wegen des folgenden Inhalts haben wir eine Beschwerde zu deinem Account erhalten, @kopfgraetsche.

Tweet-ID: 5474902014
Tweet-Text: Samstag 10:30, Bitches!

Wir haben den gemeldeten Inhalt untersucht und konnten keinen Freistoß nach den Kopfgrätsche-Regeln oder entsprechende Gesetze feststellen. Wir sind deswegen dazu aktiv geworden, haben zwei Mannschaften gebildet, Leibchen verteilt und haben in einem Kleinfeldspiel ermittelt, wer diese Bezeichnung am meisten verdient hat. Danach haben wir noch einmal drüber nachgedacht, eine Revanche gewährt und die Teams neu gemischt. Am Ende haben wir leider den Überblick verloren, wer das letzte Tor erzielt hat. Und wie man nun genau „Pitch“ schreibt, konnte auch der Videoassistent nicht entscheiden. Lass uns deshalb noch einmal von vorne anfangen. Ist dir Samstag 10:30 recht?

Mit freundlichen Grüßen,

Kopfgrätsche
PS: Für ganz viel Kopfgrätsche-Glück in 2018 sende diese Mail an 10 Leute in deiner Kontaktliste. Wenn nur einer davon im Tor steht, gibt es die Chance auf 11 Freunde. Andernfalls droht eine weitere Mail nächste Woche.

Ballim-Ballim

Jute Nachrichten, Kollejen. Für krachende Juxraketen muss man diesmal nicht über die Grenze fahren. Und die Lachsalven gibt es gratis dazu. Dafür sorgt allein die sportliche Leistung Samstag 10:30. Dass dies das Resultat etlicher Rohrkrepierer ist, ist ein böses Gerücht. Zugegeben, hier gehen die fußballerische Entwicklung und der Fortschritt des deutschen Humors erstaunlicherweise im selben Tempo voran. Am Ende wirkt das mit viel Glück wie ein gut abgehangener Sketchup-Sketch oder eine MAZ aus Rudis Tagesshow. Lustiger wird es nur, wenn Harald und Eddy Hausfreunde im Kleiderschrank suchen oder Didi eine Flasche Pommfritt ordert. Ein Spaß für die ganze Familie. Hoffentlich wurden die Bänder schon zurückgespult. Herr Holm und Bauer Piepenbrink warten schließlich auf die fest eingeplanten Tantiemen. Ganz im Sinne von Gottlieb Wendehals starten wir Samstag unsere Polonäse Blankenese zum Platz mit ganz großen Schritten und fassen der Heidi von hinten an die Schultern. Hoffentlich weiß sie nicht wie man #metoo schreibt. Aber Hauptsache Fips Asmussens Schwiegermutter hat Spaß. Unsere fußballerischen Skills passen da perfekt ins Retro-Gesamtbild. Am besten guckt man sich das ohne große Gegenwehr in 4:3 auf einem Röhrenfernseher an.

Kopfgrätschen in Familie

Kopfgrätschen in Familie
Sieh, wie die Kicker sich freu’n
Wenn wir Bananenflanken
In den Strafraum streu’n

Noch heller als die Schale
strahlt so ein Augenblick
Ich wünsch dir statt Pokale
Samstag Torschussglück

Kopfgrätschen in Familie
Alle geh’n rechtzeitig raus
Holen Tormöglichkeiten
oder Ecken raus

Kopfgrätschen in Familie
Bist du da einmal allein
Dann werden in Sekunden
Bälle bei dir sein

Noch heller als die Schale
strahlt so ein Augenblick
Ich wünsch dir statt Pokale
Samstag Torschussglück
Frieden und viel Glück

Hammer, Zirkel, Ehrenkranz

Und nun zu den Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Wie immer findet für alle Überlebenden diverser Weihnachtsfeiern in dieser Woche ein Kopfgrätschen am Samstag Vormittag (10:30) statt. Aufgrund geringer Stellplätze im Strafraum empfehlen die Veranstalter pünktliches Erscheinen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Park-and-Ride-Service. Für eine Tarnung als Trainingsweltmeister mit orangen Leibchen ist gesorgt. Im Anschluss eröffnet in Schwerin eine Ausstellung über die Lehrjahre an der FAK Heiligendamm. Dort wurde 1999 quasi Mittwochs parallel zur Kunstgeschichtevorlesung das Kopfgrätschen erfunden. Wer die Kopfgrätsche-Männchen mit dem FAK-Männchen vergleicht, kann diese Herkunft nicht verleugnen. Was uns widerum in direkte Beziehung zur WM 1974 setzt. In der ausrichtenden BRD kam man damals auf die gleiche grafische Idee und musste die Urheber im Bruderland um Erlaubnis fragen. Anstatt einen ordentlichen Stapel Tickets herauszupressen und sich anschließend im goldenen Westen abzusetzen, konnte leider nur ein Vorrundensieg der DDR gegen den späteren Weltmeister ausgehandelt werden. Spätere Nachforderungen ausgeschlossen. Als nach dem nächsten WM-Titel die Spieler aus dem Osten das gesamtdeutsche Team verstärkten, wurden wir doch nicht wie vom Kaiser befohlen „auf Jahre hin unschlagbar“. Da muss sich Michael Ballack nicht wundern, dass er bei der Ernennung von DFB-Ehrenspielführern übergangen wird und ihm nur der Titel „Wade der Nation“ bleibt. Die Inthronisierung des letzten Weltmeisterkapitäns findet noch heute nach dem aktuellen Comedy-Programm des DFB-Präsidenten statt, „weil er als Fußballer und als Mensch zu den ganz Großen gehört“. Restkarten an der Abendkasse.