Why so serial?

Wie oft spielt so eine Profimannschaft die Woche? Wenn nicht gerade Länderspielpause ist, maximal 1 mal. So wie wir Samstag 10:30. Wenn der Club etwas ambitionierter ist als wir: 2 mal. Aber was macht man dann als Fan an den anderen Abenden? Das haben sich auch findige Streaminganbieter gefragt und hatten eine dufte Idee. Wir machen aus dem ganzen Drumherum eine Dokumentation, bei der der Fan auch an den Abenden, wo die eigenen Spieler beim Friseur, im Tattoostudio oder beim Goldsteak-Wettessen sind, dennoch nicht auf den Fußballzirkus verzichten muss. Darum rennen Kameraleute den ganzen Tag hinter Mannschaft, Trainer, Manager her, spulen mehr Kilometer als jeder Sechser ab und warten darauf, dass etwas Entscheidendes passiert. Bisher musste man aufwändig alle Instastories der Spieler abonnieren, um das zu verfolgen. Jetzt gibt es Fachpersonal, dass wenigstens gute Technik hat und nicht immer nur die selbe einstudierte Selfiefresse einfängt. Söhnke Wortmann hat vor 13 Jahren mit seinem Sommermärchen die Kabinentür sehr weit aufgestoßen. Inzwischen gehört so ein Amazon Prime Team doch einfach mit dazu, wenn man als Verein etwas auf sich hält. Diese Woche lohnte sich das Einschalten der Kamera in London auf jeden Fall, als Tottenham seinen Trainer wechselte und mit José Mourinho ein Villain die Bühne betrat wie ihn jede gute Geschichte braucht. Nach dem Joker ist the Special One der zweite Bösewicht, der dieses Jahr gute Zuschauerzahlen garantiert. Viele haben sich um ihn bemüht, aber nur in London wird das zum Highlight in der neuen Amazon Spurs-Doku. Gotham, Tottenham – ich erkenne ein Muster. Noch eine Saison nur mit einem fachlich guten aber ansonsten eher spröden Trainer wollten sie nach Inside Borussia Dortmund und All or Nothing: Manchester City nicht begleiten. Bitte nicht spoilern, aber wir holen uns schon mal Popcorn… 

»Trio …äh Quartett«

Noch nie hat man auf das nächste Literarische Quartett so hingefiebert. Nicht, weil es das letzte mit Volker Weidermann als Marcel Reich-Ranicki sein soll – nein, aber die Menge der Bücher, über die die Bild gerade exklusiv schreibt, lässt Großes erwarten. Erst konnte man wochenlang intime Passagen aus der Aki-Watzke-Biographie erfahren, die jeder als Kloppo-Echte-Liebeserklärungen interpretieren musste. Das Gefühlsleben von Lucien Favre war daraufhin wochenlang von einem ungewöhnlichen Zögern und Zaudern geprägt. Word zählte in Akis Memoiren öfter den Namen Klopp als das Wort „ich“ in Olli Kahns Buch „ICH“. Das wurde vom Quartett auch bisher schändlich übergangen. Ähnlich wie andere Klassiker wie „Ich habs allen gezeigt“ (Stefan Effenberg), „Anpfiff“ (Toni Schumacher) oder der schmuddelig-schwülstige Skandalroman „Alles“ von Bodo und Bianca. Aber an der Neuerscheinung von Mario Basler „Eigentlich bin ich ein Supertyp“ und der kommenden Uli Hoeneß Biographie „Der Brazzo ist ein noch viel größerer Supertyp“ können Christine Westermann und Thea Dorn unmöglich vorbeigehen. Auch wenn es natürlich Schade ist, dass man nicht die Gesichter von Hellmuth Karasek und Sigrid Löffler sehen kann, wenn Uli höchstpersönlich im Quartett anruft und sie auf Linie pöbelt. Vielleicht lädt er sich aber auch gleich selbst zur nächsten Sendung am Nikolaustag ein. Der Matthias Brandt kann doch ein anderes mal in Berliner Ensemble kommen. Der Telefonschreck vom Tegernsee könnte mich auch Samstag 10:30 vertreten, wenn er Lust hat. Lasst ihn nur bitte nicht die Elfmeter schießen.

Anti-Langeweile (RMX)

Die alte Spielankündigung so oft gelesen
grobe Schnitzer zu viele gebaut
zu lange geflankt
zu kurz gepasst
und vor allem zu viel DOPA geschaut
Wir sind rumgerannt
zu viel rumgerannt
zu viel rumgerannt
haben Tore kassiert

Zu viele Spiele nur angeseh’n
zu viel nur hintenrum gespielt
zu wenig getroffen
zu viel daneben
zu wenig Samstage wo’s halb 11 passiert
Wir sind rumgerannt
zu viel rumgerannt
zu viel rumgerannt
haben Tore kassiert

Die selbe Liga zu lange geseh’n
die selben Phrasen zu lange gehört
zu lange gewartet
zu lange gehofft
zu lange die alten Kicker verehrt
Wir sind rumgerannt
zu viel rumgerannt
zu viel rumgerannt
haben Tore kassiert

Being Salihamidzic

Ich finde wir hatten bisher nur Topspiele. Top, top, top. Wir haben sie hergespielt. War gut. Richtig gut. Ob das auch ohne Ironie geht? Heute nicht. Über Probleme reden? Nein, nein, nein, lass mal. Heute kann man nicht analysieren. Das werden wir auch nicht. Einfach schnell abhaken. Ich bin froh, wenn wir uns irgendwann in die dritte Halbzeit retten. Ob man es diskutieren muss? Nein, geht nicht. Wir haben ein Riesenspiel gemacht. Nein lass mal, 10 Minuten waren gut. Haben Druck gemacht und haben Tore geschossen. Damit muss es auch erledigt sein. Jetzt konzentrieren wir uns auf Samstag 10:30. Die Freude wieder aufs Fahrrad zu steigen und auf eine Runde zum Platz zu strampeln. Auch morgen gilt: Ich bin einfach aus Freundlichkeit rausgekommen. Und jetzt könnt ihr mich auch wieder nach Hause gehen lassen. Okay? Wir werden zum Kopfgrätschen am Samstag, werden uns fürs Spiel vorbereiten, werden versuchen… Ach, komm! Bitte! Also das… Ja, ich hätte… Ich bin da. Aber einfach nur um da zu sein, weil das ist ähm…

Polynaise Blankenese

Bevor ich den Brandbrief abschicke, muss ich eben noch mal kurz in die Runde fragen, ob sich bei euch etwas geändert hat? Irgendwelche aufregenden neuen Frisuren, die gerade von eurer Schokoladenseite besonders krass wirken? Neue Gesichtsausdrücke, aus denen sich garantiert lustige Memes machen lassen? Neue wilde Jubelposen, die als beste Kombination aus denen von Ronaldo, Dybala und Nicolai Müller in die Social-Media-Analen eingehen wird? Oder habt ihr euch am Ende stark beim Einwurf verbessert? Ich muss das wissen, um das in der Sammelklage an FIFA zu berücksichtigen. Nein, diesmal ausnahmsweise nicht DIE FIFA sondern EA Sports, die denken, dass sie die Spielerportraits in FIFA20 immer noch von der Restauratorin des Jesus-Bildes in Borja erarbeiten lassen können. Aber da kann man heute doch wirklich mehr erwarten. Sogar Horst Seehofer fragt sich bei der Beobachtung der Gamer-Szene: Wer sollen diese Typen da auf dem Bildschirm sein? Da fehlen die Tattoos von letzter Woche und beim Warmmachen sind noch die alten Earpods drin. Wer hat schon Lust aufzulaufen, wenn nachher eine billige und unähnliche Pixelversion von einem selbst all den Fame abbekommt? Außerdem warte ich schon ewig darauf, dass mein Piekewert heraufgesetzt wird. Und Kopfgrätschen ist eine eigene Kategorie und kann nicht stumpf weiter mit Kopfballspiel- und Tackling-Skills abgebildet werden! Wie viele Eingaben muss man eigentlich noch schreiben? Wir halten Samstag 10:30 noch einmal die Originale gegen die schäbigen Polygone und behalten uns einen mittelschweren Shitstorm vor.

Was entlauben Strunz?

Soll man übers Wetter reden? Und wenn ja wie ohne zu Meckern? Na gut, es ist Herbst und das ist nun mal auch metaphorisch die Zeit des Abschwungs. Doch der nächste Aufschwung kommt. Vielleicht nicht hier, aber z.B. in Katar, wo man sich auf den Herbst 2022 schon freut. Unser Herbst bereitet einen leider nullkommanull auf den Herbst in Katar vor. Da geht man doch zwangsläufig mit den falschen Erwartungen an die Sache ran. Und hier muss man auch mal den Sommer loben, der vorbildlich schon einmal das Klima des nächsten WM-Standorts simuliert. Aber was bringt das? Die WM ist nun mal irgendwann im Advent, wo matschige Blätter unsere Knöchel umspülen. Die Werbung sagt, es müsste Schnee sein, damit der Coca-Cola-Truck ordentlich durchpflügen kann. Aber für diese Vorstellung, dass es im Dezember wirklich schneit, braucht man mehr als einen Glühwein. Nein, eigentlich können wir auch dieses Jahr für die letzten 10 Wochen im Jahr mit einem dunklen, windigen und nassfeuchtem Herbst rechnen. Die Winterreifen brauchen wir wohl nicht vor Januar. Und dennoch wurde ich diese Woche schon das erste mal gefragt, ob wir bei diesem Wetter noch draußen spielen? Mittwochs leider nicht mehr, aber Samstag 10:30 natürlich schon. Die Sommerpause ist zwar gerade erst zu Ende, doch die Leichtathletik-WM in Doha zeigt uns, dass extremes Wetter in der Zukunft kein Hindernis mehr sein wird. Nur leider ist der Herbst so absolut durchschnittlich in allem, dass die eigenen Limitierungen im Talent leider allzu offensichtlich werden.

How Deich You?

Hört ihr die Signale? Für die Schwerhörigen habe ich eine Fahne. Der Befehl kommt von ganz unten. Wer sagt denn, dass wir Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 nicht die Bude voll People bekommen? Auch wenn das quasi keine Party oder Krieg ist, gilt: denken Sie groß! Der Masse an illegalen Fans rufen wir zu: Komm rüber! Hier gibt’s richtig gutes Zeug gegen den dicken Bauch. Kein Ding Digger, das Ding hat Swing. Und was habt ihr? Roll den Ball statt das Fass rein. Das Runde muss in die rot-weiße Kiste. Wie immer gilt: Niveau weshalb warum und du fragst dich: bin ich schon am Limit? Egal, Hauptsache es ist leider geil und es geht dir gut dabei. Es sei denn du sagst dir: Hauptsache nichts mit Menschen. Aber man kann eben nicht alles selber machen lassen. Für Gewinne Gewinne betäube ich mich gerne. Wir sind geborn‘ für das. Für morgen war bis gestern noch alles außer Sunshine angesagt. Aber nun? Voll der Strahl von oben. Das gibt am Ende noch ein nices Mannschaftsfoto, wenn die Powerbank geladen ist. Läuft ja nicht mit Hoverkraft das Ding.

Im Torwartezimmer

So ein Tor ist nicht gerade klein. 7,32 m mal 2,44 m auf Großfeld. Da würden eine Menge Leute rein passen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Platz kostbar ist, ist es ein absoluter Luxus, dass für nur einen Menschen zu reservieren. Da würden ja auch locker zwei SUVs reinpassen. Dennoch platziert der Bundestrainer immer nur Manuel Neuer dort und der macht sich mit seinem Reklamierarm auch noch unnötig breit. Schlimmer wäre es nur noch, er würde beim Torhüten die Zeit lesen. Die loben ihn vielleicht sogar und finden ihn besser als Marc-André ter Stegen. Aber die Zeit schein nicht Teil von Uli Hoeneß‘ Pressespiegel zu sein. Er muss ja aber auch eine Menge lesen. Die Witzseiten der Münchner Presse und die Unverschämtheiten der westdeutschen Presse, die den MAtS extrem unterstützen, wie wenn er schon 17 Weltmeisterschaften gewonnen hätte. Wobei der dann so ca. 86 Jahre sein müsste und damit sogar knapp älter als Manuel Neuer. In der süddeutschen Presse konnte Uli auch null Unterstützung für den Nationaltorhüter finden. Er hat alle Seiten ausgeschüttelt. Es war nicht mal eine Werbebeilage für das Alpha-Programm von Sony drin. Auch auf dem Cover der Prisma war er nicht zu sehen. Unmöglich. Die ostdeutsche Presse hält sich fein raus bis jetzt. Da wird heftig recherchiert, ob es in Ost-Ost-Ostdeutschland überhaupt aktuell Torhüter gibt. Auch Lothar Matthäus ist keine Hilfe. Er überlegt noch wer gerade der Dorhüder von Doddenham ist. Als Leitmedium im Internet, in das Uli Hoeneß allerdings noch nie reingeguckt hat, können wir nun also hier unsere Position einnehmen, ohne vom FCB-Präsidenten verbal verhauen zu werden. Ob man Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 bei uns im Tor steht, entscheidet sich dadurch, dass man zu sehr in Tornähe steht, während der bisherige Torwart in den Sturm läuft. Und da gibt es ja bei Manu dem Libero einige Chancen. Die muss man dann halt nur nutzen, Marc-André.

Immer erste Ligatur

Volley! zum Gruß. Eigentlich bedarf es nicht vieler Worte vor einem Spiel die letzten paar Prozent aus allen Beteiligten herauszukitzeln. Da kann man von der BILD lernen. Wenig Text, aber die Buchstaben schön groß. Da müsste doch die Fehlerquote relativ gering sein. Nur leider führt die Pixelart von ein paar hundert Menschen immer mal wieder zu typographischen Perlen, die leider nicht ganz eindeutig sind. Und dabei funktioniert das menschliche Gehirn auf erstaunliche Art. Meist reichen Wortanfang und -ende, sowie die Länge um zu identifizieren was dort stehen soll. Selbst bei „Fick mas“ oder „Dazke“ kann man sich denken, was ursprünglich gemeint war. Es ist aber auch wirklich nicht zu einfach mit dem menschlichen Faktor zu arbeiten, wenn alle im selben Moment die richtige Pappe hochhalten müssen. Jeder nur ein Pixel. Und vom Spielfeld sieht man in dem Moment auch nichts. Da haben es die Leute, die in der Allianz-Arena in Block 125 das Telekom-T sitzen müssen, einfacher. Die sehen einfach nur lächerlich aus und dürfen 90 Minuten nicht aufs Klo. Aber denkt jemand an die Menschen, die das Fleisch des Buchstabens bilden? Falsch angezogen könnten die problemlos aus dem T ein F machen. Und ruckzuck bist du der Depp und „verzweifeifelt”. Deshalb gehen wir auch diese Woche auf Nummer Sicher und halten ein paar mehr Buchstaben hoch, die am Ende wie immer Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 ergeben. Dazke. 

Ruud Boys next door

Um es mit Tony Vallelonga zu sagen: „Hartelijk Welkom!“ Auch wenn es etwas komisch ist, aber wir haben innerhalb kürzester Zeit schon wieder die Holländer zu Gast. Diesmal geht es glaube ich um eine EM-Qualifikation. Ganz genau kann man das nicht sagen. Man sieht sich in letzten Zeit gefühlt häufiger als Werder und der HSV im Jahr 2009. Aktuell spielen diese allerdings selten gegeneinander. Deshalb muss mal wohl froh sein, wenn der Nachbar regelmäßig mal vorbeischaut. Und es ist ja auch ein wenig wie mit den Ochmoneks oder Flanders von nebenan. Man leiht sich gerne mal was aus, aber möchte sonst, dass sie nicht zu genau durch die Gardine gucken. Nun wurde extra Hamburg als Spielort ausgewählt. Ein Ort, wo sich große Holländer wie Eric Meijer, Rafael van der Vaart Meis Boulahrouz oder Marco van Basten immer wohl gefühlt haben. Jürgen Kohler träumt heute noch schlecht, wenn er an Hamburg und Marco 1988 denkt. Viel faszinierender war für ein DDR-Kind Ende der 80er allerdings Ruud Gullit. Mit seinen üppigen Rastas war die „schwarze Tulpe“ in seinem orangenen Trikot wahrlich etwas besonderes. Vor allem im Vergleich zu den üblichen Vokuhila-Oliba-Kickern, die bei uns rumgrätschten. Seinen Weltfussballertitel 1987 widmete er Nelson Mandela und auch heute ist er noch ein einflussreicher Kämpfer gegen Rassismus und eine wichtige politische Stimme in Holland. Dreißig Jahre später leider immer noch bitter nötig, wenn man sieht was aktuell Jatta in Hamburg oder Lukaku in Mailand erfahren müssen, wo auch Ruud Gullit lange gezaubert hat. Bei dieser Gelegenheit: Danke für die Kopfgrätsche-Post aus Mailand. Wir ziehen wieder Mittwoch 18:00 die orangenen Leibchen über und schicken einen leckeren Gruß in die Nachbarschaft: Het leven is geen zoete krentenbol.

Looking for Eric

»As flies to wanton boys we are to the gods. They kill us for their sport.
Soon the science will not only be able to slow down the aging of the cells; soon the science will fix the cells to the state. And so it becomes eternal. Only accidents, crimes, wars will still kill. But unfortunately crimes and wars will multiply.
I love football.«

Ein Kung-Fu-Tritt von King Eric in das Gehirn von Fußballern in Anzügen, die sich wunderten was der bärtige Südfranzose, der gerade von seinem Fischerboot an Land zu kommen schien, damit wohl gestern Abend bei der Auslosung der Champions-League-Vorrunde meinte. Aber wer schon dem Teufel in der Hölle einen Ball in die Magenkuhle gezimmert hat, muss seine Philosophie nicht erklären. Was viel mehr erstaunt: dass Steffen Baumgart tatsächlich der deutsche Cantona zu sein scheint. Nicht nur, weil auch er früher seinen Trikotkragen aufgestellt hat – nein, auch in aktuellen Interviews meint man einen kleinen Bruder der Man-United-Legende vor sich zu haben. Wahrscheinlich wird Baumi nie die Chance haben, auf einer UEFA-Gala Shakespeare zu zitieren. Das aktuelle Sportstudio ist da wahrscheinlich das Äquivalent, so wie es Hansa zu United oder Rostock zu Marseille sind. Bevor wir jetzt noch Kopfgrätsche mit der Champions League vergleichen, nur weil die auch Mittwoch spielt, zitieren wir lieber noch einmal den echten Eric:

»You can change your wife, your politics, your religion, but never, never can you change your favorite football team.«