Married… with old Lady

Die Macher von „Arm aber Sexy“ und „Länderfinanzausgleich in der Nachspielzeit“ bescheren uns einen neuen Kassenschlager im Sitcom-Format. Dass von Lars Windhorst nur heiße Luft kommt, hätte natürlich niemand ahnen können. Er hatte immerhin die Start-Up-Gang von Carsten Maschmeyer gelesen und hätte sein Geld auch easy bei der Höhle der Löwen in achtsame Gewürzmischungen und smarte Schuhlöffel investieren können. Aber nein, er wollte ja unbedingt sein sauer zusammenspekuliertes Geld mit jungen Menschen in kurzen Hosen vermehren. Viele hielten es für einen Enkeltrick mit einer alten Dame, aber wer auf Klinsi und Jens Lehmann als Berater vertraut, will das Geld doch auch nicht wirklich wiederhaben, oder? Als logische Fortsetzung dieser Expertenreihe kam man dann natürlich auf Felix Magath, der schon Fulham-Sugardaddy Mohamed Al-Fayed erfolgreich die Scheine aus der Buxe gezogen hat. Aber wer ist hier Täter und wer Opfer? Lars Windhorst fühlt sich wie ein armer Schuhverkäufer, der missmutig auf der Couch sitzt während ihm die nimmersatte Familie die Kohle aus den Griffeln reißt, um damit unnützes Zeug zu kaufen. Ist es da nicht verständlich, dass er seine Anteile irgendwo verpfänden muss? Ist natürlich blöd, dass die dann im schlimmsten Fall auch zwangsversteigert werden können und neben John Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 noch mehr Zocker in kurzen Hosen, Hertha-Trikots und hoffentlich auch in Schuhen auf dem Bolzplatz landen. Aber die Gefahr scheint gebannt. Lars hat den Schmuck der alten Dame schon längst wieder ausgelöst. Dann wird bestimmt doch noch alles gut, wenn er nicht mit seinen Kumpels in der Nacktbar landet. 

How Deich You?

Hört ihr die Signale? Für die Schwerhörigen habe ich eine Fahne. Der Befehl kommt von ganz unten. Wer sagt denn, dass wir Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 nicht die Bude voll People bekommen? Auch wenn das quasi keine Party oder Krieg ist, gilt: denken Sie groß! Der Masse an illegalen Fans rufen wir zu: Komm rüber! Hier gibt’s richtig gutes Zeug gegen den dicken Bauch. Kein Ding Digger, das Ding hat Swing. Und was habt ihr? Roll den Ball statt das Fass rein. Das Runde muss in die rot-weiße Kiste. Wie immer gilt: Niveau weshalb warum und du fragst dich: bin ich schon am Limit? Egal, Hauptsache es ist leider geil und es geht dir gut dabei. Es sei denn du sagst dir: Hauptsache nichts mit Menschen. Aber man kann eben nicht alles selber machen lassen. Für Gewinne Gewinne betäube ich mich gerne. Wir sind geborn‘ für das. Für morgen war bis gestern noch alles außer Sunshine angesagt. Aber nun? Voll der Strahl von oben. Das gibt am Ende noch ein nices Mannschaftsfoto, wenn die Powerbank geladen ist. Läuft ja nicht mit Hoverkraft das Ding.

My Plattenhardt will go on – Gruppenbild mit Alter Dame

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Der Nachteil von Testspielen in der Provinz? Dauernd lauern einem Kinder und Fußballnerds auf, die ihre Nasen mit einem in die Kamera halten wollen. Da die zwei berühmtesten Hauptstädter mit Herthinho und Frank Zander nicht dabei waren, mussten die Aktiven nach den 90 Minuten noch mal ran. Im Gegensatz zum Dino letztes Jahr ließ die Alte Dame die ConfedCup- und U21-EM-Helden sogar spielen, bevor sie endlich vor die Kopfgrätsche-Linse durften. So entstanden u.a. Aufnahmen von Sinan Kurt und Wismarer Bürgern im Kurt-Bürger-Stadion. Nur Mitchell Weiser täuschte zur dritten Halbzeit rechtzeitig eine Bänderdehnung in der Unterhose vor.

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Sportlich stand am Ende ein 1:5 mit der Kuriosität, dass die früh dezimierten Berliner trotzdem mit 11 Leuten weiterspielen durften. Die Heimmannschaft hielt gut mit, aber am Ende konnte Anker den Ausflugsdampfer von der Spree nicht bremsen. Johns Herzensverein, der am 25. Juli seinen 125. Geburtstag feiert, hatte im Gegensatz zum Jungspund FCA (20 Jahre) danach noch genug Dampf auf dem Kessel, um am Wochenende im Cup der Traditionen anzutreten. Nur Mitchell Weiser war diesmal wohl nicht schnell genug, um seine Jäger abzuschütteln…

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28. April 2017 – 3x Wooooo hoooo!

Da möchte man ein gewöhnliches Spiel der 2. Bundesliga im Millerntor-Stadion in Hamburg gucken und trifft gleich auf dem Klo vor dem Spiel zufällig einen anderen #Kopfgrätscher: „Posti“ – leider haben wir vergessen ein Beweisfoto zu schießen. Dankenswerterweise hat er ein Foto mit seiner Sichtweise in unserer Facebook-Gruppe veröffentlicht:

Dann sind es auch nur noch 20 Minuten bis zum Anpfiff des Spiels „St. Pauli – Heidenheim“ (Highlight-Video auf Bild.de) – und auf dem Weg auf die Nordtribüne trifft man ein weiteres Kopfgrätsche-Urgestein: Paris!:

Fußball_Pauli_2017_02Wie klein ist diese Welt? Na gut. Es ist auch nur Hamburg.

Das Publikum wurde lauter. Der Grund war eine bestimmte Person, die auf dem Platz freundlich seine Runde machte, um die Zuschauer zu begrüßen: Ewald Lienen. Der scheint hier wirklich angekommen zu sein. Die lienentreuen Fans rundherum murmelten die erfürchtige Bezeichnung „Trainer-Gott“.

Fußball_Pauli_2017_03Mit dem Spiel setzte dann auch der Regen ein. Tore oder besondere Situationen konnte Ewald in der ersten Halbzeit nicht notieren. Die einzelnen Köpfe im Vordergrund des Bildes gehören übrigens zu einer etwa Zehn-Köpfigen britischen Fußball-Touristen-Truppe, die am Spiel eher weniger interessiert war.

Fußball_Pauli_2017_04Plötzlich stellte sich die Frage, ob etwa noch ein weiterer Kopfgrätscher im Stadion sei. Eingepresst in einen Latex-Anzug wedelte er mit seinem Pauli-Schal:

Fußball_Pauli_2017_01Später stellte sich heraus, dass er doch nur zu den Engländern gehörte, die offensichtlich auf Spaß aus waren. Spaß war übrigens auch für Weitere geboten: „Mascha und der Bär“ halfen einer kleinen Zuschauerin über die erste Halbzeit hinweg:

Fußball_Pauli_2017_05In der Halbzeit-Pause blieb kurz etwas Zeit mal hinter das Stadion zu gucken: Zwischen Stadion und Flakbunker gibt es zwei wunderschöne Kunstrasenparkplätze (nur einer im Bild):

Fußball_Pauli_2017_06Schock-Moment: Der Griff in die Kopfgrätsche-Aufkleber-Tasche ging ins Leere. Eigentlich war es Zeit für eine Verewigung, wie es schon auf der ganzen Welt geschehen ist, aber es war kein Aufkleber zur Hand.

Fußball_Pauli_2017_07Schnell musste eine Lösung gefunden werden. Die Beste war dann ein wackeliges Selfie mit Logo auf der Jacke und einem überstrahltem Millerntor-Stadion im Hintergrund: Fußball_Pauli_2017_08So. Und dann kam eben 3x „Wooooo hoooo“ von Blur (Minute 52, 56 und 62) und damit ein Heimsieg für die Kiezkicker:

Danach ging die Sonne unter und ein schöner Fußball-Freitagabend damit zuende.

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02. Oktober – Mini-Update auf kopfgrätsche.de

Fußball_Update_2015Ca. 550 Einträge gibt es mittlerweile auf www.kopfgrätsche.de. Das sind pro Woche größtenteils ein bis zwei Fotos und die sogenannten Spielankündigungen.

Zum „Jubiläum“ haben haben wir die rechte Spalte auf dieser Seite ein bisschen renoviert, weil im Laufe der Jahre auch einiges technisch nicht mehr funktioniert hat. Das Twitter-Widget, welches alle Tweets mit dem Hastag #kopfgrätsche anzeigt, funktioniert zwar immernoch nicht in allen Browsern, dafür kommt man jetzt endlich wieder direkt in unsere Facebook-Gruppe.

Demnächst werden wir weiter an der Seite rumhübschen. Aber nach wie vor gilt: Wichtig ist auf’m Platz!

07. August 2015 #kopfgrätsche-Balkon-Einweihung

Eigentlich war ein Vormittag am Strand mit den Neffen geplant. Da kam aber kühler Regen dazwischen. Tja, was macht man denn dann? Man bleibt zu Hause und spielt draussen Fußball!Fußball_Mai_2015_08_07_bild01Durch das spontan angesetzte Duell auf dem Kunstrasen in luftiger Höhe ist der #kopfgrätsche-Balkon offiziell eingeweiht! Zwischenzeitlich musste ersatzweise der alte Onkel einspringen. Wie auf dem großen Feld, gingen ihm so einige Bälle durch.Fußball_Mai_2015_08_07_bild02