Looking for Eric

»As flies to wanton boys we are to the gods. They kill us for their sport.
Soon the science will not only be able to slow down the aging of the cells; soon the science will fix the cells to the state. And so it becomes eternal. Only accidents, crimes, wars will still kill. But unfortunately crimes and wars will multiply.
I love football.«

Ein Kung-Fu-Tritt von King Eric in das Gehirn von Fußballern in Anzügen, die sich wunderten was der bärtige Südfranzose, der gerade von seinem Fischerboot an Land zu kommen schien, damit wohl gestern Abend bei der Auslosung der Champions-League-Vorrunde meinte. Aber wer schon dem Teufel in der Hölle einen Ball in die Magenkuhle gezimmert hat, muss seine Philosophie nicht erklären. Was viel mehr erstaunt: dass Steffen Baumgart tatsächlich der deutsche Cantona zu sein scheint. Nicht nur, weil auch er früher seinen Trikotkragen aufgestellt hat – nein, auch in aktuellen Interviews meint man einen kleinen Bruder der Man-United-Legende vor sich zu haben. Wahrscheinlich wird Baumi nie die Chance haben, auf einer UEFA-Gala Shakespeare zu zitieren. Das aktuelle Sportstudio ist da wahrscheinlich das Äquivalent, so wie es Hansa zu United oder Rostock zu Marseille sind. Bevor wir jetzt noch Kopfgrätsche mit der Champions League vergleichen, nur weil die auch Mittwoch spielt, zitieren wir lieber noch einmal den echten Eric:

»You can change your wife, your politics, your religion, but never, never can you change your favorite football team.«