„Im Prinzip ja, aber …“

Ein Blick auf die Tabellenspitze offenbart: das Ding ist durch, oder? Beim Rennen um Platz 1 kann man geistig abpfeiffen. Da brennt nie im Leben noch etwas an. Zu groß ist der Abstand zum Rest und zu stabil siegt sich der Primus durch die Liga. Also kann man schon mal langsam den Sekt kaltstellen. Den Aufstieg in die dritte Liga wird sich der der 1. FC Magdeburg nicht mehr nehmen lassen. Aber das Ziel ist ja auch kein schlechter Anreiz. Darüber wartet schließlich eine Liga, die man wirklich nicht tippen kann, wie ich es Woche für Woche nachhaltig beweise. Trotzdem wird es natürlich wider besseren Wissens versucht. Zwischen dem 1. und dem 7. sind nur 6 Punkte Abstand und es sind ja doch noch ein paar Spiele übrig bis Mai. Gefühlt ist zwar schon Frühling, aber hier lauern noch über zwei Monate unerträglicher Spannung. Schon das zweitklassige Nordderby letzte Woche hat wohl die Meisten für einen gesamten Bundesligaspieltag entschädigt. Zwar regen sich viele über die omnipräsente Verfügbarkeit von Fußball auf, aber ist es nicht von Vorteil, dass man ganz einfach die Liga wechseln kann? Selbst der Boykott der Katar WM fällt leichter, wenn man stattdessen einen anderen Wettbewerb verfolgen kann. Die Frauenfußball-Bundesliga spielt bestimmt parallel. Mal gucken wer da gerade um die Meisterschaft spielt. Bayern, Wolfsburg, Hoffenheim… ja, nee… dann doch lieber Katar. Wer spielt morgen 10:30 parallel zu uns? Alashkert Erewan gegen FK Van Tscharenzavan beginnt um 11 in der armenischen Premier League. Das sollte also eine einfach Entscheidung sein. 

Twenty Years of Dirt

Vor zwanzig Jahren rumpelte ein Monster aus den Boxen. Ein Machwerk, dass man sich natürlich noch auf CD kaufen musste. Das Cover rot, der Sound dreckig und staubig. Die einzig wahren Erben des Desert Rock. Die Königinnen mit Dave Grohl an den Drums und Mark Lanegan neben Josh Homme am Mikrofon. Zehn Jahre nach Grunge. Songs for the Deaf, die dennoch genau die Ohren spitzten. Diese Woche starb mit Mark Lanegan die dunkle rollende Stimme der Queens of the Stone Age. Songs for the Dead. Zwanzig Jahre nach dem Meilenstein der Steinzeit. 2002 im Sommer von No one knows und Go with the Flow saßen wir in der Garage neben dem Haus 10 und trommelten wie Dave Grohl auf Mülleimern zum WM-Finale in Yokohama. Die Queens of the Steinzeit-Fußball um die einzigen Stars Michael Ballack und Oliver Kahn hatten es tatsächlich ins Finale geschafft. Gegen Paraguay, die USA und Südkorea. Ramelow, Linke, Jeremies. You think I ain’t worth a Dollar, but I feel like a Millionaire. Ohne den gesperrten Ballack waren die Brasilianer zwei Nummern zu groß. Im selben Jahr sicherte sich Gerhard Schröder seine Wiederwahl, weil er mit Gummistiefeln durch die Oderregion wanderte. Er setzte sich knapp gegen Edmund Stoiber durch, der vorher eine gewisse Angela Merkel vom Verzicht der Kanzlerkandidatur überzeugen musste. Ohne Gummistiefel waren seine Chancen versickert. Go with the Flow. Gone with the Flood. Die Oderregion war zu feucht für Desert Rock. Die staubige Stimme von Mark Lanegan rollt nicht mehr. God is in the Radio. Wir ziehen unseren Hut und die Gummistiefel aus. Betreten Samstag 10:30 einen Platz rot wie der Sand der Mojave-Wüste, rot wie das Cover von Songs for the Deaf.

Aus der Puste

Hab mal kurz auf die Taktiktafel von Jörg Kachelmann geschaut und wenn die Laufwege korrekt umgesetzt werden, wirbelt nach Ylenia als nächstes Zeynep über den Platz. Das sind in diesem Fall ausnahmsweise keine Kaukasus-Messis oder Appalachen-Ronaldos, die als Wette auf die Zukunft, was quasi gleichbedeutend mit dem überteuerten Verkauf nach Manchester oder Barcelona ist, vom FC Augsburg angepinkelt werden. Dennoch ist damit zu rechnen, dass wir für diese Stürme alle sprachlichen Vergleiche mit Stürmern unterbringen können: fegt über den Rasen wie Davie Selke, wirbelt die Abwehr durcheinander wie Fabian Klos oder weht durch den Strafraum wie Jonas Wind. Dankbare Tage für den Sportjournalismus und Twitter, was bekanntlich eine Tautologie ist. In Dortmund ist der größte Sturmschaden selbstverständlich der Ausfall von Erling Haaland. Ansonsten ist die Prognose für Samstag 10:30 gar nicht so schlecht. Da soll es kurz von dem roten auf den grünen Sturmsack wechseln und das sollte jetzt wirklich kein sprachliches Bild für Max Kruse sein. Wenn man also vorher etwas gefrühstückt hat, kommt man eigentlich gut klar. Angesagte Windrichtung ist Friedenshof. Da ist natürlich kurz vor dem Mittag vermehrt mit Böen von Braten- und Mischgemüse-Gerüchen zu rechnen. Sonst gilt wie immer: Vorsicht vor herabfallenden Bällen (Tomislav Piplica, I’m looking at you!) und ein gepflegtes Gut Wind in die Runde. 

Let there be Kopfgrätsche

Hi Freaks,

Jungs, hier kommt der Masterplan bzw. Neues vom Trickser: ich öffne mich für ein Monster am Morgen. Sie wollen uns erzählen am Samstag ist Selbstmord. Aber ich tauche auf aus dem Keller, Samstag 10:30. Denn: ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein und ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren. Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit. Stattdessen treibt mich die Kapitulation doch unwiederbringlich auf den Bolzplatz. Die Unendlichkeit dieser Aufrufe zeigt: die Folter endet nie, aber pure Vernunft darf niemals siegen. Nur beim Kopfgrätschen gilt im Zweifel für den Zweifel und den Angreifer. Der Ball streicht mir über mein Gesicht, gegen die Welt gegen den Strich. Die Aussicht auf einen Jackpot in höchsten Höhen kann niemand versprechen. Am Ende bleibt lediglich die Hoffnung, dass wir nur leicht lädiert den Platz verlassen. Drum komm mit in meine freie Welt. Diese Welt kann mich nicht mehr verstehen. Aber sag trotzdem alles ab. Auch die Höllenfahrt am Nachmittag können wir abschaffen. Denn so jung kommen wir nicht mehr zusammen. 

Subterranean Heimspiel Blues

Kurzes Sabbatical-WE in der Bundesliga und damit die willkommene Chance das Transferfenster auf Hochglanz zu bringen und im Kader durchzufeudeln. Wintertransfers sind zwar meistens ein Eingeständnis, dass man im Sommer daneben gelegen hat, aber manchmal kommt auch unangekündigt Mino Raiola vorbei und holt ein norwegisches Jahrhunderttalent aus der Manteltasche. Besser man hat dann noch nicht das ganze Weihnachtsgeld auf den Kopf gehauen. Vor zwei Jahren passierte schließlich der letzte spekatuläre Wintertransfer, der nur noch von dem zeitgleichen Wechsel von einem gewissen Sars Covid von Asien nach Europa getoppt wurde. Seit dem, muss man zugeben, treffen beide wie am Schnürchen und damit widerlegen sie das alte Vorurteil, dass man Winter nichts mehr entscheidend verändern kann. Okay, der BVB ist am Ende der Saison überraschend doch nicht Meister geworden, aber dafür müssen sie ihren Starspieler bis zum Deadlineday im Physiokeller fest auf die Massagebank schnallen. So ein bis zwei komplett irre Büdchen pro Spiel soll er natürlich noch bis zum Sommer in Schwarzgelb schießen. Durststrecken von zwei Spielen ohne eigenes Tor sind da natürlich nicht förderlich und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass er erst wieder im nächsten Winter wechselt. Der Verkauf von Stürmern im Winter hat in Dortmund allerdings auch eine gewisse Tradition. Auch die Vorgänger Haalands wechselten nach der Hinrunde. Gut, Paco Alcacer floh vor Erling Haaland und Pierre-Emerick Aubameyang vor Peter Stöger. Paco wurde zuletzt auf der Bank von Villarriba gesehen und Auba wurde beim Afrika-Cup von Sars Covid aus dem Team verdrängt. Wenn man also nicht gerade ein norwegisches Jahrhunderttalent ist, bleibt man im Winter besser dort wo man ist – zur Not auch bei Kopfgrätsche (Samstag 10:30).

Woanders is auch scheiße

Das geht ja gut los mit den guten Vorsätzen. Alle sind beim Sport zu sehen. Nicht nur die Schlange vorm CleverFit reicht einmal um die Altstadt. Scheinbar möchte jeder mit 1 bis 2 Jahresbeiträgen Ablass etwas für diese ominöse Gesundheit aushandeln. Warum auch immer. Dabei kann man doch von der Couch aus sehr bequem nach der Darts-WM gleich noch den Afrika-Cup und die Handball-EM wegbingen. Die letzten ernstzunehmenden Turniere vor der Wüsten-WM. Obwohl man sich die Akzeptanz dafür auch dafür so langsam antrainiert. Der Clasico in Saudi-Arabien im Rahmen des spanischen Supercups zeigt doch wie anpassungsfähig der Homo sportivus ist. Die Saudis waren schließlich auch pragmatisch als sie sich für Newcastle entschieden, obwohl die Vereinsfarben komisch sind und niemand ohne finanziellen Anreiz dort hin will. Aber in Zeiten, in denen sogar das Dschungelcamp von Australien nach Südafrika ausweichen kann, muss man sich daran gewöhnen, dass man bei der Ortswahl flexibel sein sollte. Vielleicht sind ein paar Dinge auch besser als am Ursprungsort. Drum können wir doch einmal nachdenken, was in Katar z.B. viel toller sein wird. Die Stadien sind immerhin nigelnagelneu und damit sinkt auch eindeutig die Fußpilzgefahr im Nasszellenbereich. Es steht also einer wahren WM der Zauberfüße nichts im Wege. Das wären doch sehr erfreuliche Aussichten. Und wer weiß, vielleicht kann sogar ein löchriger Tartanplatz am Samstagmorgen (10:30) ein ganz okayer Ort sein, an dem man sich etwas mehr bewegen kann als in der Schlange vorm CleverFit.

Malediven ist nur einmal im Jahr

Kurze Abfrage: seid ihr für Samstag 10:30 wieder alle zurück? Ganz so selbstverständlich ist das nun wirklich nicht. Man hat doch Verständnis, wenn man sich als Fußballer zwischen Rückrunde, Audi-Cup und Katar noch mal einen schönen Instagram-Urlaub gönnt. Scheiß drauf, Malediven ist nur einmal im Jahr! Ole, ole und schalala. Und man kann doch nicht in einem Landgasthof im Harz absteigen. Was sind denn das für Bilder? Das kann der beste Filter nicht retten. Und die Trainingslager sind doch meistens viel näher, wenn man seinen Flug über Belek bucht. Also kurz gesagt: wer es bis jetzt zurück geschafft hat, wird aufgestellt. Bei den Bayern würden sie sogar auf Tobias Rau und Jan Schlaudraff setzen, wenn die heute an der Allianz-Arena vorbei gehen. Vielleicht wird ja an der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule (PAB) in Borgholzhausen heute gestreikt und Herr Rau schafft es noch rechtzeitig zum Anpfiff. Falls das nicht klappt, haben die Bayern zur Sicherheit noch Ibrahimovic aus Spanien einfliegen lassen. Aber vielleicht auch nur für die schöne Schlagzeile. Der Gegner soll sich eben nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Der alte Ibra befindet sich bestimmt noch im Skiurlaub, wenn er seine Skihütte in Copperhill noch nicht verkauft hat. Oder er wirbt die Neumitglieder für seine brandneuen Padel-Tennis-Halle in Mailand. Jetzt ist schließlich die Zeit, um die Jahresbeiträge einzusammeln. Und wer hätte dafür mehr Verständnis als wir? Also jetzt 2 Jahre Kopfgrätsche zum Vorteilspreis buchen und Samstag 10:30 zum Schnuppertraining vorbeischlittern!    

Balling on Mary

I heard the sidewalk Santa say
„Merry Christmas, merry Christmas“
Salvation’s coming saturday
Merry Christmas, merry Christmas

I searched the ball ground for a star
Merry Christmas, merry Christmas
And, baby, I wondered where you are
Merry Christmas, merry Christmas

‚Cause a kopfgrätsch’s possible when
You look past the joy to the end

Balling on Mary is voluntary
Unless you’re alone like me
If there’s a star above, then it can look like love
When they light up the Football field

And to all the lost heads down below
Merry Christmas, merry Christmas
What’s one more grätscher in the snow?
Merry Christmas, merry Christmas
Merry Christmas, merry Christmas

If there’s a star above, then it can look like love
When they light up the Football field
If there’s a star above, then it can look like love
When they light up the Christmas tree

Text und Musik: Aimee Mann(schaft)

Bin i König

Endlich ist auch der letzte Big Player an Bord. Lang genug hat es gedauert. Viele dachten schon: nanu, ist denen das Thema etwa nicht wichtig? Es gehört doch quasi zum guten Ton und in diese Zeit. Wie kann man da nur den Anschluss verpassen, wenn Geld keine Rolle spielen sollte. Da muss doch schon fast böser Wille oder wenigstens die pure Ignoranz am Start sein, wenn man sich dem verweigert. Aber jetzt scheint alles auf dem normalen Weg zu sein. Wer jetzt immer noch denkt, dass ich von der Frauenmannschaft des BVB rede, dem ist eventuell die Meldung durchgerutscht, dass die Saudis Newcastle United gekauft haben. In Newcastle selbst kam das jetzt wohl nicht so überraschend. Es war vor allem relativ einfach Mohammed Bin Salman-Masken zu kaufen, um damit gestern vor dem Stadion zu feiern. Der langweilige Zweikampf um die Champions League zwischen Abu Dhabi und Katar ist endlich zu einem spannenden Dreikampf geworden. Newcastle kann natürlich noch nicht sofort auf Augenhöhe sein. Aber es wird etwas schneller gehen, als mit dem knausrigen Vorbesitzer Mike Ashley. Jetzt wird investiert. Also wenn die Transferfenster endlich wieder öffnen. Die Bundesligisten stellen schon einmal ihre verbeulte Silberware in die selbigen. Denen kannste jetzt wirklich alles verkaufen, was ein paar Instafollower mitbringt. Das frische Geld muss unter die Leute solange die Tankstellen noch Öl kaufen. Und da besteht nun gerade in England doch offensichtlich weiterhin eine sehr hohe Nachfrage. Vollgetankte Rechtslenker sind in diesen Tagen auf der Insel eine Rarität. Vielleicht wird der erste Neuzugang bei Newcastle auch nicht Karim Benzema sondern ein gut ausgeschlafener LKW-Fahrer aus Neuburg. Das ist immerhin die deutsche Version von Newcastle. Darauf eine Kopfgrätsche (Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00), was die Saudis angeblich mit „Khashoggi“ übersetzen.

Unter die Barrikaden!

Bisher waren wir uns doch einigermaßen einig, dass es kaum etwas Unwürdigeres gibt, als sich bei einem Freistoß hinter die Mauer zu legen, um zu verhindern, dass ein flacher Freistoß ins Tor rutscht? Es hatte immer etwas von der Räuberleiter bei den Kickers. Ein Hack der besonders clever daher kommen wollte und der wahrscheinlich auf irgendeinem kleinen Sportplatz auf Island von Halbprofis erfunden wurde, die nebenher Mathematik studieren. Abends haben sie beim Brennevin theoretisch die Fläche berechnet, die sie damit dem Freistoß-Schützen entgegenstellen und am Spieltag konnten sie so erfolgreich das 1:6 verhindern. Der Sieger sah sich übertölpelt und die Mathe-Boys hatten den viralen Hit fürs Internet gelandet. Ob sie auch berechnet haben, was passiert, wenn man in einem Champions-League-Spiel den größten Fußballer der Welt, der in der Waagerechten aber immer noch die Ecke offen lassen muss, weil seine fußballerische Größe nicht mit seiner Körpergröße korreliert, hinter die Mauer legt? Auf jeden Fall bekommt das Rumgefläze auf der Wiese einen ganz anderen Status. Ein liegender Messi, der bereit ist, sich fürs Team den Arsch wegschießen zu lassen – das ist ikonographisch und wird leider dafür sorgen, dass diese Unart bis auf den letzten Bolzplatz Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 schwappt. Es ist zu erwarten, dass beim nächsten Freistoß sich mehr Freiwillige für den Liegejob finden als für die anstrengendere Aufgabe in der Mauer. Geschweige denn für das Verteidigen in der Mitte. Denn eins ist doch klar: in die Mauer stellt man nicht nur die besten Verteidiger. Und wer sich hinter die Mauer legen muss, hat oft mit Abstand den schlechtesten Defensivwert bei FIFA. Messis Gesichtsausdruck sagte in diesem Moment eindeutig: „Hey Moment, was mache ich eigentlich hier? Der Einzige, der gefährliche flache Freistöße schießen kann, bin doch ich!“ Er konterte das entstandene Bild trotzdem erfolgreich, indem er einfach sein erstes Tor für Paris erzielte und sich nicht den Arsch wegschießen ließ.     

Ballonseidenwahl

Die Entscheidungsfindung sollte so langsam abgeschlossen sein. Wenn man morgens aufsteht und seine feinste Ballonseide überstreift, um sich an den Ort, an dem man seine  Bürgerpflicht ausübt, zu begeben, sollte man schon die Optionen kennen, die einen dort erwarten. Und man sollte natürlich entscheidungsfähig sein. Wenn man sich erst vor Ort informiert, hält das nur unnötig den Betrieb auf. Die Anzahl der Möglichkeiten ist schließlich überschaubar. Mit der Erststimme entscheidet man sich, mit wem man zusammenspielen möchte. Dabei guckt man einfach: was kann der Andere, was ich nicht kann? Das ist ganz praktisch, weil man dann einen Stellvertreter für all die ungeliebten Aufgaben hat. Die Zweitstimme ist die für die Farben. Hier kann man sich traditionell für eine bunte Koalition aus allen Farben entscheiden oder man zieht halt ein Leibchen über. Besiegelt wird die Wahl spätestens, wenn man eine Ecke des Tores mit dem runden Abstimmungsgerät ankreuzt. Wenn alle gut erkennen können, dass innerhalb der Grenzen der Umrandung markiert wurde, kann man anfangen zu zählen. Dabei kann es schon vorkommen, dass man irgendwann mit dem genauen Zählen nicht mehr hinterherkommt und auf ungefähre Werte ausweicht, mit denen alle leben können. Bei größeren Ungerechtigkeiten tauscht man einfach ein paar Opportunisten mit dem Gegner, die sowieso für die eigene Statistik spielen. Wichtig ist, dann es am Ende ein einigermaßen knappes Ergebnis gibt, so dass jeder in der Elefantenrunde danach das leicht berauschte Ackergefühl von 2005 verspüren kann. Das braucht man einfach, um es auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wieder zu versuchen.          

Ein tolles Triell, …äh Quartell

Wenn ich Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 auf den Fußballplatz stolpere, hoffe ich auch immer, dass dort nicht junge Spieler auf mich warten, die tatsächlich vorher geübt haben. Man sieht halt immer blöd aus. Der Ball rollt nur so durch die Beine, wenn man denn das Glück hatte hinterherlaufen zu können und es gerade noch rechtzeitig zum Zweikampf zu schaffen. Wobei der Schulhofklassiker des guten alten biblischen Zweikampfes heute als ziemlich boring gilt. Es sollte schon ein modernes Triell sein, damit es etwas Abwechslung bei der Anwendung der Foltermethoden gibt. Good Cop, Bad Cop ist ja bei Verhören schon länger eine etablierte Taktik, um das Gegenüber aus der Reserve zu locken. Und wenn man dabei seine Peiniger unterschätzt, wird man zeitnah am Nasenring durch die Manege geschleift. Aber auch hier hat sich inzwischen der Begriff „Arena“ als Konsens durchgesetzt. Nichts klingt so schön nach Brot und Spielen im staubigen Rund, nach gesenkten fettigen Daumen und gnadenlosen Löwen, die danach die Knochen abnagen. Worauf aber fairerweise sehr genau geachtet wird, ist, dass zum Schluss alle genau die gleiche Zeit hatten, um sich zu blamieren. Das sollten wir auf jeden Fall auch hinbekommen, wenn denn alle pünktlich sind und nicht noch an der Pommesbude trödeln. Dort sich vorzubereiten, hat natürlich etwas Folkloristisches, aber dann darf man sich am Ende nicht wundern, dass einem diese trainierten Rotznasen Knoten in die Beine dribbeln, während man verwirrt versucht sich zu erinnern, welches der drei Tore man verteidigen muss. 

Lied vom Ende des Transferfensters

Hast du schon hast du schon gehört das ist das Ende
Das Ende vom Transferfenster, jetzt isses endlich vorbei

Vorbei vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vor-horbei
Vorbei, vorbei, vor vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei

Weißt du noch wir fuhren mit dem Sonnenwagen über das Vereinsgelände
Und wir pflückten das Spielermaterial aus den Kadern aus den Clubs
Und wir waren komplett
Weißt du noch wir regelten zwielichtige Leihgeschäfte übers Geld

Vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vor-horbei
Vorbei, vorbei, vor vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei

Weißt du noch
Wir hamm uns alle beflockt und zogen Schwarzmarkttrikots an
Weißt du noch als wir in Polyester gehüllt warn weißt du noch
Beflockt und in Polyester gehüllt und unsre Bäuche unsre kapitalistischen Bäuche

Vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vor-horbei

Der Transfermarkt, der alte Schlawiner
Is uns lang genug auf der Sporttasche gelegen
Vorbei, vorhorbei, vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei

Vorbei, vorhorbei, vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei
Is auch lang genug gewesen
Is auch lang genug gewesen

Hast du schon, hast du schon gehört, jetzt isses endlich vorbei
und Samstag zehnuhrdreißig und Mittwoch achtzehnuhr sind wir dabei

Luuk und Luka

Denkt denn auch mal einer an den Classico? Vermutlich nicht. Man muss auf jeden Fall tief ins Archiv des spanischen Fußballs hinabsteigen, um das letzte Duell Real gegen Barca zu finden, bei dem weder Ronaldo noch Messi auf dem Platz standen. Gespielt wird dieses Spiel in Zukunft natürlich trotzdem. Auch wenn die Welt dann vermutlich irgendetwas anderes macht, als kollektiv vor den Schirmen zu hängen. Die treulosen Fans ziehen einfach weiter und folgen dem Zirkus nach Frankreich oder England. Wer ein altes Ronaldo-Trikot aus Manchester-Zeiten noch irgendwo im Schrank liegen hat, kommt vergleichsweise billig aus der Affäre. Aber auch nur, wenn er es nicht öffentlichkeitswirksam im Garten verbrannt hat als Ronaldo schon fast bei ManCity war. Dann kam aber in einem unbeobachteten Moment plötzlich Sir Alex vorbei und beriet Ronaldo um. Hier muss es quasi umgekehrt gelaufen sein zu den Beratungsgesprächen, bei denen die Kinder und Enkel der 96jährigen Oma beim Ausfüllen der Briefwahlunterlagen „helfen“. Also in ungefähr so: Ronaldo: „Wo steht denn ManCity“ Fergie: „Ronaldo, WIR wählen ManUnited!“ Ronaldo: „Nicht City?“ Fergie: “ Nein United, du Bastard!“ Und dann wird er vermutlich Ronaldo einen seiner Schuhe an den Kopf geworfen haben. Der umgekehrte Enkeltrick hat also dafür gesorgt, dass Fußballromantiker, die sich an einen Classico ohne Ronaldo und Messi erinnern können, fast wehmütig werden könnten. An damals als Real noch mit Galaktischen wie Figo, Beckham oder van Nistelrooy spielen musste, um einigermaßen konkurrenzfähig zu sein. Bis Ende Oktober der Classico steigt, wird man sich bestimmt daran gewöhnen, dass Luuk de Jong, Luka Jovic oder wer da sonst noch so mitspielt halt auch mitspielt. Vielleicht denkt man in der Zwischenzeit sogar einmal öfter an Kopfgrätsche Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00.

People have the Powerriegel

Der Kraftriegel des Fachkopfgrätschers ist rund. Inzwischen wahrscheinlich komplett vegan weil Tierhaut und Schweineblase zu teuer sind, aber das ist doch egal, wenn sich am Ende das Netz bauscht. Beim VW Betriebssport hat man in diesen Tagen nicht so leicht. Gerade hat man überstanden, dann sich vor dem Spiel beim Gegner für den Schummeldiesel entschuldigen muss, mit dem er nach 3 Tankstopps angereist ist. Dann verrechnet man sich noch ein weiteres mal knapp bei den Auswechslungen und wirft den sicheren Sieg im Pokalspiel weg. Und nun wird in der Betriebskantine die gute alte Currywurst mit Pommes durch ein hippes Sellerieschnitzel mit Zucchini-Nudeln ersetzt. Spätestens jetzt müssen natürlich Autoritäten einschreiten. Oder alternativ kann auch einfach ein gelangweilter Altkanzler mal was in den sozialen Netzwerken dazu posten. Am Ende wird das die Currywurst nicht zurückbringen, aber Acker hat für seine Mitspieler ein letztes mal die symbolische Grätsche für die Galerie ausgepackt. Und wenn man mit der Forderung nach einem Veggieday eine Wahl verlieren kann, warum kann man dann nicht durch die Verteidigung eines Wurstgerichts gewinnen? Olaf Scholz (ja, der aus dem Il Casale)  wird am Ende schon wissen, bei wem er sich bedanken muss. Allen, die bisher dachten, dass das Angebot für die diesjährige Bundestagswahl weder Fisch noch Fleisch ist, sollte nun klar sein: die SPD ist die Wurst. Die Wahl am Samstag 10:30 und / oder Mittwoch 18:30 sollte relativ leicht fallen. Wir schummeln nicht nur beim Diesel, wechseln mehr als 6 mal (auch zwischen den Teams) und bearbeiten eine vegane Schweineblase mit Wurstzehen. Wählt uns!     

Lionel Richie

Hat jetzt wirklich auch der letzte Dorfverein Messi den roten Teppich ausgerollt? Ich habe den Überblick verloren. Der Gag ist für den Social-Media-Post quasi Pflicht. Welcome to Aktivist Schwarze Pumpe. Come to Havelse. Willkommen beim geilsten Club der Welt, was natürlich Blaubach-Diedelkopf ist. Von den schlechten Photoshop-Montagen von Messi in den hässlichsten Trikots der Welt ganz zu schweigen. Sogar die Serie Ted Lasso muss damit leben, dass Messis Kopf auf einem Trikot des AFC Richmond durch das Internet geistert, obwohl die Rolle des ballverliebten Südamerikaners schon mit Dani Rojas sehr gut besetzt ist. Deshalb verkünden wir als erste und einzige Rumpelfusspfleger: wir haben jetzt kein absolutes Interessi an Messi. Es hält sich immerhin hartnäckig das Gerücht, dass er wenig für die Defensive macht, selten mal als Torwart aushilft und keine Ahnung hat bei wieviel Grad man die Leibchen wäscht. Wenn er Samstag 10:30 oder Mittwoch 18:30 einen Ball mitbringt, könnte man sich das unter Umständen überlegen. Aber wenn unsere YouTube-Scouts Recht haben, besteht nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass er diesen Ball jemals abspielen wird. Das könnte doch für leichte Spannungen sorgen. Dann könnte Lionel seine Ballzauberei eigentlich auch bequem im Home Office von Rosario aus erledigen. Es würden wahrscheinlich trotzdem ziemlich viele sehen wollen. Offensichtlich möchte er aber noch ein paar Jahre gutes Geld verdienen, so dass man ihn bald in dem Trikot eines neureichen Clubs mit angeschlossener Ölquelle sehen wird, die mindestens 70 Mio € pro Jahr bringt. Die Cleveren photoshoppen also besser mal eine Bohrinsel in die Bucht.

Kopfballpendelpauschale

Der neue Grenzwert ist da. In England durfte ihn diesmal die FA festlegen. Dessen Präsident immerhin Prinz William ist. Und obwohl sein Schädel für einen anständigen Flugkopfball wie gemacht zu sein scheint, begrenzt die FA in England jetzt die Anzahl der Kopfbälle pro Woche. Im Training sollen es für Profis und Amateure maximal 10 sein. Das klingt erst einmal kurios, hat aber einen ernsten Hintergrund. Erstmals haben Studien untersucht, dass viele Fußballer gar nichts für die unglücklichen Interviews am Spielfeldrand können. Man wird wohl tatsächlich nicht schlauer von Kopfbällen und hat ein erhöhtes Risiko im Alter neurokognitive Störungen bis hin zu Demenz und Parkinson zu bekommen. Eine direkte Verbindung konnte bisher nicht nachgewiesen werden, aber sicher kann man da auch von den Erkenntnissen beim American Football lernen. Wer immer noch lieber mit dem Kopf arbeiten möchte, sollte lieber auf die viel verträglichere Kopfgrätsche ausweichen. Sauber ausgeführt, erwischt man Ball und Gegner in einem vorteilhafteren Winkel. Dabei sollte man aber stets Knöchel oder Knie des nicht kopfgrätschenden Gegenspielers im Blick haben. Kommt es zu einem direkten Kopfgrätsche-Duell auf Höhe der Grasnarbe bitte darauf achten, dass die Arme eng am Körper geführt werden. Generell empfiehlt es sich die Bälle im Spiel mehrheitlich flach zu spielen. So minimieren wir signifikant die Kopfbälle zugunsten der Kopfgrätschen. Der Mindestwert für Kopfgrätschen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 sollte sich bei mindestens einer pro Spiel einpendeln. Wir werden laut mitzählen.  

Zweitklassenkasper

Zwischen EM-Katerfrühstück und Olympia-Eröffnungsfeier hat der Fußballgott noch den Start von zweiter und dritter Liga gesetzt. Das Transferfenster steht quasi noch auf Kipp, aber der Zirkus geht schon wieder los. Die zweite Liga, die seit dem Abstieg des FCK aus der Bundesliga jedes Jahr die beste zweite Liga aller Zeiten war, ist es jetzt wieder. Vor allem im Norden wird es eng bzw. eine Liga der kurzen Wege. Hansa hat die dritte Spielklasse rechtzeitig vor dem Aufstieg von Freiburg II verlassen und kann endlich mal beim Reisebudget sparen. Die Inflation der Nordderbys startet bereits am ersten Spieltag. Auch die Lücke im Westen, die der VfL Bochum zwischen Paderborn und Düsseldorf gerissen hat, wurde rücksichtsvollerweise vom FC Schalke gestopft. Sogar die DDR-Oberliga entsendet ganze drei Vertreter. Florentino Perez guckt schon ganz neidisch und wartet täglich sehnsüchtig auf eine Einladung in seinem Briefkasten. Ausgerechnet in diesem schweren Jahr wird der HSV mindestens die Relegation schaffen. Im nächsten Jahr steht er dann überrascht zwischen Augsburg, Fürth und Bielefeld und fragt sich was er da in der Bundesliga wollte. Dabei war die jahrelange Taktik doch gar nicht schlecht: wenn du es selbst nicht nach oben schaffst, warte einfach bis die erste Liga zu dir kommt. Auf dem Weg nach unten kommt schließlich so mancher Glanz vorbei. Frag nach bei Hansa und Jari Litmanen. Auch wir ruhen uns seit Jahren mit dieser Einstellung auf unserer Stagnation aus. Drum dümpeln wir auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 auf dem gleichen weder-Fisch-noch-Fleisch-Niveau herum. Ja okay, vielleicht wird es auch die beste Kopfgrätsche aller Zeiten. Aber vielleicht auch nur in deinem Kopf.     

Mit dem Dritten siegt man besser

Und plötzlich ist es auch schon wieder vorbei. Der Sommer noch nicht, aber mit der außerplanmäßiger Euro, zieht auch ein weiteres ausgefallenes DIA-Turnier an uns vorüber. Und damit gilt der letzte Eindruck der Jahresausstellung unserer Talente von 2019 und der ewige dritte Platz, der mit fortschreitender Zeit an Wichtigkeit und Legendenhöhe wächst. Bei dem einen oder anderen wird er in der Erinnerung gar zum zweiten Platz. Oder man kommt eventuell auf total abwegige Ideen, wenn man morgens beim Aufwachen den Pokal im Regal sieht. Leo Bonucci und Giorgio Chiellini haben sicher auch nicht gedacht, dass sie am Vorabend ein Elfmeterscheißen vergeigt haben, als die Trophäe da zwischen ihnen lag. Mit der Gravur der Silberware am Spielfeldrand, bevor der letzte Elfmeterschütze überhaupt zurück in den Mittelkreis gelaufen war, wird das natürlich auch sicher verhindert. Und die Euro hatte dennoch einen gewichtigen Nachteil: wo ist der dritte Platz? Bronze, Silber und Gold haben wir stets gewollt. Der olympische Geist begnügt sich vielleicht mit dem Dabeisein, aber gerade der olympische Wettbewerb hat in uns die Erwartung geweckt, dass drei auf dem Stockerl geehrt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: der Zweitplatzierte fühlt sich bei dieser Ehrung nicht als der erste Verlierer und seine Leistung wird auch entsprechend gewürdigt. Vielleicht nehmen die Finalverlierer, dann nicht direkt nach der Ehrung die Medaille ab und stecken sie verschämt in die Tasche. In den nächsten Wochen kann man das bei den Silbergewinnern von Tokyo2021 (oder 2020?) beobachten. Sogar bei den Fußballern. Nach dem Kopfgrätschen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 darf sich gern jeder weiterhin nach subjektiver Einschätzung am Ende als Sieger, Zweiter, Dritter oder einfach nur als Teilnehmer fühlen.

Yes Caroline, I can Samba

Am Ende haben sie noch einmal alles versucht. Aber auch Peter Maffay konnte es nicht mehr rumreißen und statt sieben Brücken schaffte Die Mannschaft schließlich nur drei. Von der nächsten stürzte sie die Startnummer 4 mit „Sweet Caroline“ von Neil Diamond aus dem Jahre 1969. Die hatte vorher auch schon einen anderen Klassiker aus dem Weg geräumt. Mit „Yes Sir, I can Boogie“ von Baccara von 1977 waren die Schotten an den Start gegangen. Leider kamen sie damit nicht über die Vorrunde hinaus und mussten „Sweet Caroline“ weiter ziehen lassen. Nun steht tatsächlich das Finale der großen Schlagersause an. Die Italiener bringen „A far l‘amore comincia tu“ mit ins Endspiel. 1976 hatte Raffaella Carrà damit einen Mega-Hit. Nachdem Giorgio Chiellini die Spanier quasi im Alleingang aus dem Elfmeterschießen geherzt hatte, tönte dieser Gassenhauer zu Ehren der kürzlich verstorbenen Sängerin durch Wembley. In Deutschland kennt man ihren größten Hit vor allem in der Version von Tony Holiday unter dem Titel „Tanze Samba mit mir“. Holiday, der eigentlich Rolf Peter Knigge hieß, hätte Deutschland vielleicht noch ins Finale singen können. Nur leider ist er schon seit 21 Jahren tot. Das ist das Risiko bei dieser Oldieparade. Wenigstens Neil Diamond geht es gut und er kann im Finale die Daumen drücken. Dass er es wirklich bis ins Finale geschafft hat, ist ein kleines Wunder. Aber nicht aufgrund seines Alters. Sein Song wird eigentlich nur in Stadien gespielt wird, weil Caroline ähnlich wie Norn Iron klingt, wie die Fans von Nordirland umgangssprachlich ihr Land nennen. Die Nordiren singen „Sweet Caroline“ regelmäßig seit sie 2006 in der WM-Qualifikation ausgerechnet gegen England gewannen. Schaltet auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 wieder unsere Hitparade ein. Denn diese Liebe, Liebe, Liebelei – nein, die geht nicht so schnell vorbei.