Die Entscheidungsfindung sollte so langsam abgeschlossen sein. Wenn man morgens aufsteht und seine feinste Ballonseide überstreift, um sich an den Ort, an dem man seine Bürgerpflicht ausübt, zu begeben, sollte man schon die Optionen kennen, die einen dort erwarten. Und man sollte natürlich entscheidungsfähig sein. Wenn man sich erst vor Ort informiert, hält das nur unnötig den Betrieb auf. Die Anzahl der Möglichkeiten ist schließlich überschaubar. Mit der Erststimme entscheidet man sich, mit wem man zusammenspielen möchte. Dabei guckt man einfach: was kann der Andere, was ich nicht kann? Das ist ganz praktisch, weil man dann einen Stellvertreter für all die ungeliebten Aufgaben hat. Die Zweitstimme ist die für die Farben. Hier kann man sich traditionell für eine bunte Koalition aus allen Farben entscheiden oder man zieht halt ein Leibchen über. Besiegelt wird die Wahl spätestens, wenn man eine Ecke des Tores mit dem runden Abstimmungsgerät ankreuzt. Wenn alle gut erkennen können, dass innerhalb der Grenzen der Umrandung markiert wurde, kann man anfangen zu zählen. Dabei kann es schon vorkommen, dass man irgendwann mit dem genauen Zählen nicht mehr hinterherkommt und auf ungefähre Werte ausweicht, mit denen alle leben können. Bei größeren Ungerechtigkeiten tauscht man einfach ein paar Opportunisten mit dem Gegner, die sowieso für die eigene Statistik spielen. Wichtig ist, dann es am Ende ein einigermaßen knappes Ergebnis gibt, so dass jeder in der Elefantenrunde danach das leicht berauschte Ackergefühl von 2005 verspüren kann. Das braucht man einfach, um es auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wieder zu versuchen.
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Ein tolles Triell, …äh Quartell
Wenn ich Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 auf den Fußballplatz stolpere, hoffe ich auch immer, dass dort nicht junge Spieler auf mich warten, die tatsächlich vorher geübt haben. Man sieht halt immer blöd aus. Der Ball rollt nur so durch die Beine, wenn man denn das Glück hatte hinterherlaufen zu können und es gerade noch rechtzeitig zum Zweikampf zu schaffen. Wobei der Schulhofklassiker des guten alten biblischen Zweikampfes heute als ziemlich boring gilt. Es sollte schon ein modernes Triell sein, damit es etwas Abwechslung bei der Anwendung der Foltermethoden gibt. Good Cop, Bad Cop ist ja bei Verhören schon länger eine etablierte Taktik, um das Gegenüber aus der Reserve zu locken. Und wenn man dabei seine Peiniger unterschätzt, wird man zeitnah am Nasenring durch die Manege geschleift. Aber auch hier hat sich inzwischen der Begriff „Arena“ als Konsens durchgesetzt. Nichts klingt so schön nach Brot und Spielen im staubigen Rund, nach gesenkten fettigen Daumen und gnadenlosen Löwen, die danach die Knochen abnagen. Worauf aber fairerweise sehr genau geachtet wird, ist, dass zum Schluss alle genau die gleiche Zeit hatten, um sich zu blamieren. Das sollten wir auf jeden Fall auch hinbekommen, wenn denn alle pünktlich sind und nicht noch an der Pommesbude trödeln. Dort sich vorzubereiten, hat natürlich etwas Folkloristisches, aber dann darf man sich am Ende nicht wundern, dass einem diese trainierten Rotznasen Knoten in die Beine dribbeln, während man verwirrt versucht sich zu erinnern, welches der drei Tore man verteidigen muss.
Lied vom Ende des Transferfensters
Hast du schon hast du schon gehört das ist das Ende
Das Ende vom Transferfenster, jetzt isses endlich vorbei
Vorbei vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vor-horbei
Vorbei, vorbei, vor vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei
Weißt du noch wir fuhren mit dem Sonnenwagen über das Vereinsgelände
Und wir pflückten das Spielermaterial aus den Kadern aus den Clubs
Und wir waren komplett
Weißt du noch wir regelten zwielichtige Leihgeschäfte übers Geld
Vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vor-horbei
Vorbei, vorbei, vor vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei
Weißt du noch
Wir hamm uns alle beflockt und zogen Schwarzmarkttrikots an
Weißt du noch als wir in Polyester gehüllt warn weißt du noch
Beflockt und in Polyester gehüllt und unsre Bäuche unsre kapitalistischen Bäuche
Vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vorbei, vor-horbei
Der Transfermarkt, der alte Schlawiner
Is uns lang genug auf der Sporttasche gelegen
Vorbei, vorhorbei, vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei
Vorbei, vorhorbei, vorbei, vorbei
Jetzt isses endlich vorbei
Is auch lang genug gewesen
Is auch lang genug gewesen
Hast du schon, hast du schon gehört, jetzt isses endlich vorbei
und Samstag zehnuhrdreißig und Mittwoch achtzehnuhr sind wir dabei
Luuk und Luka
Denkt denn auch mal einer an den Classico? Vermutlich nicht. Man muss auf jeden Fall tief ins Archiv des spanischen Fußballs hinabsteigen, um das letzte Duell Real gegen Barca zu finden, bei dem weder Ronaldo noch Messi auf dem Platz standen. Gespielt wird dieses Spiel in Zukunft natürlich trotzdem. Auch wenn die Welt dann vermutlich irgendetwas anderes macht, als kollektiv vor den Schirmen zu hängen. Die treulosen Fans ziehen einfach weiter und folgen dem Zirkus nach Frankreich oder England. Wer ein altes Ronaldo-Trikot aus Manchester-Zeiten noch irgendwo im Schrank liegen hat, kommt vergleichsweise billig aus der Affäre. Aber auch nur, wenn er es nicht öffentlichkeitswirksam im Garten verbrannt hat als Ronaldo schon fast bei ManCity war. Dann kam aber in einem unbeobachteten Moment plötzlich Sir Alex vorbei und beriet Ronaldo um. Hier muss es quasi umgekehrt gelaufen sein zu den Beratungsgesprächen, bei denen die Kinder und Enkel der 96jährigen Oma beim Ausfüllen der Briefwahlunterlagen „helfen“. Also in ungefähr so: Ronaldo: „Wo steht denn ManCity“ Fergie: „Ronaldo, WIR wählen ManUnited!“ Ronaldo: „Nicht City?“ Fergie: “ Nein United, du Bastard!“ Und dann wird er vermutlich Ronaldo einen seiner Schuhe an den Kopf geworfen haben. Der umgekehrte Enkeltrick hat also dafür gesorgt, dass Fußballromantiker, die sich an einen Classico ohne Ronaldo und Messi erinnern können, fast wehmütig werden könnten. An damals als Real noch mit Galaktischen wie Figo, Beckham oder van Nistelrooy spielen musste, um einigermaßen konkurrenzfähig zu sein. Bis Ende Oktober der Classico steigt, wird man sich bestimmt daran gewöhnen, dass Luuk de Jong, Luka Jovic oder wer da sonst noch so mitspielt halt auch mitspielt. Vielleicht denkt man in der Zwischenzeit sogar einmal öfter an Kopfgrätsche Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00.
People have the Powerriegel
Der Kraftriegel des Fachkopfgrätschers ist rund. Inzwischen wahrscheinlich komplett vegan weil Tierhaut und Schweineblase zu teuer sind, aber das ist doch egal, wenn sich am Ende das Netz bauscht. Beim VW Betriebssport hat man in diesen Tagen nicht so leicht. Gerade hat man überstanden, dann sich vor dem Spiel beim Gegner für den Schummeldiesel entschuldigen muss, mit dem er nach 3 Tankstopps angereist ist. Dann verrechnet man sich noch ein weiteres mal knapp bei den Auswechslungen und wirft den sicheren Sieg im Pokalspiel weg. Und nun wird in der Betriebskantine die gute alte Currywurst mit Pommes durch ein hippes Sellerieschnitzel mit Zucchini-Nudeln ersetzt. Spätestens jetzt müssen natürlich Autoritäten einschreiten. Oder alternativ kann auch einfach ein gelangweilter Altkanzler mal was in den sozialen Netzwerken dazu posten. Am Ende wird das die Currywurst nicht zurückbringen, aber Acker hat für seine Mitspieler ein letztes mal die symbolische Grätsche für die Galerie ausgepackt. Und wenn man mit der Forderung nach einem Veggieday eine Wahl verlieren kann, warum kann man dann nicht durch die Verteidigung eines Wurstgerichts gewinnen? Olaf Scholz (ja, der aus dem Il Casale) wird am Ende schon wissen, bei wem er sich bedanken muss. Allen, die bisher dachten, dass das Angebot für die diesjährige Bundestagswahl weder Fisch noch Fleisch ist, sollte nun klar sein: die SPD ist die Wurst. Die Wahl am Samstag 10:30 und / oder Mittwoch 18:30 sollte relativ leicht fallen. Wir schummeln nicht nur beim Diesel, wechseln mehr als 6 mal (auch zwischen den Teams) und bearbeiten eine vegane Schweineblase mit Wurstzehen. Wählt uns!
Lionel Richie
Hat jetzt wirklich auch der letzte Dorfverein Messi den roten Teppich ausgerollt? Ich habe den Überblick verloren. Der Gag ist für den Social-Media-Post quasi Pflicht. Welcome to Aktivist Schwarze Pumpe. Come to Havelse. Willkommen beim geilsten Club der Welt, was natürlich Blaubach-Diedelkopf ist. Von den schlechten Photoshop-Montagen von Messi in den hässlichsten Trikots der Welt ganz zu schweigen. Sogar die Serie Ted Lasso muss damit leben, dass Messis Kopf auf einem Trikot des AFC Richmond durch das Internet geistert, obwohl die Rolle des ballverliebten Südamerikaners schon mit Dani Rojas sehr gut besetzt ist. Deshalb verkünden wir als erste und einzige Rumpelfusspfleger: wir haben jetzt kein absolutes Interessi an Messi. Es hält sich immerhin hartnäckig das Gerücht, dass er wenig für die Defensive macht, selten mal als Torwart aushilft und keine Ahnung hat bei wieviel Grad man die Leibchen wäscht. Wenn er Samstag 10:30 oder Mittwoch 18:30 einen Ball mitbringt, könnte man sich das unter Umständen überlegen. Aber wenn unsere YouTube-Scouts Recht haben, besteht nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass er diesen Ball jemals abspielen wird. Das könnte doch für leichte Spannungen sorgen. Dann könnte Lionel seine Ballzauberei eigentlich auch bequem im Home Office von Rosario aus erledigen. Es würden wahrscheinlich trotzdem ziemlich viele sehen wollen. Offensichtlich möchte er aber noch ein paar Jahre gutes Geld verdienen, so dass man ihn bald in dem Trikot eines neureichen Clubs mit angeschlossener Ölquelle sehen wird, die mindestens 70 Mio € pro Jahr bringt. Die Cleveren photoshoppen also besser mal eine Bohrinsel in die Bucht.
Kopfballpendelpauschale
Der neue Grenzwert ist da. In England durfte ihn diesmal die FA festlegen. Dessen Präsident immerhin Prinz William ist. Und obwohl sein Schädel für einen anständigen Flugkopfball wie gemacht zu sein scheint, begrenzt die FA in England jetzt die Anzahl der Kopfbälle pro Woche. Im Training sollen es für Profis und Amateure maximal 10 sein. Das klingt erst einmal kurios, hat aber einen ernsten Hintergrund. Erstmals haben Studien untersucht, dass viele Fußballer gar nichts für die unglücklichen Interviews am Spielfeldrand können. Man wird wohl tatsächlich nicht schlauer von Kopfbällen und hat ein erhöhtes Risiko im Alter neurokognitive Störungen bis hin zu Demenz und Parkinson zu bekommen. Eine direkte Verbindung konnte bisher nicht nachgewiesen werden, aber sicher kann man da auch von den Erkenntnissen beim American Football lernen. Wer immer noch lieber mit dem Kopf arbeiten möchte, sollte lieber auf die viel verträglichere Kopfgrätsche ausweichen. Sauber ausgeführt, erwischt man Ball und Gegner in einem vorteilhafteren Winkel. Dabei sollte man aber stets Knöchel oder Knie des nicht kopfgrätschenden Gegenspielers im Blick haben. Kommt es zu einem direkten Kopfgrätsche-Duell auf Höhe der Grasnarbe bitte darauf achten, dass die Arme eng am Körper geführt werden. Generell empfiehlt es sich die Bälle im Spiel mehrheitlich flach zu spielen. So minimieren wir signifikant die Kopfbälle zugunsten der Kopfgrätschen. Der Mindestwert für Kopfgrätschen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 sollte sich bei mindestens einer pro Spiel einpendeln. Wir werden laut mitzählen.
Zweitklassenkasper
Zwischen EM-Katerfrühstück und Olympia-Eröffnungsfeier hat der Fußballgott noch den Start von zweiter und dritter Liga gesetzt. Das Transferfenster steht quasi noch auf Kipp, aber der Zirkus geht schon wieder los. Die zweite Liga, die seit dem Abstieg des FCK aus der Bundesliga jedes Jahr die beste zweite Liga aller Zeiten war, ist es jetzt wieder. Vor allem im Norden wird es eng bzw. eine Liga der kurzen Wege. Hansa hat die dritte Spielklasse rechtzeitig vor dem Aufstieg von Freiburg II verlassen und kann endlich mal beim Reisebudget sparen. Die Inflation der Nordderbys startet bereits am ersten Spieltag. Auch die Lücke im Westen, die der VfL Bochum zwischen Paderborn und Düsseldorf gerissen hat, wurde rücksichtsvollerweise vom FC Schalke gestopft. Sogar die DDR-Oberliga entsendet ganze drei Vertreter. Florentino Perez guckt schon ganz neidisch und wartet täglich sehnsüchtig auf eine Einladung in seinem Briefkasten. Ausgerechnet in diesem schweren Jahr wird der HSV mindestens die Relegation schaffen. Im nächsten Jahr steht er dann überrascht zwischen Augsburg, Fürth und Bielefeld und fragt sich was er da in der Bundesliga wollte. Dabei war die jahrelange Taktik doch gar nicht schlecht: wenn du es selbst nicht nach oben schaffst, warte einfach bis die erste Liga zu dir kommt. Auf dem Weg nach unten kommt schließlich so mancher Glanz vorbei. Frag nach bei Hansa und Jari Litmanen. Auch wir ruhen uns seit Jahren mit dieser Einstellung auf unserer Stagnation aus. Drum dümpeln wir auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 auf dem gleichen weder-Fisch-noch-Fleisch-Niveau herum. Ja okay, vielleicht wird es auch die beste Kopfgrätsche aller Zeiten. Aber vielleicht auch nur in deinem Kopf.
Mit dem Dritten siegt man besser
Und plötzlich ist es auch schon wieder vorbei. Der Sommer noch nicht, aber mit der außerplanmäßiger Euro, zieht auch ein weiteres ausgefallenes DIA-Turnier an uns vorüber. Und damit gilt der letzte Eindruck der Jahresausstellung unserer Talente von 2019 und der ewige dritte Platz, der mit fortschreitender Zeit an Wichtigkeit und Legendenhöhe wächst. Bei dem einen oder anderen wird er in der Erinnerung gar zum zweiten Platz. Oder man kommt eventuell auf total abwegige Ideen, wenn man morgens beim Aufwachen den Pokal im Regal sieht. Leo Bonucci und Giorgio Chiellini haben sicher auch nicht gedacht, dass sie am Vorabend ein Elfmeterscheißen vergeigt haben, als die Trophäe da zwischen ihnen lag. Mit der Gravur der Silberware am Spielfeldrand, bevor der letzte Elfmeterschütze überhaupt zurück in den Mittelkreis gelaufen war, wird das natürlich auch sicher verhindert. Und die Euro hatte dennoch einen gewichtigen Nachteil: wo ist der dritte Platz? Bronze, Silber und Gold haben wir stets gewollt. Der olympische Geist begnügt sich vielleicht mit dem Dabeisein, aber gerade der olympische Wettbewerb hat in uns die Erwartung geweckt, dass drei auf dem Stockerl geehrt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: der Zweitplatzierte fühlt sich bei dieser Ehrung nicht als der erste Verlierer und seine Leistung wird auch entsprechend gewürdigt. Vielleicht nehmen die Finalverlierer, dann nicht direkt nach der Ehrung die Medaille ab und stecken sie verschämt in die Tasche. In den nächsten Wochen kann man das bei den Silbergewinnern von Tokyo2021 (oder 2020?) beobachten. Sogar bei den Fußballern. Nach dem Kopfgrätschen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 darf sich gern jeder weiterhin nach subjektiver Einschätzung am Ende als Sieger, Zweiter, Dritter oder einfach nur als Teilnehmer fühlen.
Yes Caroline, I can Samba
Am Ende haben sie noch einmal alles versucht. Aber auch Peter Maffay konnte es nicht mehr rumreißen und statt sieben Brücken schaffte Die Mannschaft schließlich nur drei. Von der nächsten stürzte sie die Startnummer 4 mit „Sweet Caroline“ von Neil Diamond aus dem Jahre 1969. Die hatte vorher auch schon einen anderen Klassiker aus dem Weg geräumt. Mit „Yes Sir, I can Boogie“ von Baccara von 1977 waren die Schotten an den Start gegangen. Leider kamen sie damit nicht über die Vorrunde hinaus und mussten „Sweet Caroline“ weiter ziehen lassen. Nun steht tatsächlich das Finale der großen Schlagersause an. Die Italiener bringen „A far l‘amore comincia tu“ mit ins Endspiel. 1976 hatte Raffaella Carrà damit einen Mega-Hit. Nachdem Giorgio Chiellini die Spanier quasi im Alleingang aus dem Elfmeterschießen geherzt hatte, tönte dieser Gassenhauer zu Ehren der kürzlich verstorbenen Sängerin durch Wembley. In Deutschland kennt man ihren größten Hit vor allem in der Version von Tony Holiday unter dem Titel „Tanze Samba mit mir“. Holiday, der eigentlich Rolf Peter Knigge hieß, hätte Deutschland vielleicht noch ins Finale singen können. Nur leider ist er schon seit 21 Jahren tot. Das ist das Risiko bei dieser Oldieparade. Wenigstens Neil Diamond geht es gut und er kann im Finale die Daumen drücken. Dass er es wirklich bis ins Finale geschafft hat, ist ein kleines Wunder. Aber nicht aufgrund seines Alters. Sein Song wird eigentlich nur in Stadien gespielt wird, weil Caroline ähnlich wie Norn Iron klingt, wie die Fans von Nordirland umgangssprachlich ihr Land nennen. Die Nordiren singen „Sweet Caroline“ regelmäßig seit sie 2006 in der WM-Qualifikation ausgerechnet gegen England gewannen. Schaltet auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 wieder unsere Hitparade ein. Denn diese Liebe, Liebe, Liebelei – nein, die geht nicht so schnell vorbei.
Liegen ohne rot zu werden
So jetzt ist es aber wirklich gut hier. Dieses unverantwortliche paneuropäische Turnier muss ein Ende haben. Wir sind nicht mehr dabei, im Gegensatz zu acht anderen unwichtigen Ländern, die in 7 Spielen noch unbedingt herausfinden wollen, wer angeblich der Beste ist. Ohne uns ist das doch ein Muster ohne Wert. Wie beim ESC hat dieser undankbare Kontinent uns keine Punkte beschert. Stattdessen müssen wir wie Österreich den Rest des Sommers im Regen und ohne Schland-Jubel beim Grillen verbringen. Danke für nichts, Europa. Wenigstens moralisch sind wir doch der Europameister der Herzen. Nicht wie diese Engländer, denen Europa so egal ist und die dennoch diesen Titel haben wollen. Dafür machen sie in London das Stadion mit bierbäuchigen und rothaarigen Astra-Zeneca-Impflingen voll und lassen sogar die Kinder rein. Also dieses eine, diesen Knirps im Sakko, der mal König werden soll. Der sitzt nach den Ferien wieder in der Schule und steckt alle an. Das können wir nur verhindern, indem wir verbieten, dass die Engländer nach dem Turnier noch ihren Titel mit Sonnenbrand auf unseren Mallorca-Liegen feiern. Das können sie schön im Nieselregen von Brighton machen, während wir im Bierkönig die ersten olympischen Medaillen im Reiten und Schießen begießen. Diese sogenannte Europameisterschaft war doch sowieso ein Witz. Wichtig ist die in drei Jahren im besten Land der Welt. Huch, das ist ja zufällig unseres. Dazwischen gibt es noch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 Kopfgrätsche und irgendein Vorbereitungsturnier in einem Wüstenstaat. Da fahren wir zwar hin, aber nur um ein paar Prospekte für 2024 zu verteilen und ihnen den Kunstrasen zu zertrampeln. Wer da Weltmeister wird, interessiert doch keine Sau. Falls niemand sonst will, halten wir ihn natürlich kommissarisch und uneigennützig wie Dr. Rainer Koch warm. Vorzugsweise auf einer mallorquinischen Liege.
Über den Klampf zum Spiel
Erschreckende Bilder aus dem Quartier der Nationalmannschaft! Soweit so normal. Jede Unterkunft bei jedem großen Turnier bietet Stoff für abendfüllende Märchenfestivals. Was hat man nicht schon alles erlebt? Der Geist von Spiez 1954, die Gelage am Schlucksee 1982 und dazwischen ganz viel Bohnerwachs und harte Doppelstockbetten in der Sportschule Malente. Ein ewiges Katz- und Mausspiel zwischen den Disziplinwächtern und den Spielern, die jedes Loch im Zaun für heimliche Sauftouren ausnutzen. Seit dem aber Oliver Bierhoff im klassisch englischen Hotel Mottram Hall in Prestbury bei Manchester zum Golden Boy von 1996 reifte, wird unter seiner Regentschaft bei der Quartierwahl nichts dem Zufall überlassen. Zwischen Campo Bahia (WM-Titel) und Watutinki (Vorrundenaus) war eigentlich schon alles dabei. Inzwischen ist aber nicht mehr wichtig, wo sich die nächste Kneipe befindet. Hauptsache das WLAN ist stabil genug. Das sollte auf dem Adidas-Campus in Herzogenaurach gegeben sein. In den täglichen Instastories muss man dann aber leider sehen wie die verwöhnten Jungprofis im Haus Platon die Akustikgitarren mit Liedern aus dem Anfängerkurs quälen statt sich anständig auf der Playstation vorzubereiten. Und was wollen sie uns mit der Liedauswahl sagen? In What’s Up heißt es schließlich: „25 years of my life and still. I’m trying to get up that great big hill of hope, for a destination“. Und wer wurde vor 25 Jahren Europameister? Golden Oli hat auch diesmal nichts dem Zufall überlassen. Ich soll euch noch von ihm folgende Akkorde durchgeben: Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30. Ihr wüsstet schon bescheid.
Bottle of Britain
Bei diesem Wetterchen sollte man stets auf Mario Basler, den Schutzheiligen der Dehydrierten, hören und genug trinken. Vielleicht kann man Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 noch etwas Fußball spielen, aber eher so auf die Basler-Art. Bloß nicht zu viel laufen und lieber die Standardsituationen nutzen, um zu glänzen. Und falls man beim Eckball einen Hut angeboten bekommt, kann man den ruhisch uffsedse. Des schadd nix. Als wir des ledzde mal Eurobbameisde geworde sinn, drübbe in England, da war de Mario mid dabei un had uffgebassd, dass de Oliver Bier(!)hoff, de Domas Helmer un auch de Domas Strunz immer Nachschub mit volle Flaschen an de Hodelba von Moddräm Hoall hadde. Na klar, Andi Brehme, Thomas Berthold oder Effe waren ja nicht mehr dabei. Mario machte zwar vor dem Turnier mit seinem Wechsel zu den Bayern die größten Schlagzeilen, aber sportlich konnte er aufgrund einer Verletzung nicht eingreifen. Liebend gern hätte er sich wie Gazza beim Jubel gegen Schottland auf den Dentist Chair gelegt. Aber am Tag des zweiten Vorrundenspiels gegen Russland flog er nach Hause, weil er im Training den russischen Star Andrej Kanchelskis doubeln sollte und Christian Ziege ihn im Zweikampf kaputt trat. Danach doubelte er nur noch den russischen Präsidenten Boris Yelzin mit dem nach ihm benannten Getränk zu Hause auf der Couch und wartete auf seine Medaille. Laut seiner Biographie „Eigentlisch bin isch ein subber Düb“ tut er das bis heute.
Warten auf Guetta
Vor fünf Jahren war die Welt noch in Ordnung und wir im klassischen EM- / WM-Rhythmus. Wir jubelten wie die Isländer und trafen uns draußen nicht für Gastro sondern PokemonGo. Wir merkten uns mit der Jahreszahl den Austragungsort, den Gewinner und was sonst noch so in dem Jahr passierte. Ronaldos Tränen, Meister Eder, das erste Ende von Zlatans Nationalmannschaftskarriere. Die EM-Hits, die heute noch jeder unter der Dusche mitsingt. Nee, ohne Scheiß ich musste sie natürlich noch mal googeln. „This one’s for you“ von David Guetta feat. Zara Larsson war der offizielle Liedbeitrag? Früher war mehr David Guetta und die Haare waren auch noch länger. Als gebürtiger Pariser durfte er sogar die Eröffnung pompös musikalisch untermalen. Mit zehntausenden Menschen auf dem Champ de Mars. Und als ob das noch nicht schlimm genug ist, durfte er vor dem Finale den Song auch noch einmal im Matchup mit Seven Nation Army aufführen. Zur Strafe coachte Ronaldo die Portugiesen zum Sieg. Und was dröhnt in diesem Jahr aus den Boxen? Für „We are the people“ von Martin Garrix feat. Bono und The Edge müssen die Iren aber vorerst nichts befürchten. Das Team ist leider nicht qualifiziert und Dublin wurde ein paar Wochen vor Turnierstart durch St. Petersburg ersetzt. Schade um die Textzeile: „We are the people of the open hand. The streets of Dublin to Notre Dame. We’ll build it better than we did before. We are the people we’ve been waiting for.“ Wir waiten auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:30 wieder auf People, die mit uns out of the ruins of hate and war from a broken place den Victory winnen.
In einem Schland vor unserer Zeit
In einigen Jahrzehnten sitzen sie da, die Fußballnerds und schwelgen in den guten alten Zeiten. Damals, als man noch zu jedem Turnier knuffige Hashtags erfand, unter denen man kleine Text- oder Witzbildbotschaften ins WWW postete, um mit echter Freude, ehrlicher Enttäuschung oder einfach nur noch mehr nerviger Nerdexpertise den Moment zu flankieren. Leider waren diese Botschaften ziemlich flüchtig, so dass nur die versiertesten Kenner und Sammler sich überhaupt an sie erinnern können. Gäbe es da nicht diesen alten klapprigen ehemaligen Mannschaftsbus, der in Patagonien als Hühnerhotel genutzt wird, würde sich wohl niemand an den avantgardistischen Dada-Hashtag #zsmmn erinnern, der stumpf und verblichen in seinem kryptischen Purismus ganz ohne LEDs auf den Seiten dieses fluguntüchtigen Verbrennervehikels prangt. Über die Bedeutung streiten die „Gelehrten“ im Doppelpass noch heute. Noch schwieriger verhält es sich mit der sagenumwobenen Formel „Jogis Jungs“, der aus einer besseren Zeit zu stammen scheint, in der noch echte Werte wie Team- und Sportsgeist über dem ungezügelten Kommerz standen. In schlechtaufgelösten 4K-Videos lässt sich dieser Schriftzug auf Tribünen erkennen, auf denen aus unerfindlichen Gründen nicht ein Zuschauer zu sitzen scheint. Lange suchte man in Deutschland und Dänemark vergeblich nach Spuren dieser Hieroglyphen, verglich in aufwändigen Tiefenscanns Baupläne von Stadien mit den Aufnahmen, doch am Ende führte die Spur ins ehemalige Österreich (heute Red-Bull-County). Für Fußballarchäologen ein echter Coup. Zum wahren Vergnügen dieser Experten lassen sich auch heute noch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 lebende Fußball-Fossilien auf einem Unterwasserplatz in der Region der einst überspülten Siedlung Wismar beobachten. Sie wurden wissenschaftlich umstritten der Gattung der Kopfgrätschler zugeordnet und sind zu diesen unerklärbaren Zeiten beim Rudern mit ihren Gliedmaßen zu sehen sobald ein Ball in ihre Nähe kommt. Die Fachwelt steht vor einem neuen scheinbar unlösbaren Rätsel, das nicht einmal in den Hashtag-Archiven nennenswerte Erwähnung findet.
Nord-Nord-Nord-Deutschland
„Das alte Stadion am Stadtrand vergessen
Das Kapital hat ein Stück Tradition gefressen
Leidenschaft kennt keine Liga
Der harte Kern kommt immer wieder
Die Ränge zerfallen, alles marode
Doch dieses Gefühl kommt nie aus der Mode
Im Finale der englischen Wochen
Hat es ihnen die Herzen gebrochen
Im Zugabteil nur stumme Begleiter
Doch das Leben geht weiter“
Erik Cohen (früher bekannt als Jack Letten bei der Hardcore-Band Smoke Blow) veröffentlichte den Song Englische Wochen als Reaktion auf das Scheitern von Holstein Kiel (an 1860 München) in der Relegation zur 2. Liga 2015. Super Timing, denn ein paar Wochen nach dem Release 2018 stand die nächste Relegation für Holstein an. Diesmal um den Aufstieg zur 1. Liga. Wiederum war der klassenhöhere Gegner (VfL Wolfsburg) zu stark für die Störche. Im bewährten Dreijahresrhythmus muss der letzte Mohikaner aus dem Handballbundesland in einer weiteren Relegation bestehen, damit nicht am Ende Hertha BSC die unerfüllbare Rolle als Nordclub in der ersten Bundesliga zufällt. Nicht nur deswegen hoffen viele, dass es diesmal gegen Köln klappt. Auf jeden Fall sind die vielen englischen Wochen von Holstein so inspirierend, so dass es auch uns nach Samstag 10:30 auch Mittwoch 18:00 wieder auf den Platz zieht. Zum Auftakt unserer eigenen englischen Wochen.
The Expendaballs
Jetzt kommt es auf die Alten an. Endlich muss man fast sagen. Bevor die Alten immer jünger werden, können sie mit ihrer erfahrenen Köpfen und durchgeimpften Körpern noch mal den Karren aus dem Dreck ziehen. In diesen haben sich die Jungen 30 Spieltage lang akribisch mit ihren „Innovation“ reingegraben. Aber kurz vor Schluss müssen die Experimente ein Ende haben. Da fährt man besser mit bewährten Krisenmanagern. Friedhelm Funkel und Horst Hrubesch sind die Expandables und sie werden beweisen, dass es die Alten es nach wie vor drauf haben. Die Schrebergärten und Boule-Bahnen im Park sind aber immer noch voll mit gelangweilten Senioren, die aktuell keine Kaffeefahrten und Bingo-Megaevents wahrnehmen können. Jeder Club hat doch seinen verdienten Opa im Schrank, der jederzeit heiß darauf ist die Angelrute in die Ecke zu pfeffern, um den Jungen noch mal so richtig bescheid zu geben. Noch ist etwas Restsaison übrig. Und danach kann man immer noch aufs Kreuzfahrtschiff humpeln. Nur ein kurzer Anruf auf dem Festnetztelefon und Aleksandar Ristic, Thomas Schaaf, Otto Rehhagel, Hans Meyer und Huub Stevens holen das Kopfballpendel und die Medizinbälle aus der Doppelgarage. Nur die Nummer von Jupp Heynckes kann man inzwischen nur noch aufwändig übers Zeugenschutzprogramm in Erfahrung bringen.
Junger Mann zum Reinschreien gesucht
Kommse her, kommse ran! Wer hat noch nicht? Wer will noch mal? Jetzt geht’s wieder loslosloslos! Ab geht die wilde Fahrt! Euer Lieblings-Energydrink setzt wieder einen frischen Trainer aufs Karussell. Der nächste Jesse Marsch, Julian Nagelsmann, Marco Rose, Adi Hütter, Oliver Glasner, Niko Kovac, Bo Svensson, Frank Kramer steht schon in den Startlöchern. If you can make it there you can make it anywhere. Und das gilt für New York genauso wie für Leipzig, Salzburg oder Liefering. Dieser Gummibärensaft verleiht wahrlich Superkräfte und lässt dich bis in die höchsten Beletagen hüpfen. So sehr viele auch davor warnen, dass einem womöglich schlecht von dem Bullenelexier wird – es scheint doch der Saft zu sein, mit dem man heutzutage geimpft sein muss, um ganz nach oben zu stürmen. Auch vielen Spielern scheint es nicht geschadet zu haben. Der Recommandeur der roten Brause war seit 2012 Ralf Rangnick, dessen Fahrgeschäfte mittlerweile in jeder Stadt mit Profifussball stehen. Inzwischen hat er hauptsächlich damit zu tun, interessierte Vereine abzuwimmeln bevor die überhaupt an ihn denken konnten. Also wer kein Fan von Weiterso ist oder wer sich vorstellen kann auch mal Robby Bubble in seinen Premiumschnaps zu kippen: jetzt einsteigen, jetzt loslegen, jetzt dabeisein!
Invest in nichts Neues
Letzte Woche konnte man noch nichts zur Super League sagen. Heute muss man es nicht mehr. Vorbildlichst wurden in den letzten Tagen die Kontakte von Florentino Perez reduziert bis die Super League nur noch ein Trainingsspiel von Real Madrid A gegen Real Madrid B gewesen wäre. Das Ranwanzen an die eSports-Zielgruppe hatte natürlich die berechtigte Frage aufgeworfen, warum man diesen neuen Wettbewerb nicht gleich an der Konsole austrägt. Neunzig Minuten können selbstverständlich sehr lang werden, wenn man spätestens alle 10 Minuten seinen Followern ein Lebenszeichen senden muss. Die Super League tut das aktuell nicht und wurde prompt für tot erklärt. Das wöchentliche Kopfgrätsche-Lebenszeichen lässt euch ja auch von Sonntag bis Freitag im Ungewissen, ob es diese sympathische Stümperei am Samstag noch geben wird. Mit einem passenden Investor könnte man das natürlich schnell ändern. Wir bieten 12,5% für nur einen halben Haaland-Zeh und das Auto von Mark Uth. Wir als Familienunternehmen nehmen jeden Platz, auch den im Regal. Und wenn der Frank will, machen wir auch gern eine App. Mit der feuern wir dann die Nachrichten im Fünfminutentakt raus. Ob die Fußballqualität dadurch skaliert? Fragen wir doch unseren Experten für windige Business-Schnösel mit der New-England-Patriots-Bommelmütze: „Was war das für ’ne Frage? Natürlich nicht!“
Ereigniskarte aus der Gesäßtasche
And here are the Shortlist Nominees for „Das Spiel des Jahres 2021“: Solohalma, Was bin ich? (Zoom-Edition), Offiziersskat, Mastermind, Schiffe versenken und Büchse gegen das Garagentor. All dieser Krempel, für den man umständlich ein Brett aufbauen muss, für das der Küchentisch zu klein ist, für den man die halbe Welt in machthungrige Nationen aufteilen muss, für den man sich aufwändig merken muss mit welcher Farbe der Palette man spielt, um dann doch immer wieder ocker und orange zu verwechseln, für den man zwei Proberunden braucht bis auch der Letzte die Regeln aus 30 Seiten Anleitung verstanden hat, bei dem der Verlierer nicht gleichzeitig auch der zweite Sieger sein kann – all diesen Krempel können wir leider nicht berücksichtigen. Entsprechend empfehlen wir auf Spielgeräte zu setzen, die eindeutig den Weg zum Spielpartner finden und nicht womöglich durch chaotische Flugeigenschaften Unbeteiligte anlocken. Im Idealfall spielt jeder einfach gegen das Spielgerät und falls man dann immer noch keine Chance hat, macht man es wie die Taube auf dem Schachbrett von Eric Cantona. Obwohl wir von dem allzu vertrauten Kontakt mit Tieren dringend abraten. So hat der ganze Schlamassel doch angefangen. Und falls es doch mal langweilig werden sollte, denkt immer daran: jedes Spiel wird doppelt so lustig, wenn man noch einen achteckigen Würfel dazu nimmt.