Sind die Flutlichter angezündet

Wie oft noch singen? Wer in den Neunzigern ab und an mal einen Film angesehen hat, wird sich noch an diese Frage erinnern und sofort mit schlechtem Gewissen an diese Spindel mit den ganzen gerippten Filmen denken. Wo ist die überhaupt? Und die noch viel wichtigere Frage: wo ist das Abspielgerät dazu? Nun ja, im Advent hat die Frage nach der Häufigkeit des Singens keinen Einfluss darauf, wann sich Papas Zellentür endlich wieder öffnet. Vielmehr gilt es einen Überblick über die Einladungen zum Adventssingen zu behalten, wofür die Stadien neben ein wenig Fußball in den kommenden Wochen primär genutzt werden. Wenn man nicht selbst für die Abnutzung des Balles (Samstag 10:30) sorgt, steht man dann oft in dieser Verlängerung des Weihnachtsmarktes mit Glühwein und Bratwurst in den Backen und versucht sich an Texte aus dem Kindergarten zu erinnern. Vielleicht genügt es an den kritischen Stellen (alle außer dem Refrain) ein wenig schief mitzubrummen. Klappt ja bei der neuen Vereinshymne meist auch. Auf dem Videowürfel wird zwar meistens der Text eingeblendet, aber da haben auch schon einige „Bitte unterlassen sie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern …“ aus Versehen inbrünstig mitgeschmettert. Und beim Adventssingen ist das Feuerzeug doch nötig, um wenigstens ein paar Wunderkerzen zu schwenken. Das muss sich für die Ultras wie Methadon anfühlen. Aber deren Böllerarsenal muss so kurz vor Jahresende sowieso demnächst erst einmal in Polen aufgefüllt werden. Was immer an der Ostfront entbehrlich ist, wird am Black Friday in den Warenkorb gepackt. Es sollte im Idealfall bis zum Adventssingen im nächsten Jahr reichen. Wer wünscht sich nicht einen gut getimten Kanonenschlag bei einem unangenehmen Texthänger? Obwohl … die Videos davon guckt sich nach Weihnachten eh keiner mehr an. Das haben sie mit den Filmen auf der DVD-Spindel gemein. Wo war denn jetzt der Silberling mit „Schöne Bescherung“?

Mystery Box-to-Box Player

U.S.A. U.S.A. Nach dem gigantischen Erfolg der Klub WM in diesem Jahr, sind wir auch nächstes Jahr wieder dabei, wenn Kiss-Cam und Riesenventilatoren zum Einsatz kommen. Und es wird huuuge. Gastgeber ist dieser Typ, der noch den Original-Stargate-Pokal im Büro stehen hat und nachdem wir seine Dribbelkünste in einem kaum modifizierten Video mit Christiano Ronaldo bestaunen mussten, fragen wir uns zurecht: was wir da im kommenden Jahr überhaupt wollen? Egal, wer auch immer sportlich dort noch reüssiert, der Preis ist schon fest im Oval Office eingeplant. Neben Klub-WM-Pokal und Friedensnobelpreis gehört der World Cup dort logischerweise zur Inneneinrichtung. Wir fliegen aber trotzdem hin und hoffen, dass die Nationalspieler sich nicht davon ablenken lassen, dass sie primär Widerstandsgesten gegen das lokale Regime trainieren. Aber vier Jahre nach Katar haben die Auswahlkicker dazugelernt. Am besten vorbereitet ist definitiv Karim Adeyemi, der sich schon einmal dem örtliche Waffennarrentum gewappnet zeigt. Damit sollte sein Stammplatz sicher sein. Der Rest des Turniers ist aktuell noch eine ziemliche Mystery Box. Vorher muss das eigentliche Turnier noch durch ein paar Playoffs quasi als Extra-Turnier vor dem Turnier ungeboxet werden. Und wofür die USA die Co-Gastgeber Kanada und Mexico braucht, ist auch ein Mysterium. Finden wir aber wahrscheinlich nur so lange komisch, bis sich Deutschland demnächst für die WM mit Dänemark und Griechenland bewirbt. Unsere samstägliche Mystery-Box (10:30) hält garantiert auch wieder Unvorhersehbares bereit. Wie viele Spieler stehen auf dem Platz? Sind wir zwei oder drei Mannschaften? Und ist das letzte Tor wirklich das letzte? Bestellt noch heute!

VAR from Home

Der Videoschiedsrichter hat grad die 8 Kerzen auf der Torte ausblasen können, aber geliebt wird dieses Kind immer noch nicht. Und wird es wahrscheinlich auch nie. Niemand mag Klugscheißer. Und schon gar nicht solche, die wirklich mit der Lupe nach Verfehlungen Anderer suchen. Gerade bei besonders spektakulären Jahrhunderttoren steht er wie das dicke, x-beinige Kind am Rand, das ganz zum Schluß maximal als Pfosten gewählt wurde, und sagt: „Ja, interessiert mich nicht, ob das ein unglaublicher Treffer war, der die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat. Drei Minuten davor gab es bei einem Zweikampf im Mittelfeld eine Berührung, die habt ihr armen Unwissenden nicht gesehen, die hat auch der Berührte nicht gespürt, aber der Kontakt war da und deshalb ist das niemals ein Tor.“ Den Kontakt hätte selbst Jodie Foster sehr aufwändig messen müssen, aber am Ende hatte auch sie recht und die Aliens waren echt. Davor hat ihr niemand geglaubt und die Menschheit wäre dumm und glücklich gestorben, ohne jeden Alienkontakt. Der Fortschritt möchte aber, dass wir irgendwann das Irdische verlassen können und uns ad Astra bewegen. Allein deshalb, weil wir auf der Erde irgendwann keine geeigneten Orte mehr finden, um Megaturniere durchzuführen, an denen zwei Drittel aller Länder weltweit teilnehmen können. Den Anforderungskatalog kann heute schon kaum jemand allein erfüllen. Und natürlich kann man auch NFL-Spiele in Berlin, La Liga-Spiele in den USA oder Kopfgrätsche-Partien (Samstag 10:30) im Wonnemar durchführen, aber irgendwann ist auch der Reiz verflogen und dann muss man außerhalb des Orbits denken. Deshalb brauchen wir den Videoschiedsrichter. Nur er vermag uns zum Träumen zu bringen. Da ist es doch auch mal egal, ob ein Mittelfeldduell am 11. Spieltag in einer durchschnittlichen Liga unter ihm leidet. Also falls ihr demnächst mal wieder 7 Minuten auf die Anerkennung eines Tores wartet, dann richtet den Blick in den Himmel und sehnt euch zu den Sternen.    

Verkehrskompass in die Spitze

»Dynamo ohne Kreische, ist wie’n Krimi ohne Leische.«* Zum Glück musste Dynamo nur wenig auf Hansi Kreische verzichten. Er war ja ein klassischer Oneclubman. Dass er später noch Chefscout bei RB Leipzig war, konnte er mit seiner Rückkehr zu Dynamo 2020 hoffentlich korrigieren. Immerhin hat er sogar seine Diplomarbeit 1980 über die SGD geschrieben. Die hatte zwar sehr viele Bilder, aber es war schließlich auch nur ein Sportlehrer-Diplom. Nun braucht natürlich nicht jeder Krimi zwangsläufig eine Leiche. Nach der Faninvasion von Dresden nach Berlin letzte Woche musste sich die Hauptstadt-Polizei mehr mit Sachbeschädigung, Körperverletzung, Landfriedensbruch und Raub beschäftigen. Immerhin war kein Enkeltrick bei der alten Dame aufzuklären. Verkehrsschilder und Laternenpfähle sind seit dem dafür hauptsächlich gelb zugestickert. Was im grauen November aber doch für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen kann. Auch wir haben die gelben Leibchen Samstag 10:30 am Start. Sehen und gesehen werden. Ganz im Sinne des siebten Sinns. Obwohl man den im Tal der Ahnungslosen nie empfangen konnte. Dort konnte man maximal den Verkehrskompass sehen, in dem Günther Schubert (ja genau, der Vater von Alexander Schubert) sich mit „Gestatten Meier“ vorstellte, um im Anschluss jedes mal eine neue Eselei im Straßenverkehr zu begehen. Gefolgt von der Versicherung: „Das werde ich ganz bestimmt nicht wieder tun“. Mit diesem Mindset sind sie bei Dynamo Dresden also aufgewachsen. Und in diesem Umfeld konnte auch Hansi Kreische zum „Serientäter“ werden. In welche Staffel wir mit der Kopfgrätsche am Samstagmorgen starten, kann niemand genau sagen. Aber die Treue und Hartnäckigkeit Eseleien aber auch manchmal ungeahnte Kunststücke mit dem Ball anzustellen, ist uns nicht fremd.

* Zitat: Tobias Trauzettel aus einer Autogrammanfrage in den 70ern

Samstag (10:30) grob ma Tore aus

Heit fohr ma mit da Geisterbauhn
Heit schau ma si des nüchtern aun
Heit sprech ma olle Sätz verkehrt
Schau ma wos si duat unta da Erd
Heit kräu ma ausn Schneckenhaus
Heit loss ma unsre Kinder z’Haus
Heit speim ma is Essn aus
Heit geh ma auf an Leichenschmaus

Jo, Samstag grob ma Tore aus
Jo, Samstag grob ma Tore aus
Jo, Samstag grob ma Tore aus
Heite geh ma friara z’Haus

Heit taunz ma mit de greßten Freind
Und schenken eana reinen Wein
Heit gheart uns die gaunze Wöd
Heit geb ma Petrik Sander Göd
Heite sam ma freindlich, waun uns wos ned passt
Und zu denen ma freindlich san sand wie a Gfrasst
Heit schaut des Gaunze aunders aus
Weil Samstag grob ma Tore aus

Heite samma stuiz auf uns
Wir finden sicha no an Grund
Waun kana klatscht gebn wia Applaus
Weil Samstag grob ma Tore aus
Heit reiß ma’d Blattln vo di Bam
Heit schau ma si des nüchtern au
Heit geh ma auf an Leichenschmaus
Samstag grob ma Tore aus

Schmuddel-Ecke bringt nichts ein 

Welche App beansprucht momentan die meiste Bildschirmzeit und warum ist es der Regenradar? Windfinder wird es nicht sein, weil den Wind muss man aktuell nun wirklich nicht suchen. Das Herbstwetter kann aber immerhin dafür sorgen, dass der ganze Dreck, mit dem der Spielfeldrand bei uns im Sommer vollgemüllt war, hinweggefegt werden kann. Glasscherben, Bubble-Tea-Becher, Energydrink-Dosen, Vape-Verpackungen und Chiptüten werden mit dem Laub, das uns lange nach verunglückten Abschlüssen den Blick auf das Spielgerät verwehrte, in Ecken zusammengepustet. Ein natürlicher Laubbläser, der einen Müllstrudel bewegt, der dem im Pazifik gleicht und einige interessante Details mit sich trägt. Der eine oder andere Schuh kann dabei sein und ist das da nicht die Ecke einer verhauenen Mathe-Hausaufgabe? Womit man sich halt an den lauen Sommerabenden hier so beworfen hat, während man gelangweilt am Platz rumlungerte, weil TikTok schon durchgeguckt war und man keine Lust hatte für Mathe zu lernen. Aber nun wird das Platzbild freigeblasen, so dass der EVB am Ende nur mit einer Schippe in einer Ecke den Dreck aufnehmen muss. Wir kümmern uns dann darum, dass wir Samstag 10:30 den Platz mit Menschen in bunten Trikots und bunten Schuhen dekorieren, die mit der Absicht dort einen Ball anzunehmen, abzugeben und manchmal sogar ins Tor zu dribbeln, den Platz einfach besser aussehen lassen. Deshalb platzieren wir sie am Ende sogar in einem Foto vom Platz, wodurch wir einige Schmuddel-Ecken subtil kaschieren können. Dafür wäre ein Regenloch am Samstagvormittag auf jeden Fall von Vorteil. Aktuelle Vorhersage: 10 Grad, stark bewölkt, mäßiger Wind aus Süd 25 km/h mit Böen bis 45 km/h. Klingt für mich eckzellent.

Fakultativer Schießbefehl

Glückwunsch. Sie wurden in unserem Losverfahren ausgewählt, um am Samstagmorgen der Kopfgrätsche zu dienen. Finden Sie sich Punkt 1030 nüchtern am Kreiswehrersatzamt Joachim Streich in Joggingbuxe ein. Es warten auf Sie einige Koordinationstests mit Ball. Falls dabei aus Versehen Drohnen getroffen werden, steht ihnen eine Karriere im abgehobenen Dienst bevor. Außerdem wollen wir ihr Gedächtnis testen. Dafür wird in unregelmäßigen Abständen ohne Vorwarnung während der Übungen nach dem aktuellen Spielstand gefragt. Oder nach der Uhrzeit. Oder beidem. Ihre Eignung fürs Gelände werden wir ebenfalls überprüfen, indem wir das Spielgerät aus heiterem Luftraum im Unterholz deponieren werden. Nach der Suchmission in der Tradition von Saving Private Ryan müssen sie ohne Kompass, GPS und Verpflegung zum Schießplatz zurückfinden. Der heißt allerdings nur so. Das Schießen ist hier absolut freiwillig. Pazifisten können natürlich auch einfach abspielen. Zur Vermeidung von Friendly Fire werden die Gegner farbig markiert. Darüberhinaus ist die Ausrüstung etwas dürftig. Bitte Socken und Unterwäsche selbst mitbringen. Falls sie an der Sinnhaftigkeit unseres Losverfahrens zweifeln, müssen wir ihnen mitteilen, dass wir ein absolut ausgeklügeltes System einsetzen. Niemand Geringeres als der überparteiliche Krake Paul dient zur Ermittlung geeigneter Rekruten. Mit ihm haben wir zwar am Ende nie gewonnen, aber wir sind doch meist weit gekommen. Und das hat dem General mit der Helmfrisur eine lange Laufbahn beschert. Was nach 2011 los war, als wir ohne Krakenorakel und Wehrpflicht angetreten sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Da sind unsere Aufzeichnungen etwas lückenhaft. Wahrscheinlich wurde ein sogenannter Digitalisierungsversuch unternommen. Deshalb antworten sie bitte nicht auf diese Mail. Der Server zerstört sich sonst von selbst. Danke für ihr Verständnis.

Äpseludly

Die Länderspielpause im Oktober also. Der traditionelle Teil des Jahres, in dem man sich Zeit nimmt das Laub zusammenzuharken und einen neuen Trainer zu suchen. Frei nach Rilke: wer jetzt unzufrieden mit seinem Übungsleiter ist, wird es vermutlich lange bleiben. Also lieber noch mal prüfen, ob man wirklich Nerven aus Stahl hat und noch bis zur Länderspielpause im  November auf den ersten Saisonsieg warten kann. Und es sind ja ein paar urige Exemplare auf den Arbeitsmarkt, die nur darauf warten, dass man ihnen eine verunsicherte Mannschaft anvertraut und aus ihnen die Grundtugenden herausquält. So kann man beim Jobcenter u.a. die Akte von Markus Anfang wegheften und auch die Altenburger Skatlegende Uwe Rösler hat wieder einen Brötchengeber gefunden. 35 Jahre nach der Wiedervereinigung bringt er wieder Ostkolorit in den tiefen Westen. Damit das nicht allzu doll auffällt, hat er bei seiner Antrittsrede die versammelte Journaille in feinstem sänglisch unterhalten. Das sollte wahrscheinlich nach großer weiter Fußballwelt von Southampton oder Brentford klingen. Leider machte er den großen Fehler schon am Anfang als er sich nicht als „The Juwie“ vorstellte. Deshalb muss man mal gucken, ob das mit der neuen Personällidy am ersten Schultag noch was werden kann. Am Ende fällt denen in Bochum noch auf, dass „der Uwe“ vor ein paar Jahren noch Geisterspiele in Düsseldorf godschen musste. Aber ob man sich in der Landeshauptstadt daran noch erinnert? Man hat ja offensichtlich auch schon vergessen, was der eigene neue Trainer in der Zeit getrieben hat. Wenn man bei der Recherche von alten Facebook-Akten in der Meta-Unterlagenbehörde herausbekommt, dass sich der Düsseldorf-Coach regelmäßig beim Kölner Karneval rumgetrieben hat, dann kann ab dem 11.11. schon wieder Trainersuche in Düsseldorf angesagt sein. Zum Glück ist dann wieder eine passende Pause im Kalender. Mein Kalender sagt mir, dass Samstag 10:30 endlich wieder Zeit für Kopfgrätsche ist. In der Meta-Unterlagenbehörde wird dafür schon ein neue Akte angelegt.        

Freedom of Belly

Die Badehose tropft noch auf der Leine und in den Straßencafés sitzen die Touristen beim Aperol Spritz – aber auch das hält den Herbst nicht auf. Er nimmt sich seinen Raum mit Handschuhtemperaturen am Morgen und zu wenig Licht am Abend. Noch kann man Samstag 10:30 die gebräunten Knie an die frische Luft halten, aber bald merken wir dass O bis O eine Faustregel ist, die auch für die lange Hosen ihre Berechtigung hat. Trikots mit langen Armen gab es eine zeitlang kaum. Stattdessen zogen besonders wetterfühlige Profis gern farbig passende Funktionskleidung drunter und vergruben zusätzlich ihre Finger darin. Die Langarmversion von Trikots kommt aber wieder, meistens wenn man ein sackiges Sondertrikot in Neonfarben neu auflegen möchte, in dem sogar Profis herrlich untrainiert wie ihre Fans am Bratwurststand aussehen. Den Extrastoff an den Armen lassen sich die Clubs natürlich gern mit einem 50prozentigen Aufpreis bezahlen. Aber es lassen sich auch andere modische Vorlieben bedienen, indem neue Trikots auf in einer sommergerechten Bauchfrei-Variante angeboten werden. Die Zielgruppe dafür dürfte nicht primär der Bratwurstfan sein, sondern eher der modisch avantgardistische aber ebenso frierende Influencer auf der Tribüne. Das weniger an Stoff lassen sich die Clubs zum Glück aber nicht extra bezahlen. Da kann man noch vom iPhone lernen, wo sowohl mehr aber auch weniger Material extra kosten. Die Contentkreation im Stadion könnte aber immerhin den Akku etwas fordern, so dass das Endgerät sich bestens als Taschenwärmer einsetzen lässt. Aber Vorsicht vor dem deutschen Herbst (klingt komisch für Leute, die sich nicht nur daran erinnern können, dass Gladbach 1977 Meister war) – wenn der Akku der kalifornische Geräte bei einstelligen Gradzahlen aussteigt, kann nur noch einen selbstlose Kuttenspende die Social-Media-Touristen wie die Everest-Besteiger in Flip Flops vor dem sicheren Kältetod retten. Aufnäher in mehreren Lagen sorgen für einen ungeahnten Thermoeffekt und der ehrabschneidene Inhalt hat das Potenzial, die Gemüter nachhaltig zu einem goldenen Indian-Altweibersommer zu erhitzen.