
Wo die Toiletten sind, ist klar. Aber wo ist der #Kopfgrätsche-Aufkleber im STRAAT Museum in Amsterdam? Könnt ihr ihn finden?
Es ist übrigens nicht der erste unserer Aufkleber in der niederländischen Hauptstadt: 23. April 2015 – Amsterdam

Wo die Toiletten sind, ist klar. Aber wo ist der #Kopfgrätsche-Aufkleber im STRAAT Museum in Amsterdam? Könnt ihr ihn finden?
Es ist übrigens nicht der erste unserer Aufkleber in der niederländischen Hauptstadt: 23. April 2015 – Amsterdam
Die Flickschusterei beim DFB ist vorbei. Jetzt werden andere Saiten aufgezogen. Statt den Graugänsen ist der graue Wolf wieder zurück. Und Hannes Wolf hat er auch noch dabei. Tierisch. Zum Schluss war es unter Hansi wohl auch ziemlich viel Graubrot. Das haben jedenfalls die drei Leute berichtet, die sich den Mist noch angeguckt haben. Aber Rudi sucht trotz seiner 100%igen Siegquote nach einem Nachfolger, der sich den unverschämten Fragen der Journalie von Weizen-Waldi bis zu den Rocketbeans stellen mag. Da muss doch jemand aus diesem Brauseuniversum zu finden sein, der schon mal Thomas Müllers TikToks geliked hat. Ach guck, der eine da mit den gezupften Augenbrauen ist frei, weil er den Bayern zu sehr Laptop statt Lederhose war. Oder zu sehr Skateboard statt Bierbank. Oder einfach zu sehr Nagelsmann statt Tuchel. Der Verfügbare passt natürlich nicht in die Kategorie Otto Nerz, Sepp Herberger, Helmut Schön. Aber immerhin hat er auch nicht einen dieser schwäbischen Tiernamen wie Klinsi, Jogi oder Hansi. Sein Gehalt ist nicht niedrig, dafür bekommt der DFB ein paar Insta-Follower dazu. Und wenn die demnächst alle die DasErste- und ZDF-Apps herunterladen, um ein Länderspiel zu gucken, ist das doch gut investiert. Beim Kopfgrätschen muss ich mich auch erst einmal vertreten lassen. Ich habe aber schon eine Idee, wer demnächst Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 die Spieler zum Platz quatscht. Ich habe da einen Bewerber an der Hand, der extra einen Motivationsfilm mit Graugänsen auf CD-Rom dabei hat. Nur mit den Leibchen fremdelt er etwas. Sie sind ihm nicht grau genug.

Ein #Kopfgrätsche-Spiel wie tausende davor, war für Jürgen am Laufen. Sein Team war das dritte des Samstages. Darum musste erst pausiert werden, um dann gleich unaufgewärmt loszulegen. Nach wenigen Sekunden dann schon der Schrei von Jürgen. Etwas stimmte nicht! Das war gleich den Kopfgrätsche-Veteranen klar. Jürgen lamentiert sonst nicht. Der Rechte Knöchel schwoll schnell an. Der Kopfgrätsche-Rekord-Spieler musste vom Platz getragen werden – und hatte Glück, dass ausnahmsweise ein Auto zur Verfügung stand und ein Arzt zugegen war.



Mittlerweile wissen wir: Nichts gebrochen, nichts bleibendes. Aber: Erst zwei Monate später kehrt Jürgen auf den Platz zurück [Beitrag]. Mit Schaumküssen, aber in Straßenklamotten. Bis zum Comeback auf dem Platz wird es noch etwas länger dauern.
Wenn man so kurz nach Ligastart schon wieder zur Nationalmannschaft reisen muss, kann die eigene Playlist natürlich noch nicht perfekt sein. Gerade erst hat man in der Kabine angefangen, die Lieblingssongs zu etablieren und die Gehörgänge der Mannschaftskollegen zu trainieren. Bei der Nationalmannschaft trifft man dann wieder auf eine neue Konstellation. Die Kabine ist wahrscheinlich etwas größer, was man akustisch berücksichtigen sollte. Und natürlich sitzen in den Ecken einige soundreflektierenden alten Hasen, die sich wenig bewegen und deren glatte Oberflächen auf dem Schädel die Töne nur so durch den Raum knallen lassen. In diesem Umfeld ein harmonisches Feintuning hinzubekommen, ist alles andere als einfach. In Kenntnis dieser Herausforderungen kann es einen nicht verwundern, wenn man solche Meldungen von der brasilianischen Nationalmannschaft lesen muss: Vitor Roque and Richarlison got into an argument after the 18 year old started playing Taylor Swift in the locker room. Richarlison called it the worst music on the planet. Dafür muss man Verständnis haben. Richarlison ist immerhin ein Boomer von 26 Jahren, der einfach nur in Ruhe seinen True Crime Podcast hören möchte. Er wurde zudem in den letzten Jahren musikalisch in Liverpool und London sozialisiert. Kein Wunder, dass er alles an den Beatles und Sex Pistols messen muss. Offensichtlich ist er auch zu alt, um sich von dem zu erwarteten Shitstorm der Swifties beeindrucken zu lassen. Demnächst wird er sich wahrscheinlich eine Schiebermütze kaufen und jeden Music Friday seine Plattentipps unter die Guys bringen. Obwohl man sich das gut überlegen sollte, ob man den Leuten wirklich ungefragt jeden Freitag mit den eigenen Gedanken auf den Keks gehen muss, nur um die ewig gleiche Leier von Samstag (10:30) und Mittwoch (18:00) anzustimmen. Mal hören, was uns unser Outdoor-Kabinen-DJ auf seiner Bluetooth-Box im Turnbeutel diesmal mitbringt.
Fachkräftemangel bedeutet auch: die Alten müssen ran! Auf Transfermarkt.de sinkt der Marktwert automatisch, wenn man die Grenze zum Greisenalter also 30 überschreitet. Aber in den Vereinen hat man längst gemerkt, dass man besser fährt, wenn man sich einen hungrigen Bestager holt, wenn man ernsthaft etwas gewinnen möchte. Klar bei den jungen Talenten gibt es viel Beweglichkeit in der Hüfte und deshalb noch einen Haufen TikTok-Follower mit dazu. Da gibt man schon mal gern ein paar Millionen mehr für aus. Leider bleiben diese Follower nicht beim Club, wenn der Spieler den nächsten Schritt machen will. Also lieber einen 30-Jährigen mit verwaistem Facebook-Profil, der verlässlich Leistung bringt und darüber nachdenkt auf einen Volvo-Kombi umzusteigen. Der findet meist selbstständig den Weg zum Trainingsplatz (bei Kopfgrätsche aktuell immer noch im Friedenshof Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00) und ist auch ansonsten pflegeleicht. Im nächsten Transferfenster wird lediglich spekuliert, ob er nicht doch lieber noch ein paar Spiele in Saudi-Arabien machen möchte, bevor er die müden Knochen in ein TV-Studio schleppt, um dort sein Gnadenbrot als Experte zu knuspern. Sowohl Bayern als auch Dortmund haben mit Kane und Füllkrug für eben dieses Profil in diesem Sommer gerne Geld überwiesen. Beide haben einige Torjägerkanonen rumstehen, die aber bisher keine Mannschafts-Titel eingebracht haben. Ihre langjährige Treue zu Clubs, die nur selten etwas in die Vitrine stellen können, lässt ihnen dafür die Zeit davon rennen. Im letzten Karriereschritt muss es nun doch endlich mal klappen mit einem Titel. Mit Harry Kane muss man sich geradezu freuen, wenn er im nächsten Mai endlich mal eine Trophäe hochhalten darf. Von den letzten 11 Schalen der Bayern hat er schließlich nichts gehabt. Auch Hansi Flick hat gemerkt, dass er das alte frische Blut von Pascal Groß braucht, um die Heim-EM 2024 noch zu retten. Den kennt bei Amazon zwar niemand, aber nur mit ihm lässt sich wenigstens eine weitere peinliche All-or-nothing-Doku verhindern.
Eine aktuelle sportliche Situation kann man natürlich auch finanziell erklären. Oder wie Pal Dardai es ausdrücken würde und auch getan hat: „Wie soll ich sagen? Die Geld ist weg. Ganz einfach. Ich weiß nicht wo es ist.“ Und das klingt natürlich dramatisch, wo wir doch erst gefühlt vor Kurzem darüber lustvoll spekuliert haben, für wen die Windhorst-Millionen demnächst zum Fenster hinausgeworfen werden. Aber Geld ist selten weg, es ist nur meist woanders, wo man schwer rankommt. Man könnte es in Saudi-Arabien vermuten, dort kommt es offensichtlich gerade aus dem Hahn. Auch hier werden Spieler über dem Marktpreis eingekauft, um davon abzulenken, dass die sportliche Relevanz und Strahlkraft nicht ganz so dazu passen. Mit Geld lässt sich die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit dann doch leichter ignorieren. Um die Saudis muss man sich dann aber langfristig weniger Sorgen machen als um die Hertha. Und immerhin klingt Pal Dardai noch nicht wie Ernst Middendorp, der in Meppen klar gemacht hat, dass sein Anspruch sehr viel höher ist. Auch in der Regionalliga spielen wohl immer häufiger Amateure, die nicht einmal Power-Ernst als Animateur zu professionellem Verhalten animieren kann. Er hat es sehr eloquent ausgedrückt, hätte aber auch einfach sagen können: „Wie soll ich sagen. Die Professionalität ist weg. Ganz einfach. Ich weiß nicht wo es ist.“ Aber Ernst suchte ja offensichtlich nach Gründen, um hinzuwerfen. Ob er wiederkommt, hängt sehr davon ab, wann Arminia Bielefeld und er sich wieder auf einem Niveau wähnen. So hat es jahrelang schließlich auch mit Hertha und Pal funktioniert. Manchmal fühlte sich die Hertha zu groß für den kleinen Pal, aber aktuell ist er wieder gut genug, weil er nicht zu viele finanzielle Fragen stellt. Dass ich das Kopfgrätsche-Niveau (Samstag 10:30, Mittwoch 18:00) und mein Niveau aktuell noch im Einklang wähne, erkennt ihr an meiner Erklärung zum aktuellen Spielfeld-Status: „Wie soll ich sagen. Die Tor ist weg. Ganz einfach. Ich weiß nicht wo es ist.“
I’m gonna crash into the weekend like a swinging mace, gonna crash into the bottom of a bottomless pit and on the bottom of the bottom of the bottomless pit. Das war bisher die Routine, aber nun wird schon fleißig am Ausbessern der Krater im Kopfgrätsche-Wohnzimmer gewerkelt. Es gab keinen Countdown to Shutdown. Aber immerhin Supply and Demand um Two-timing Touch and broken Bones zu verhindern. Aber wie without the Money? If I had a Cent… aber das reicht ja nicht, um im Strafraum ein Bigger Hole to fill. Inspection wise 1999. Dennoch ging es plötzlich los. Wir hoffen, dass it won’t be long, dass wir im Exil ausharren und uns fragen: Oh Lord! When? How? Samstag (10:30), Mittwoch (18:00) – That’s two kinds of Trouble. And I want more of that and a little more for little you. Deshalb sage ich mir: Come on! Wait a Minute! My time is coming! Es ist immerhin nicht Closed for the Season. Die Arbeit soll natürlich ordentlich erledigt werden, damit der Platz noch einmal 25 Jahre hält. Als Siebzigjähriger habe ich schließlich nichts von Abra Cadaver und einem Bogus Operandi oder einer Trapdoor Solution mit dem Platz als Main Offender. Ein Hate to say I told you so bringt mir dann auch nichts mehr. Wir fiebern dennoch gespannt auf das Tick Tick Boom hin, damit wir bald ausrufen: Here we go again and right ahead. Step out of the Way. Statt Walk Idiot (a.k.a. I-D-I-O-T) Walk darf hier wieder gerannt werden. And we can take back the Toys and try it again. B is for Brutus? Nee, for The Bomb … äh Ball. Unsere Patrolling Days sind nicht over und these Spectacles reveal the Nostalgics. That’s just the Way the Story goes.
Bei dem ersten Tor merkte ich erst mit etwas Verzögerung, dass ich alles, nur nicht das Tor hinter mir abdeckte. Leicht unangenehm, da ich als Torwart es dem Stürmer nun auch nicht ganz so einfach machen wollte. Eigentlich stand ich gefühlt dort, wo ich immer stand. Nun ja, der Platz war natürlich ein anderer, aber er fühlte sich mit seinem vom Regen rutschig geregneten Gummi, eigentlich fast wie der heimische Spielort an. Aber er war 2 Kilometer davon entfernt und in den Details unterschied er sich dann doch leicht. Es reichte immerhin soweit, dass die natürliche Orientierung für die Position des zu verteidigenden Tores leicht getrübt war. Wer durch die Lücken im Käfig dem Ball hinterherjagte, stieß sich dann auch prompt den Kopf am Metallgitter. So fühlt sich also ein Oberligist, wenn er für die 1. DFB-Pokalrunde und das Spiel des Jahres gegen Heidenheim ins Stadion des klassenhöheren Lokalrivalen wechselt. An die Dimensionen des Platzes an der Kapitänspromenade muss sich der Körper nach über 20 Jahren im selben Biotop also erst einmal gewöhnen. Dank der gleichen Mitspieler konnte das aber gelingen. Diese am gesperrten Renovierungsfall in der Bürgermeister-Haupt-Straße am Mittwoch Abend einzusammeln, hat tatsächlich einigermaßen geklappt. Und Roma hatte als Anwohner sogar einen sehr viel kürzeren Weg zur Ausweichspielstätte an der Kapitänspromenade. Ob wir dort Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 vorübergehend heimisch werden, müssen wir beobachten. Einen möglichen Plan C hat Frank schon an der Zanderstraße hinter der Plappersnut ausgekundschaftet. Auch der Umbau unseres Wohnzimmers fiel ihm zuerst auf. Wir hoffen auf die angekündigte kurze Umbauzeit (ca. 2 Wochen) und sind gespannt auf die neue Schrankwand. Hoffentlich steht sie dann wieder dort, wo mein innerer Kompass sie instinktiv vermutet, wenn der Stürmer sie avisiert.

Nach gefühlten 15 Jahren fühlte sich etwas anders an auf dem Tartanplatz. Irgendwie griffiger. Irgendwie weniger krümelig. Irgendwer muss hier ordentlich staubgesaugt haben. Spuren eines großen Nasssaugers wurden deutlich. Etwa eine Kehrmaschine? Ein ausgebautes Geländer erhärtet den Verdacht, dass eine größere Maschine auf Tartanien gewesen sein muss. Does anybody kehr about us? Nun kann die Erfüllung unseres großen Traums – einem vierten Tor – nicht mehr weit sein, oder?
Das absolute It-Piece dieses Sommers ist ganz klar die blaue oder rote Funktionsjacke mit Kapuze. Wer die an der Ostsee nicht dabei hat, kann eigentlich direkt in den nächsten Camp David oder Gaastra-Laden an der Promenade tigern und sich für seine Nachlässigkeit das Geld bündelweise aus der kurzen Hose ziehen lassen. Warum hast du damals nicht zugeschlagen als die Windbreaker ohne TÜV-Siegel bei Tchibo im Angebot waren? Aus der Aktionswoche stammen zwar die Flipflops an deinen Füßen, die immerhin gewährleisten, dass der Regenbach einfach um und durch das Fußbett fließen kann. Aber der Selbstbetrug, dass du im Sommerurlaub auf dem Campingplatz, das modische Verbrechen mit Tunnelzug vermeiden kannst, war unnötig. Nun cruiset du schon die dritte Runde um die Stadt, auf der Suche nach einem bezahlbaren Parkplatz, der nicht zu weit vom Zentrum dieser pittoresken Altstadt entfernt ist. Das Parkhaus ist zwar nah dran, aber natürlich viel zu teuer, nachdem diese hässliche raschelnde Regenjacke in elfenbeinweiß das Urlaubsbudget ungeplant dezimiert hat. Frau und Kinder quengeln unleidlich neben und hinter dir, weil es auch heute und morgen im Regenradar keine Chance auf Strandwetter zu erkennen gibt. Die bleiche Haut schrumpelt statt sich zu pellen. Nur noch wenige Tage dann geht es zurück zu den vertrockneten Büropflanzen, die natürlich niemand gegossen hat, während hier der nächste Regenguss den unbefestigten Parkplatz und das darauf sprießende Unkraut überflutet. Die Frontscheibe beschlägt während ihr auf eine Regenlücke wartet, um den Fußmarsch in die Altstadt zu starten. Dort gilt es missmutige Kinder durch alte Kirchengemäuer zu treiben. Warum nur gibt es bei der großen Kirche kein Dach zu den Mauern? Na, immerhin können die Kleinen hier Kleckerburgen bauen, während es für die Großen noch die Kopfgrätsche-Ferienbetreuung gibt (Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00). Du hast doch hoffentlich die Sportschuhe gekauft als die bei Tchibo im Angebot waren, oder?
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