Die Flickschusterei beim DFB ist vorbei. Jetzt werden andere Saiten aufgezogen. Statt den Graugänsen ist der graue Wolf wieder zurück. Und Hannes Wolf hat er auch noch dabei. Tierisch. Zum Schluss war es unter Hansi wohl auch ziemlich viel Graubrot. Das haben jedenfalls die drei Leute berichtet, die sich den Mist noch angeguckt haben. Aber Rudi sucht trotz seiner 100%igen Siegquote nach einem Nachfolger, der sich den unverschämten Fragen der Journalie von Weizen-Waldi bis zu den Rocketbeans stellen mag. Da muss doch jemand aus diesem Brauseuniversum zu finden sein, der schon mal Thomas Müllers TikToks geliked hat. Ach guck, der eine da mit den gezupften Augenbrauen ist frei, weil er den Bayern zu sehr Laptop statt Lederhose war. Oder zu sehr Skateboard statt Bierbank. Oder einfach zu sehr Nagelsmann statt Tuchel. Der Verfügbare passt natürlich nicht in die Kategorie Otto Nerz, Sepp Herberger, Helmut Schön. Aber immerhin hat er auch nicht einen dieser schwäbischen Tiernamen wie Klinsi, Jogi oder Hansi. Sein Gehalt ist nicht niedrig, dafür bekommt der DFB ein paar Insta-Follower dazu. Und wenn die demnächst alle die DasErste- und ZDF-Apps herunterladen, um ein Länderspiel zu gucken, ist das doch gut investiert. Beim Kopfgrätschen muss ich mich auch erst einmal vertreten lassen. Ich habe aber schon eine Idee, wer demnächst Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 die Spieler zum Platz quatscht. Ich habe da einen Bewerber an der Hand, der extra einen Motivationsfilm mit Graugänsen auf CD-Rom dabei hat. Nur mit den Leibchen fremdelt er etwas. Sie sind ihm nicht grau genug.