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Das war Spritze!
Getreu dem olympischen Motto: „Dabeisein ist alles, aber darüber twittern ist noch mehr.“ gibt es wieder einmal mehr Leute, die drüber reden, als Leute, die um Medaillen kämpfen. Dank des IOC wird aber auch das unqualifizierte Kommentieren zum Hürdenlauf auf Weltklasseniveau. Um die offiziellen Hashtags nicht kommerziell zu entweihen, wird die sympathische Spritzensportveranstaltung mit einer Reihe alternativer Hashtags begleitet. Die orthographischen Paralympics produzieren besonders liebenswerte Schöpfungen wie #Olümpia2016 #Rio2014 (besonders bei Weltmeistern beliebt) oder #OlympischeSpüle. Da wird das IOC aber blöd gucken, wenn das nachher im Duden landet. Kopfgrätsche soll ja gerüchteweise auch schon auf der Shortlist stehen. Einigen ist bei diesem Wetter sowieso die Lust auf Sommerspiele vergangen. Die Hertha wähnte sich in Dänemark wohl sogar bei den Winterspielen und fragte sich dauernd „Wo ist Pukki?“. Zum Glück gibt es noch einen Ort auf dieser Welt, wo man nicht soviel reden muss. Da zieht man sich einfach Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 ein Leibchen über, zählt stumm die anwesenden Mitspieler durch, rechnet im Sinn noch 2-3 Nachzügler dazu und stolpert einfach los. Allerdings ist das Laberbedürfnis doch inzwischen so groß, dass jeder Pass mit einem Kommentar geliefert wird. Muss ich doch sofort mal bei Thomas Bach nachfragen, was man dagegen tun kann. Der hat da immer ganz pfiffige Ideen.
Viva la Vita
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie meinen Lebenslauf, der sicherlich für sich spricht. Gucken Sie bitte nicht allzu genau hin, an einer oder anderer Stelle musste ich kreativ auffüllen.
1979 – 1990: Weitestgehend ballabstinent gelebt. Die F-Jugend übersprungen und direkt auf die Alten Herren vorbereitet.
1990 – 1998: Theoretisches Studium mit Sensible Soccer, Anstoss, Kicker-Sonderheften und den allerbesten Turnieren der Menschheitsgeschichte (Stichwort: Bördi Bördi Vogts).
1998 – 1999: Erstes und letztes Trainingslager in einem Landstrich, wo man seit dem den Fußball zugunsten des Handballs aufgegeben hat.
1999 – 2000: Magische Nachmittage im Fliederstadion, als willkommene Alternative zu DIA-Vorträgen (wahrscheinlich über die Architektur echter Stadien oder so).
2000 – 2004: Urbarmachung des Sumpfes am Kurt-Bürger-Stadions. Kurze Unterbrechung durch eine Sabbatical in der Bundeshauptstadt, um dort den Euro einzuführen (damit Paul Pogba keine 240 Millionen DM kostet).
2004 – 2007: Keine genaue Erinnerung. Irgendwas mit Sommermärchen. Fragt doch den Franz.
2007: Einrichtung einer elektronischen Benachrichtigung über die geplanten Spieltermine. Zweiter Platz mit Team „Reich“ beim 1. DIA-Turnier „Reich und Schön“ (Stichwort: Kapitalismuskritik)
2007 – 2012: Extrem individuelle Technikschulung bei revolutionären Trainingsmethoden wie Fußballtennis und Franks Modus (Vorbild: Trainingsgruppe 2 Hoffenheim).
2012 – heute: Etablierung einer Marke, die nicht mal klebrige Brause (maximal klebrige Aufkleber) braucht, um Leuten das Gefühl zu geben, hier würde wirklich organisiert Fußball gespielt. Deaktivierung der Kommentarfunktion.
Die Geschichte wird fortgeschrieben Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00. Melden Sie sich nicht bei mir. Ich melde mich bei Ihnen.
23. Juli 2016 – Veteranenwetter

Ein Samstag im Zeichen der Geburtstagskinder. Nicht nur Senol feierte seinen Ehrentag auf dem Platz. Der Geburtstag ihrer Mutter sorgte auch für das unerwartete Wiedersehen mit den Brüdern Artjom, Sascha und Anton, die früher regelmäßig Samstag mit uns aufm Gummi zockten. Zur Feier des Tages und weil der Sommer endlich für ordentlich Hefedurst sorgte, durfte das Kai wieder die dritte Halbzeit ausrichten. Nastrovje!

Come to Kopfgrätsche pls!
Der Transfer von XY zu Z ist nahezu perfekt. Steht also ziemlich sicher bevor. Eigentlich ist schon alles fix. Und irgendwann wird das auch öffentlich. Vielleicht heute noch. Oder morgen. Auf jeden Fall vor der Reise nach Fernost. Oder währenddessen. Oder danach. Aber spätestens am Deadlineday. Die Wahrscheinlichkeit kann auf 150% gesetzt werden. Das ist so sicher wie sonst nix. Sagt die Bild. Und die hat es von der Sportbild gehört. Die wiederum hat es irgendwo auf Twitter gelesen. Und da folgt ja XY ja bereits seit einem halben Tag dem Busfahrer von Z. Ein todsicheres Indiz. Die bessere Hälfte von XY hat doch letztens auf Instagram dieses Foto gepostet, wo im Hintergrund unscharf ein Möbelwagen zu sehen war. Und in ihrem Horoskop stand doch auch, dass eine große Veränderung ansteht. Also wer diese Zeichen nicht erkennt, der ist echt zu blöd, 1 und 1 zusammenzuzählen. Sicherheitshalber mache ich noch ein YouTube-Video mit XYs besten Szenen zu Rummelbummsmusik und schreibe ein halbes Dutzend mal „Come to Z pls!“ in die Kommentare. Dann läuft das schon. Und wer hat es am Ende schon vor allen gewusst. Na? Na? Siehste. Nur diese Termine Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 halten mich leider davon ab, das Sommerloch noch mit weitere Fasttransfers anzureichern. Ein paar Stunden, in denen das Internet leider ohne weitere breaking Wasserstandsmeldungen auskommen muss. Aber keine Angst, ich hole danach alles nach. XY wird es mir bei seinem ersten Torjubel für Z danken.
16. Juli 2016 – Der Spieltag vor Mittwoch
Jäger des verlorenen Götzes
Was raschelt denn da? Da hinten hinterm Tor muss etwas sein. Soll ich da mal hinlaufen? Womöglich versteckt sich da dieses langgesuchte Talent, mit dem ich endlich in der Battle Arena Samstag 10:30 bestehen kann. Das Prestige Level vor Ort ist ja nicht ohne. Mal gucken wie viele Gegner die Arena diesmal verteidigen. Aber mit ein paar Mitstreitern können wir dort bestimmt bestehen. Wiederbelebung mit einem Hefe-Trank im Anschluss nicht ausgeschlossen. Bis dahin muss ich mein Talent noch etwas trainieren – von Pokémon Götze 2016 auf Pokémon Götze 2013 ist es ein weiter Weg. Vor allem sollte man es nicht nach Mitternacht füttern. Der Pokémon-Trainer im schwarzgelben Pikachu-Anzug würde ihm sogar alle Kohlenhydrate streichen, um auf die nötigen Wettbewerbspunkte zu kommen. Aber das lohnt sich. Pummelfeen-Pokémon sind angeblich stark gegen Kampf, Drachen und Unlicht (ist das dasselbe wie Flutlicht?). Gift-Pokémon, die sie mit Pfiffen und melodischen Schmähgedichten bekämpfen, zwingen sie aber wieder nachts vor den Kühlschrank. Ich lauf da auf jeden Fall gleich mal rüber und schieße einen Ball ins Gebüsch. Damit dieses Kicklee in meinem Rucksack endlich ausschlüpft, renne ich sogar manchmal nach einem Ballverlust mit zurück. Vielleicht hilft das auch Dienstag 18:00, falls die Arena wie in dieser Woche wieder von diesem roten Team verteidigt wird.
Final Cut
Rumms! Plötzlich ist die Euro vorbei. Wie wenn beim Stuhltanz David Guetta plötzlich die Regler runter zieht. Da hat die UEFA wirklich alles dafür getan, die EM mit ganz vielen Teams zum längsten Hitmix überhaupt zu machen und dann haben sie tatsächlich das Spiel um Platz 3 vergessen, in dem die Deutschen traditionell unschlagbar sind. Also leider kein Duell von Gareth Bales Man-Bun gegen Mats Hummels’ Head-and-Shoulders-Matte. Das bedeutet aber auch, dass die bessere Hummels-Hälfte Samstag 15 Uhr auf jeden Fall nichts Besseres vor hat. Als Schirmherrin des diesjährigen DIA-Turniers hat sie bestimmt wieder ein paar frische Tipps für Kopf und Schultern parat, z.B. wie man die silbergrauen Schläfen so betont, dass der Schiedsrichter garantiert jedes Handspiel übersieht. Und welcher Lidschatten gegen verheulte Augen hilft (Stichwort: Blubbery Eyes). Die Spielfeldmarkierung ist auf jeden Fall akkurater gezogen als jeder Lidstrich, da gibt es keine Hälfte, die besser oder schlechter ist. Und auch im Turnier selbst kann man sich bestimmt immer noch über die B-Note ins Finale mogeln. Für solche Sonderlocken haben wir ja jetzt genug Zeit. Und ohne das EM-Bonusspiel im Anschluss können wir uns natürlich im finalen Elfmeterschießen einige extravagante Extensions leisten.
PS: Wer das DIA-Turnier noch weiter nach vorne oder hinten verlängern möchte, hat wie immer Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 die Gelegenheit dazu.
Der rechte und der linke Fuß des Teufels
Ich glaub mein Tintenfisch kleckert. Jedenfalls kommen hier schon wieder ein paar Buchstaben, die euch denken lassen: sein Oberstübchen ist schlecht möbliert. Oder: Der hat auch nicht mehr Grips, als’n Spatz Fleisch an der Kniescheibe. Das hier ist trotzdem kein Aufruf zum Schwimmen oder Bodybuilding. Das macht nur dicke Knie und Blasen im Hirn. Nee, ich werd Euch Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 mal ein richtiges Ei gegen die Schiene nageln. Das ist gesund und macht’n schmalen Fuß. Normalerweise bin ich ja auch friedlich wie’n Vulkan. Aber falls mir einer mit seinen Kackstelzen quer kommt, beiß ich ihm eine Beule in den Bart, bis ihm die Hose wegfliegt. Oder hau ihm ’ne Delle in die Gewürzgurke. Vorher würde ich natürlich höflich warnen: Machst du das nochmal, mach ich aus deinen Ohren einen Wäschetrockner. Dir spitz ich den Spargel an, bis man dich für einen Pfirsich hält. Hör zu Tellermütze, ich weiß wir haben Vollmond. Du greifst dir jetzt deine Puppenlappen und gehst woanders spielen oder hier rauscht’s! Oder was mir grad so aus der Denkmurmel bröselt. Nach so 2 bis 3 Stunden rumgekicke, muss ich meistens verschwindibussen. Von meiner Blutprobe könnten die Bullen im Anschluss ein Betriebsfest machen. Es gibt ein Wiedersehen, aber es eilt nicht. Hand geb’ ich nicht, kann leicht festkleben.
25. Juni 2016 – www.platzhalter.de

Die Wismarena wird jetzt also doch nicht gebaut. Offiziell liegt es an den Kosten, aber wir wissen natürlich, dass es wahrscheinlich an einer fehlenden Domain scheitern musste.
Da lach ich mir doch den Ast ab
Mal ist man der Hund und mal ist man der Baum – fiel mir so ein als mein Blick auf den Ast fiel, den das Unwetter von letzter Nacht in den Vorgarten streute. Dabei weiß inzwischen jeder, was die bessere Hälfte von Ann-Kathrin Brömmel damit meinte. Denn jetzt hat Deutschland den Salat und hängt im schweren Baum fest, in dem tatsächlich namhafte Gegner den Weg zum Finale versperren. Gegner, die womöglich gleichstark sind. Im Grunde so wie wir es Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 regelmäßig simulieren. Daher weiß ich natürlich wie man sich als Baum fühlt. Oft bleibt man wie angewurzelt stehen, wenn so ein übermotivierter Pinscher Tempo aufnimmt. Trotzdem fuchtelt man wie wild mit allen Ästen, wenn man meint der Pinscher sollte den Ball vor dem Tor unbedingt noch einmal abspielen. Manchmal bekommt man sogar den Ball zurück, um ihn dann hölzern in die Botanik zu zimmern wie weiland Adolfo „Der Entlauber“ Valencia. Mit dem Entlauber schließt sich der Kreis im Bayernsturm zum aktuellen Erfolgsstürmer und Hund/Baum-Philosoph. Falls er keine Lust mehr auf seine Rolle als bessere Hälfte hat und aus dem Instagram-Schatten seiner Lebensgefährtin treten möchte, kommt er zum DIA-Turnier „Die bessere Hälfte“ in zwei Wochen. Also Mario, hast du am 09. Juli 15:00 Uhr schon etwas vor? Du kannst auch in mein Team, damit es schön ausgeglichen ist. Dann aber als Baum.
Love’s a playing field (oh no)
Alors. Die deutsche Defensive steht schon mal einigermaßen. Die der anderen Länder eigentlich auch. Verteidigen doch alle ganz ansehnlich bisher. Nee, kann man echt nicht meckern. Die hauen da hinten konsequent fast alles raus. Chapeau, Chapeau. Das Sicherheitskonzept geht also voll auf. Da geht außer dem Hitmix von Pierre David Guetta nichts durch. Weder Plasteflaschen noch Regenschirme. Die Komplettüberwachung reicht quasi bis auf die Trainerbänke, wo sich während des Spiels noch gründlich abgetastet wird. Also von mir aus kann im nächsten Schritt mal was offensives ausprobiert werden. Ist vielleicht etwas mit Risiko, aber warum denn nicht? Die Leute sollen das ja noch drei Wochen gucken. Wahrscheinlich sogar am nächsten Dienstag. Da gibt es doch wieder diese zarte Hoffnung auf deutsche Tore. Deshalb wird wahrscheinlich niemand selbst die Töppen anziehen. Kann ich mir nicht vorstellen. Also bleibt nur der Wechsel auf Mittwoch 18:00. Da spielen parallel die Betonmischer aus Gruppe F. Also lieber selbst ein wenig die Füße bewegen und der EM-Thrombose vorbeugen, oder? Samstag 10:30 ist natürlich auch immer eine sichere Sache, wenn man nichts Entscheidendes von der Euro verpassen will. Zum Beispiel dieses neue dufte Lied von diesem französischen Underground-DJ. Düdeldüdeldüdüdüd…
12. Juni 2016 – John: „I Believe I Can Fly“
Das Comeback das Tages: Nach Handbruch vor zwei Monaten kehrte John auf den #kopfgrätsche-Platz zurück. Das Foto stammt auch von ihm. Es kam per E-Mail mit dem Titel „I Believe I Can Fly“ und dem Hinweis, dass das mit dem Selbstauslöser nicht so ganz geklappt hat.
04. Juni 2016 – Käpt’n Lars!
Lars but not least! Da die üblichen Leibchen-Bringer dieses Mal nicht zu #kopfgrätsche kommen konnten, hat spontan „Torwart-Lars“ das Zepter übernommen: Leibchen eingesackt, Mannschaften ausgeknobelt und (ganz wichtig:) das Kopfgrätsche-Foto geschossen und in die Facebook-Gruppe hochgeladen.
Vielen Dank dafür, Lars!
28. Mai 2016
Diabet and win
Fast wäre niemandem aufgefallen, dass in 2 Wochen die Fußball-EM beginnt. Weil Duplo und Hanuta in diesem Jahr auf die Sticker verzichten, läuft die Vorbereitung in diesem Jahr irgendwie nur mit halbem Appetit. Zum Glück gibt es wenigstens auf den Kinderschokoladenverpackungen süße Fotos von allen unehelichen Kindern von Kaiser France äh… Franz. Dennoch ist mein Blutzuckerspiegel noch nicht im Turniermodus. Und dabei wir es höchste Eisenbahn. Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 laufen die letzten Tests, denn am Dienstag muss die Bundesnaschkatze den endgültigen Kader benennen. Bis dahin bitte also noch mal alles raushauen. Wer die EM diesmal verpasst, verpasst auch die bunten Auslagen beim Artisan Boulanger mit all den Macarons, Tartelettes und Clafoutis. Dann bleibt je nach Alter nur noch die Olympiade im August und das DIA-Turnier „Die bessere Hälfte“ am 9. Juli. Die Jungspunde können alles dem Motto „Dabei sein ist alles“ am Zuckerhut widmen. Für die Senioren ist das DIA-Turnier eine weiteres lockeres Auslaufen vor einem Publikum, das dankbar ist, wenn ihr einfach nur dabei seid. Falls es für euch nicht mehr reicht, schickt einfach eure bessere Hälfte. Oder druckt ein Foto aus den Tagen, in denen ihr noch süß und fit wart, auf einen Schokoriegel eurer Wahl.
21. Mai 2016 – Kunst nach DFB-Pokal-Finale
Da sitzt man nun also mit schlechtem Gewissen während einer Geburtstagsfeier bei einem schlechten DFB-Pokal-Finale. Eine liebe Freundin lädt zum Geburtstag auf ein edles Gehöft und die gemeinen Kopfgrätscher verziehen sich ins Abseits, weil das Spiel #FCBBVB wichtiger scheint. Trugschluss: Ein mieses Spiel mit noch mieserem Ergebnis hinterlässt die Frage, warum man das nur geguckt hat.
Trotzdem: Gebe den zwei Alt-#Kopfgrätschern einen Ball(on) und sie spielen weiter. Ehrenpräsi Swen hat diesen Moment kunstvoll festgehalten. Ein Bild für die Galerie. Schöner als diese elendige Finale des DFB-Pokals 2015/16.
Katzenwäsche im Entmüdungsbecken
Als ob dieses Spiel mit diesem runden Ding nicht schon schwer genug wäre, zeigen die Diskussionen der letzten Tage, dass es noch komplizierter geht. Vor allem, wenn man anständig jubeln will. Und zwar, wenn man so jubeln will, dass der Gegner nicht sauer wird und man sich zudem auch noch ernst- und glaubhaft freut. Ein unterlegener Gegner ist durch unbedachtes Jubeln schneller beleidigt als der türkische Staatspräsident. Aber auch die eigenen Fans sind oft dünnhäutiger als Obelix („Ich bin nicht dick!“). Da reicht schon ein Trikot des Erzrivalen, um die Feierstimmung zu versauen. In Kombination mit taurinhaltigen Energydrinks ist da ruckzuck Schluss mit guter Kinderstube. Aber wer nun denkt, dass Gerstensaft die bessere Lösung ist, sollte mal beim DFB-Präsidenten nachfragen. Diese unschönen Bilder von kindischen Bierduschen schon vor der Siegerehrung passen nicht zum neuen skandalfreien DFB und lassen die Sieger unangenehm nach Bitburg drive müffeln, wenn der Präsident ihnen die Medaillen überreicht. Beim Kopfgrätschen Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 können wir letztlich nur dafür sorgen, dass wir den wilden Trikotmix mit Leibchen kaschieren und dass die Mitspieler am Ende so durstig sind, dass garantiert kein Tropfen aus dem Glas vergeudet wird. Und falls es wirklich etwas zu feiern gibt, fahren wir maximal noch ’ne Runde mit ’nem kleinen LKW zügig um den Marktplatz. Und wenn es niemanden stört, schalten wir dabei leise das Autoradio an. Hoffentlich läuft nicht Silly.
14. Mai 2016 – BuLi-Radio-Konferenz mit Nachwuchsabteilung
Dritte Halbzeit nach dem Vormittagsspiel (14. Mai 2016 – Jung und Alt auf Großfeld):
Wie in den vergangenen zwei Jahren, sollte der letzten Bundesliga-Spieltag 2015/2016 am Weltempfänger/Radio miterlebt werden. Per NDR 2 Bundesligashow wurden wir (wie angekündigt) in die Stadien gebeamt. Die große spannende Frage für alle Beteiligten war, ob Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt sich vor dem Abstieg retten können. Dazu lauschten wir den Stimmen von Moritz Cassalette, Heiko Neugebauer und und und… Sabine Töpperwien!
Das Besondere an diesem sozialen Ereigniss bei Kaffe, Bierchen und Kuchen: Die #Kopfgrätsche-Nachwuchabteilung war nahezu vollzählig angetreten! Drei Spieler der Altersklassen M (U2) und N (U1) mischten die Runde der Alten Herren (und Spielerfrauen) ordentlich auf.
Die „Experten“ konnten vor Beginn des Spieltages ihre Endkonstellation im Abstiegskampf tippen. Zwei haben richtig getippt, drei nicht. Zu gewinnen gab es DFB-Sammelkarten 2016 von REWE. Die Begeisterung dafür hielt sich in Grenzen. Da war die Begeisterung über Bremens Verbleiben in der Ersten Bundesliga bei der Mehrzahl der Anwesenden größer.
14. Mai 2016 – Jung und Alt auf Großfeld
Am Vormittag des letzten Bundesliga-Spieltages 2015/2016 gab es mal wieder ein züchtiges 11-gegen-11-Kopfgrätsche-Spielchen.
Was Jürgen dort feierlich in die Luft wirft, ist in der Fantasie übrigens sowas wie ein Weltmeistergürtel. In Wahrheit ist es aber mein „geriatrisches Exoskelet“ gegen Rückenschmerzen beim Fußballern gegen all diese Leute, die bis zu 20 Jahre jünger sind.
Übrigens „alt“: Grandioses Comeback von #kopfgrätsche-Präsident-Swen!



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