Liebe KopfgrätscherInnen,
Eigentlich sollte hier jetzt die aktuelle Neujahrsansprache folgen. Ein paar warme und motivierende Worte, gespickt mit einigen Schlagworten aus den Twitter-Trends. Leider hat das Sturmtief beim Stoßlüften ganze Arbeit geleistet und die Zettel mit dem ausgedruckten Internet im Hof meines Amtssitzes verteilt. Die ersten Zugvögel bauen sich bereits Nester daraus. Die Seite Neujahrsansprachen.de ist hier von der IT geblockt, so dass ich aus dem Gedächtnis die wichtigsten Fakten über den Äther schicke. „Äther“ wird übrigens das Jugendwort des Jahres 2015. Knapp vor „urst“ und „läuftbeiihnenwerterbabo“. Während die Montage schon mit sinnlosen Demo-Terminen belegt sind, werden die Samstage (10:30) geprägt sein von sinnvoller Fußarbeit. Außerdem wird 2015 keine Fußball-WM den Jahrrückblick retten, auch wenn sich die Damen ganz viel Mühe geben. Was im letzten Jahr außer der WM los war, entnehmen Sie bitte dem Rückspiegel oder dem Browserverlauf. Sorgen Sie schon morgen für frischen Content, damit der Mantel der Geschichte über so manchen Fettnapf wehen kann. Dennoch hat es Christoph sich nicht nehmen lassen, die schönsten Momente noch einmal Paroli laufen zu lassen, damit alle wieder bei Null starten können. Ich möchte mit den Worten des großen Philosophen Olli Schulz schließen: mögen die Höhepunkte eurer Vergangenheit die Tiefpunkte eurer Zukunft sein.
Jahresrückblick 2014 #KGJRB14
27. Dezember 2014 – „Jan, der verwunschene Hund“

Weihnachtszeit ist Märchenzeit. So auch auf www.kopfgrätsche.de.
Dieses Fußball-Märchen beginnt so: „Es war einmal ein Hund…“ Und enden tut es mit „…wer zu spät kommt, den bestraft das #kopfgrätsche-Foto.“
24. Dezember 2014 – Frohe Weihnachten
Na gut. Überlassen wir mal heute dem Rentier und dem Dicken im roten Trikot den Platz. – An alle #Kopfgrätsche-r: Frohes Fest und besinnliche Regeneration über die fußballfreien Tage.
Nachspielzeit an der Weltzeituhr
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Menschen, Bälle, Emotionen
Aus aus aus! Das Jahr ist aus. Obwohl einige vielleicht noch um eine längere Nachspielzeit gebettelt haben. Da war ja auch einiges drin, woran wir uns gern noch einmal erinnern. Na gut, nicht jedes Spiel endete 7:1 und beim DIA-Turnier untersucht die Ethikkommission immer noch, wo die Apple-Watches geblieben sind. Die Kopfgrätsche-Lobby machte sich auf jeden Fall international breit und die Aufkleber kleben inzwischen in fast jedem Winkel der Welt. Das erforderte natürlich auch dass wir keinen Trend aus dem Worldwideweb auslassen, auch wenn deren Halbwertzeit mit dem Schlusspfiff meistens schon überschritten war. Dennoch müssen wir natürlich unter Tränen allen Followern danken, ohne die wir jede Woche Fußballtennis spielen müssten. Die Leibchen wurden in diesem Jahr alle drei Tage gewaschen und der Kunstrasenplatz fleißig umgegraben. Das hat uns den Verlust unserer Sandkiste etwas erträglicher gemacht. Wer sich dennoch mit dem Ausgang dieses Jahres nicht abfinden kann, trifft sich Samstag 10:30 zur großen Wiedergutmachung. Die wirklich letzte Chance noch alles zum Guten zu wenden. Und wer weiß, vielleicht wird es ja so legendär, dass es sogar noch Erwähnung im bebilderten Jahresrückblick findet, den Christoph in den nächsten Tagen hier startet. Viel Spaß dabei und grätscht gut ins neue Jahr!
13. Dezember 2014 (der Kopfgrätsche-Adventskranz)
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Jingle Balls
Und? Immer noch keine Idee was man mit dem schlampigen Pass oder der unvollendeten Großchance anfangen soll? Du hast das ganze Jahr gehofft, dass man doch noch etwas Sinnvolles damit machen kann. Aber nun sind sie einfach nur da und passen nicht zur restlichen Einrichtung. Der Keller ist auch schon voll mit ähnlich nutzlosem Plunder, den man ja mal zwischen den Jahren ausmisten kann. Das hattest du dir ja schon Silvester letzten Jahres vorgenommen. Wie auch in den Jahren davor. Also quasi eine liebgewonnene Tradition. Aber auch die kann man jetzt endlich fachgerecht entsorgen. Denn zum Glück findet Samstag 10:30 die große Kopfgrätsche-Weihnachtsfeier statt. Die funktioniert fast wie eine echte Weihnachtsfeier, nur dass wir für unsere Selfies nicht den Kopierer nutzen. Mal gucken, wer beim traditionellen Schrottwichteln meine zu kurze Rückgabe zum Torwart auspackt. Vielleicht kann man die ja am Ende noch gegen einen falschen Einwurf tauschen. Für die genauen Regeln mache ich mich vorher noch einmal schlau. Und ich lese sicherheitshalber noch einmal die Biographie des größten Experten für Weihnachtsfeiern überhaupt: Franz Beckenbauer. Vielleicht weiß er sogar, ob man bei der Fifa auch Schrottwichteln spielt. Aber bestimmt haben die sogar eine eigene Kommission dafür.
Als es noch „4 vs 5 oder Pieke vs Schienbein – Freunde der Fußballmail“ hieß
Kann sich noch jemand an StudiVZ erinnern? Das war das Ding vor Facebook, von dem man glaubte, unsere Kommunikation würde die nächsten 1000 Jahre nur damit funktionieren.
Heute wissen wir, dass das nur ein fiebriger Traum in dieser schnelllebigen Social-Media-Welt war. Aber: Wir waren dabei!
Jetzt, im Dezember 2014, kommt man immer noch auf die Seite. Die Anmeldedaten funktionieren noch, den Weg zur Gruppe „4 vs 5 oder Pieke vs Schienbein – Freunde der Fußballmail“ findet man auch noch. Ganze 11 Mitglieder hat sie sogar noch. Allerdings: Ein Großteil der Bilder ist mittlerweile „kaputt“. Ein kleines Zeichen in Form eines zerrissenen Dokuments weist darauf hin, dass die fußballerischen Erinnerungsstücke nicht mehr auffindbar sind.
06. Dezember 2014 (Nikolaus)
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Spirit of the Hawkeye
Tooor. Nee, doch nicht. Oder? Warte mal, was sagt die Kamera? Soso, ein billiges Abstaubertor. Mit der Pike fast noch versaut. Schütze, hätte eigentlich abspielen müssen. Aber er braucht die Prämie. Hat hohe Wettschulden bzw. hatte. Und er wünscht sich ein Jogi-Löw-Pflegeset zu Weihnachten. Sagt jedenfalls sein Wunschzettel. Die Auswertung des Eyetrackings zeigt, dass er die Info Samstag 10:30 wahrgenommen hat. Danach hat er erst einmal die Temperaturen auf der Wetter-Seite gecheckt und bei Zalando nach Hallenschuhen gesucht. Der Filter war auf kunterbunt eingestellt. Auf dem abschließenden Mannschaftsfoto fehlt er. Hat dafür ein Bild von einem Teller Königsberger Klopse gepostet. Bisher hat er der Technik eher misstraut. Dabei hat diese sich beim Tennis bewährt und da ist nie ein strittiges Tor gefallen. Früher wurden Tore vor die Linie gezogen oder Flaschen als Pfosten benutzt. Oder auch mal 3 Pflaster zum Spiel mitgebracht, um auch noch die Linse blind zu machen. Bei maximalem optischen Zoom fällt auf, dass der Schütze demnächst die Reihe Rooney, Klopp, Höwedes logisch fortsetzen wird. Schalten wir also die Werbebande schnell mal auf die aktuelle Clinic Aesthetica-Aktion „Zwei Geheimratsecken zum Preis von einer“ um. Das passt noch auf seinen Wunschzettel.
1. Dezember 2014 – New York, New York – Part II

Nachdem im Sommer Sebastian uns schon seine Eindrücke aus dem Brooklyn Bridge-Park in New York City mitgebracht hat, meldet sich #Kopfgrätsche jetzt direkt von der Brooklyn Bridge!
Danke an Heiko
29. November 2014
Kann Spuren von Schüssen enthalten
Ultrageheimes Familienrezept für den gelungenen 1. Advent: Man nehme 12 bis 16 gut abgehangene Rumpelfüße (für Großfamilien die Menge verdoppeln). Die Talente abwiegen, von der groben Masse trennen und gut verrühren, so fällt ihre dominante Note kaum ins Gewicht. Die Hälfte der Masse mit Orangenglasur bestreichen. Alles zusammen am Samstag 10:30 in alle 4 Ecken des Platzes ausrollen. Dabei vorsichtig den feinen Puderzucker vom Boden grätschen. Die Glanzstücke mit der bestechenden Rechteckform ausstechen und nicht vergessen mitzuzählen. Nach der Hälfte der Spielzeit die Seiten wechseln, damit alle rundum knusprig werden und im eigenen Saft einkochen. Wenn alles warmgespielt ist, gib mich die Kirsche. Ich kümmere mich gern ums abschließende Sahnehäubchen. Bevor alles verduftet ist, muss natürlich noch ein Foodpic als Serviervorschlag ins Internet gepostet werden. Danach kann das dampfende Backwerk auf dem Nachhauseweg ruhig etwas abkühlen. Wir wünschen viel Erfolg beim Nachbacken und einen guten Appetit. Achtung, Plätzchen können im Verlauf des Advents etwas härter werden.
26. November 2014 – Budenzauber
Die Geheime Botschaft in Jürgens Fußball-Mail haben einige Insider verstanden. Sogar einige, die sonst gar nicht mit-#kopfgrätsche-n.
22. November 2014
Platzsturm beim #kopfgrätsche-Foto.
Erst beim Entwickeln des Fotos fiel auf, dass geheime Botschaften darin untergebracht wurden.
Junger Mann zum Mitbolzen gesucht
Schluss mit abgestandenem Leitungswasser und Bananen! Jetzt können wir endlich wieder Glühwein predigen. Und seien wir mal ehrlich, 25 Jahre danach können wir auch mal zugeben, dass die Banane besser schmeckt, wenn sie von einer dicken Schokoschicht umgeben ist. Weil die erste Mannschaft des lokalen FC unter der Woche in unserem Wohnzimmer übt, betreiben wir unser Schusstraining demnächst lieber mit dem Karabiner. Vielleicht sind ja Blumen und Luftballons einfacher zu treffen als dieses kleine Fußballtor. Also kommserein, kommseran! Hier gibt es alles, um sich standesgemäß auf einen faulen Abend vor dem Champions-League-Kamin einzustimmen. Wenn die Angst des Torwarts vor 11 Meter Bratwurst erst einmal überwunden ist, zeigen unsere Talente was sie auf der Pilzpfanne haben. Nur am Wochenende Samstag 10:30 müssen wir uns mit herkömmlichen Buden begnügen. Die sind bis auf ein Netz ziemlich leer. Vielleicht hängen wir noch ein paar Lichterketten an die Pfosten und loben einen Riesenteddy als Gewinn für den besten Schützen aus. Wer auch mittwochs Auslauf auf einem großen Platz braucht, darf endlich den Marktplatz nutzen. Für ein effektives Warmmachen mit oder ohne Schuss.
„Tel Aviv, Jaffa… und auch in Jerusalem rollt die runde Kugel auf dem grünen Rasen!“
Eine E-Mail von Androš an #kopfgrätsche löst Verwirrung aus. Israel?! Ja, Androš fehlt unerlaubt beim wöchentlichen Fußballspielen und schickt uns mysteriöse Bilder aus dem fernen Ausland.
Interessant sind die Fotos aber trotzdem. Er schreibt:
„Ein „שלום – Hallo aus Israel,
Kopfgräte weltweit: Tel Aviv, Jaffa… und auch in Jerusalem rollt die runde Kugel auf dem grünen Rasen!“
Man beachte im Übrigen die Tor-Konstruktion (siehe unten). Ja, genau: Da hinten, die beiden Fahrräder! Und wir machen uns immer ein Kopf, wie wir unsere Tore abstecken.
19. November 2014
15. November 2014
Nachdem vergangene Woche schon Edel-Kopfgrätscher Frank zum Zaubern vorbeigekommen ist, hat uns diese Woche endlich Eddy wieder die Ehre gegeben!









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