01. August 2015 – Horley, Horley, Horley!

Was macht man, wenn man nach einer Reise, noch einen Tag in der Nähe des Flughafens verbringt?! Man joggt durch den 22.000-Einwohner-Ort Horley (gleich neben Gatwick-Airport) und sucht dabei den örtlichen Fußball-Verein.

Fußball_April_2015_08_01_bild02 Der war gar nicht so einfach zu finden. Das könnte daran liegen, dass der 1892 gegründete Horley Town F.C. kein besonders großer Verein ist. Momentan spielt die erste Mannschaft in der Combined Counties Football League, was summa sumarum wohl die 9. Liga ist. Das Vereinsheim „The Defence“ teilt man sich mit dem örtlichen Rugby-Verein.
Den frischen #kopfgrätsche-Aufkleber teilen die Vereine jetzt auch.

Fußball_April_2015_08_01_bild01Wie in der ganzen Umgebung des Ortes sieht man dank Plakaten für Pay-TV-Sender viel Fußballbegeisterung. Einen Deutschen lieben sie nach seinen Gastspielen in der Premiere League (1994 – 95 und 98 Tottenham Hotspur) ganz besonders:

Fußball_April_2015_08_01_bild03Ansonsten ist in dem kleinen beschaulichen Ort am unteren Ende von Surrey der größte Pup nach deren größter Persönlichkeite benannt: Jack Fairman. Kein Fußballer, sondern Formel-1-Fahrer in den 1950ern.

Nun hat nach Paris, New York und Amsterdam eben auch Horley seine eigene Kofgrätsche-International-Markierung.

Bärenhunger Games 2015 – Die große DIA-Jubiläumsturnier-Ahnengalerie

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Die Geschichte ist eine Geschichte der Sieger. Die Gewinner des Triples feiern anscheinend immer noch. Allen anderen bleibt nur die B-Note. Aber hier ist der Beweis: ihr habt wenigstens gut ausgesehen.

I feel Hardball

Für alle Campingfreunde im Bierdoseniglu mit Schwenkgrill gibt es in diesem Festivalsommer einen neuen Pflichttermin. Vor allem, wenn man in diesem Sommer kaum unterscheiden kann, ob das da im Schlamm noch Wacken oder doch die Wattolümpiade ist. Dann doch lieber Greencamping auf einem saugstarken Untergrund, auf dem man sogar Fußball spielen könnte. Der Matschplan des Kopfgrätsche-Openairs sieht den Auftritt des Headliners auf der Mainstage zu einer absolut unchristlichen Zeit Samstag 10:30 vor. Ganz im Sinne aller Anhänger der beidhändigen Pommesgabel. Auch wenn das Schlafen im eigenen Bett und die anschließende Dusche für die Szene eher gewöhnungsbedürftig ist. Der minimalistisch Sound einer Lederblase die intuitiv gegen drei Streifen prallt, wird nur durch gelegentliches Shouten von dadaistischen Satzfetzen wie  „Schieß“ oder „Bude“ ergänzt. Quasi der Missing Link zwischen Stockhausen und Scooter.  Als Belohnung wartet eine umweltfreundliche Bierdose im Glas. Absolute Die-Hard-Fans lassen sich auch nicht die Zugabe mit diversen Überraschungsgästen am Mittwoch 18:00 entgehen. Klingt das gut, oder was?

Le Tour de Kopfgrätsche

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Das große Tor am großen Stern ist relativ einfach zu treffen. Aber auch im Parc André Citroën und Palais Royal rollt der Ball dem Velo den Rang ab. Kein Wunder, die Euro 2016 wirft bereits ihre Schatten voraus. E3 gegen E4 und C1 gegen C3 lösen nicht nur bei den Franzosen große Vorfreude aus.

 

Grande boucle de la boule

Bonjour et bienvenue. Die Königsetappe der diesjährigen Tour de Kopfgrätsche steht auf dem Programm. Was auf den ersten Blick als eine Strecke für Sprinter erscheint, offenbart nach einigen Kilometern fiese Steigungen an der Eckfahne. Das Teilstück vom eigenen zum gegnerischen Tor zieht sich dabei wie Kaugummi. Super, wenn man dann noch genügend Wasserträger an seiner Seite hat, die sich aufopferungsvoll bei jedem Anstieg in den Wind stellen. Auf der anschließenden Abfahrt nützen einem die Wasserträger nichts. Da sollten sie schon ein Hefeweizen dabei haben. Es empfiehlt sich natürlich wie immer genügend zu trinken. Dann läuft es auch nachher bei der Dopingkontrolle besser. Der Startschuss für den fliegenden Start fällt Samstag 10:30. Die Ergebnisse des Fotofinish werden wie immer online zu bewundern sein, wenn die Rennleitung einen Film eingelegt hat. Wer möchte, kann natürlich noch eine bedeutungslose Ehrenrunde über den Champs Élysées drehen – Hauptsache er ist Mittwoch 18:00 zurück. Dann dreht sich das aufgepumpte Runde auf ein Neues um die eigene Achse. Bonne chance et à bientôt.

Flörten nach Kopfgrätsche

So wirst du garantiert ins Team gewählt, 10 Tipps für eine Hammerausstrahlung:

1. Mitspielern fallen lächelnde Kopfgrätscher eher auf als finster dreinblickende. Freundlichkeit wirkt anziehend!
2. Guck Deinen Gegenspieler an – auch wenn er Dich gerade nicht sieht. Er spürt sicher Deinen Blick auch auf größere Entfernung und wird dich gleich umgrätschen.
3. Der Klassiker: Stolpere in Deinen Gegenspieler hinein. Entschuldige Dich nicht bei ihm. Er wird Dich total niedlich finden, weil Du ein kleiner Tollpatsch bist.
4. Dein Gegenspieler kommt an Dir und Deinen Teamkollegen vorbei? Tut so, als hättet ihr den Spaß eures Lebens und lacht laut.
5. Laufe langsam und gebeugt an deinem Gegenspieler vorbei. Ruhige Bewegungen lassen Dich älter und erschöpfter wirken!
6. Tu für eine Weile so, als wäre Dein Gegenspieler Luft. Mach das aber so, dass er es merkt. Deine Ablehnung wirkt wie ein Magnet auf ihn.
7. Werfe Dir ein orange- oder pfirsichfarbenes Leibchen über. Das bringt Deinen Teint zum Leuchten und lässt Dich attraktiver wirken.
8. Zieh nie zwei Spieltage hintereinander dieselben Klamotten an. Kopfgrätschern fallen nur neue Eindrücke auf!
9. Mach Dich rar! Beantworte nicht jede Kopfgrätsche-Mail, die der Admin Dir schickt. Es macht Dich total spannend, wenn er um Deine Gunst kämpfen muss!
10. Schicke ihm per Mail eine Einladung und schreibe dazu: „Samstag 10:30, Mittwoch 18:00 Uhr Kopfgrätschen, kommst Du mit? Ich würde sogar meinen Ball teilen.“ Bei einem so lockeren, charmanten Angebot kann er gar nicht „Nein“ sagen!

11. Juli 2015 – DIA-Turnier „Bärenhunger Games“

Das längste 9Meter-Schießen aller Zeiten konnte erst entschieden werden, als sich der Stadionsprecher selbst einwechselte. Dem voran ging die Aufholjagd des Jahrhunderts. Team Кроноцкий kämpfte sich, trotz 0 Punkten in der Vorrunde und einem 0:3 Rückstand im Halbfinale gegen Vorrundenprimus Yosemite, ins Finale gegen Yellowstone. Doch der Titelverteidiger zeigte sich nervenstark und drehte seinerseits einen 0:3 Rückstand im Finale. Der Rest ist DIA-Geschichte und gleichzeitig der Titel-Hattrick.

Hier gibt es alle Fotos des Turniers: Bärenhunger Games 2015 – Die große DIA-Jubiläumsturnier-Ahnengalerie

Feuer und Flammkuchen

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„Knistern ist uns nicht geheuer, 
denn wo´s knistert, qualmt oft Feuer
. Prasseln auch lässt uns nicht kalt, 
denn wo´s prasselt, brennt der Wald. 
Ja, die Brandwächter, die sind wir
. Nur zum Löschen sind wir hier – 
Feuer mit Wasser, Durst mit Bier.“ (Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller)
Und damit wir die Buntbären von den Rangern unterscheiden können, gibt es bei den diesjährigen Bärenhunger Games fesche Halstücher in den Farbrichtungen Yosemite, Кроноцкий, Алтай und Yellowstone. Nur gelb ist nicht dabei. Für aktiven Brandschutz (Smokey says: Only you can prevent wildfires!) bitten wir folgende simple Regeln Samstag 16:00 auf dem Campo DIA zu berücksichtigen: Dauerfeuer aus allen Lagen, langes Rumfackeln und Kerzen im Strafraum sind nur unter Aufsicht erlaubt. Deshalb bitte für ausreichend Publikum mit feurigem Temperament sorgen. Wer am lautesten knurrt hat Recht – im Idealfall sollte das der Schiedsrichter sein. Freistoßlinien sollten nur im absoluten Notfall mit dem Feuerlöscher gezogen werden. Und natürlich keine Picknickkörbe unbeaufsichtigt stehen lassen. Eventuelle Brandblasen könnt ihr wie immer Mittwoch 18:00 behandeln lassen.

Bummel durch Rhein-Neckar

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Unter den Farben der Wittelsbacher auf der Burgruine Windeck über Weinheim an der Bergstraße wehen jetzt auch die Farben der Kopfgrätscher. Und auch wenn man hier auf den ersten Blick keinen Ball sieht, ist hier in der Rhein-Neckar-Region der moderne genauso wie der altehrwürdige Fußball ganz nah. Ihre nächsten Reiseziele:

Carl-Benz-Stadion, Mannheim: 18km
Hardtwaldstadion, Sandhausen: 26km
Böllenfalltor-Stadion, Darmstadt: 37km
Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim: 44km
Commerzbank-Arena, Frankfurt: 63km
Bruchwegstadion, Mainz: 67km
Wildparkstadion, Karlsruhe: 68km
Volksbankstadion, Frankfurt: 69km
Bieberer Berg, Offenbach: 69km
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern: 76km

Into the Buschwindröschen

Inzwischen hat der Buschfunk die Info vom DIA-Turnier hoffentlich auch in die letzten Winkel der zivilisierten Welt getragen. Noch eine Woche Schlafen, dann ist es schon soweit. Das Fell des Bären wird Samstag 11.07. ab 16 Uhr verteilt. Als echte Naturburschen könnt ihr euch natürlich gerne im Vorfeld mit den wilden Elementen vertraut machen. Im Gegensatz zu den üblichen Spielterminen Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wird uns im Campo eine echte Naturwiese erwarten, auf der die eine oder andere Unebenheit erklommen werden will. Vorher muss noch das reißende Gewässer am Weidendamm passiert werden. In den Trainingsreservaten auf den gewohnten Plätzen gibt es zum Üben immerhin einen üppigen Urwald, durch den man sich schlagen muss, falls der Ball über den Zaun fliegt. Packt besser die Machete ein. Ob man bei dem heißen Wetter morgen aber tatsächlich dieses lebensfeindliche Draußen aufsuchen will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Niemand macht euch über Gebühr Vorwürfe, wenn ihr euch lieber auf die faule Bärenhaut und in eine kühle Höhle verzieht. Dann bereitet euch aber wenigstens mit Naturdokus beim Filmfest oder auf dem Discovery Cannel vor.