07. März 2015
Was für ein Tor-Riecher! Am Freitag hat er es noch angekündigt: „Während alles schlief, war ich fleißig und habe hinter den Toren einen halben Theaterfundus vergraben. Man weiß ja nie, wann man das entscheidende Tor schießt. Besser man hat dann prompt das passende Kostüm parat.“
Ob Aubameyang und Reus das toppen können? Einen entscheidenden Vorteil haben wir auf unserem Bolzplatz. Es herrscht kein Vermummungsverbot und Gelbe Karten haben wir auch nicht. Das nutzte prompt auch der große Unbekannte ganz links.
Falls sich jetzt jemand fragt, woher er die fiese Maske mit den spitzen Ohren und den langen Zähnen kennt, dem sei gesagt: Der Meister ist da! (siehe Video Orlokout!)
Der Theodor, der Held, der Held
Was für eine Nacht. Während alles schlief, war ich fleißig und habe hinter den Toren einen halben Theaterfundus vergraben. Man weiß ja nie, wann man das entscheidende Tor schießt. Besser man hat dann prompt das passende Kostüm parat. Auch ein lustiger Hut kann aus so manchem schnöden Abstauber ein Tor des Monats machen. Die B-Note wird ja bisher eher stiefmütterlich behandelt – z.B. von den humorlosen Weicheiern aus der Kreisklasse. Da wird sich nur kurz gerieben und dann weitergemacht. Ihre Verkleidung haben sie meist permanent an den Hals tätowiert. Das spart natürlich Zeit, gibt einem aber wenig Spielraum, wenn morgen ein neuer Kostümtrend aus der Klamottenkiste wiederbelebt wird. Blöder wird es nur, wenn man das Tor am Ende gar nicht trifft. Dann liegen die Masken bis in alle Ewigkeit hinter den Pfosten vergraben. Das wird den Archäologen unlösbare Rätsel aufgeben, weil niemand je den Jubel als Held meiner Jugend gesehen hat. Noch könnt ihr raten, ob ich Samstag 10:30 als Jar Jar Binks, Graf Orlok oder vielleicht sogar als Marcel Reif über den Platz springe. Wenn ich genug Vorlagen bekomme, ist alles möglich.
Wir wollen die Spiele (aber der Ball hängt im Baum)
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28. Februar 2015 – „Lebe lang und in Frieden“
21. Februar 2015 – Turnierchen

Von Links nach Sieg: Ein kleines Turnierchen auf zwei Plätzen mit vier Mannschaften endete mit diesem Sieger-Bildchen: Eher links sind die zu sehen, die mit zwei Siegen gestartet sind, aber dann nach insgesamt sechs Spielen doch letzter wurden. Ganz rechts steht die Truppe, die am meisten Siege verbuchen konnte.
Das #ungegrätscht-Prinzip
Hihi Ihr Lieben. Willkommen auf meinem Channel. Ihr lest die Kopfgrätsche-Mail. Heute habe ich wieder ein paar tolle Produkte, die ich euch unbedingt empfehlen muss. Wenn Ihr Samstags 10:30 auch immer unter eingeschlafenen Füßen leidet, hab ich genau das Richtige für Euch gefunden. Dieses mathematisch unrunde aber doch sehr ergonomische n-Eck hat eine ganz zarte Lederhaut und massiert total nachhaltig Eure Füße wach. In Kombination mit zwei gleich großen Alurahmen kommt dieser Fußschmeichler optimal zur Geltung. Die Rahmen gibt es im frechen Streifenlook in den Trendfarben der Saison rot und weiß. Die Delüxe-Version aus gebürstetem Alu kostet zwar drei Scheine, aber dafür passt dort auch die doppelte Menge an Großchancen rein. Unter anderem die Chance es doch noch zum Fußballprofi zu schaffen, wenn Ihr Euren Weg geht und Eure Träume niemals aufgebt. Ich jedenfalls habe immer an jeden einzelnen meiner Follower geglaubt. Das war’s auch schon. Wenn es Euch gefallen hat, gebt mir morgen eine Vorlage auf dem Platz oder schreibt eine faule Ausrede in die Kommentare. Auf jeden Fall solltet Ihr Euch unbedingt noch die letzte Folge ansehen und das Waschen der Leibchen abonnieren.
Gaspar Iñíguez ist ein Kopfgrätscher
14. Februar 2015 – Der Kopfgrätsche-Brennpunkt
Kürzlich ließ sich Udo Lielischkies mit Fluppe live in Minsk erwischen. Jetzt wurde das Kopfgrätsche-Spiel auf dem Roten Platz in Wismar zum Brennpunkt. Ganz links im Bild ist brisantes Dokument zu sehen, welches die Träume von einfachen Hobby-Fußballern bedroht.
Weitere Bilder vom Majd… Tartan-Platz in rot und grün gibt es in dieser Bildergalerie.
14. Februar 2015 – Die grüne Galerie
Ein Spiel auf dem Roten Platz mit 13 Mann und immer etwas Grün im Hintergrund.
Das #kopfgrätsche-Gruppenbild gibt es hier.
Die dunkelgelbe Seite der Macht
Was war dieses Kopfgrätsche denn gleich noch mal? Ist das nicht diese Sekte, die leichtgläubige und willenlose Zweibeiner allsamstäglich 10:30 zwingt das warme Bett zu verlassen? Die dann wie Zombies in kurzen Hosen dem prallen Ball hinterherlaufen, als wär er ein frisches Gehirn? Unheimliche Kräfte sind schuld, dass unbescholtene Bürger einer Kleinstadt sich den Weg unaufhaltsam dahin bahnen, wo Pfosten ihr Stöhnen Richtung Fußballgott verstärken. Ab und zu gelingt es mutigen und unerschrockenen Zeitzeugen Fotoaufnahmen von diesem bizarren Schauspiel zu machen. Die Dokumente sind schwer zu ertragen. Die Gesichter von offensichtlich erwachsene Menschen wurden von kindlicher Freude schlimm entstellt. Eine Zusammenrottung des Grauens. Woran das liegt konnte bisher kein Wissenschaftler erklären. Renommierte Forscher machen böse Strahlen aus dem Internet dafür verantwortlich. Wie soll man das nur aufhalten? Da muss jeder Einzelne aktiv werden. Löscht euren StudiVZ-Account, deinstalliert Netscape, kappt euer WLAN-Kabel – solange es noch geht. Steigt jetzt aus bevor es zu spät ist. Oder geht wenigstens dahin, wo ihr niemanden stört.
Social-Media-Trends: Folge 75 – Die Tangagrätsche
07. Februar 2015
„Ball?“ „Läuft.“ „Action!“
Ausgerollt ist er schon einmal, der grüne Teppich. Fleißige Helfer schmelzen momentan noch die letzten weißen Flecken weg. Die gefühlt Sechshundertfünfzigste Auflage unserer Ballinale wird pünktlich Samstag 10:30 eröffnet. Wir laufen aber auch dieses Jahr wieder außerhalb des Wettbewerbs. Darren Aronofsky und Audrey Tautou gucken nicht so genau hin, wenn wir unsere Tragikkomödie vor dem Tor aufführen. Dabei vereinen wir das Beste aus allen Genres. Es wird mehr gelaufen als in „Lola rennt“, mehr geschossen als in „Spiel mir das Lied vom Tod“ und auch das Wetter arbeitet an einem sehenswerten Remake von „Singin‘ in the rain“. Ein buntes Ensemble aus holprigen Klassikern, ungestümen Debütanten und Originalen ohne Untertitel spielt überzeugend für eine kleine Erwähnung im Abspann. Unsere Relevanz mag sich zwar im Aufgebot der Fotografen widerspiegeln, aber dafür hat unser einziger Paparazzi seine Linse besonders gut geputzt. Es lohnt sich also etwas Zeit in Garderobe und Maske zu investieren. Denn am Ende erinnert sich niemand mehr an den Ausgang unseres Films. Aber das Plakat hängt noch lange an der Kopfgrätsche-Litfaßsäule.
31. Januar 2015

Der Tag nach dem überraschendem und wohl auch überzeugendem Sieg von Wolfsburg über die Buyern musste natürlich auch auf dem #kopfgrätsche-Foto ein Zeichen gesetzt werden. Die 5 steht für die Anzahl der Tore in dem Bundesliga-Spitzenspiel.
Schweinskopfball in den Mundwinkel
Geschafft, die Kandidatur ist raus. Hoffentlich kommt das Fax rechtzeitig an. Und hoffentlich haben die bei der FIFA nicht eins von diesen unzuverlässigen Kombigeräten mit integriertem Reißwolf. Diesmal muss es doch klappen mit dem höchsten Amt im Weltfußball. Schließlich kenne ich alle wichtigen Leute. Jedenfalls die, die mir genügend Schweinsköpfe besorgen können. Vielleicht überlegt sich daraufhin Luis Figo noch einmal, ob er wirklich gegen mich antreten will. Und seien wir mal ehrlich, diese ganzen Ex-Profis haben doch keine Ahnung vom Fußball. Sonst wären sie ja nicht Fußballer geworden. Sogar der Kaiser muss mich wählen. Schließlich wurde niemand zum Kopfgrätschen Samstag 10:30 gezwungen. Waren alle freiwillig da und die Bilder beweisen, dass sie ganz viel Spaß hatten. Was es ausmacht, wenn man die Mundwinkel spiegelt. Nun gut, während das Fußvolk dem runden Ding hinterherläuft, widmen sich die Entscheidungsträger dem wahren Fußball. Huch vertippt. Es muss natürlich „der Ware Fußball“ heißen. Solltet ihr mich also nicht auf dem Platz sehen, wisst ihr, dass ich noch Umschläge vorbereiten muss. In die mickrigen Standardgrößen von der Post passt ja nicht mal der Kopf eines Meerschweinchens.
24. Januar 2015 – 23!
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Im vergangenen Jahr 2014 war ein Foto mit 23 Spielern „das vollste Foto„. Heute waren es auch wieder genau 23. Unglaublich! Das notdürftig für 15 Minuten angesetzte Großfeld-Spiel dauerte dann doch 90 Minuten. – Der Januar kammen eigentlich selten mehr als zwei Spieler (siehe vor einem Jahr). Keine Ahnung, warum die Gier auf Zocken jetzt so groß geworden ist.
Wir sind das Volksparkstadion
Wer hat an der Endzeituhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Was Wissenschaftler aus Washington mit Atomwaffen und Klimawandel begründen, hätte man auch einfacher erkennen können. Die Zeichen, dass die Berliner Fashion Week und der Weltjogginghosentag zusammenfallen, kann niemand mit einem anständigen Aluhut ignorieren. Zur Rettung muss man sich wahrscheinlich einen Bunker in der Imtech-Arena graben. Dort hat man einen guten Blick auf die Endzeituhr. Die Rückbenennung in Volksparkstadion macht aber Hoffnung, dass man dort überleben kann, wenn die Uhr stehen bleibt. Darauf setzt schließlich auch der Dino vor Ort. Jetzt fragt ihr euch: wie kommt man dort hin? Ganz einfach. Einfach am Samstag 10:30 eine einigermaßen passable Figur beim Kopfgrätschen machen. Darauf hoffen, dass ein millionenschwerer Rentner mit einem internationalen Logistikunternehmen aber ohne Fußballverstand das mit seinen trüben Augen sieht. Der gibt dann peinliche Interviews, in denen er öffentlich eure Verpflichtung fordert. Der erpresste Verein gibt euch einen Vertrag und schon habt ihr eine Chance gegen das Armageddon. Allerdings nur, wenn die Verschwörungstheorie falsch ist, dass die Uhr in der Imtech-Arena doch nur der Stromzähler ist.
17. Januar 2015
Medizinball nach Noten
Jetzt sag ich euch mal was. Ich bin fast 2 mal 18 und hab keine Ahnung von Auflaufprämien, Ausstiegsklauseln oder Stammplatzgarantien. Aber ich kann ’ne Spielankündigung schreiben. Zwar nur in einer Sprache, aber dafür in Schönschrift und mit Autokorrektur. Auf ein Leben als Bundesligaprofi hat mich die Schule allerdings nicht wirklich vorbereitet. Mein Weg zum Kopfgrätscher war quasi vorgezeichnet. Zu meinem Glück stand mein Talent dieser Karriere nicht im Weg. Wenn bei euch auch das Bildungssystem versagt hat, kann ich euch das Nachsitzen am Samstag 10:30 nicht ersparen. Die Älteren unter euch werden sich wehmütig an den Samstagsunterricht erinnern. Da können wir noch einmal all die Dinge üben, die traditionell im Kopfgrätsche-Lehrplan stehen. 1. Stunde: Individuelles Warmmachen mit den neusten Tipps vom Physiotherapeuten 2. Stunde: höhere Mathematik beim Aufteilen von 9 Mann auf 2 Mannschaften 3. Stunde: Wahlpflichtfach Unwahrscheinlichkeitsrechnung mit halbhohen, steilen Pässen in den Rücken 4. Stunde: szenisches Spiel bei der Darstellung einer Fußballmannschaft für eine Fotoserie. Den Eckfahnenappell lassen wir diesmal weg. Schreibt euch das in euren Stundenplan und vergesst nicht das Muttiheft für die Bewertung eurer Sozialkompetenz und den Turnbeutel.




















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