Schon der zweite Länderpunkt für die Kulturhaupstädter aus Aarhus in diesem Jahr. Der Präsident grüßt von der Hafenkante, wo er gerade darauf achtet, dass kein Ball ins Wasser fällt. Hier gibt’s noch mehr Fußball aus Aarhus ->
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Bohemians like you – This is Praha (Kopfgrätsche-International)
Fußball lässt sich in Prag ebenso wenig ausblenden wie die Touristen auf der Karlsbrücke. Kein Wunder, in der 1. tschechischen Liga gibt es aktuell vier Prager Clubs. Am bekanntesten und erfolgreichsten sind natürlich die alten Rivalen Sparta und Slavia. Als erstes lief mir allerdings das Strahov-Stadion vor die Linse. Das ehemals größte Stadion der Welt fasste früher bei Turn- und Massenveranstaltungen bis zu 250.000 Zuschauer. Heute befinden sich viele kleine Fußballfelder im Strahov-Stadion, auf denen die Sparta-Mannschaften trainieren. Vom Petřín-Turm aus erkennt man auch sehr gut das dahinterliegende Stadion Evžena Rošického. Die ehemalige Sportstätte der Armee wurde 2000 bis 2008 von Slavia für Heimspiele genutzt. Als der Verein ein neues Stadion in Vršovice baute, spielten hier Vladimír Šmicer und Co.
Ebenfalls in Vršovice ist die Heimstätte der Bohemians Prag 05. Der Club mit dem Känguru im Wappen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Der aktuelle Verein, dessen Präsident Antonín Panenka 1976 mit dem gelupften Elfmeter die Tschecheslowokakei zum Europameister machte, durchlief zuletzt einige Fusionen, Insolvenzen und Umgründungen. Eine Australientournee 1927 bescherte den Bohemians das originelle Wappentier. Das Känguru-Paar, das es für die Tournee als Geschenk gab, bekam eine neue Heimat im Prager Zoo.
Vom Prager Zoo aus entdeckt man dann tatsächlich die Heimat eines weiteren Prager Clubs im nordwestlichen Stadtteil Dejvice. Die große Zeit des Armeevereins FK Dukla ist allerdings ist seit den 80ern vorbei. Im Juliska Stadion haben schon Jiří Němec und Pavel Nedvěd den Rasen kaputt getreten. Das wird Nedvěds feinen Füßen allerdings nicht gerecht. Der große Regisseur von Juve und der tschechischen Nationalmannschaft hat in Prag auch 4 Jahre für Sparta gespielt. Wie u.a. auch Tomáš Rosický oder Jan Koller.
Der Rekordmeister Sparta und die Nationalmannschaft sind nördlich des Letná-Parks in der Generali-Arena zu Hause. Hier soll allerdings in naher Zukunft ein modernes Stadion für 40.000 Zuschauer entstehen. Im Letná-Park lässt es sich entspannt kicken. Man ahnt dabei nicht, dass am Park bis 1948 sowohl das ehemalige Slavia-Stadion als auch das Stadion Belvedere standen. Der DFC Prag trug früher im Belvedere seine Heimspiele aus und sicherte sich 1903 die erste deutsche Vizemeisterschaft. Als jüdischer Verein wurde der DFC 1939 aufgelöst, obwohl er einer der Gründungsvereine des DFB war. Letztes Jahr wurde der traditionsreiche Verein neu gegründet.
Gefunden: Kopfgrätsche bei den Preußen

In den Tavernen der Hauptstadt wird das Kleckern mit Zaubertrank äußerst ungern gesehen. Deshalb werden Karten von jenem Dorf, das einige Jahrzehnte von Mauern und Wachtürmen umgeben war, als Untersetzer genutzt. Findige Forscher haben nun herausgefunden, dass wilde Raufereien mit Bällen statt mit nicht ganz so frischem Fisch, diesem Völkchen seit neustem auch bekannt sind. Damit haben wir also endlich ganz Bulettenland erobert.
Die spinnen die Kopfgrätscher? Mehr aus der Abteilung Kopfgrätsche History gibt’s hier: Forza Wildschweini
25. März 2017 – Drama, Baby!
Willkommen und Abschied am Samstag und ein unverhoffter Gastauftritt von Yiğit. Mit dem Einzug des Frühlings sollte auch der neue Ball endlich zu Ehren kommen. Die kleine Dramaqueen pfiff nach dem intensiven 8 gegen 8 plötzlich auf dem letzten Loch. Sollte ihre Karriere enden bevor sie überhaupt begonnen hatte?
Ein paar Kilometer weiter im Berliner Olympiastadion ging dafür unter dem Thema „Adeus Marcelinho“ eine sehr lange Karriere auf die letzte Etappe.
Kopfgrätsche hatte dafür eine kleine Delegation in die Hauptstadt geschickt.
Marcelinho war sichtlich gerührt darüber.
Er hat alle einmal gedrückt und die Ostkurve verzückt.
Einige waren allerdings flexibler bei der Heldenverehrung.
Der harte Kern versprach hoch und heilig nicht nach Hause zu gehen, was er dann irgendwann aber doch tat.
Einige Botschaften waren dafür bleibender an diesem Tag.
In Wismar wurde derweil die Dramaqueen provisorisch verarztet. Ob sie etwas Bleibendes davongetragen hat oder ob ihr doch noch eine lange Karriere nach Marcelinho-Art bevorsteht, erfahrt ihr in der nächsten Kopfgrätsche-Folge Mittwoch 18:00.
Syndesmosebande Piräus vs. Sportvereinigung Konstantinopel


Die Heimat des Europameisters von 2004 ist sportlich aktuell nicht der heiße Scheiß, aber die Vereinsnamen sind schon immer super gewesen. Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios oder Athlitiki Enosi Konstantinoupoleos muss man erst einmal toppen. Vielleicht mit einen Trikot des Tatortreinigers Hugo Almeida aus dem AEK-Fanshop?
23. Dezember 2016: Im Steigerwald brennt noch Licht
Das Steigerwaldstadion ist die fußballerische Heimat des FC Rot-Weiß Erfurt und wird gerade umgebaut. In einem knappen Monat kommt der BVB zur feierlichen Eröffnung. Ob deshalb auch noch am 23.12. Licht im Stadion brannte? Der Rasen vom Stadion ist übrigens immer eisfrei, weil nebenan in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle fleißig Eisgelaufen wird. Klingt komisch, ist aber so. Das ausgeklügelte Techniksystem der Eishalle heizt den Rasen mit. Für diesen netten Effekt tauscht man natürlich gern mal die Treter gegen die Kufen.
Anker Ericeira – fast wie zu Hause
Das nenn‘ ich mal vernünftig getaggt. Aufkleber oder Paketklebeband? In der Nähe von Lissabon geht nichts unter einem fassadenfüllenden Fliesenspiegel. Respekt dafür.
Bicycle Kick zwischen Berlin und Kopenhagen
Abschied von Sankt-Ibra in Saint-Denis
Ibracadabra macht Schluss im gelben Trikot. Für sein drittletztes Spiel war die Bühne in Saint-Denis beim ersten Vorrundenspiel der Euro 2016 bereitet. Von den sangesfreudigen Kontrahenten sollten sich in Gruppe E am Ende der Vorrunde die Boys in Green durchsetzen. Gegen Ibras Schweden trennte man sich 1:1. Neben den zlatanischen Zeichen wurden in St.-Denis auch einige Kopfgrätsche-Symbole gesichtet. Hej då, Zlatan! Hej då, Vorrunde.


Kopfgrätsche International: Toskana
Ohne auch nur einen einzigen Fußball berührt zu haben, hat #kopfgrätsche in der Toskana seine Spuren hinterlassen. Dass die Italiener wahnsinnig fußballverrrückt sind, spürt man an jeder Ecke. Wie auch in Florenz (italienisch Firenze):
Selbst die Verkehrszeichen der 377.000-Einwohner-Stadt waren fußballerisch verziehrt. Da darf der Kopfgrätsche-Aufkleber natürlich nicht fehlen. Zum Stadion vom ACF Fiorentina / AC Florenz brauchte man da nicht mehr. Wieso auch?! Mario Gómez war da schon ein halbes Jahr weg – Stefan Effenberg übrigens schon 22 Jahre.
Natürlich darf während einer Toskana-Reise der Besuch am „Schiefen Turm“ nicht fehlen. Erstaunlicherweise steht in Sichtweite des weltberühmten Gebäudes ein Stadion.
Während sich Touris auf dem Boden wälzen, um das perfekte Foto zu bekommen (siehe rechts unten im Foto), wandert der Kennerblick zu dem Flutlichmast, der einen dann direkt zum Stadio Arena Garibaldi – Romeo Anconetani führt.
Darin spielt der AC Pisa 1909 S.p.A. in der Lega Pro Prima Divisione, einer der zwei dritten Ligen, mit Weltmeister Gennaro Gattuso als aktuellem Trainer.
Übrigens sehr verwirrend:
Seltsam: hier im italienischen TV verlieren die #Bayern. #Urlaub #AtletiFCB #UCL
— Christoph Woest (@pixures) April 27, 2016
Basis der Toskana-Reise war ein kleiner beschaulicher Ort Namens San Miniato (der abseits des Massentourismus sehr zu empfehlen ist). Dort gibt es jetzt auch einen Fußballplatz mit dezentem Kopfgrätsche-Aufkleber.
Kopfgrätsche.de ist übrigens nicht zum ersten Mal in Italien. Vor ungefähr einem halben Jahr war ein Vertreter auf Sizilien unterwegs: Klebrig am Stiefel (November 2015)
Höhlenmalerei und Käfighaltung – T-Re(mi)x


Er ist wieder da. Alle Suchaktionen (auch die vom FC Anker) können eingestellt werden. Als Hobby-Paläontologen hatte es mich nur in die Stadt des Dinos verschlagen. Da die Höhle dieses Bundesligafossils laut seiner Bewohner eher braun-weiß ist, habe ich beim Gegenbesuch lieber am Millerntor unsere primitive Malerei hinterlassen. Da gibt es wenigstens noch anständige Gehege mit stabilen Zäunen, um sich vor den Urviechern zu schützen.
Hail, Kopfgraetsche! – 66. Berlinale 12. Februar 2016
Endlich wieder Beef – Crossing Dynamo Teil 2 @LandeskroneGörlitz
26. Dezember 2015 – Das letzte Tor
Samstag, halb eins: Klassischerweise Zeit für das letzte und entscheidende Tor. Das letzte Tor des Jahres ist somit das Finstertor in Görlitz. Es war einfach zur rechten Zeit am rechten Ort als der Scharfrichter abpfiff. Glückwunsch dafür.
24. Dezember 2015 – Ruhm in Zgorzelec

Polnische Kicker haben in Zgorzelec beste Aussichten auf Ruhm. Direkt an der Oberlausitzer Ruhmeshalle unweit der Neiße lässt es sich bestens Lewa, Kuba, Pischu und Kopfgrätsche-Legende Olaf nacheifern. Heute fungiert der Bau aus der Zeit als Görlitz und Zgorzelec noch eins waren als Kulturhaus (Dom Kultury) mit der Hochkultur des runden Leders quasi direkt vor der Tür.
Klebrig am Stiefel
Die Fußballverrücktheit der Italiener lässt sich ganz einfach nachvollziehen, wenn man das Land geographisch genauer betrachtet. Der Stiefel kickt doch eindeutig einen Fußball. Und dieser Fußball ist Sizilien. Und deshalb war es für John ein Muss dort die Kopfgrätsche-Farben zu platzieren. Am Hafen von Palermo hatte er eine bessere Alternative zu den dort beheimateten Betonschuhen. In Trapani spielt man nicht nur in weinrot. Man gießt den Traubensaft dort laut Aufkleber auch auf den Fußball. Müssen wir unbedingt auch mal ausprobieren.
19. Oktober 2015 – Ball, Bali!
Neues aus der Kategorie Kopfgrätsche-Weltweit:
Urlaubsgrüße aus Fußbali. Allerdings mag man da eher Rugby. #Kopfgrätsche gibt es da jetzt aber auch:
Klein und versteckt und in die Kultur mit eingewoben, prangen dort jetzt auch drei Kopfgrätsche-Aufkleber. Man muss allerdings genau hinschauen. Oder ranzoomen.
Danke Tobi!
01. August 2015 – Horley, Horley, Horley!
Was macht man, wenn man nach einer Reise, noch einen Tag in der Nähe des Flughafens verbringt?! Man joggt durch den 22.000-Einwohner-Ort Horley (gleich neben Gatwick-Airport) und sucht dabei den örtlichen Fußball-Verein.
Der war gar nicht so einfach zu finden. Das könnte daran liegen, dass der 1892 gegründete Horley Town F.C. kein besonders großer Verein ist. Momentan spielt die erste Mannschaft in der Combined Counties Football League, was summa sumarum wohl die 9. Liga ist. Das Vereinsheim „The Defence“ teilt man sich mit dem örtlichen Rugby-Verein.
Den frischen #kopfgrätsche-Aufkleber teilen die Vereine jetzt auch.
Wie in der ganzen Umgebung des Ortes sieht man dank Plakaten für Pay-TV-Sender viel Fußballbegeisterung. Einen Deutschen lieben sie nach seinen Gastspielen in der Premiere League (1994 – 95 und 98 Tottenham Hotspur) ganz besonders:
Ansonsten ist in dem kleinen beschaulichen Ort am unteren Ende von Surrey der größte Pup nach deren größter Persönlichkeite benannt: Jack Fairman. Kein Fußballer, sondern Formel-1-Fahrer in den 1950ern.
Nun hat nach Paris, New York und Amsterdam eben auch Horley seine eigene Kofgrätsche-International-Markierung.

































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