Träning Day :'(

Grüezi und ein herzliches Willkommen. Die Kopfgrätsche ist kein Schwimmklub oder Fischerverein. Dann würde es vielleicht Kaviarhäppchen und Lachsschnittchen geben. So haben wir nur einen total professionellen Krönungskongress, bei dem der Held des Spiels ganz familiär und transparent bestimmt wird. Das sportliche Können könnte eine Rolle spielen und tatsächlich gibt es Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 die Gelegenheit auf diesem Feld zu glänzen. Aber auch die B-Noten sollten nicht vergessen werden. Da kann man mich unter Tränen anbetteln, ich werde auch weiterhin den freien Raum mit meiner Omnipräsenz veredeln. Auch wenn mich niemand mehr herumstümpern sehen mag und man meint, dass Andere jünger, hübscher und kompetenter sein könnten. Da hilft auch keine Bombendrohung. Wir sind hier schließlich nicht bei #GNTM. Fußball muss so sein, wie die alten Männer, die ihn lenken: dreckig und unberechenbar. Da braucht man nach dem kopfgrätschen seine Nase nur mal in den Beutel mit den Leibchen zu stecken, damit man weiß was ich meine. Dank A-, B- und Kopfnote kann es schlussendlich am Ende nur einen Sieger geben. Das könnte der Fußball sein. Muss aber nicht.

Haste Scheiße am Drudenfuß

Wer kennt das nicht? Eine ganze Saison hat man gezeigt, dass man eigentlich nicht gut genug ist, um länger mit den anderen mitzuspielen. Kurz vor dem Ende fragt man sich dann plötzlich: Moment, und was ist, wenn das bisher alles nur Pech war? Ja dann wäre man schön blöd, wenn man nichts unternimmt, um den Fluch zu brechen. Angeblich soll es helfen barfuß auf Glasscherben durch eine Waschstraße in Malente zu laufen, um das böse Karma und die Chemtrails auf den Gegner zu lenken. Überhaupt muss man unbedingt noch einmal den Ort der Vorbereitung wechseln, bevor sich am Ende herausstellt, dass man bisher auf einer Wasserader oder einer indianischen Begräbnisstätte trainiert hat. Viele glauben auch daran, dass es hilft, wenn man ein bis zwei schwarze Katzen im Strafraum vergräbt oder einen Hunni in der Tasche des Schiedsrichters. Aber all das ist dunkelster dunkelster Aberglaube. Am Ende macht dieses runde Ding doch was es will. Aus diesem Grund kann man auch das Kopfgrätsche-Logo drehen wie man möchte. Am Ende gibt es gar kein Ende und auf jeden Samstag 10:30 folgt wieder ein Mittwoch 18:00, irgendwann ist wieder Murmeltiertag und nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg. Ganz sicher.

16. Mai 2015 – Halbzeitpausenkuchen

Fußball_Mai_2015_05_16_teamMit dem Lockmittel Geburtstagskuchen bekommt man ganz schnell mal die Leute für das #kopfgrätsche-Foto zusammen. Fußball_Mai_2015_05_16_02Der Jubilar war John, dessen Frau mal eben so den Schokokuchen vorbeibrachte.

Fußball_Mai_2015_05_16_01Sollten wir öfter mal machen. Kuchen zwischendurch scheint den Kopfgrätschern zu munden.

Gnadenbrot und Spiele

Laut meiner absolut repräsentativen Strichliste kommt kaum eine Nachricht in den letzten Tagen ohne das Wort „Umbruch“ aus. Ob politisch, kulturell oder sportlich – überall wird umgebrochen. Zwar ist das neue Jahr schon zu einem Drittel rum, aber jetzt werden die guten Vorsätze wirklich alle auf einmal umgesetzt. Bisher war es ja irgendwie auch noch zu kalt dazu. Aber kaum kommt die Sonne raus, bleibt nichts mehr beim Alten. Frisches Blut muss fließen. Der FC Bayern überlegt sogar schon seine Rentnergang (in der allesamt jünger sind als wir) ins betreute Kicken abzugeben. Und auch bei S04 gibt man den Bremsklötzen im Team die Chance auf einen Frühbucherrabatt. Scheinbar setzt die nahende Urlaubsstimmung plötzlichen Aktionismus frei, damit bis zu den Ferien die Altlasten vom Schreibtisch verschwunden sind. Nur der Gnadenhof Kopfgrätsche stellt sich stur. Verdiente Rumpelfüßler haben hier ihren Stammplatz sicher. Und selbst Malade und chronisch Untalentierte werden hier bis zum letzten Tor durchgeschleppt. Genügsam grasen sie Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 auf ihrer kargen Alm. Und wer in ihre treuen Augen blickt, kann ihnen eigentlich auch nicht den Ball wegnehmen und ihnen sagen, dass sie doch lieber langsam auf Golf oder Boule umsteigen sollen.

13. Mai 2015 – 112 auf Wahlwiederholung

Fußball_Mai_2015_05_13_Bild_02Nach dem Schwarzen Ersten April 2014, war es leider wieder nötig, die 112 zu rufen. Es war eine eigentlich harmlose, nahezu unbedrängte Situation vor dem gegnerischen Tor, als der bis dahin beste Mann auf dem Platz umknickte. Im ersten Moment sah es nicht schlimm aus, fühlte sich vielleicht auch so für den Spieler an, aber Jürgen musste schlußendlich doch routiniert zum Telefon greifen.

Fußball_Mai_2015_05_13_Bild_01Die Freunde von der 112 ließen sich dieses Mal aber deutlich mehr Zeit als sonst und scheiterterten dann auch noch an dem abgeriegeltem Fußball-Käfig. Mit der Trage war da kein Durchkommen.

Letztlich spielten wir bedächtig weiter und wünschen gute Besserung und freuen uns auf ein baldiges Comeback.

Für die #kopfgrätsche-Zukunft noch mal: Immer schön Telefon und Krankenkassenkarte dabei haben.

Über den Arbeitskampf zum Spiel

Sportsgenossen! Die Kopfgrätsche wird bestreikt. Jawohl, und zwar unbefristet. Natürlich werden wir wie gewohnt Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 zum Platz kommen. Wahrscheinlich werden wir auch den Ball aufpumpen und die Belegschaft in zwei Schichten teilen. Die erste Brigade wird gut sichtbar die Streikleibchen überziehen. Was dann folgt, wird vielleicht auch den Einen oder Anderen entfernt an Fußball erinnern. Wenn man dann aber den internationalen Vergleich zu CR7 oder Messi zieht, wird man feststellen, dass der Standort Deutschland langfristig Probleme bekommen wird. Solange es bei der Verteilung des Talents keine Annäherung gibt, werden wir auch weiterhin über unsere eigenen Füße stolpern, Bälle ins eigene Tor abfälschen, uns im Strafraum tunneln lassen und falsche Einwürfe ins Aus werfen. Bringt ruhig viele Kinder aus bestreikten Kitas mit, damit sie sehen können, dass man die Trikots der Global Player Barca, Real, Bayern oder TSV Winsen zwar für teures Geld kaufen kann, die Karriere in der Champions League aber nur ganz Wenigen bestimmt ist. Und selbst wenn so ein Streikbrecher wie Messi auf uns zulaufen würde, würden wir nicht umfallen. Wir würden es so talentfrei aussitzen, dass es nicht einmal für einen eigenen Twitterhashtag reicht.

03. April 2015 – #HowOldRobot

Fußball_April_2015_04_29_How_OldSorry Jürgen, diese Internetseite how-old.net ist nicht sehr vorteilhaft für Dich. Aber tröste Dich, Micha hat es deutlich unvorteilhafter getroffen. Habe das Foto vom vergangenen Mittwoch benutzt.

Komischerweise wurde mein schiefes Gesicht richtig eingeschätzt, die anderen wohl eher nicht. Die können nicht annäherend so alt sein. Die spielen viel jünger als ich.

Es scheint sich hier um ein Microsoft-Datenkraken-Projekt zu handeln. Sie schreiben selbst dazu „Sorry“, wie verbessern es noch. Na hoffentlich. Denn #kopfgrätsche hält jung!

(Die Hashtags lauten #HowOldRobot und/oder #HowOldNet)

02. Mai 2015 – Es ist ein… Kopfgrätsche!

Fußball_Mai_2015_05_02Ähm… Die Ansage war eigentlich, die typische Wiege-Geste zu machen, um ein neues #kopfgrätsche-Baby zu Grüßen. Aber: Während der Selbstauslöser der Kamera runterzählte, wurde unabgesprochen etwas anderes geboren.
Wir sind glücklich und nennen es Kopfgrätsche.

Trotzdem: Glückwunsch Rick!
Übrigens gab es noch eine Geburt: Während wir Fußball spielten, erreichte uns die Eil-Meldung, dass die neue Nummer vier in der britischen Thronfolge geboren wurde.

Barfuß oder Stollenschuh

Mit dem ersten Tag des Wonnemonats haben wir einen Extratag zur Regeneration bekommen, um die Auas dieser Woche in die Sonne zu legen. Und in dieser Woche hat es ja so manchen von den Socken gehauen. Da kommt so ein Feiertag gelegen, um noch einmal die Stollen nachzuziehen, den Kiefer einzuhängen, den Rücken einzuknacken, die Nase rauszudrücken, die Frisur in die Stirn zu schieben, das Schussbein festzuschrauben, das Blut von den Handschuhen zu schrubben, die Schutzhand zu waschen und den Elfmeterpunkt zu enteisen. Sogar ich konnte rechtzeitig meine Gedanken entknoten, um diese Spielankündigung zu verfassen. Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 laufen dann all diejenigen auf, die noch ein paar Töppen unter ihr Zahnfleisch schnüren konnten. Ganz sicher nicht dabei: Badman, Robben, Mehrjungfraumann und Blaubarschbube. Die Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf. Hauptsache am Ende sind alle in Feierlaune wie nach der dritten Meisterschaft in Folge. Und wer weiß, vielleicht sprintet ja sogar Kloppo vorbei – wenn ihn niemand mit einem Klappstuhl oder Blumenstrauß gestoppt hat.

27. April 2015 – Sechs-Jahres-Zeitreise mit Facebook

Fußball_April_2015_04_27_20090426Das kannte ich so auch noch nicht: Facebook zeigte mir, was ich vor sechs Jahren gepostet habe. Natürlich war es ein #kopfgrätsche-Foto.

Damals haben wir noch direkt die Fotos zu Facebook hochgeladen. Das haben wir vor drei Jahren (April 2012) geändert, als www.kopfgrätsche.de an den Start ging, damit die Daten-Krake sich nicht alles einverleibt.

Hier ist jetzt das Original auch in unserem Blog konserviert:Fußball_April_2015_04_27_20090426_OriginalSeltsamerweise ist der 26. April 2009 ein Sonntag gewesen. Warum wir an einem (für #kopfgrätsche sehr untypischen) Sonntagabend gespielt haben, ist nicht überliefert.