Also, so ist das, das Kopfgrätschen, Genossen Kicker! Da ihr ein, naja, na Gott naja, ungebildetes Volk seid, werde ich euch etwas vom Ballsport erzählen. Hier, sagen wir mal, ist Deutschland und dort vielleicht Frankreich. Hier Rußland und da – naja, überhaupt… Blüht halt sehr auf, das Kopfgrätschen! Hier ist also Rußland und hier ist China. Ich red‘ ja über das Kopfgrätschen. Es entwickelt sich bei uns, Genossen Kicker, nichts dagegen zu sagen, was wahr ist, ist wahr! Also, Genossen Kicker – man kopfgrätscht bei uns. Und nachher – ssst – grätscht man! Mit dem Kopf sozusagen! Nun, mancher natürlich hält sich oben nicht gut, bums, saust er runter wie der Genosse Jeremilkin, kopfgrätschen tat er ganz gut und dann bums, krach, ein nasser Fleck blieb übrig! Ein Vogel, wenn der herunterfällt, nun ja, er schüttelt sich und los weiter. Anders beim Menschen. War da noch so ein anderer Kopfgrätscher. Der grätschte auf einen Baum und hing da wie ein Äpfelchen. Hat sich natürlich erschreckt, der Arme, es war zum kranklachen. Ja, ja, ja, verschiedenes passiert so! Da ist einmal eine Kuh bei uns in die Kopfgrätsche gekommen! Ritsch, ratsch, weg war sie! Auch Hunde! Und Pferde! Das kommt oft vor! Es entwickelt sich, Genossen Kicker! Und darum meine ich, sammelt euch Samstag 10:30. Und jetzt fragt ihr mich: „“Wofür denn bloß, Väterchen?“ Für eine Kopfgrätsche natürlich!
22. Oktober 2016 – Photobombing Maradona
Just wenige Tage nach dem Benefizspiel „Spiel für den Frieden“, bei dem Maradona rumzankte (www.11freunde.de/video/maradona-vs-veron), tauchte er auch bei #kopfgrätsche auf. Er spielte für sein Alter wirklich noch ziemlich passabel. Sein größter Trick: Kurz nach dem Spiel schwänzte er Diva-like den Foto-Termin. Dachten wir. Erst nach dem Entwickeln der Fotos fiel auf: Diego hatte sich unbemerkt ins Bild gezaubert (siehe ganz links).
Rollen mit Toremonstern
Sag mal hast du Interesse
an Tor’n und miese Pässe
Bürgermeister-Haupt ist die richtige Adresse
Haben Spaß dabei
Töppen-Check
Eins, Zwei
Unsere Zehen haben rotes Licht – steh’n immer auf Standby
Alle Leute, komm‘ seid ihr mit?
Kopfgrätschen is’n Dauer-Hit
Wir machen’s vor, ihr macht es besser, das ist der erste Schritt
Zusammen rollt die Pille – spüre diesen Grottenkick
Und uns’re Mail zum Kick wird ungeschickt rübergeschickt
Denk an den Samstag! Schönwetterspieler stellen Hallenzeitenantrag
Denn wenn wir hier sind, seid ihr besser da!
Und ihr wisst, wer härter ist in diesem wie in jedem Jahr
Vielleicht ist unser Spielstil euch viel zu kompliziert
Das ist mir scheißegal, auch wenn ihr uns voll ignoriert
Ich lieb den Scheiß, steh dahinter – hundertzehn Prozent
Jeder der mich kennt, weiß ich bin der Kicker der wie Feuer rennt
Und das zeichnet einen zweiten Sieger aus
Er steht vor Zehnuhrdreißig auf
und macht das Beste draus
Alles fordert ihn heraus
Wir ham was zu erledigen, uns hier zu verewigen
Kopfgrätscher und die Spielerfrauen, könnt Ihr das bestätigen?
15. Oktober – Nachwuchs-Trikot für Hanna
„Gute Freunde…“ sang schon der Kaiser (Quelle: Youtube.com), gehören zur #Kopfgrätsche dazu.
Diese Freunde haben auch einer alten Kopfgrätsche-Tradition folgend, dem neuestes Zuwachs in der Gemeinde ein großes Willkommens-Geschenk gemacht: Nach Hubertus, Moritz, Thees und Tim hat jetzt auch Hanna ihr erstes Kopfgrätsche-Trikot!
Die feierliche Übergabe fand nach dem „Herbst-Spiel“ beim obligatorischen Abstinken im Kai statt. Das Besondere: Weil es draußen schon recht kühl war, saßen wir stinkenderweise in der „Bar-der-dritten-Halbzeit„.

Hanna bekam die legendäre Nummer 18 zugeordnet, da sie am 18. September 2016 das Licht der Welt erblickt hat. Vielleicht wird es ja ihre Glückszahl.
„Vielen Dank an John, Androš, Jan, Sebastian, Lars und Jürgen“ sagen Kati, Christoph und Hanna.
15. Oktober 2016 – Herbst!
Like a rolling Leather
Bevor Robert Allan Zimmermann (nicht zu verwechseln mit Herbert Zimmermann) nach dem Literaturnobelpreis auch noch den Ballon d’Or abräumt, gilt es zu beweisen, dass er mit Fußball absolut nichts am Hut hat. Dafür bekämpfen wir unseren Subterranean Homesick Blues und crawlen Samstag 10:30 out our Window. I want you for Pressing on the Pitch most of the Time. Don’t think twice, it’s all right. Diejenigen, die nicht forever young sind, können durch einen Jokerman ersetzt werden. Wenn wir für die dritte Halbzeit an die Door vom Kai knock-knock-knocken haben wir die Chance auf one more Cup of Hefeweizen und Shelter from the Storm. Vor allem wenn der Hurricane is blowin‘ in the Wind. The Times they are a-changin‘? Laut meinem Watchtower nicht wirklich, aber mit dem Mittwoch ist es für diese Saison erst einmal over, Baby Blue. But we ain’t goin‘ nowhere (nicht mal nach Acapulco) bis wir nicht wenigstens den Ran-Fuxx gewonnen haben! When you got nothing, you got nothing to lose.
12. Oktober 2016 – Laterne, Laterne
Bicycle Kick zwischen Berlin und Kopenhagen
Acht Millionen Kronen ins Phasenschwein
Ging der Physiknobelpreis wirklich an ein Loch? Oder an den Donut drumherum? Und ist die Brezel jetzt besser für Elektronik geeignet, weil sie mehr Löcher hat? Und was ist mit dem Tornetz? Da sind doch auch wahnsinnig viele Löcher drin. Aber wahrscheinlich hat die Torologie am Ende gar nichts mit der Topologie zu tun. Immerhin hat die Bäckerblume die hungrige Jury mehr überzeugt als der Nachweis der Gravitationswellen, die wir schon Anfang des Jahres im Strafraum vermuteten. Das kann man zwar alles nicht sehen, aber muss man immer alles sehen, was man sich viel schöner vorstellen kann? Den Ball Mittwoch 18:00 genau zu sehen, wird z.B. immer schwieriger. Der Phasenübergang in die Winterpause steht offensichtlich unmittelbar bevor. Somit wird ein Großteil der Mittwochsenergie nach der kommenden Woche zwangsläufig auf Samstag 10:30 übertragen. Über ein flüssiges Spiel zur festen Spielzeit, bei dem zwei Mannschaften ordentlich Gas geben, können die Quanten nur müde lachen, lächeln, grinsen. Sie kennen mehr als drei Aggregatzustände und gerade das macht sie zu Supraleitern. Irgendwann einmal und wahrscheinlich nicht mehr diese Saison. Und so bleiben schwache Akkus im Schummerlicht noch eine Weile unsere Realität.
05. Oktober 2016 – 19:09 Akku leer

Wenn der etatmäßige Fotograf nicht dabei ist, geht manches schief nach Spielschluss. Diesmal schaltete sich im wichtigen Moment das Endgerät aus. Ob es ein Foto gibt, war somit unklar. Alternativ wurde schon nach einem Bleistift gesucht, um das Mannschaftsfoto einzufangen. Aber zum Glück konnten immerhin noch 4 von 12 Spielern nach dem sehr frühen Spielende abgelichtet werden.
01. Oktober 2016 – Abkehr vom Regenmatch (…oder vom regen Match?)
Rollator des Monats
Willkommen auf unserem Senioren-Blog. Hier erfahrt ihr in extra großer Schrift, was man so alles am Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 unternehmen kann, wenn einen die undankbare Verwandtschaft nicht mehr täglich besuchen will. Falls ihr da Zeit habt, habt ihr wahrscheinlich auch den Fehler gemacht, das Erbe schon zu Lebzeiten zu verteilen. Das spart Steuern und geheuchelte Liebe. Endlich kann man die Zeit draußen für entspannte Spaziergänge über den Fußballplatz mit anschließendem Taubenvergiften im Park nutzen. Da ist ja zum Glück auch genug Platz, weil die Digital Natives sich schon wieder bei MySpace rumtreiben. Der meteorologische Herbst ist der Freund der Mitspieler über 35 im Herbst des Fußballerdaseins, die sich jahrelang die Knochen mit Fußballtennis und Franks Modus kaputtgenudelt haben. Temperaturen und Lichtverhältnisse sorgen wieder für eine Angleichung der Chancen und auch so junge Hüpfer wie Basti Schweinsteiger fangen an über die Vergänglichkeit nachzudenken. Irgendwann ist auch für ihn der Mittwoch wieder ein gewöhnlicher Wochentag, wo nur noch Champions-League extralaut und linear im Röhrenfernseher läuft. Hoffentlich nicht dauernd in der Pay-TV-Konferenz, sonst vergisst man irgendwann, für welches Spiel man eigentlich ursprünglich mal vor der Glotze platziert wurde.
24. September 2016 – Panoramateuraufnahme mit Gummi
Make Trainerstuhl safe again
Letzte Woche wurde hier noch euphorisch das Comeback des Sommers ausgerufen, aber diese Woche gilt: Kommando zurück. Es wird untrüglich Herbst, die ersten Trainer fallen bereits von den Bänken und bei einigen zeigt der Solarium-Teint eindeutig an, dass es bald soweit ist. Und wer sich jetzt keinen neuen Hoffnungsträger holt, wird lange im Keller rumkrebsen. Wer zuerst feuert, darf zuerst zugreifen. Werder Bremen zögert bei Louis van Gaal auch nur, weil sie sich nicht sicher sind, ob der Tulpengeneral und Donnie Trump nicht in Wirklichkeit ein und dieselbe Person sind. Dann wäre er vielleicht in sechs Wochen schon wieder weg, um einen noch größeren Laden zu trainieren. Immerhin winkt da ein Vierjahresvertrag und damit würde man sogar in Gelsenkirchen einen Mietvertrag bekommen. Aber es kann ja nicht jeder so seriös, besonnen und langfristig planen wie der 1. FC Köln (…wie konnte es nur soweit kommen?). Für eure langfristige Planung ist der Termin Samstag 10:30 natürlich längst zur Dauervorlage geworden. Beim Mittwochstermin 18:00 wird die Halbwertzeit hingegen eher in Labbadia gemessen. Da kann man halt noch so lange spielen wie man so gucken kann. Immerhin ist man dann pünktlich zur Champions League zu Hause und kann sein Fachwissen in den Bildschirm brüllen. Hoffentlich sind bei der Vielzahl an Startrainern im Wartestand noch Hockerplätze frei. Das können wir Dienstag Abend gerne bereits einmal testen und schauen auf wessen Telefon Didi zuerst durchklingelt.
21. September 2016 – Wiegenkick für Hanna
17. September 2016 – Andrés angeknackster Torriecher
Rasenhüttls Hasenball
Schüttelreime mit roter Brause? Besser nicht. Das spritzt nachher alles aufs Trikot und klebt noch jahrelang in den Fasern. Dann doch lieber ein paar traditionelle Zungenbrecher, wie z.B:
Zwischen zwei stählernen Pfosten stritten zwei tschechische Starkeeper um einen Stammplatz.
Siebzehn zahme Zocker zogen zwei zentnerschwere Tore zum Spielfeld.
Der greise Kopfgrätscher grätscht den kreisrunden Kopfgrätscheaufkleber vom Kreisverkehrsschild.
Da stolpert man wenigstens so schön wie sonst nur Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 über den Rasen. Das erinnert oftmals auch eher an Dada als an Tikitaka. Da es gibt zwar auch Missverständnisse aber wenigstens muss man sich nicht im Nachhinein überlegen, was man eigentlich sagen wollte, bzw. wofür man bestraft werden möchte. In Warschau grübelt man immer noch, wer die Fans so geschüttelt hat, dass sie „Juden“ und „Nutten“ verwechseln konnten. Lasst euch nicht verwirren, lasst lieber Tore sprechen und gebt Antworten (wenn nötig) auf dem Platz.
14. September 2016 – Mondtag am Mittwoch
Am 30. Oktober wird wieder auf Winterzeit umgestellt. Dann endet auch die UnterderwocheKopfgrätscheSaison, die am 29. März begonnen hatte (hier klicken).
Somit bleiben jetzt theoretisch noch sechs Mittwochabende um ordentlich zu #kopfgrätschen. Theoretisch – denn schon am ersten Mittwoch im Oktober wird der Sonnenuntergang gegen 18:41 Uhr stattfinden (Quelle: http://www.sonnenaufgang-sonnenuntergang.de). Das heißt, dass wir maximal bis 19 Uhr Licht haben werden. An welchem Mittwoch genau wir die Saison beenden, steht also noch nicht fest, aber sicher ist: Es wird über den Winter hinweg nur noch #kopfgrätsche-Samstage geben. Wir bekommen kein Flutlicht und auch keine Halle. Im vergangenen Jahr 2015 fand das Unter-der-Woche-Saisonende übrigens am 14. Oktober statt (hier klicken). Also: Nur noch wenige Mittwoche bis zur Winterpause! Umso verwunderlicher, warum auf dem aktuellen Abschluss-Foto geschätzt nur noch die Hälfte der Spieler zu sehen sind und so viele vorher abgehauen sind. Vielleicht mussten sie vor Sonnenuntergang (19:33 Uhr) zu Hause sein.
10. September 2016 – Alle mit im Bild
Sommerverlängerung! Immer noch Sonnenbrandgefahr mitten im September. Das wurde mit einer zünftigen #kopfgrätsche-Partie gefeiert. Neun gegen Neun mit vielen Toren. Beim obligatorischen Abschlussfoto-Termin fehlten schon Einige und Andere wiederrum wollten nicht mehr mit drauf (siehe Kreis). Nun sind sie es trotzdem.
Obwohl wir nun schon drei Mal in Folge das letzte Abstinken im Kai der Sommersaison gefeiert haben, gab es noch noch mal eine Dritte Halbzeit in der Bar unseres Vertrauens.
Wenn’s denkst, ist eh zu spät
Hey, endlich ist der heiße Sommer am Start. Die Beleuchtung am Abend kann es aber nicht verhehlen: nur noch wenige Tage bis zur Bescherung. Diejenigen die zu Fuß unterwegs sind, machen schon die ersten Kilometer und bringen Gold, Weihrauch und Messi-Trikots zum Platz. Es sind ja auch nur noch sechs Jahre bis zur Winter-WM in Katar, bis dahin sollte sich das Klima hingeruckelt haben. Das muss also schneller gehen, als echte Transparenz bei der Fifa herzustellen. Franz Beckenbauer durchwühlt ja immer noch panisch den Quittungsberg zum letzten Sommermärchen. Das kann also dauern. Das Kaiser-Denkmal ist ausgerechnet zum Tag des offenen Denkmals in einem desaströsen Zustand. Alternativ können wir Führungen zu etwas kleineren Denkmälern Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 anbieten. Die Fassaden sind einigermaßen in Ordnung. Über die schlimmen Ecken haben wir notdürftig bunte, aber billigproduzierte Trikots gehängt. Dafür glitzern sie nach 2 Stunden herrlich in der Sonne. Hier werden noch nach althergebrachten Techniken bis heute Waden und Köpfe gegrätscht. Besonders schützenswert ist ihr reicher Schatz an sagenumwobenen Geschichten von früher. Gemeinsam können wir die Denkmäler dieses einmaligen Ensembles erhalten und dafür sorgen, dass auch unsere Kindeskinder diese noch bestaunen dürfen.










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