14. Januar 2017 – Wenn die zweite Alternative versagt…

Eigentlich wird das obligatorische #kopfgrätsche-Foto, wie es hier auf www.kopfgrätsche.de zu Hunderten zu finden ist, mit einer alten Digital-Knipse (Canon IXUS 90 IS) geschossen. Doch wenn der Besitzer zum wiederholten Male die Speicherkarte vergessen hat, muss als Alternative ein iPhone herhalten. Dieses wiederum hatte mal wieder bei nicht-Kalifornischen Temperaturen ein Akku-Problem und verabschiedete sich in den apfligen Winterschlaf. Dann bleibt noch ein leicht betagtes Lumia-Nokia-Smartphone (ja, gibt es nicht mehr zu kaufen…). Sunny rief noch: „Lumia is the best!“ Was er nicht wusste: Auch dieses smarte Fotoschießdings war überfordert mit Selbstauslöser-Fotos im 5-Sekunden-Takt. Darum gibt es dieses mal nur das hier:

Fußball_Januar_2017_01_14Unten rechts sieht man die zwei Daten-Krüppel, die das abstürzende Smartphone zu sichern versuchte.

 

 

Todesgruppenzwang

Was waren das bisher für Fußballweltmeisterschaften? Eine Handvoll Mannschaften spielte den Weltmeister aus. Teilweise waren die Gastgeber und Titelverteidiger schon qualifiziert. Und viele mussten in Quali-Todesgruppen tragisch scheitern, weil die besten Spieler sich für den Audi-Cup schonten. Aber das ist jetzt vorbei. Dank Don Gianni Infantino kullern die Eliten endlich unrund aus ihrer Filterblase. Argentinien, Brasilien, Italien, Frankreich und Deutschland können sich schon mental mit einem blamablen Vorrundenaus gegen Usbekistan oder Holland beschäftigen. Wenn 2014 schon 2026 gewesen wäre, wären die Usbeken sicher dabei gewesen. Genauso wie Venezuela, Panama, Oman, Burkina Faso oder Katar. Eine WM-Teilnahme war noch nie so nah. Und da Katar 2026 als erneuter Gastgeber und Titelverteidiger sowieso dabei ist, kann ja jeder die Reihe der WM-Debütanten weiterspinnen. Also nur falls irgendjemand eine zusätzliche Motivation für Samstag 10:30 braucht. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, werden die wir allerdings die Umstände der Antarktis simulieren. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die WM 2026 dann doch nicht erneut in der Wüste stattfindet.

Football nix good. Football best.

So mucho wir die Direktive des Jubilars vong der Säbener her nach Deutsch in der Kabine pushen würden, es failed schon wegen der Lappalie, dass bei uns nix Kabine. Da wo der Schnee am fallen is, da trecken wir die Botten an und babbeln über Taktik und World Problems. Und wir sind happy über jeden Babo, der nicht für den Afrika-Cup nominiert oder plötzlich durch eine Mega-Offerte aus dem Reich der Mittel shanghaied wurde. Die Temperaturen sind da naturellement a la Bonne heure. 14 Grad in Shanghai, 24 Grad in Libreville, 26 Grad in Abuja – da kann man ruhig im Ferrari-Glitzer-Bling-Bling-Shirt mit passendem Basecap flanieren. Die lange Jogging-Buxe braucht man eigentlich nur bei Galas und Papstaudienzen. Und beim samstäglichen Kopfgrätschen kann sie for sure nicht schaden. Unsere Kick-off-Time Samstag 10:30 a.m. ist extra so gefixt, dass uns die chinesischen Uli-Hoeneß-Fan-Boys beim Paulaner am Stammtisch joinen können. Wenn die Bundesliga meint sich eine Break leisten zu können. Wir jumpen gerne in die Bresche bzw. in die Schneewehe.

Soll diese Seite jetzt auf Mandarin übersetzt werden, Uli?
Drücke „Ah geh, passt scho’…“ für Nein.

31. Dezember 2016 – Dinner for Seventeen

Am letzten Tag des Jahres 2016 war noch mal richtig Betrieb auf dem Platz. Bevor die 20161230_Fußball_Sprüche_Design_2016Silvesterparties starteten, wollten sich 17 (!!!… ’16 zu ’17 verstehste?!) Kopfgrätscher vorher richtig auspowern und es dem alten Jahr noch mal zeigen. Da hatte der Aufruf am Vortag die letzten Kräfte aktiviert.

Auch zwei Kopfgrätscher, die schon länger nicht mehr mit auf dem Platz waren, feierten zum Jahresabschluss ihr großes Comeback. Tobi und Sebastian hatten ihr Erscheinen lange versprochen und auch  aufgeschoben. Bis aufs Foto hat es Fußball_Januar_2016_12_31_tobi_und_sebastianfür sie noch nicht gereicht – aber 2017 ist noch lang.

Übrigens: Wer das jetzt vergangene Jahr revue passieren lassen möchte, hat im großen Kopfgrätsche-Jahresrückblick 2016 (#KGJRB16) die Chance dazu. Zehn Highlights des Jahres – mit dabei sind unter Anderen Dinosaurier, Königinnen, Luftschlösser und gebrochene Knochen. Viel Spaß mit der Vergangenheit und Happy New Year!

2016 – Bloody Hell

Scheinbar erbarmungslos ticken die letzten Sekunden von der Uhr. 2016 grinst siegessicher und hat schon den Karton mit den T-Shirts und Kappen zum Triumph aus dem Bus geholt. Auf der Ersatzbank werden die ersten Sektflaschen schon heftig geschüttelt. Alles deutet auf ein Procedure as every Year hin. Gleich wird der vierte Offizielle die Tafel mit der Nachspielzeit hochhalten. Wenn nicht der Torwart ausgewechselt wird, bedeutet die „1“ wohl, dass es einen ganzen Tag oben drauf gibt. Der Schiedsrichter lässt also das Zeitspiel aus dem Februar konsequent nachspielen. Somit haben wir unverhofft doch noch die einmalige Chance auf den letzten 11 Metern Samstag 10:30 Uhr alles zum Guten zu wenden. Diese Aussicht motiviert bestimmt einige Legenden zum Comeback. Neben Sir Toby haben auch Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom zugesagt alles rauszuhauen. Vielleicht ist sogar Admiral von Schneider dabei, falls er seine Fersenverletzung rechtzeitig auskuriert. Und wenn alle Stricke reißen wechselt Sir Alex gleich noch Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjær ein. Spätestens jetzt sollte 2016 die Kappen und T-Shirts lieber wieder einpacken und sich etwas Wärmeres überziehen, z.B. ein Tigerfell. Skål!

Mut zur Lüge

Bevor ihr es aus den Football Leaks erfahren müsst oder Facebook uns knallhart wegen Fakenews damit droht, ohne Nachtisch ins Bett zu gehen, machen wir hier und heute reinen Kickertisch. Ja, nicht alle Informationen der letzten Monate waren hundertprozentig wahr.

Zuerst räumen wir ein, dass es nicht wirklich häufig passiert, dass irgendjemand mit dem Kopf grätscht. Meistens passiert das zufällig und ist oftmals die Folge eines Gleichgewichtsverlusts. Die Leibchen werden selten einzeln schonend von Hand gewaschen. Manchmal wird sogar der Weichspüler vergessen. Das Verteilen der Nachwuchstrikots ist in Wirklichkeit keine Nettigkeit sondern ein Code, mit welchem dem Empfänger eine eindrückliche Empfehlung fürs Karriereende gegeben wird, um Platz zu machen für die Spielerkarriere eines hoffnungsvolleren Talents. Die Veröffentlichung der Teamfotos hängt gar nicht daran, dass sich die Fotografen noch aufwändig in Photoshop Haare und Muskeln ranstempeln müssen. Das ist aufgrund des großen Photoshop-Knowhows schnell gemacht. Vielmehr werden seit Jahren die Teamfotos aufgrund leerer Akkus und fehlender Speicherkarten aufwändig aus alten Paninibildern und Ergebnissen der Google Bildersuche zusammengebastelt.

Nur das mit der Zeit Samstag 10:30 war einigermaßen wahr. Wem das genug ist, sollte uns auch gerne morgen wieder seine Treue beweisen. Die bisher gesammelten Punkte behalten natürlich ihre Gültigkeit…

Dicke Hose

Huch! Nur noch zwei Samstag-10-Uhr-Dreißig-Spieltage bis Weihnachten und damit nur noch wenige Samstage, um die Geschenke für die Liebsten zu besorgen. Bleibt am Ende wohl doch nur die Sammelbestellung und damit Ronaldo-Unterhosen für alle. Die sehen zwar etwas eng aus, aber es passt eine Menge rein (z.B. ein zusammengerollter Spiegel). Das haben die Whistleblower von Football Leaks in Zusammenarbeit mit Cristina Buccino herausgefunden. Die Steuerbehörden suchen allerdings immer noch nach dem Eingriff. Der ist aber bei den CR7-Slips ebenso wie die Rallyestreifen clevererweise nur aufgemalt. Der besondere Schnitt sorgt dafür, dass man nur breitbeinig stehen kann. Eine Stellung, die nicht nur jeden Freistoß aufwertet – nein, auch den Fahndern wird so das Abtasten scheinbar erleichtert. Der Freistoßtrick hat anscheinend schon lange nicht mehr funktioniert. Offensichtlich war er aber nur ein kleines Ablenkungsmanöver, damit gleichzeitig im Hintergrund 1000 halblegale Steuerspartricks ablaufen konnten. Das muss man auf den 19 Seiten im Spiegel noch einmal bei Gelegenheit nachlesen. Oder ihr wartet bis das Hörbuch als Doppelalbum mit Steuer-CD dazu rauskommt. Das solltet ihr als Ausweichgeschenk ins Auge fassen, die Long Johns sind im CR7-Underwear-Shop schließlich seit meiner Großbestellung vergriffen.

Passwort in die Tiefe

Hey du? Wer ich? Pssst! Meinst du mich? Genauuu. Muss ja nicht gleich jeder mitkriegen. Ich vermute stark, dass diese Verbindung nicht mehr sicher ist. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen. Natürlich wird der Router gleich eng gedoppelt, sobald er sich in Strafräume bewegt. Aber wie soll man bei den kurzen Tagen merken, wann man im Darknet gelandet ist? Die Fragen sind nur: was passiert mit der Info, dass Samstag 10:30 wieder Spieltermin ist, und was sind die Folgen daraus? Wie erkennt man Hacker auf dem Platz? Und welche ihrer Skills sind für uns wirklich nutzbar? Gut, den Weg zum Tor sollten sie finden. Und auch das Knacken einer Abwehr ist für sie sicherlich nur eine Frage der Zeit. Aber höchstwahrscheinlich verraten sie sich über ihre Laufbereitschaft. Wie immer werden sie Mitspieler zu einem Botnetzwerk zusammenschließen, dass für sie die Fleißarbeit macht. Außerdem fragen sie wahrscheinlich häufiger nach dem Universalwort für den tödlichen Pass oder dem Namen deines Haustiers. Wir können natürlich darauf hoffen, dass sie sich durch unsere Firewall (auch bekannt als: frische Luft) abschrecken lassen. Und wenn das nichts hilft, können wir nur im Nachhinein die Gesichtserkennungssoftware über das Mannschaftsfoto laufen lassen. Falls Mitspieler mit Anonymous-Maske dabei sind, kann das zu Verzögerungen im Ladebalken beim Upload bereits gemachter Bilder führen. Wessen persönlicher Memory nicht ausreicht, um sich an seine Mitspieler zu erinnern, muss morgen einfach am Realtimebackup des vorherigen Samstags teilnehmen.

For me, it’s scheißegal

Ja, ich weiß. Eigentlich würdet ihr lieber in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen. Aber jetzt ist grad schlecht. Die Mutter Teresa von der Säbener ist zurück, um durch pure Fußballromantik gepaart mit etwas Festgeld ein paar Dosen zu zerdrücken. Da hat doch niemand mehr erwartet, dass der noch mal Greenkeeper beim FC Tegernsee wird, oder? Aber irgendeiner muss dem Nikolaus unbedingt Bescheid sagen, dass er noch nie der Osterhase war. Auch ohne rote Brause wird die Gesichtsfarbe des President Elect in Kürze die des orangenen President Elect weit übertreffen. Damit unsere orangenen Leibchen Samstag 10:30 ihre ganze Wirkung entfalten können, bitte ich alle Sanitäter, Müllmänner und sicherheitshalber auch Uli Hoeneß den nötigen Abstand zum Spielfeld einzuhalten.

Was war sonst noch los diese Woche? Ach ja, da war ein Championsleague-Spiel eines eher regionalen Phänomens, dass vom Ergebnis her, verblüffend an einen Kopfgrätsche-Kick erinnerte. Zum Glück klärte Roman Weidenfeller im eigenen Strafraum per Fallrückzieher. Eine Kopfgrätsche traut sich halt nicht jeder zu.

Sein Kollege zeigte sich dann in einem anderen Spiel für die „Scheißstimmung“ verantwortlich. Trotz einiger Championsleague-Partien hat dieses unterklassige Spiel es in seine persönlichen Highlights geschafft. „Letztes Tor entscheidet“ hat halt eine ganz besondere Magie. Und das ist nur ein Vorgeschmack auf das, was wir von Ulis Comeback erwarten können.

12. November 2016 – Königin-Sylvia-Wetter

Wenige Augenblicke nach dem einsetzenden Schneefall kam auch schon die SMS mit den magischen Worten „Königin-Sylvia-Wetter“ und die Euphorie brodelte hoch. Wird sie am anstehenden Sonnabend auf dem #kopfgrätsche-Platz erscheinen, wie sie es immer tut, wenn das Wetter diese spezielle Seite zeigt? Am Jahresanfang 2016 stieg Ihre Hoheit schon einmal vom Thron direkt zu ihren Untergebenen hinab:
16. Januar 2016 – Die Schnee-Königin und das Maskottchen (bitte klicken)
Und jetzt, am ersten Winter-Sonnabend des Novembers 2016, trauten wir unseren Augen nicht: Das Spiel lief schon, da kam sie unerwartet und plötzlich durch den Hintereingang auf den Platz und war einfach da! Schnell wurde Ihrer Hochwürden das leuchtende Leibchen übergestreift und los ging es bei Minus 2 Grad Celsius. Ihre Majestät schaffte sogar etwas, was vielen Ihrer unwürdigen Mitspieler verwährt blieb: Sie schoss ein Tor!
Plötzlich rief sie mitten im Spiel, dass sie weiter müsse und streifte das ehrwürdige Kopfgrätsche-Leibchen ab und rief noch, dass wir sie doch auf das Foto montieren sollen. Voilà: Fußball_Januar_2016_11_12Das war das Beste, was google hergegeben hat. Aber es gibt ja noch das Foto (bitte klicken), welches der kurz-behoste Moritz während des Spiels geschossen und in die Kopfgrätsche-Facebook-Gruppe hochgeladen hat. Dort ist Sylvia ganz rechts im Bild.

Ballelujah

War was? Irgendwie war die Woche kaum etwas los, was sich als Aufhänger für die Spielankündigung eignet, oder? Dabei ist das, was sich wie ein Sommerloch anfühlt, eigentlich ist nur eine Länderspielpause. Vermutlich muss ich meine Filterblase noch etwas feinjustieren. Aber eigentlich war es ganz angenehm, dass sie nicht so prall aufgepumpt war. Gut, das erste Zeichen der Apokalypse konnte selbst ich nicht ganz ausblenden. Der Abstieg des HSV aus der Bundesliga ist ja auch der langsamste Autounfall aller Zeiten. Aber er zieht sich halt etwas und taugt kaum zur Schlagzeile. In Amerika ist etwas passiert? Stimmt, die Baseballmeisterschaft der Chicago Cubs nach 108 Jahren kann man wohl als zweites Zeichen der Apokalypse gelten lassen. Aber wer verfolgt hier schon eine Sportart, deren Regeln komplexer sind als das amerikanische Wahlsystem? Dazu habe ich allerdings letztens gehört, dass sich ein Mitglied der World Wrestling Entertainment Hall of Fame als Kandidat für das Amt des US-Präsidenten aufstellen lassen wollte. Aber seit Tim Wiese wundert man sich über so etwas auch nicht mehr. Da müsste Samstag 10:30 schon Schnee auf dem Platz liegen, um mich zu beeindrucken. Und selbst bei solch einer Horror-Nachricht, würde der Ball einfach weiter rollen. In diesem Sinne: There’s a blaze of light in every word, it doesn’t matter which you heard – the holy or the broken Hallelujah.

Bierdeckel unterm Taktiktisch

Vorsicht! An der Anschlussstelle Wismar Mitte sind Samstagmorgen wieder verstärkt Taktikfüchse unterwegs. Ich denke, wir bauen mit drei Mittelfeldspielern auf, die bei Bedarf mit den Außenverteidigern zu einer Fünferkette um den Mittelkreis erweitert werden können, um die Überzahl an Uns Uwes Geburtstagskuchenbuffet zu simulieren. Da passt es, dass der neue Ehrenspielführer der Nationalmannschaft Bäckerssohn ist. Der könnte sich zur Not nach hinten fallen lassen und ein paar Teilchen verteilen. Vielleicht lassen wir den Linksverteidiger auch in die Mitte kippen, damit der Gegner denkt, dass Spielfeld sei schon zu Ende. Nur wenn sich der Torwart auf das Tornetz klettert und zum Bodyslam ansetzt, seid ihr auf jeden Fall bei der falschen Sportart gelandet. Ansonsten sind wir aber Samstag 10:30 auf jeden Fall vorbereitet – egal wann wieviele Spieler auf dem Platz stehen. Inklusive aller Zufrühkommer und Zuspätgeher (oder auch andersrum). Über die Taktik hüllen wir am Ende besser den Wintermantel und den dazu passenden Gangsterhut des Schweigens aus der letzten Mailänder Kollektion. Den empfehlen wir vor allem wegen seiner gut gefütterten internen Gründe. Das lenkt vielleicht etwas von dem wirren Muster in der Aufstellung ab. Schließlich kann man den Kamerazoom besser einsetzen, um zu gucken, ob das da Fischgrät oder Hahnentritt am Revers unseres suspendierten Toptorjägers ist. Vielleicht entdeckt ja jemand sogar den Senffleck auf der Brust.

Der Agitatooor (Ritsch, Ratsch)

Also, so ist das, das Kopfgrätschen, Genossen Kicker! Da ihr ein, naja, na Gott naja, ungebildetes Volk seid, werde ich euch etwas vom Ballsport erzählen. Hier, sagen wir mal, ist Deutschland und dort vielleicht Frankreich. Hier Rußland und da – naja, überhaupt… Blüht halt sehr auf, das Kopfgrätschen! Hier ist also Rußland und hier ist China. Ich red‘ ja über das Kopfgrätschen. Es entwickelt sich bei uns, Genossen Kicker, nichts dagegen zu sagen, was wahr ist, ist wahr! Also, Genossen Kicker – man kopfgrätscht bei uns. Und nachher – ssst – grätscht man! Mit dem Kopf sozusagen! Nun, mancher natürlich hält sich oben nicht gut, bums, saust er runter wie der Genosse Jeremilkin, kopfgrätschen tat er ganz gut und dann bums, krach, ein nasser Fleck blieb übrig! Ein Vogel, wenn der herunterfällt, nun ja, er schüttelt sich und los weiter. Anders beim Menschen. War da noch so ein anderer Kopfgrätscher. Der grätschte auf einen Baum und hing da wie ein Äpfelchen. Hat sich natürlich erschreckt, der Arme, es war zum kranklachen. Ja, ja, ja, verschiedenes passiert so! Da ist einmal eine Kuh bei uns in die Kopfgrätsche gekommen! Ritsch, ratsch, weg war sie! Auch Hunde! Und Pferde! Das kommt oft vor! Es entwickelt sich, Genossen Kicker! Und darum meine ich, sammelt euch Samstag 10:30. Und jetzt fragt ihr mich: „“Wofür denn bloß, Väterchen?“ Für eine Kopfgrätsche natürlich!