Ballelujah

War was? Irgendwie war die Woche kaum etwas los, was sich als Aufhänger für die Spielankündigung eignet, oder? Dabei ist das, was sich wie ein Sommerloch anfühlt, eigentlich ist nur eine Länderspielpause. Vermutlich muss ich meine Filterblase noch etwas feinjustieren. Aber eigentlich war es ganz angenehm, dass sie nicht so prall aufgepumpt war. Gut, das erste Zeichen der Apokalypse konnte selbst ich nicht ganz ausblenden. Der Abstieg des HSV aus der Bundesliga ist ja auch der langsamste Autounfall aller Zeiten. Aber er zieht sich halt etwas und taugt kaum zur Schlagzeile. In Amerika ist etwas passiert? Stimmt, die Baseballmeisterschaft der Chicago Cubs nach 108 Jahren kann man wohl als zweites Zeichen der Apokalypse gelten lassen. Aber wer verfolgt hier schon eine Sportart, deren Regeln komplexer sind als das amerikanische Wahlsystem? Dazu habe ich allerdings letztens gehört, dass sich ein Mitglied der World Wrestling Entertainment Hall of Fame als Kandidat für das Amt des US-Präsidenten aufstellen lassen wollte. Aber seit Tim Wiese wundert man sich über so etwas auch nicht mehr. Da müsste Samstag 10:30 schon Schnee auf dem Platz liegen, um mich zu beeindrucken. Und selbst bei solch einer Horror-Nachricht, würde der Ball einfach weiter rollen. In diesem Sinne: There’s a blaze of light in every word, it doesn’t matter which you heard – the holy or the broken Hallelujah.