Seitdem wir regelmäßig den Kunstrasen beackern, wird das Tartangelände nur noch unregelmäßig abgenutzt. Manchmal wird man schon wehmütig, wenn man auf das leere Gummi blickt, das uns zu dem gemacht hat was wir heute sind: Multinockenträger mit Gelenkschmerzen und roten Krümeln im Schuh. Nur aufm Gummi konnte man Torwart und Linksaußen in Personalunion geben. Am Ende gibt es dort ja nur zwei Positionen: auf dem Feld und woanders (wahlweise im eigenen Bett, am Strand oder bei einer Familienfeier). Auf dem großen Feld muss man dort spielen, wo einen der Trainer hinstellt. Gerade bei den warmen Temperaturen empfiehlt es sich den Hauptteil der Energie in die Stimme zu investieren, um die Mitspieler die Löcher zulaufen zu lassen. Auffällig ist, dass trotz der stärkeren Orientierung an den Profis, die Außenverteidigerposition oft frei bleibt. Jeder, der nur zum Spaß kickt, kann schwer verstehen was daran toll ist, die ganze Zeit an dieser Linie entlang zu rennen. Kein Wunder, dass der Fipsi da nur noch bedingt Bock drauf hat. Jedenfalls bei den Länderspielen hat er sich für die Alternativposition woanders (wahlweise im eigenen Bett, am Strand oder bei einer Familienfeier) entschieden. Ich bin weniger anspruchsvoll und stehe auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wieder auf Kunstrasen oder Tartan, um alle Löcher zwischen Torwart und Linksaußen zuzulaufen.
Edle Fotos in Nuss
Mit dem Zweiten grätscht man besser
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19. Juli 2014
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Ist das das Finale?
Berechtigte Frage. Immerhin hat uns Hollywood gelehrt, dass man das Finale an Feenstaub, pathetischer Musik und Superzeitlupe erkennt. Wenn man sich dann plötzlich in Realtime mit dem Happy-Song wieder findet, darf man schon mal zweifeln. Für den maximalen Genuss solch besonderer Spiele ist unbedingt eine Verlängerung von Nöten. Beim diesjährigen DIA-Turnier gab es bei beiden Halbfinals und im Finale ein dramatisches 3 – 3,5m-Schießen zusätzlich obendrauf. Dort wurde klar: um das klassische deutsche Talent für Strafstöße ist es in diesem Jahr schlecht bestellt. Sogar die DFB11 hat sich in ihrem Finale darum gedrückt. Am Ende triumphierten die Pflaumen mit ihrer harten Schale über die Granatäpfel und hefteten sich eine zweite Sternfrucht an ihr Revers. Den Zitronen blieb nach dem Vorrundensieg im Endspiel nur die bittere Rolle des sauren Zuschauers. Auch die Brasilianer waren mal wieder nicht reif genug fürs Finale. Die malträtierten Gurken hatten nach der Gruppenphase schlimme Druckstellen und verlegten sich fortan auf die Dokumentation des Restturniers. Sie gingen dabei ungefähr so: /°\
Aber am Ende war eh alles Fruchtsalat. Einen großen Dank an alle Mitwirkenden auf und neben dem Platz. Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 geht es wieder auf die altbekannte Fanmeile. Denkt euch schon einmal eine originelle und finalwürdige Performance aus. Hoffentlich macht sich diesmal keiner zum Obst.
16. Juli 2014
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DIA-Turnier 2014 – Freche Früchte spielen um die Goldene Ananas – 12. Juli 2014
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13. Juli 2014 – Das WM-Finale
Eher im Stil einer Postkarte zur Zeiten des WM-Finales 1990 fasst dieses Foto unser WM-Finale 2014 zusammen: Der Second-Screen war der Fernseher mit dem legendären Spiel #GERARG und auf dem First-Screen lief pausenlos die Wetter-App. Darauf waren teils mehr Augen gerichtet, als auf das Spiel mit dem Ergebnis: Deutschland ist Weltmeister!
Spiel, Tor und Sieg gab es in der Faktorei. Davon werden wir noch unseren Enkeln erzählen. Zur Not kramt einfach diese Postkarte noch mal hervor.
12. Juli DIA-Turnier 2014 – Die FFsudGA-Bildergalerie
- Gurken vs. Pflaumen
- „Apfel“-Lennart beim Dehnen.
- Erster Angriff der Pflaumen auf das Tor der Gurken-Tuppe.
- Die Pflaumen schnappen sich den Kern… ähm, Ball.
- Entspannte Teambesprechung der Äpfel.
- Im Spiel Äpfel gegen Zitronen gibt’s Saures.
12. Juli DIA-Turnier – Abschlussfoto
Steinobst des Anstoßes
Da plant man wochenlang solch ein Mega-Event. Schiebt die engen Terminfenster hin und her, verlegt sogar extra den Sommer, textet eine Hymne für den 3. Platz auf die Melodie von „Atemlos“ und dann das. Anstatt, dass das @DFBTeam wie geplant für den Virgin-Colada-Absacker nach dem DIA-Turnier sorgt, verlegen die ihren Turnierabschluss auf Sonntag. Stattdessen müssen wir jetzt mit der B-Ware aus Brasilien Vorlieb nehmen, die das Spiel um den Bronzerang total überflüssig findet. Die Konsequenz kann nur sein, dass das Turnier Samstag 17:00 umso frischer wird. Viele aktuelle und fast vergessene Sorten haben sich angekündigt, um zu demonstrieren wie man sich mit Anstand über die goldene Ananas freut. Mit dem nötigen Vitamin B landet man in einem knackigen Team, dass nicht nach dem Halbfinale mit Druckstellen saft- und kernlos in der Biotonne landet. Als oranges Fallobst wird es schwer mit dem Finale (fragt nach bei Robben). Am Ende wird sich sicher ein verdienter Sieger zwischen grün und überreif herausschälen. Aber da es auch danach immer weiter geht, kompostieren wir uns Mittwoch 18:00 natürlich schon wieder auf dem Platz. Das lange geplante erste Testspiel nach der WM lautet ja schließlich auch #GERARG. Fußball ist eben das, was passiert, während du versuchst Tippspiele zu gewinnen.
09. Juli 2014
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08. Juli 2014 Brasilien vs. Deutschland
05. Juli 2014
Genau eine Woche vor dem DIA-Turnier „Freche Früchte spielen um die goldene Ananas“ haben wir schon mal im Turnier-Modus gespielt. Vier Teams à 4+1 haben sich schon für den kommenden Sonnabend 17 Uhr warmgespielt.
Übrigens: Nicht nur, dass Rick was im Auge hat – Nein: Diese ekilge Heuschrecke hat es von James Rodríguez‘ Arm bis nach Wismar geschafft.
04. Juli 2014 – FakTOOORrei – France vs. Germany
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Aux armes, chanteurs!
„Zu den Waffen, Bürger! Formt eure Truppen! Marschieren wir, marschieren wir! Unreines Blut tränke unsere Furchen!“ Da ist man doch glatt in der Stimmung eine brennende Barrikade zu errichten. Oder in eine Eistonne zu treten. Hierzulande braucht man dafür schon freche Fragen von öffentlich-rechtlichen Reportern nach 120 Minuten Rennerei. Das können wir natürlich Samstag 10:30 und Mittwoch (!) 18:00 mit unseren Mitteln auch simulieren. Aber wer weiß schon, ob es nachher wirklich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Hilft es, die Nationalhymne noch bis zur Halbzeitpause weiterzusingen? Muss man sich dabei anfassen? Verbraucht das Textgedächtnis nicht wichtigen Speicherplatz? Die Spanier haben keinen Text und sind schon zu Hause. In den letzten Jahren hat sie das beim Gewinnen aber nicht gestört. Blendet man bei den Hymnen die dazugehörigen Videotexttafeln ein, wird’s schnell martialisch und blutig. Da müsste man schon Kevin Großkreutz aufstellen. Der weiß wenigstens, wie man eine Halbzeit lang cool bleibt. Oder man macht aus solch einer Kriegshymne mal ein Liebeslied. Ich sehe es schon vor mir: das Intro der Marseillaise, gefolgt von „Love Love Love“ und dann kommt Kai Pflaume. Magique!
„Wollt ihr ein erfolgreiches DIA-Turnier? Oder wollt ihr wieder ausscheiden?“
Einladung zum DIA-Turnier 2014, zum vorgezogenen Spiel um Platz 3.
Folgende Früchte spielen um die Goldene Ananas:
Die Goldenen Zitronen
Die Blauen Pflaumen
Die Roten Granatäpfel
Die Grüne Gurkentruppe
Ich versteh die ganze Fragerei nicht, wir sind weit gekommen, wir sind supperhappy. Wir spielen wie immer 4+1, 4 gesetzte Mannschaften, 2 optionale. Voranmeldungen erwünscht, Teamchefs mit fertigen Teams müssen sich bis Montag den 7.7. bei mir melden und jetzt legen wir uns nochmal für 3 Tage in die Eistonne.
Grüsse,
Euer Per Mertesacker
02. Juli 2014
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29. Juni 2014 – BrazilCafé – Deutschland vs. Algerien
WM2014: GER-ALG live im Haus 10
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…und hier noch mal die alte Version des Bildes:

Es geht weiter! Für Schweini, Poldi, Lahmi und Co und damit auch im brazilCafé. Genauer: Im Haus 10 der Hochschule Wismar. Um 22 Uhr ist Anstoß. Für die Studenten bedeutet das keine größere Umstellung, für die Arbeitetende wird es eine kurze Nacht. Also Jungs: Keine Verlängerung bitte.



































































































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