Da Hamm’se doch tatsächlich auch was vom Spiel gezeigt, obwohl die Screentime vom Kloppo schon ziemlich hoch war. Da die Formel1-Experten von RTL beim ersten Klopp-Spiel Dienst hatten, war es schon ein wenig enttäuschend, dass man nicht dauerhaft den Splitscreen aktiviert hat. Der Weißabgleich mit den Zähnen war allerdings auch alles andere als dankbar. Neben den schwarzen Trikots war es fast so, als ob man ohne Spezialbrille in die Sonnenfinsternis gucken musste. Ansonsten unsere Stilkritik: wenn der Bundestrainer noch einmal dieses kultige Käppi trägt, ist er ganz kurz vor Steffen Baumgart und der bekommt inzwischen nicht einmal mehr einen Job bei Hansa. Also Obacht und vielleicht beim nächsten mal doch einen anderen Hut ausprobieren. Bei einem Ted-Lasso-Schirm könnte man noch mehr von den teuer aufgeforsteten Haaren sehen. Da könnte sich Friedrich Merz auch mal ein paar Haarpflege-Tipps holen, deren Effekt man direkt in den Umfragen sehen würde. Der letzte Bundeskanzler, mit einer satisfaktionsfähigen Frisur war schließlich Gerhard Schröder und „schrödern“ ist bis heute ein Synonym dafür, dass man sich dem Alter nicht einfach so ergeben muss. Und das ist doch mal ein Statement an den politischen oder sportlichen Gegner. Sogar ein José Mourinho ist immer noch auf dem ersten Trainermarkt unterwegs. Inzwischen leicht grau wie Schröder, aber weiterhin unbequem für seine Gegner. Also die von der Presse, die sich trauen freche Fragen zu stellen. Falls doch nur sportliches Graubrot passend zum Haupthaar geliefert wird, hat man immer noch den maximalen Entertainment-Faktor, wenn mal wieder ein Journalist weggebissen wird. Im Vergleich zu Donald Trump, über dessen Frisur man kaum etwas kritisches gehört hat, sind aber all diese Alpha-Rüden blutige Anfänger. Also solange nicht Klopp-TV exklusiv die Länderspiele im Splitscreen überträgt, ist noch alles im Grünen Bereich. Der Kopfgrätsche-Screen zeigt auf jeden Fall ein Bild für Samstag 10:30 an. Ob Mittwoch 18:00 Uhr noch etwas zu erkennen sein wird, kann nicht garantiert werden. Falls nicht, könnt ihr demnächst Mittwochs wieder Frisörtermine machen.
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Donald am Schwenkgrill
Was kommt zuerst? Das Ende der Hinrunde oder Neuwahlen? Der Nikolaus war zwar noch nie der Osterhase, aber wenn wir den Nikolaus diesmal näher an Väterchen Frost ausspielen, sind die russischen Bots vielleicht noch in den Feiertagsferien zwischen Vodkafrühstück und Gänsebraten, während hierzulande schon der Wahlkampf läuft. Wer sonst noch läuft, muss mal schauen. Wahrscheinlich ist es zu kurzfristig, um für den Jahresanfang einen Marathon in Berlin zu organisieren. Ungünstig für Olaf Scholz, der das letzte mal einigermaßen beliebt war, als er nach einem Joggingfail mit Augenklappe unterwegs war. Nun müssen wir uns aber langsam mal einspielen für die WM2026, die ja bekanntlich in Nordamerika stattfinden wird, wo nun doch nicht Kamala Harris in einem Angela-Merkel-Gedächtnis-Hosenanzug auf der Tribüne in Philadelphia auf- und abhüpft, wenn die US-Boys ihr Summerfairytale schreiben. Stattdessen muss Donald versuchen so zu tun, als ob er etwas vom Fußball versteht. Wenn er noch einmal die große Schürze anzieht und am Schwenkgrill Stadionwürste für die Kameras mit Senf oder Hela-Gewürzketchup verziert, kann das gelingen. Zur Not können ihn seine Freunde from the new german Government unterstützen. Friedrich und Christian haben schließlich als BVB-Fans genau die passende Qualifikation, um mit den Brooklyn Borussen einen Fanschal zu tauschen und Donald in der Ehrenloge die letzten steilen Thesen aus dem Doppelpass ins Ohr zu flüstern. Das machen sie bestimmt gerne, wenn der POTUS dafür mit den Zöllen ein paar Kommastellen nach unten geht. So kann das transatlantische Bündnis doch funktionieren. In einem direkten Duell müssen wir auch nicht unbedingt schon auf das 4:0 zur Halbzeit gehen, um ihm die Laune zu verderben. Vielleicht lassen wir lieber Musiala und Wirtz zu Hause und treten stattdessen mit Kopfgrätschern (Samstag 10:30) an.