
… nur leider ohne Jürgen, dem Rekord-Kopfgrätscher quasi ohne Fehlzeiten. Dieses Samstag musste er allerdings einmal aussetzen.

Samstag, 10:30 Uhr: Auf dem Platz stehen drei Nigerianer und möchten mitspielen. Ihre Geschichte: Sie sind Studenten aus der Ukraine. Sie mussten wegen des Krieges von dort fliehen und sind in Wismar gelandet.
Wir #Kopfgrätsch|er hatten vor ein paar Wochen die Idee, Schuhe für Geflüchtete bereitzustellen, leider noch nicht umgesetzt.
Fußball-Regeln sind universell. Man braucht nur einen Ball, ein paar Klamotten und ein paar Schuhe. Ab da an ist Fußball einfach für ein paar Minuten Krieg vergessen und Spaß haben.
An diesem Wochenende hatten wir nur ein Paar Schuhe für die Jungs. Unsere Idee war noch nicht soweit. Jetzt wird es dringend:

Wer hat noch Fußballschuhe, die er nicht mehr braucht? Die Jungs, die jetzt da waren brauchen Größe 42 und 43. Andere Größen könnten in der Zukunft auch noch benötigt werden. Es geht nicht um neue Schuhe – es sollten aber auch nicht die abgegammelten mit Loch sein. Sporthosen und Shirts oder Trikots werden auch gebraucht. Meldet euch unter diesem Eintrag Facebook, Twitter oder per E-Mail. Die nächsten Spieltermine sind Mittwoch, 30.03. um 18 Uhr und Samstag, 2. April, 10:30 Uhr.
Ach und: Selbst in Badelatschen haben sie sehr gut mitgezockt.

Immer die gleichen drei Nasen auf dem #Kopfgrätsche-Mannschaftsfoto. Ähm… auch wenn die Nase ganz links irgendwie anders aussieht als sonst. Mittig wird sogar das gemacht, wovon viele Medien unreflektiert schwafeln: Endlich mal lesen! Aber nein: Hier wird dienstlich gelesen. Ganz rechts wird sich per Fahrrad fit gehalten. Als Extra-Gewicht wird das Töchterchen den Berg hochgezogen – als Köder: Ein Ball!
Was bisher in der Corona-Auszeit geschah:
21. März 2020 – Corona-Mannschaftsfoto 01/06
28. März 2020 – Corona-Mannschaftsfoto 02/06
04. April 2020 – Corona-Mannschaftsfoto 03/06
11. April 2020 – Corona-Mannschaftsfoto 04/06

Es geht die Legende, dass alle unsere Daten irgendwann verloren sein werden. Sollte man uns irgendwann ausgraben, nachdem sich die Menschheit selbst ausgerottet hat, wird man eher auf die Höhlenzeichnungen unsererer Vor-Vor-Vor-Vorfahren stoßen, als auf unsere flüchtigen Daten aus Bits und Bytes.
Wie fragil unsere Daten sind, konnte man jetzt an der zerstörten #Kopfgrätsche-Speicherkarte sehen: Verbogen und zerborsten aufgefunden. Wie auch immer geschehen. Aber wusstet ihr, wie so eine SD-Karte von innen aussieht? Der Chip an sich ist recht klein – die Karte drumherum eher der physische Griff, damit der Mini-Chip nicht verloren geht.
Aber keine Angst: Alle darauf verblieben Daten sind gerettet und werden jetzt Stück für Stück hier auf Kopfgrätsche.de veröffentlicht

Datensatz 01: 12. Mai 2018 – Heilige Schei**

Datensatz 02: 19. Mai 2018 – Trik ot Treat

Datensatz 03: 26. Mai 2018 – Brill’iant

Datensatz 04: 16. Juni 2018 – Ausgleich

Datensatz 05: 23. Juni 2018 – Vatertag im Juni

Datensatz 06: 07. Juli 2018 – Nachspiel
Ist die Welt noch so schräg, schafft #Kopfgrätsche-Fußball doch den Ausgleich.
Am Vortag hat die Abteilung Attacke des FC Bayern München diese hier verlautbaren lassen: „Ich möchte vielleicht in diesem Zusammenhang mal daran erinnern, an Artikel 1 des Grundgesetzes. Da heißt es: Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ (K.-H. R.)
#Kopfgrätsche sieht das genauso. Abteilung Attacke nur, wenn ihr Verein auf Platz 1 steht.
Mit mindestens vier französisch sprechenden Spielern, war das der bisher französischste #Kopfgrätsche-Sonnabend, aller Kopfgrätsche-Samstage. Das bejubelte auch einer der größten Fans (l.) von Antoine Griezmann.

„Der Krater im Strafraum unseres Bolzplatzes (Samstag 10:30) ist immerhin schon beinahe so groß, dass fast nur noch der Kopf des Torwarts hinausschaut“ stand in dem vorangegangenen Kopfgrätsche-Text „Alligator, Agitator und Tor“. Zum #Kopfgrätsche-Foto-Termin war der Krater schon so groß, dass unser Torwart verschwunden war, dafür aber ein Krokodil darin schwamm.
Übrigens: Wir bräuchten einen neuen Torwart.
Handspiel dringend erforderlich! Ein #Kopfgrätsche-Auswärtsspiel mit ganz besonderen Regeln: Für einen Junggesellenabschied ging es überraschenderweise zum Bouldern bei den Felshelden in Warnemünde.
Plötzlich war das Kräfteverhältnis des Kopfgrätsche-Fußball-Platzes dahin: Alles Anfänger an der Wand. Aber warum steht da eine Leiter? Später mehr dazu.

Nach einer kleinen Einführung durch Kopfgrätscher Jano wurden wir alle an die Wand geschickt. Nix mit Horizontal-Pass und Manndeckung. Vertikales Denken und ein überlegtes Stellungsspiel waren hier gefragt. Ähnlich grazil wie auf dem Tartan-Platz, hingen die alten Kopfgrätscher in der Wand.
Das lies auch mal ungeante Perspektiven zu, die wir sonst in unserem ständigen horizontalem Rumgekicke nie hatten. Aber auch nicht brauchten. Anders als sonst hatten wir dieses Mal aber auch einen extrem guten Fotografen dabei.
Für die, die vorher auch genauso wenig über das Bouldern wusste, wie wir: Das ist Klettern ohne Sicherung bis auf Höhen, von den man sicher auf weiche Matten abspringen kann. Anfänger glauben, es wäre ein Kraftsport, dabei ist Technik, Köpfchen und eine gute Grundfitness viel, viel wichtiger. Jede Farbe an der Wand steht für einen Schwierigkeitsgrad. Es gibt immer einen Anfang und Ende der Route. Hier zum Beispiel ist die Gelbe die Einfachste.
Man darf auf einer gewählten Route dann nur seine Farbe berühren. Nutzt man eine andere Farbe ist das Mogeln. Einen Schiedsrichter gibt es hier aber genauso wenig, wie bei Kopfgrätsche.


Rosa ist in der Boulderhalle, die keine Autofahrstunde von Wismar entfernt liegt, die zweit Schwerste. So besteht die Route, die Jan hier gerade meistert, nur aus drei Griffen. Hat er gar nicht schlecht gemacht für einen Anfänger.
Dabei ist aber gut zu sehen, dass es nicht zwingend um Armkraft geht, sondern um die Kraft und Technik, die aus den Beinen kommt.
So verbringt man schon ein paar Stündchen in der Kletterhalle mit ausprobieren, überlegen und miteinander austauschen. Wie „Kopfgrätsche“ – mit Köpfchen und Beinarbeit.
Mit der Zeit schwand bei uns allen die Kraft. Da konnte man schon mal den ein- oder anderen Griff nicht mehr halten. Aber das war nie schlimm – man fiel weich. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Tartan-Platz.
Ach ja: Die Leiter. Wenn Kraft und Technik für das obligatorische Kopfgrätsche-Foto nicht mehr reichen, muss geschummelt werden. Der Nummer 24 musste der Weg zum Logenplatz ermöglicht werden. Natürlich unter den Augen der Anfänger und Profis (rechts im Bild).
Vielen, vielen Dank an Felshelden für diesen tollen Nachmittag. Und Danke auch an Lieblings-Fotograf Georg!
Selten so eine Ordnung auf einem Kopfgrätsche-Foto. Etwas lockerer ging es dann beim Abstinken im Kai zu:

… und die Luft ist raus. Das Runde hätte durchs Zackige gemusst:

Und jetzt hilft auch kein laminieren mehr:


Mit zunehmendem Alter wird es für Josef immer schwerer, sich die Namen auf dem Fußballplatz und dem #kopfgrätsche-Foto zu merken. Javid, weiß er natürlich. Abdel musste er auf dem Platz schnell nochmal fragen, wie er heißt. Und „Taunty“ steht auf dem Trikot-Rücken von Amit, weil es sein alter Nickname ist. Tim, André und Vadim waren auch da – aber nicht auf dem Foto. Und die anderen auf dem Bild: Weiß Josef nicht mehr. Hat er vergessen. Und das meint er nicht böse.
Javid hat bei #kopfgrätsche sowas wie Superhelden-Status. Mittlerweile fährt sein Chauffeur schon mit geöffneter Tür zum Fototermin vor, um den leistungsstarken Drippler direkt einzuladen.

Die restliche Truppe ist per Fahrrad dann selbst zum Kai (und damit auf das alljährliche Hafenfest) geradelt. Neben Ciabatta und alkoholfreihem Hefeweizen wurde noch ein zünftiges Drachenbootrennen geboten:


Ein etwas lustloses Foto nachdem wir vorher aber eine alte #Kopfgrätsche-Tradition wiederbelebt haben: 3-gegen-3 quer auf Flaschen-Tore! Und: Ein großes Comeback nach langer Zeit gab es auch (4.v.l.)!
Mit den Feierlichkeiten zu den „200 Jahren Nüschelgrätsche“ begann das Durcheinander:
200. Geburtstag und 255 Bundesligaspiele sollten gefeiert werden. Darum hieß es kurz nach dem Abpfiff des #kopfgrätsche-Schiebchens, man wolle dazu ein Foto machen:

Mr. X also. Jürgens X-Engel(s) und Johns R stimmten schon irgendwie.

Versuch No. 2 war dann weniger Murx. Eher Marximum.
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#KGJRB17 | No.01/10 | DIAstes |
Das alljährliche Fußball-Turnier auf der alljährlichen Jahresausstellung der Fakultät Gestaltung ist natürlich das alljährliche #Kopfgrätsche-Highlight. Selbstredend mit dem alljährlichen Gewinner-Team des Turniers.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5687
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#KGJRB17 | No.02/10 | Vollstes |
Zwanzig auf einem Bild. Das ist der Höchstwert für die #kopfgrätsche-Saison 2017. Original Bildunterschrift: „9-gegen-9 auf Halbfeld. Gewinner: Alle.“
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5129
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#KGJRB17 | No.03/10 | Leerstes |
In den #kopfgrätsche-Jahresrückblick gehört traditionell das Foto mit den meisten und den wenigsten Kopfgrätschern. Hier das Foto mit mit den wenigsten – genau 4 Leuten – Javid, Jürgen, Benedikt (hockend) und André (v.l.n.r.) im feuchten September.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5499
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#KGJRB17 | No.04/10 | Schönstes |
Diese Typen von #kopfgrätsche haben in den letzten Jahren schon viele Fotos gemacht, die meistens die Ausgetobten artig als Mannschaftsfoto zeigen. Schön, wenn es auch mal etwas anders aussieht. Wie hier im verregneten Sommer 2017.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5372
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#KGJRB17 | No.05/10 | Herthastes |
Hertha ging’s 2017 nicht: Als die große Fußball-Welt in Form von Hertha BSC in unsere kleine Kleinstadt kam (um gegen FC Anker Wismar e.V. zu spielen), war #kopfgrätsche natürlich dabei:
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5413
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#KGJRB17 | No.06/10 | Bananigstes |

Schnappschuß 2017: Exzelentes Timing ist bei #kopfgrätsche wichtig. Kurz vor dem Autoauslöser startete die Bananenschale um dann Bananen-flankig im richtigen Moment in Stuarts Händchen zu landen.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5436
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#KGJRB17 | No.07/10 | Wahnsinnigstes |
Fußballprofitechnisch gab es im Jahr 2017 nicht viel wirklich Bewegendes – kein Champions-League-Final-Sieg, kein außergewöhnlicher Bundesliga-Meister, keine Europa- oder gar Weltmeisterschaft. Aber: Dieses #kopfgrätsche-Foto entstand einen Tag nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Damals wusste man noch nichts, heute ist es einfach unfassbarer Wahnsinn.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5133
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#KGJRB17 | No.08/10 | Comicstes |
Drama-Comic: Ein furiose Geschichte rund um einen wenig königlichen Ball, einem alten Ober-Herthaner und einem ehrwürdigen Cameo-Auftritt, entzückt im Frühjahr 2017 die #kopfgrätsche-Gemeinde in Farbe und GROẞBUCHSTABEN!!!!
WOW!!!
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5090
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#KGJRB17 | No.09/10 | Trumpigstes |

Mit Pauken und Trumpeten: Das Jahr 2017 war auch auf www.kopfgrätsche.de vom größten Trumpeltier überhaupt geprägt. Darauf hat es weder unser aller Mutti, noch uns, die Hand gegeben.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5074
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#KGJRB17 | No.10/10 | Verschneitestes |
Das #kopfgrätsche-Jahr 2017 startete mit dem verschneitesten Foto des Jahres.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=4972

Ende der 1980er Jahre lief in jedem DDR-Haushalt zu Weihnachten diese Platte. Sie gilt als der meistverkaufte Amiga-Tonträger. Insgesamt 1,4 Millionen Exemplare wurden bis heute verkauft. In der 2017er-#kopfgrätsche-Neuauflage erklingen jetzt zeitgemäß angepasste Texte. Hier ein Auszug: „Kopfgrätschen in Familie„
Two in one, Zwei in Einem: Als dieses #Kopfgrätsche-Foto auf der Speicherkarte wiederentdeckt wurde, war es fest schon ein Jahr alt. Die Historiker wussten natürlich nicht mehr, was Jürgen damals in den Händen hielt. Wer tief in diese Rekonstruktion hereinzoomt, erfährt es vielleicht.
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