Ausgerechnet Zeitrechnung
So, hier Uhrenvergleich. In der Epoche von Gleitzeit, nonlinearem Fernsehen und 24-Stunden-Kitas verliert das Zeiteisen immer mehr an Bedeutung. Fast alles gibt es on demand. Damit darüber nicht die zwei wichtigsten Termine der Woche vergessen werden, kommt hier wieder der Oldschool-Kalendereintrag für die persönliche Planung. Dafür zeige ich diese digitale Tafel hoch. Und nein, die 1 bedeutet nicht, dass jetzt der Torwart ausgewechselt wird. Unpassend zur Sommerzeit, die eine Stunde fordert, stellen wir den Starttermin für Dienstag eine Stunde zurück. Bereits 18:00 werden wir draußen Zeitzeugen der Helligkeitsverhältnisse unserer Zeitzone. Das hat den netten zeitlichen Nebeneffekt, dass man es ohne DeLorean rechtzeitig in die Sportsbar auf den Hocker schafft, dort eine Pepsi bestellt und seine Zeitgenossen mit exklusiven Erkenntnissen aus dem Almanach verblüfft. Bereits noch in der Winterzeit schwingt ihr euch am besten pünktlich Samstag 10:30 auf euer Hoverboard. Noch ein Tipp: falls euch die nötige Energie fehlt, könnt ihr darauf spekulieren, dass zeitgleich der Blitz in die Uhr im Marienkirchturm einschlägt. Dann bleibt diese nämlich stehen und ihr habt eine prima Ausrede. Aber besser du bist keine feige Sau, McFly.
25. März 2014 – Ich bin ein Kopfgrätscher
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Auch in unserem Winterquartier (bbf-wismar.de) haben wir Spuren hinterlassen.
25. März 2014
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22. März 2014
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Ja, ich Ball.
Ein Lieblingsspruch aus dem Notfallkit von Standesbeamten ist ja „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Gucken wir uns diesen Anfang doch mal genauer an. Da beginnt gerade mal der Frühling und der Start der Unterderwochedraußenspielzeit am 1. April kündigt sich leise an und schon können wir an die aktuelle Ligasaison einen Haken machen. Also jedenfalls obenrum. Untenrum ist noch eine Menge los. Da stellen sich tatsächlich noch Frühlingsgefühle ein, wenn man endlich auf den Relegationsplatz klettert. Der Rest kann schon einmal im WM-Quartier probeliegen. Bezeichnenderweise will die Autokorrektur daraus „probelieben“ machen. Was immer das sein soll. Vermutlich kann man schon mal mit dem WM-Pokal kuscheln. Die Meisterschale ist ja auch etwas sperrig im Doppelbett und diese Nieten drücken im Rücken. Ein Gefühl, dass sonst mühsam der Ischias simulieren muss. Einen zauberhaften Anfang habe ich dennoch für euch übrig. Samstag 10:30 startet es mit einem schüchternen Aufwärmen und entwickelt sich dann in einen ungestümen Schlagabtausch. 50 Shades of Ballverlust in der FSK30-Version. Die Bundesliga hat inzwischen auch eingesehen, dass diese Saison nicht künstlich in die Länge gezogen werden muss und macht die nächste zur englischen Woche. Dem Beispiel können wir auch folgen. Ein sandiger Platz in der blauen Lagune ist Dienstag 19:00 reserviert.
15. März 2014
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Wer Revisionen hat, sollte zum Arzt gehen
Es folgt ein flammendes Plädoyer für den Fußball am Samstag Vormittag: Lasst die Spielwütigen 10:30 frei. Sie haben so viel Gutes für den Fußballstandort Tartanplatz getan. Diese Verdienste müssen doch ausreichen, dass sie sich auch morgen wieder bewähren dürfen als würde es kein Morgen geben. Auch wenn sie jahrelang nicht ihr Talent vollumfänglich erklärt haben. Es wurde meistens knapp verfehlt. Aber ohne die allwöchentlichen Versuche wäre es nie entdeckt worden. Drum appellieren wir an Ihre Suli… äh Solidarität. Mit etwas Sonnencreme gegen den hochroten Kopf verhindern wir zudem, dass die Beteiligten bei plötzlich ausbrechenden Frühlingswetter allzu stark an bundesweit bekannte Selbstanzeiger erinnern. Die meisten haben sich in den sozialen Netzwerken auch schon warm gelaufen. Haben wahlweise Fotomontagen von schwarzgelb tapezierten Besserungsanstalten, Rund-und-eckig-Scherze oder fingierte Transfermeldungen zu Millionenbeträgen gepostet. Das sollte ausreichen, um eine Kompetenzvermutung in Sachen Fußball für die nächsten dreieinhalb Spielzeiten zu untermauern. Ob und wo unter der nächsten Woche weitere Freigangtermine festgelegt werden können, entnehmen Sie bitte der sozialen Tagespresse oder dem Kicker.
8. März 2014 (Zweite Perspektive)
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8. März 2014
Du hast das Selfie verwackelt, mein Michael…
So, dann rück mal schön alle zusammen. Christoph vielleicht eher nach hinten und Jan kann vielleicht noch das Kaugummi rausnehmen. Dann kann es auch schon losgehen. Jetzt muss ich nur noch das Markenlogo gut sichtbar ins Licht halten und fertig ist das Kopfgrätsche-Selfie. Twitter wird durchdrehen und Facebook sich vor Aufregung an WhatsApp verschlucken. Alleine dafür lohnt sich schon der Samstagskick 10:30. Nebenbei werden noch die begehrtesten Awards für eure Schauspielleistungen auf den bisherigen Fotos verliehen. Außer Konkurrenz in der Kategorie „Bester männlicher Bundestrainerdarsteller“ läuft auch dieses Jahr wieder der Bundesschal mit seiner gewagtem Interpretation aus Howard Wolowitz meets Rumpelstilzchen. Und auch die Kategorie „Bester Heulkrampf“ ist spätestens mit dem Prozessbeginn am Münchner Landgericht am nächsten Montag im Grunde schon entschieden. Aber sonst ist alles offen. Ihr könnt also befreit aufspielen. Und auch für den sandigen Markt gibt es högschtwahrscheinlich noch eine Zugabe. Dienstag 19:00 läuft die Spätvorstellung. Und nun sagt: Quattro Formaggiiii!
1. März 2014
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Der Maskenball ist rund
Als was geh ich denn dieses Jahr? Wie immer ist die total witzige Verkleidung als talentierter Fußballer in der Verlosung. Der Kleiderschrank gibt dafür einiges an Kostümen her, z.B. dieses Trikot in rosa, mit dem man total ironisch als sizilianischer Kicker mit Betonfüßen durchgeht. Oder dieses argentinische Trikot, das als Hommage an das Heimatland des Papstes und des Fußballgotts, besonders von Katholiken ein katho-like bekommt. Vielleicht aber auch das Trikot vom letzten DIA-Turnier. Damit wirke sogar ich wie ein Dauerstudent, der nur am Samstag nicht ausschläft, um rechtzeitig 10:30 auf dem Fußballplatz zu sein. Der Sandplatz ist Dienstag leider schon für eine andere Veranstaltung gebucht. Wir müssen dann in der Woche darauf wahrscheinlich die Luftschlangen und Konfettischnipsel aus dem Sand laufen. Ein Grund mehr Samstag rechtzeitig das warme Bett zu verlassen. Ich demaskiere mich wie immer durch meine Spielweise. Spätestens daran solltet ihr mich erkennen, auch wenn ich dem kommenden Weltfußballer zum Verwechseln ähnlich sehe. Und Ausmarsch!
26. Februar 2014 – Ich bin ein Kopfgrätscher

Das ich kopfgrätsche, kann ruhig jeder wissen. Praktisch sind dafür Jürgens Kopfgrätsche-Aufkleber. Davon gibt er gerne noch welche ab – zum Beispiel für dein Auto, Fahrrad, Trinkflasche, oder oder… Beweisfoto gerne an mich.
25. Februar 2014
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22. Februar 2014
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… denn dann sagen wir Hurra!
Wenn die Welt an allen Ecken so fies und zynisch wie momentan ist, gibt es nur wenige Fluchtpunkte, die einem Halt geben. Diese runde Ding ist eine komprimierte, einfache und heile Welt, die uns hilft den Kopf abwechseln abzukühlen oder in den Sand zu stecken. Schön ist es oft am Ball zu sein, sagt der Götze zu dem Steigerschwein. Aus diesem Grund will dieses Team aus dem Land von schunkelnder Rentnerfolklore und Weißbierseligkeit einfach nie wieder verlieren. Das ist wie das Traumschiff nur ohne Möwen oder Pilcher ohne Pferde. Während der 90 Minuten gibt es überschaubares Drama und am Ende Wunderkerzen. Und alles ist gut. Fehlt demnächst nur noch der Rosenrand rund um den Bildschirm. Und wenn Pep auch noch das feiste Strahlen vom Seehofer-Horst gelernt hat, kann man Mia-san-mia nur noch mit Bleischürze und Aluhut überstehen. Wer aber mal wieder Lust auf das Scheitern von allzu menschlichen Bemühungen hat, muss nicht in die Ferne schweifen. Samstag 10:30 und Dienstag 19:00 ist es ganz nah.
18. Februar 2014
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15. Februar 2014
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Baby, it’s gold outside
Das sommerliche Gefühl von Sotschi hat sich auch bei uns eingestellt. Mit kurzen Hosen umdribbeln wir die ersten Krokusse. Die Sonne sorgt für die ersten Sommersprossen und selbst Schönwetterfußballer erwachen aus dem Winterschlaf. Der letzte Samstag war dann auch eine einzige Verlängerung der farbenfrohen Eröffnungsfeier. Mit der kleinen Panne, dass mein Talent sich wieder einmal nicht entfalten wollte. Aber sei es drum. Der Medaillenspiegel sieht super aus. Toll, dass man zwei Systeme zur Wahl hat, die man bei Bedarf zu seinem Vorteil auslegen kann. In London war die quantitative Variante hübscher, jetzt definieren wir unsere Überlegenheit über der Anzahl der Goldmedaillen. Putin ist schon ganz neidisch auf diese flexible Propaganda. Auch beim Fußball sind wir flexibel bei der Wahl des Untergrunds. Samstag 10:30 roter Platz. Dienstag 19:00 sandiger Platz. Best of both Worlds. Kalt und heiß. Feucht und trocken. Wodka und Coca Cola. Fast wie in Sotschi. Und während ich noch überlege wie man bei einer Bobstaffel den Stab übergibt, übergebe ich einfach an euch hiermit den olympischen Geist.
PS: Das ist der, wo man einfach dabei ist.











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