
Wegen dem Gemaule Einiger hier eine entschärfte Version des Fotos. Klicke hier, um die „Ab-18-Version“ zu sehen:
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WeiterlesenDas Kopfgrätsche-Fundbüro bekommt schon wieder Zuwachs. Darin findet man so einiges Liegengelassenes. Zum Beispiel: Großchancen, Talent und grün/gelbe Mützen.
Heute neu dazugekommen: Ein geworfenes Handtuch in blau. Abzuholen im Kopfgrätsche-Fundbüro (Öffnungszeiten Dienstags 17:55 bis 18:00 Uhr und Sonnabends 10:30 bis 10:35 Uhr).
So eine WM-Vorbereitung muss ja die reinste Klassenfahrt sein. Nur, dass bei besonders talentierten Klassen die Sause gern mal von Daxkonzernen gesponsert wird. Dafür muss man nur zwischen zwei Trainingseinheiten Alarm für Cobra 11 nachspielen und lernt Skills fürs Leben, die man garantiert in jedem Land dieser Welt gebrauchen kann. Brasilien liebt nicht erst seit Senna gute Rennfahrer, womit Jogis Jungs der Titel Weltmeister der Herzen grundsätzlich kaum noch zu nehmen ist. Am Herrentag dürft ihr euch ausnahmsweise wie WM-Teilnehmer benehmen, inklusive Wildpinkeln. Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 sind allerdings wieder Gentlemenspieler erwünscht. Immerhin sind wir doch Vorbilder – für wen auch immer. Besonders gut austrainiert sind wir natürlich nicht, aber dafür sparen wir uns die Tebarz-von-Elst-Gedächtnis-Herberge und die Abramowitsch-Yacht im Pool, die von echten Indios durch den Urwald geschleppt wurde. Gegen den Lagerkoller schläft sogar jeder in seinem eigenen Bett ohne unangekündigten Damenbesuch nach dem Zapfenstreich. Damit bleiben uns auch dieses Jahr nur die Sticker aus dem Generator und eine strenge Hanuta-Diät. Mifft!

So richtig hat das scheinbar kaum jemand verstanden, als Jürgen das Motto „Posen wie Cristiano Ronaldo“ ausgab. Einer hält sich den Fuß, der Andere zwei Bälle… nur Jochen entschied sich bewußt zum Protest und machte auf „Künstler“.
Wir waren übrigens noch ein paar mehr auf dem Platz. Aber scheinbar kam heute wieder irgendwas Spannendes im Fernsehen.
Huch! Jetzt haben wir doch glatt vergessen unsere Plakate aufzukleben. An allen Laternenpfählen kleben jetzt schon andere Gesichter, die oft die falschen Prioritäten setzen. Statt „Raus aus dem Abseits!“ „Raus aus dem Euro!“. Statt gegen „Urlaubääär“ wettern sie gegen „Sozialtouristen“. Und immer wieder ist Überregulierung das Thema. Das kann man doch nur fordern, wenn man gegen die Torlinientechnik ist. Kopfgrätsche hat sich diesbezüglich schon vor Jahren eindeutig positioniert. Schon bevor es überhaupt Mode geworden ist, von jedem Tor ein interaktives 3D-Rendering zu machen, haben wir den Stolperdraht zwischen den Pfosten im Programm. Des Weiteren fordern wir einen Chip in dem Fuß des Verteidigers, der für das Herausschlagen des Balles zuständig ist. Ergänzt durch eine unauffällige Frisur, die nicht dauern die Entscheidungsträger ablenkt. Nur so werden die Schiedsrichter davor geschützt, Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 auch noch arbeiten zu müssen. Aber ohne Plakate, Kugelschreiber und Luftballons muss eben dieser Aufruf ausreichen, um euch zu den Kundgebungen auf den Platz zu locken. Es ist die Pflicht eines jeden anständigen Bürgers, der einigermaßen Kicken und „Tor“ rufen kann, uns seine Stimme und am besten auch den Rest seines Körpers zu geben. Und denkt dran: Hingehen reicht nicht, man muss auch manchmal rennen.
Mit Zeichen muss man vorsichtig umgehen. Viele sehen darin ein Omen, andere schlecht ausgeglichene Typo in Comic Sans. Und wieder andere versteckte Werbung für eine Brausemarke. Und wenn man damit andere Botschaften „neutralisiert“, gibt’s auf die Hörner. Darum werden die Zeichen ab und zu minimal angepasst. Wichtig ist ja nur, dass man von der Steiermark bis zum Lerchenberg erkennt, dass die heilige Dreifaltigkeit des Fußballbloggens gleichberechtigt wichtige Denkanstöße gibt, damit sich die Füße Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 wieder bewegen. Dazu nutzt das Perpetuum mobile alle zur Verfügung stehenden Braintools in Form von Wort, Bild und Ton und kaschiert seine technischen Mängel in den Extremitäten. Das Fußballerische Niveau des diesjährigen DIA-Turniers kann somit auch wieder von der B-Note ausgeglichen werden. Rasen, Tartan, Asche oder Blech – die Frage der Bodenprägung ist zweitrangig. Notiert euch deshalb schon heute die Mindesthaltbarkeitsdaten:
Eventuelle Ähnlichkeiten mit Genussmitteln, die die Schutzatmosphäre verletzen sind rein zufällig und als Serviervorschlag zu sehen. Wohl bekommt’s.

Letztens hat sich Kopfgrätscher John für die Trainingsmethode „Waldspaziergang“ entschieden. Dabei muss es aus unerklärlichen Gründen zu dieser Begegnung zwischen einer Schnecke und einem der seltenen Kopfgrätsche-Aufkleber gekommen sein. – Ob die Schnecke in den folgenden Sekunden (…Minuten … Stunden) ihre Fühler nach dem Aufkleber ausstreckt, oder gar ihr Haus damit schmückt, ist nicht überliefert. John ist seit Wochen nicht mehr auf dem Platz erschienen. Offiziell urlaubt er.

Was sagt man anstelle von „First Screen“ wenn wir eigentlich Radio gehört haben und dabei das Bundesliga-Finale mit dem Second- (11Freunde-Liveticker) und Third Screen (Kicker-Livetabelle) beäugt haben?
Stille in Deutschland. Aber nur kurz. Nachdem die Namen der Nominierten verklungen sind, geht das Geschwatze wieder los. Dabei sind die meisten Namen ein Schallen und Rauschen im Ohr, vor allem wenn Uns Jogi sie ausspricht, der sich dafür rächt, dass ihn niemand mehr Joachim nennt. Da werden schon einmal schluffig die Namen verhunzt, die Berater und Marketingexperten mühsam als Marke aufgebaut haben. Und dafür muss man noch nicht einmal Mickeynochwas heißen. Trotzdem wollen alle mit. Der polyvalente Kevin Großkreutz (wie Kopfgrätsche mit extrascharfem „G“) wäre sogar als 3. Torwart mitgefahren. Unter der Woche trainierte er schon seine Abwürfe mit Lebensmitteln. Es muss nicht immer der teure WM-Ball sein. Alle, die durch Jogis Scoutingraster, das immerhin von Freiburg bis Hoffenheim reicht, gefallen sind, trainieren ihre Polyvalenz Samstag 10:30, Dienstag 18:00 oder müssen zu diesem Testländerspiel gegen Polen. Da wird auf jeden Fall die Zunge tüchtig gestählt, denn in Brasilien warten wieder einige Unaussprechliche. Andrööösen ist zum Glück nicht qualifiziert. Den Rest bitte mit diesem logopädischen Merkblatt üben, üben, üben. Besonders Neymar. Listen and repeat.

Irgendwas ist ja immer: Herd angelassen, Um Himmels Willen im Fernsehen oder Mutti ruft… ständig hauen während des Spiels die Spieler ab. Andächtig habe wir ihnen Platz auf dem Abschlussfoto gelassen.
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