Gefährlicher Trend im mittlerweile sechstem Kontaktverbot-#Kopfgrätsche-Mannschaftsfoto: Bei allen drei „Fußballern“ ging es an dem Wochenende vor Beginn der Maskenpflicht um Film und Süßigkeiten. Und: Nein! Wir hatte alle wirklich die gleiche M&M-Packung auf Lager. V.l.n.r.: E.T. wurde damit angelockt, Chewbacca hat wohl alle aufgefuttert und zum Schluss bei aktuellen Dreharbeiten war nix mehr übrig.
[Transparenz: Das Foto ganz rechts ist nicht im eigentlichen Kopfgrätsche-Zeitraum am Samstag zwischen 10:30 und 13:30 Uhr entstanden, sondern Sonntag Abend. Samstag war scheiße.]
Bravo! Pfiffige Ratefüchse haben letzte Woche tatsächlich die Wer-bin-ich-Nuss geknackt. Erster war unser Präsi Swen. Gesucht war Davor Šuker, der aktuell der Präsident des kroatischen Fußballverbandes ist und als Stürmer der Kokasti 45 Tore in 69 Länderspielen schoss. Bekannt ist er natürlich für seine Zeit bei Real Madrid in den Neunzigern. Davor hat Davor allerdings auch 5 Jahre für den FC Sevilla gespielt, wo auch der legendäre Maradona ein Jahr zum Ende seiner Karriere sein Mannschaftskamerad war. Nach seinen Jahren in Spanien versuchte es Šuker noch 2 Jahre in der Premier League bei Arsenal und West Ham. Mit überschaubarem Erfolg. Er traf dort aber auf junge Talente wie Frank Lampard, Michael Carrick und Rio Ferdinand, die danach große Karrieren bei Chelsea und Manchester United starteten. Zum Ende seiner Karriere spielte Šuker noch 2 Jahre in der Bundesliga bei 1860 München bis ihn dort das hoffnungsvolle Talent Benni Lauth verdrängte.
So und hier ist der nächste Prominente im Sack. Wer bin ich diesmal? Ich spielte in Vereinen mit:
Jürgen Klopp Stefan Effenberg Lukas Podolski Javier Mascherano Kevin Kuranyi Jaroslav Drobny Fernando Torres Pepe Reina Sergej Barbarez Florian Kringe Jörg Heinrich Lukasz Piszczek Jermaine Jones Landon Donovan Marc Stein
In meiner Vereinskarriere ist es mir gelungen u.a. für vier rivalisierende Clubs in einer Region zu spielen. Als Nationalspieler nahm ich für mein Land an Welt- und Europameisterschaft teil. Hier bin ich nicht dabei:
Und mit diesen Impressionen können sich all jene trösten, die traurig über die Absage des Oktoberfests sind. Aber das entschädigt doch hoffentlich für die Effenbergs im Käfer-Zelt, oder? Ein Jahr ohne DIA-Turnier wiegt da schon schwerer. Dabei wäre es nach dem Frisör-Kontaktverbot schön, hiervon eine Neuauflage zu erleben:
Immer die gleichen drei Nasen auf dem #Kopfgrätsche-Mannschaftsfoto. Ähm… auch wenn die Nase ganz links irgendwie anders aussieht als sonst. Mittig wird sogar das gemacht, wovon viele Medien unreflektiert schwafeln: Endlich mal lesen! Aber nein: Hier wird dienstlich gelesen. Ganz rechts wird sich per Fahrrad fit gehalten. Als Extra-Gewicht wird das Töchterchen den Berg hochgezogen – als Köder: Ein Ball!
So, ihr kleinen
Racker. Jetzt hört ihr mal auf dauernd die Kronkorken durch die Wohnung zu
kicken und setzt euch brav vor den Bildschirm. Der Papa hat ein Rätsel für
euch. Ein sogenanntes Karriere-Rätsel wie es über Ostern öfter durchs Netz
geisterte. Ihr müsst nur erraten wer ich bin. Ich spielte Ligaspiele in
Vereinen mit:
Diego Maradona Diego Simeone Bodo Illgner Thomas Häßler Stuart Pearce Zé Roberto Frank Lampard Daniel Bierofka Rio Ferdinand Clarence Seedorf Christian Panucci Marc Overmars Alexander Manninger Uwe Ehlers
Wer bin ich? So,
damit seid ihr doch bestimmt für eine Viertelstunde beschäftigt die
Kickerausgaben aus den letzten 100 Jahren zu durchforsten und der Papa kann in
der Zwischenzeit die Telko mit dem Management und den Stakeholdern machen. Ach
ja, noch ein kleiner Tipp: bei dem gesuchten Spieler steht inzwischen
„Präsident“ auf der Visitenkarte. Nur falls irgendjemand meint, das
wäre ’ne ganz kleine Nummer. Und nun viel Erfolg beim Knobeln. Wer diese Nuss
knackt, kann sich als nächstes beim DSF Superfan anmelden.
Die vierte Woche ohne echten #Kopfgrätsche-Fußball läuft. Unser erstes Ostern in der Corona-Pandemie läuft auch. Mal gucken, wieviele es noch werden.
Angeblich haben wir ja jetzt alle so viel Zeit, Dinge zu tun, für die wir sonst keine Zeit haben. So wie links: Ur-alte ungelesene 11Freunde mit dem passenden Titel „UNKAPUTTBAR“ zu lesen. Mittig sehen wir die Diskussion nach einer klaren Kopfgrätsche gegen einen Osterhasen – während der Schiri-Hase glatt Rot zeigt. Und ganz rechts sehen wir nicht Albrechts – sondern Jürgens Dürren Hasen in Gold.
Verstecken ist ja der Osterskill schlechthin und in diesem Jahr kommen zu den Eiern auch noch die Gesichter dazu. In diesem Feld haben wir in den letzten Jahren eine gewisse Kompetenz aufgebaut. Das hat natürlich einerseits mit unserem Spirit Animal Aubameyang zu tun, der gerne mal die eine oder andere Superheldenmaske hinter dem Tor versteckte, um dann beim Torjubel mit seiner Comic-Belesenheit anzugeben. Diese popkulturellen Referenzen haben wir natürlich wohlwollend in unseren Kopfgrätsche-Alltag übernommen:
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=2830
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=5112
Eine Maske, die es in diesem Zusammenhang auch auf ein Kopfgrätsche-Foto aus besseren Tagen geschafft hat, findet sich auch aus einem prophetischen Klassiker aus dem Jahre 2013 wieder. In diesem hilfreichen Video-Tutorial wird gezeigt, wie man ganz einfach im Home Office eine Pandemie verbreitet, um die Kurve auf dem Immobilienmarkt ein wenig zu flatten. Der Hauptprotagonist ist durch seine Maske klar im Vorteil, auch wenn er darunter tierisch schwitzt.
http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=3337
Aber Ostern ist nicht nur die inoffizielle Weltmeisterschaft im Verstecken. Nein, es hängen ja auch ein paar christliche Feiertage an dem Kreuz im Kalender. An Ostern endet offiziell die Fastenzeit, die nach Karneval begann. Christen dürfen jetzt wieder beim Essen und Trinken übertreiben und Ausflüge nach Blowatz oder Moidentin machen. Die Maskenhochzeit vor der Fastenzeit im Rheinland haben wir in diesem Jahr trotzdem noch mitgenommen. Und was soll man sagen? Am Aschermittwoch war tatsächlich so gut wie alles vorbei. Hoffen wir, dass wir wie der Heiland nach Ostern langsam wieder hochfahren können.
Wat och passeet… Kopfgrätsche-Kamelle!Spürbar anders: der Effzeh hoch auf dem roten Wagen
So langsam wird es wirr: In der dritten Woche gleicht das #Kopfgrätsche-Mannschaftsfoto langsam einem surrealen Kunstwerk, welches unter starken Fußball-Entzugserscheinungen entstanden ist.
Links werden die letzen Fußball-Geister gejagt, mittig wird Ausdauertraining mit Extra-Gewicht betrieben und rechts hängt das Gemälde „wohnzimmercampingtippkick“.
Und schon Blasen an
den Synapsen vom Gehirnjogging? Dann wird es Zeit für die
Kopfgrätsche-Hausaufgaben. Für den ultimativen Effekt sollte das Home-Schooling
von Jemandem überwacht werden, der nur rudimentäre Kenntnisse hat und schnell
genervt ist. Am besten druckt ihr euch die Polylux-Schaubilder beidseitig
(wegen der Umwelt) auf A4 quer aus. Danach protokolliert ihr den Fortschritt
mit 3 verschiedenfarbigen Textmarkern. Bitte gut leserliche Druckbuchstaben, 12
Punkt, anderthalbfacher Zeilenabstand. Und wer keinen Rand zum korrigieren
lässt, kann gleich noch einmal von vorne anfangen. Rot ist die Farbe des
Schiedsrichters! Aktuelles Datum plus zu erwartende Nachspielzeit in die obere
rechte Ecke. Und bringt bloß nicht die Reihenfolge der Blätter durcheinander.
Die Seitenzahlen starten mit 5, bis 17, dann 32 bis 46, dann 3, 4 und zum Ende
noch das Motivationsbild mit dem Frosch im Storchenhals. Das aber nur zum
Schmunzeln. Spaß muss auch mal in der Pause sein. Die klassischen Pausen, in
denen man früher schön die Lungen angeteert und die Hausaufgaben vom Dümmsten
aber Fleißigsten abgeschrieben hat, macht ja nun auch jeder für sich alleine.
Aber Struktur ist wichtig. Die für Kopfgrätschen so wichtige Nackenmuskulatur
auch ruhig mal mit exzessivem fassungslosen Starren auf das Display fordern.
Ansonsten viel Erfolg beim Bewältigen des angehängten Trainingsplans in 18
Einzel-PDFs á 12 MB. Wer damit fertig ist scannt die Lösungen mit 1200 dpi ein
und lädt sie dann bis zu den Osterferien bei Stayfriends hoch.
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