Fit wie’n vergessener Turnbeutel

Highfive! Willkommen zum Schnupperkurs. Ihr individuelles Workoutprogramm wartet auf Sie. Hier kann man alles ausprobieren. Alles im Sinne eines blendenden Aussehens. Doch von nix kommt meist nur zufällig was. Und ohne Schweiß kein Supermegasonderpreis. Und das gibt es nur bei uns: die meisten unserer Gymnastikgeräte haben eine abgerundete Form ohne scharfen Kanten und liegen gut in Hand und Fuß. Die Klitschkos würden Werbung für unsere Bude machen, aber es ist ihnen einfach zu hart. Denn wer einmal begonnen hat, kommt nicht so leicht aus dem Knebelvertrag mit lebenslanger Anwesenheitspflicht jeden Mittwoch 18:00 und Samstag 10:30. Wir buchen pünktlich ihr Adrenalin ab, selbst wenn Sie den Rückfall Richtung Chipstüte vor dem Fernseher erleiden und bannen Ihre Fitnessposen auf lustige Mannschaftsfotos. Also sollten Sie wenigstens so gucken, als hätten Sie sich angestrengt. Und beim nächsten Mal erzählen wir was Sie sparen, wenn Sie gutmütige Freunde anwerben.

Advantage Netztroller

Immer schön freundlich, bitte. Für Beleidigung und Pöbelei anderer Mitsportsfreunde gibt es ja z.B. Twitter. Da kann ich prima den Frust nach Niederlagen in wenigen Zeichen rauslassen. Netter Nebeneffekt: So schaffe ich es auch ohne Medaille in die Nachrichten. Auf dem Platz ist das zu gefährlich, da könnte sich ja jemand mit Tunnel und Übersteiger revanchieren. Die Feder ist ja vielleicht schärfer als das Florett. Aber wie sauscharf is’n bitte die Tastatur? Da müll ich in Nullkommanix eure Postfächer und Timelines voll. Ich könnte natürlich auch sinnvolle Infos wie Mittwoch 18:00 und Samstag 10:30 anbringen, aber wer liest das schon? Also lieber rumtrollen, bis es euch Ballpumpe aus dem Elch zieht. Sobald ich mal verliere, fang ich an. Versprochen. Also lasst mich auch morgen lieber gewinnen. Ich hab ’nen Account und ich werde ihn benützen. Den Ball eventuell auch. Mal gucken, ob wenigstens da noch Luft drauf ist.

Footballgod save the Queen

Dear Gentlewomen and -men, getreu dem olympischen Motto (das eigentlich gar nicht das olympische Motto ist, ist es nicht?) nach dem Dabeisein Alles ist, kann man nur raten bei allem dabei zu sein. Auch wenn es wahrscheinlich keine Weltrekorde gibt, kann man das pure Dabeisein auf den Zielfotos sehen. Also nicht lang fackeln und eine Disziplin auswählen, die den eigenen Bewegungen am Nächsten kommt. Ob Powerwalking, Schmetterlingsfreistil oder Hürdenweitwurf – in den Medallienspiegel sollte man nicht zu tief schauen. Und während die Engländer die Waliser für sich spielen lassen und David Beckham lediglich als Staffelstab eingesetzt wird, werden wir selbst laufen bis wir Ringe unter den Augen haben. Die ersten Chancen auf den nächsten funny Treppchenwitz gibt es Mittwoch (18:00) und Samstag (10:30). Und selbst wenn nicht alle dabei sein können, gibt es immer noch das wahre olympische Motto. Und das lautet immer noch: Höher, Schneller, Weiter.
Well, dem folgt wenigstens der Ball bevor er ins Gebüsch fliegt.

Lass die Carbonara. Nimm den Ball.

Ich weiß, ich weiß. Du kamst zu mir und batest mich, um den Gefallen den Mittwoch eventuell auf den Dienstag zu schieben. Bis heute sitze ich in meinem Hotelzimmer und warte, dass der entsprechenden Umschlag unter der Tür erscheint. Ohne diesen kann ich nur ganz schwer die entscheidenden Leute von dieser wahnwitzigen Idee überzeugen. Die haben schließlich Familie und haben diesen Umschlag verdient. Verstehst du? Wann habe ich dich jemals, um etwas gebeten? Irgendwann, möglicherweise aber auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen. Und merke dir: Er bittet kein zweites Mal um einen Gefallen, wenn man ihm den ersten verweigert. Wo bleibt der Respekt? Ich kann mich nicht erinnern wann du mich das letzte Mal in dein Haus eingeladen hast zu einer Tasse Käsefondue oder zu Gratisflügen rund um die Welt. Pass auf, ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Er kommt wie gewohnt Mittwoch 18 Uhr und Samstag 10:30 Uhr zum vereinbarten Treffpunkt. Danach entscheiden wir, ob ich eine fünfte Amtszeit als Fifa-Präsident… Was? Achso. Danach entscheiden wir, wo er am nächsten Dienstag sein wird. Bei den Bällen oder bei den Fischen.

kUNST.aM.bALL. (warhol.edit)

29,97 Bilder pro Sekunde sagen doch ein wenig mehr, als ein paar verwackelte Worte. Die Spielanalyse hat ergeben, dass sich aus einer halben Stunde Material ca. 6 Minuten pure Dynamik filtern lassen. Rumstehen und Ball-in-den-Büschen-suchen hätten für ’nen Spielfilm gereicht. Aber wir haben uns dann doch für die komprimierte Action entschieden, um das gelungene DIA-Turnier fest in Herz und Netzhaut zu verankern. Freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn die Kempinskis in Bademänteln und -latschen die Hiltons abgrätschen. Da gibt’s bestimmt ’ne Menge Klicks. Aber auch allen Kunstfreunden und -banausen muss ich empfehlen das Video bis zum Ende zu gucken. Da versteckt sich eine geheime Botschaft, die eventuell etwas mit den nächsten Spielterminen zu tun hat.
Das grandiose Plakat zum Turnier
MEHR: Die (unvollständige) DIA-Turnier-Historie

Jeder ist ein Ballkünstler, außer [Name eintragen]

Ja, hinterher. Hinterher ist man immer schlauer. Wer hätte denn ersthaft gegen die Spanier als neuen und alten Europameister gesetzt? Und dennoch wettet keiner auf die Favoriten. Die Quoten sind dann doch zu uninteressant. Nun gibt es aber die letzte Chance die Urlaubskasse noch aufzubessern. Das DIA-Turnier „Kunst am Ball“ verursacht sogar im Cafe King schwitzige Hände. Hier paart sich Anfängerglück mit Schiedsrichterwillkür, Publikumsgunst mit Aufwärmkompetenz. Besonders beliebt ist die Kombiwette, wer die Ecke direkt zwischen die Augen des Torrichters verwandelt, während auf dem Grill gerade ’ne Wurst platzt. Dreifache Gewinnchance wenn der eingezahlte Euroschein auf eine 4 endet. Dafür rücken die Gebrüder Sapina schon mal ’nen Flatscreen raus.
Aber auch das Mitspielen ist wichtig. Deshalb rechtzeitig Samstag 16:45 Uhr zur Anmeldung da sein. Für die fachgerechte Aufwärmübungen sorgt Signora Motta während alle Nationalhymnen parallel abgesungen werden. Also 4 Minuten hält jeder mindestens durch. Alle anderen fangen mit Warmmachen und Ergebnisabsprachen schon Mittwoch 18 Uhr an.

Forza Wildschweini

Beim Teutates! Das Wichtigste vorweg: ja, es gibt einen Platz an dem ihr am Donnerstag Abend die Rauferei mit den Legionen aus Kleinbonum, Babaorum, Aquarium und Laudanum sehen könnt. Nachdem diese den Briten erfolgreich die Pfefferminzsauce versalzen haben, klopfen sie nun bei den Schnauzbartträgern an. Der Circus Maximus auch Haus X genannt bietet gute Sicht auf allen Stufen, wenn wir uns rechtzeitig auf die Sandalen machen und uns vorher nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Dazu gibt es für alle Zaubertrank in grünen Flaschen, wenn Hellmix genug Misteln geschnitten hat. Nur dieser Große bekommt natürlich wieder keinen. Vorher – also am Mittwoch (18:00) – Training unter Wettkampfbedingungen. Ich könnte z.B. behaupten, dass der Fisch nicht frisch ist und schon sind alle mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Gleiches gilt auch am Samstag (10:30). Kann ja sein, dass wir am Sonntag Abend die ganz großen Hinkelsteine werfen dürfen. Ich bin natürlich dabei, wenn ich nicht wieder vorher an den Baum gebunden werde.

Zufallsergebnis beim Videowürfeln

Musst auch mal ausruhen – hat sich der Präsident @Splatini3000 gedacht und hat den Mittwoch spielfrei gemacht. Das lässt uns natürlich nicht kalt und wir verschieben weitere ballistischen Aktivitäten kurzer Fuß‘ auf den Donnerstag. Die Mittwochszeit bleibt. Also 18 Uhr, wie sonst. Nur eben am ersten Viertelfinaltag. So ein fußballfreier Tag nach 5 Wochen EM kann endlich wieder für ähnlich schöne Dinge genutzt werden. Also Bügelwäsche oder Steuererklärungen. Oder mal was eckiges. Oder würfelförmiges. Mist, da muss ich auch schon wieder an den Videowürfel denken. Es geht doch nicht ganz ohne die Pille. Nun gut, nach dem Donnerstag kommt der Freitag mit dem Griechenspiel und schwuppdiewupp ist auch schon wieder Samstag 10:30 Uhr. Also wird morgen quasi nur Schwung geholt für den nächsten Fusi-Marathon. Ein gnadenloses Immerweiter ganz im Sinne dieses berühmten Inselaffens.

Bringschuld in orangsch

Hoi! Wie bringen wir jetzt alle gängigen Hollandklischees in einem kurzen Artikel unter? Also alles über Milchprodukte, Schuhmode und Motorisierung. Da kommt ne ganze Menge zusammen. Dabei ist nur eins wirklich wichtig auf fußballerischer Sicht. Wohin Robben schießt ist ja weitesgehend bekannt. So bleibt nur noch eine Frage offen: spielt man in orange wirklich besser? Das müssen wir unbedingt morgen noch vor dem Spiel klären. Aus diesem Anlass gibt es 18 Uhr einen Feldversuch mit Leibchen in der Trendfarbe von IT-Startups. Für optimale Bedingungen sollten wir unbedingt schneller spielen, danach noch schneller duschen und dann rechtzeitig in die Rudolf-Karstadt-Arena einlaufen, um unser Ergebnis auf der Twitterwall zu dokumentieren. Da ist dann auch wieder genug Platz, um sämtliche Hollandklischees in launige Tweets zu packen. Somit kann ich mir das hier glücklicherweise sparen. Stattdessen verweise ich lieber noch einmal auf den Folgetermin am Samstag Vormittag. 10:30 Uhr – entweder merken oder hinter die Timeline schreiben.

Die Nussnougat-Trombose der Nation

Uwaga! Und alle Augen auf die Strafräume im Osten. Da geht’s in Bälde rund und die ernsthafte Vorbereitung darauf erfordert nicht nur das Auffüllen von Biervorräten und die Montage von albernen Autofähnchen. Nein, auch der eigene Bewegungsapparat darf nicht zu kurz kommen, um Trombosenbildung beim exzessiven Allesgucken vorzubeugen. Spezielles Workout für die Halbzeitpausen kann nicht schaden. Die Zeit in Schlange zum Pissoir will gut genutzt sein. Individuelle Trainingspläne werden Mittwoch 18 Uhr und Samstag 10:30 Uhr ausgegeben. Auch ernährungstechnisch wird högschste Disziplin erwartet. Also nicht mit vollem Mund reden und immer ausreichend trinken. Früh ins Bett (früher als Jerome jedenfalls) und niemals Nutellagläser fürs Gläserrücken verwenden (siehe auch Nutella-Fluch). Sonst gibt es ein Endspiel Frankreich gegen Hollande – das hätte allerdings die beste Schlagzeile…

Der Zapfenstreichkandidat

So. Der Kader steht. Die Entscheidung war megaschwer und für den Einzelnen bitter. Aus dem Aufgebot müssen wir leider verdiente Veteranen streichen, die das spektakuläre 4. DIA-Turnier vom Liveticker aus verfolgen müssen. Folgende Spieler sind nicht dabei und geben morgen ihr Abschiedsspiel. Ich lese vor in alphabetischer Reihenfolge: Lennart „Zauzau“ Langanki. Das wären alle. Ich hoffe er nimmt es besser auf als weiland Michi Ballack (Stichwort: Schwulencombo). Und nun ganz im Ernst: kommt zahlreich, um euch noch einmal eines seiner begehrten Autogramme zu sichern. Und verpasst nicht den Zusammenschnitt seiner besten Szenen in Superslowmo während der Ehrenrunde mit Kinder auf dem Arm, die ihm Mütter spontan über den Zaun reichen. 18 Uhr beginnt das Spektakel. Dann darf jeder noch einmal das Trikot mit ihm tauschen, bevor der Missionar den Fußball in das Eishockey- und Basketballland Lettland trägt. Samstag 10:30 Uhr beginnt dann bei uns die Post-Lennart-Ära auf einem fußballerisch weitaus ärmeren Niveau. But se Show must go on und die Vorbereitung aufs DIA-Turnier beginnt. Am besten startet ihr mit dem Ausdrucken des Turnierplakats. –>Hier.

Melde Feuer, tausche Poldi

N’abend. Spätestens wenn man abends mit dem Hanuta vor Menschen bei Maischberger auf dem Sofa sitzt und in die verlebten Gesichter von Fußballexpertendarstellern schaut, merkt man 1.) irgendwie ist in der Hälfte der Hanutas Poldolski als Aufkleber drin und 2.) nach dem Drama ist vor dem Drama. Und alte Männer mit Köpfen rot wie Feuermelder sagen endlich wieder ungestraft, dass früher alles besser war. Leider lässt sich das nur bedingt auf unser Gekicke übertragen. Wir erzählen zwar auch, dass es letzte Woche besser war, aber uns glaubt das niemand. Wie auch, wenn perfektes Fußballwetter wartet. Da ist es uns doch Wurscht, ob ein Elfmeterpunkt vorhanden ist oder ob man von dort das Tor trifft. Easy Sommerfußball ganz ohne Drama wartet Mittwoch 18 und Samstag 10:30 Uhr. Mit mehr Fahrkarten in nur einem Spiel als Robben in einer Rückrunde schießen kann. Ja wahrscheinlich sogar mit mehr als es Podolskis im Hanuta gibt. Aber was soll’s kleben wir ihn eben bei Özil ein. Alles eine Frage der Einstellung.

PS: hier die dazugehörige TV-Kritik:
http://www.11freunde.de/bundesligen/153074/ultras_die_taliban_der_fussballfans

Durch den brennenden Reifen

Helau! Na gut, wenn ihr unbedingt wollt, gibt es ein Wiederholungsspiel. Bevor noch jemand Einspruch gegen den letzten Spielstand einlegt. Moment, wie war der noch grad? Zählt eigentlich irgendjemand mit? Oder sind doch alle damit beschäftigt wie Flitzer über den Platz zu flüchten, um die Hundestaffel abzuhängen? Ich bin zum Glück wieder mit dabei, nachdem ich dem letzten Termin wegen der Polonaise mit dem Bundespräsidenten fernbleiben musste. Ich würde mich bereit erklären den Spielstand auf eins zwei Tore genau zu dokumentieren. Hab mir schon ganz andere Zahlen für euch gemerkt: Mittwoch 18:00 und Samstag 10:30. Wofür die stehen, finde ich auch noch raus. Wenn ihr an den Ball denkt, bring ich den Elfmeterpunkt mit. Wir treffen uns an selbigem.

 

Videobeweis in Einzelbildern

Haltstop,
Schon ärgerlich, wenn man Wichtiges verpasst. Das ist natürlich rein subjektiv zu sehen. Wenn man die Prioritäten auf Frühstück im Bett, Strandspaziergänge oder Fahrradausflüge legt, wird man Kleinfeldgekicke, Karstadt-Arena-Besuche oder DIA-Turniere lieber verpassen. Dann bleibt einem leider nur auf www.kopfgrätsche.de nachzuvollziehen welche denkwürdigen Momente man leider verpasst hat. Besser natürlich: man ist dabei bzw. kann beweisen, dass man dabei war. Und das sogar ohne direkter Verlinkung zu Fratzenbuch-Profilen. Nur aus diesem Grund bleib ich immer bis zum Schluss. Denn wenn ich nicht fotografiert wurde, war ich wohl nicht da. Und meine Freundin unterstellt mir am Ende noch Frühstück im Bett mit ’ner Anderen. Verschafft euch also auch Samstag 10:30 Uhr und Mittwoch 18 Uhr das perfekte Alibi. Andere Wichtigkeiten könnt ihr danach in Angriff nehmen. Z.B. die nachträgliche Befüllung von kopfgrätsche.de mit Text und Bild aus den letzten 12 Jahren. Hoffentlich wird der Sommer nicht zu schön…

Verlorene Eier

Eieieieiei,
Am liebsten feiert man seine Erfolge dort, wo man sicher weiß: hier schmeckt das Bier, hier kann ich Parken ohne abgeschleppt zu werden und auch sonst ist klar, wo was rumliegt. Ohne Aufräumen reicht ein blinder Griff, um die wichtigsten Dinge an seinem angestammten Platz wieder zu finden. Fragt mal bei Schweinsteiger nach.
Aus diesem Grund seid ihr morgen auch wieder in meinem Wohnzimmer, dem Wimbledon der Käfighaltung, willkommen. Samstag 10:30 Uhr und Mittwoch 18:00 Uhr wie gehabt, ohne große Überraschungen. Wir sind ja schließlich zu Hause. Und damit wir demnächst unsere Familien-Bilder in hübschen Rahmen aufhängen können, basteln wir grad an einem Album. Das müsste eigentlich standesgemäß einen Ledereinband haben, aber das Ziel ist es mit einem simplen Lesezeichen von überall darauf zugreifen zu können. Damit man zu Hause immer griffbereit hat, wenn man dahin zurück will. Nicht wahr, Schweini?