Um Beachsoccer zu spielen, müssen wir erst allerhand Prüfungen bestehen. Diese sind nur ungleich härter als die im Dschungelcamp. Besonders die Prüfung hinter der Tür „Technik“ mit der Armquetsche ist fies. Wer die übersteht, muss nur noch ein paar Stromschläge ertragen… fertig ist die Technik. Mit der ist man dann gut gestählt für die nächste Herausforderung: Zwei Stunden kopfgrätsche-Beachsoccer am Dienstag ab 19 Uhr!
14. Januar 2014
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11. Januar 2014
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Wo die milden Kerle wohnen
Schwarzbraun ist die Haselnuss. Und sie blüht. Kein Wunder ist ja auch bestes Beachclub-Wetter. Ideale Temperaturen für Public Viewing. Da kann man nur hoffen, dass sich dieses Bomben-Wetter bis 2022 hält. Nicht, dass wir eine Winter-WM im Winter erleben. Das wäre ja wie olympische Winterspiele am schwarzen Meer. Nun gut, Wetter ist relativ. Und das Bild vom letzten Wochenende zeigt: die kurze Hose ist gerade nicht zu lang. Nur die Nächte sind es immer noch. Ein jahreszeitenbedingter Umstand, der sich über kurz oder lang hoffentlich auch noch auflösen wird. Irgendwann wir des ganz normal sein, dass wir im Sommer Eislaufen und im Winter Beachsoccer spielen. Das wird aber erst erreicht sein, wenn es gar keine Meldung mehr wert ist, weil dieses Wetter-Tabu keines mehr ist. Bis dahin müssen wir noch für Toleranz werben. Die nächste Parade findet Samstag 10:30 statt. Und wenn das nicht ausreicht, schrecken wir auch nicht davon unsere Botschaft in den Beachsoccersand zu pinkeln und die Klobürste dazu zu schwenken. Ohne Schnee muss man sich halt etwas einfallen lassen. Immerhin ist es so viel sicherer. Bei euch Risikojunkies aus dem Gefahrengebiet nicht ganz unwichtig.
04. Januar 2014
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Tatu Bom de Bola
Anpfiff für das Jahr des Gürteltiers. Naja, eigentlich für das Jahr des Pferdes, aber die Brasilianer sind halt keine Chinesen (was man auch sieht). Und andersrum auch nicht. Egal, Hauptsache WM. Und China ist meines Wissens nach nicht qualifiziert. Somit steht einem Sommermärchen im Zeichen des Gürteltiers nichts im Weg. Da ist es dann auch egal welche Farbe der Gürtel hat. Ein schwarzer Gürtel im Dribbeln bedeutet nun mal gar nichts. Der weiße Gürtel im Fußballtennis wird an dem einen oder anderen Samstag regelmäßig ausgespielt. Triumphe mit einer Halbwertzeit von ca. 2 Stunden. Aber dennoch haben wir große Ziele: Franks Modus, ein 2 gegen 2, ein 4 gegen 4, ein Sandplatzspiel, ein Großfeldspiel, ein Flutlichtspiel, ein DIA-Turnier, eine WM in der Karstadt-Arena – in dieser Reihenfolge sind die langfristigen Erfolge angesiedelt. Das Jahr ist zum Glück noch reich an Tagen, weshalb wir diesen Plan erfolgreich umsetzen sollten. Beginnen wir Samstag 10:30 mit vorsätzlich gutem Fußball. Andere fahren ins Trainingslager „Letzte Hoffnung“ nach AndaLOSEien. Gewinnertypen machen lieber was Sinnvolles und machen sich auf zum Tartanplatz. Wenn der Gürtel nach den Festtagen nicht mehr passt, musst du einfach zum Tier werden. Immerhin hat Fuleco zu seinem Gürtel auch eine Hose.
21. Dezember 2013
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I’m a balliever
So, die Nikolausstiefel sind leer gefuttert. Jetzt passen die Füße wieder rein, dafür wird es mit der Hose knapper. Irgendwas ist ja immer. Deshalb steckt im Türchen Nummer 21 noch ein Jahresabschlusskick. Ich hab schon mal reingeluschert. Neben gutem milden Wetter waren da noch ein vernünftig aufgepumpter Ball und ein paar motivierte Mitspieler zu erkennen. Das Schleifenbinden kann man somit vor dem 24. auch noch üben. Ein ordentliches Training schadet nicht, um den Krampf in den Daumen zu verhindern. Nach dem Finale Furioso am Samstag 10:30 klopp ich die Töppen für ein paar Tage in die Tanne und räuchere sie mit Weihrauch aus. Drum kommet ihr Kinderlein, folgt dem Stern zum Platz der Plätzchen und preist mit mir den Sport mit dem runden Götzen. Und damit mein ich nicht Faithboy, auch wenn es stark nach Glauben klingelingelingt. Aber Glauben schadet ja nix. Ich glaube z.B. an den Samstag, daran, dass ich ein Hackentor mache und dass unterm Baum mein schon lang gesuchtes Talent liegt. Oder wenigstens ein Pony mit Pferdelunge.
17. Dezember 2013
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10. Dezember 2013
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07. Dezember 2013
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Das Winterfest der Sturmtalente
Warum liegt hier eigentlich Schnee? Und warum streut niemand Stroh drüber? Ein Blick in den Fußballstiefel genügt, um zu erkennen, dass Sankt Nikolaus‘ frostiger Saisonteil angebrochen ist. Und auch wenn bis Samstag 10:30 kein Körnchen gefrorenes Wasser liegen bleibt, wird es langsam Zeit die Schneeketten zu entknoten und den Scheibenenteiser aufzutauen. Alle Mitarbeiter des NDR haben schon sämtliche Mikrophonpuschelvoräte aufgekauft, um die erste Sturmreihe zu begrüßen. Dabei taucht dieser Xaver gar nicht bei der Wahl zum Ballon D’Or auf. Scheint aber ein Riesentalent zu sein. Dennoch hat er wohl Schiss sich morgen unserem Talent zu stellen. Er macht sich rechtzeitig vom abgeernteten Acker, bevor wir unseren Sturmlauf starten. Uns stoppt eben kein meteorologisches Ereignis. Mal gucken, ob wir es in der nächsten Woche schaffen, uns noch mit reichlich Streusand beim Beachsoccer einzudecken. Am einfachsten lässt sich dieser in der langen Unterhose herausschmuggeln. Dann sollten wir aber rundum winterfest sein. Winterfester als Florian Silbereisen.
30. November 2013
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Tausche Nationalelf gegen Weihnachtself
Nun hat sich also auch die Nationalelf schon einmal das Jahr beendet. Zwar nur das Länderspieljahr, aber einige Spieler haben quasi schon runtergezählt und kommen erst nächstes Jahr wieder zur Arbeit. Sie verpassen nach der Biergartensaison, in der sie traditionell Sommerpause machen, auch noch die Saison am Glühweinstand. Irgendwo muss man sich ja für die Partie Samstag 10:30 aufwärmen. Der Markt öffnet zwar erst später, aber auch beim Spülen der klebrigen Gläser bekommt man Monsteroberarme. Mit denen pumpt sich der Ball garantiert viel leichter auf. Und wer weiß, vielleicht kommt ja dieses große rote Auto vorbei. Bevor wir allerdings „Holidays are coming“ anstimmen, sollten wir uns vergewissern, dass es nicht der Bayern-Bus ist. Dann gibt es statt kostenloser Werbegeschenke nur kostenloses Plündern und Brandschatzen. Weitere bekannte Melodien aus Mediathek und Fernsehen gibt es dann in der dritten Halbzeit beim Filmmusikquiz. Rechtzeitiges Erscheinen sichert zwar keine Plätze. Aber ein Uhrenvergleich ist nie verkehrt. Wer keine Uhr hat, borgt sich eine beim Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern.
26. November 2013
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23. November 2013
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Heulen mit dem Abwehrwolf
Autsch. Manch einer sehnt sich regelrecht nach der Winterpause. Bei dieser feuchten Witterung rutscht man schnell mal auf dem Rasen in Wembley aus und schon liegt man im Gips unterm Weihnachtsbaum. Da empfiehlt es sich auf die gut beleuchteten Tartanplätze auszuweichen, auf denen das Laub schnell zusammengeharkt ist. Oder die Indoorvariante, wo sogar schon gestreut wird. Nach dem ersten Nachtfrost findet sich bestimmt auch ein salziges Plätzchen. Wer also noch nicht zum Probetraining als neuer Abwehrchef beim BVB gegen den Tabellenführer vorspielen muss, sollte die Chance auf etwas led’rige Frischluft am Samstag 10:30 nutzen. Das stärkt die Abwehrkräfte, wohl mehr die des Körpers als des Kaders. Aber immerhin. Wer danach noch alle Bänder und Knochen beisammen hat, kann sich seelisch auf die große Aufgabe am Dienstag vorbereiten. Da steht die große Entscheidung zwischen Sandkasten und Champions League an. Hoffentlich entlässt die Sachsenklinik noch rechtzeitig ein paar Mitspieler, damit ich nicht als Einerkette ende. Will jemand darauf wetten? Außer Uli?
09. November 2013
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Springtime for Whistler
Schlechte Nachrichten: Edward kommt nicht. Hans-Christian war extra letzte Woche in Moskau, um zu checken, ob er am Samstag 10:30 mitkickt. Er hätte ihn am liebsten gleich mitgenommen. Aber Edward ist das Wetter wahrscheinlich zu wechselhaft. Immerhin verspricht die Vorhersage für Moskau demnächst konstantes Wintersportwetter. Die Geheimnisse dieser rätselhaften Sportart Fußball müssen wir demzufolge selbst herausfinden. Völlig unklar ist, wohin dieses runde Ding als nächstes rollt. Aber das macht wahrscheinlich auch den Reiz dieser Sportart aus. Warum sonst sitzen anschließend jeden Sonntag Mittag erwachsene Männer bei einer Weizenkaltschale in einem Flughafenfoyer und versuchen das Unerklärliche in Phrasenschweine umzumünzen. Egal, das kann einem Samstag noch egal sein. Am Dienstag können wir das in Blauen Kempinski-Salon gerne selbst testen. Und auch Edwards Abwesenheit können wir vorerst verschmerzen. Als hauptberuflicher Whistleblower taugt er wahrscheinlich eher zum Schiedsrichter.















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