7 Bürgen müsst ihr sein!
Auf die Merkliste, Markus!
Für alle die das perfekte Ablenkungsmanöver benötigen, gibt es auch an diesem Dienstag 18 Uhr wieder das totale Vergessen in runder Form. Ob Ärger mit dem Finanzamt oder Europapokallampenfieber mit der schwarz-weißen Pille sind alle Sorgen für 2 Stunden ganz weit weg. Durch den Netzvorhang dringt nix, maximal ein leichter Transpirationsduft. Nach dem Kicken verlängern wir das Vergessen auf dem Hocker im Blauen Salon. Einige werden sogar vergessen am Mittwoch zur Arbeit zu gehen. Aber Vorsicht mit der Dosis. Die nächste Portion Bolzen bitte erst wieder am Samstag 10:30 Uhr einnehmen. Die Suchtgefahr ist nicht zu unterschätzen. Christoph D. und Uli H. von den anonymen Geltungssuchtkranken sollten euch Warnung genug sein. Da unsere Vergessen-Therapie inzwischen sehr erfolgreich ist, müssen wir leider Woche für Woche unsere Message wiederholen: Dienstag, Samstag, Roter Platz. Immer wieder gern. Wenn’s denn hilft.
27. April 2013
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23. April 2013
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Panische Verhältnisse
Vernünftiges Warmmachen ist seit jeher wichtig, wenn man in der entscheidenden Phase nicht in die Röhre gucken will. Im Blauen Salon ist die Röhre zum Glück nicht mehr wichtig. Läuft ja (fast) alles über Flachbildschirme. Aber morgen Abend wird es voraussichtlich in der Theatergaststätte voll wie auf Ulis Konto. Das adäquate Aufwärmprogramm startet 18 Uhr auf dem Tartangeläuf. Dort werden die Grundtugenden für den restlichen Abend trainiert. Mit dem Bier durch die volle Kneipe laufen, wird möglichst realistisch von den Abwehrreihen simuliert, wenn sie die Stürmer in die Zange nehmen. Und wenn man schon vorher den Hals warmgereckt hat, um über die Freistoßmauer zu gucken, wird man auch bei Heiko die eine oder andere Ecke vom Bildschirm einsehen können. Nur wer in der entschiedenen Phase im Tor stehen muss, wird wahrscheinlich auch diesmal gerade am Pissoir stehen, wenn der entscheidende Treffer fällt. Gerade die ungeschriebenen Gesetze sind da sehr konsequent. Es ist allerdings kein ungeschriebenes Gesetzt, dass ihr vor dem Fußball gucken erst selbst spielen müsst. Ich hab’s ja grad aufgeschrieben. Also…
16. April 2013
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13. April 2013
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Das letztes Tor ist immer das letzte
Zugegeben unsere Spielzeiten sind etwas unkonventionell. Also jetzt nicht unbedingt der Beginn. Samstag 10:30 (Tartanplatz) und Dienstag 18:00 (Kagenmarkt) sind ja einigermaßen gut planbar. Vielmehr ist es die Dauer, die von den FIFA-Regularien abweicht. Das liegt natürlich auch an dem fliegenden Start, der meist spontan vollzogen wird, wenn alle anwesend, aufgewärmt und krankenversichert sind. Oftmals reicht es durchzuzählen. Eine ungerade Anzahl von Mitspielern ist der untrügliche Beweis, dass niemand mehr kommt, um für Chancengleichheit zu sorgen. Aber auch das Ende richtet sich selten nach der Uhr. Das Ende ist ja meist Anfang von etwas Neuem. Der nächsten Schicht, dem Hereinbrechen der Dunkelheit oder der Start der 3. Halbzeit im Blauen Salon. Es ist also kein Wunder, dass wir nahezu ohne Zuschauer spielen. Für diese gibt es nicht den magischen Moment kurz vor Schluss, bei dem man schnell vor allen anderen in sein Auto steigt, um den Stau zu vermeiden. In den letzten Minuten weiß kaum jemand von uns wie es genau steht, so dass eigentlich jedes letzte Tor entscheidend ist. Eine Dramatik, die man erst einmal zwei mal pro Woche aushalten muss. Dann verschüttet man auch nicht das Bier in der 3. Halbzeit im Blauen Salon, wenn die Profis es uns gleich tun.
9. April 2013
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02. April 2013
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Gottes Werk und Devils Haircut
Da nun auch die letzten Lacher für diesen Aprilscherz eines Frühlings verklingen, kann man sich endlich wieder auf geregelte Platzverhältnisse einstellen. Geradezu langweilig, ganz ohne Technikhilfe von gefrorenem Wasser. Der Ball rollt uninspiriert geradeaus und sucht Zuflucht im knospenden Gebüsch. Käsige Waden reflektieren das kosmische Licht von oben. Das alles morgen um 18 Uhr am Kagenmarkt. Das Licht liegt nunmehr nicht mehr in der Zuständigkeit der Stadt. Eine höhere Instanz kümmert sich nach der Auferstehung um die Illumination. Endlich kein Herausreden mehr mit Verweis auf Vorgesetzte. Also Beschwerden demnächst bitte ganz oben abgeben. Dienstag hoffen wir aber den guten Willen und rege Bezeugung durch Anwesenheit am Lattenkreuz. Auch dem Samstagsspieltag stehen keine Tanzverbote mehr im Weg. Ab 10:30 heißt es wieder: Darf ich bitten? Und wenn sogar der Pontifex inzwischen zu Fuß geht, fangen wir besser mal an zu rennen, um den Himmel gnädig zu stimmen.
26. März 2013
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16. März 2013
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12. März 2013
09. März 2013
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05. März 2013
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Vormächtig gewaltig, Egon … äh Uli.
Gestern, kurz vor dem zu Bett gehen, rief mich noch Uli Hoeneß an. Wichtige News von ihm: die Vormachtstellung ist jetzt endlich geklärt. Der Frühling ist wieder da und der Winter hat den Schwanz eingekniffen. Lange hat der Winter den Frühling gedemütigt und gepiesackt. Mit seinem dauerndem Gegenpressing den Frühling bis aufs Blut provoziert. Der Frühling der sich jetzt wohl tatsächlich durchsetzt, sieht zeitweise aus wie eine billige Kopie des Winters. Angeblich wurde die Taktik mit etwas Sonne und weniger Schnee nur etwas aufgehübscht. Jetzt gibt es also wieder freie Plätze für frühblühende Talente. Einer davon wird heute Abend schon einmal okkupiert. 18 Uhr geht am Kagenmarkt das Licht an für alle, die den letzten Bodenfrost rauslaufen wollen. Und auch der nächste Samstag lockt endlich wieder mit besten Platzverhältnissen im Schulgarten Tiki-Taka. 10:30 Uhr gibt es sogar noch richtige Sonne von oben für die erste Gesichtsbräune. Machen wir uns trotz aller Vormacht nichts vor, der nächste Vormächtige kommt bestimmt. Laut englischen Buchmachern ist der Sommer Favorit. Auch wenn Uli Hoeneß das nicht hören will.















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