Guck mal die Sommerpause. Schon wieder rum. Spätestens seit dem letzten Spontan-Kick am vergangenen Donnerstag gegen die Anker-B-Jugend wissen wir, dass wir im Herbst angekommen sind. Und das lag nur bedingt am Wetter. Jaja, diese jungen Leute mit ihren Reus-Frisuren und ihren Messi-Füßen. Die ernten jetzt die Vitaminspritzen der WM2006, die ja komischerweise schon wieder 7 Jahre her ist, obwohl sie erst gestern stattfand. Aber wir wollen nicht über Gebühr meckern, schließlich müssen wir uns noch genug Meckerlaune für die nächsten 60 Jahre aufheben. Und natürlich Schadenfreude, wenn die hoffnungsvollen Karrieren mit Mitte 20 den Bach runterdümpeln, weil es noch bessere Wunderkinder gibt. Dann betteln die Talente von einst, um bei uns mitspielen zu dürfen. Momentan nehmen wir noch jeden. Zwei Beine genügen. Und Zeit natürlich. Wenn ihr die Dienstag 18:00 und Samstag 10:30 entbehren könnt, dann seid ihr so gut wie im Team. Kommt lieber pünktlich, bevor ein Justin-Götze-Lookalike euch den Platz streitig macht. Der von den Bayern kann schließlich auch schon wieder laufen und startet damit den Verdrängungswettbewerb. Wo ein Körper ist, kann kein anderer sein. Simple Physik. Jetzt muss sich nur noch dieser verflixte Ball dran halten.
10. August 2013
Bild
03. August 2013
Bild
Schieß doch Bulle! …oder spiel ab.
Wenn man aus der Kurve fliegt, war man entweder zu schnell unterwegs oder hat in den Augen der Ultras den falschen Beruf. Aber in unserem Easy-Afterwork-Zirkel ist es zum Glück egal ob man schnell, langsam, faul oder fleißig ist. Hauptsache für den Platz bleibt noch genug Schnelligkeit und Fleiß. Und natürlich Pünktlichkeit. Quasi das LA und das OLA, wenn man nicht alleine die Pille gegen die Mauer kicken will. Bei den Profis kriegen sie es schließlich auch hin, dass rechtzeitig zum Anpfiff 22 mit je 2 Beinen vor Ort sind. Und auch die Amateure geben sich Mühe, wie man dieses Wochenende wieder im DFB-Pokal sehen kann. Die Friedhöfe sind zwar voll mit Menschen, die sich Mühe gegeben haben, aber immerhin muss nur eine Mannschaft im FDGB-Pokal antreten. Die hat dafür Licht am Fahrrad. Das ist am nächsten Dienstag 18:00 noch nicht nötig, auch wenn die Tage deutlich kürzer treten. Dafür starten wir Samstag früher, um die Mittagshitze zu verwirren bevor sie uns verwirrt. 10:00 ist Zeit für den Anpfiff. Mal gucken wie viele Beine die Kurve kriegen.
30. Juli 2013 (Zeitraffer) #NSA #Prism #Tempora
Heutzutage wird man überall überwacht…
Als auch die Wenigen, die da waren, abgehauen waren, hieß es wieder: Fußball-Tennis Christoph vs. Jürgen. Es stand 1 zu 1 nach Sätzen. Meine (links) Bedingungen für den entscheidenden Gewinnsatz wurden durch die blendende Abendsonne verschlechtert. Und dann das: Eine Unbekannte kreuzte ständig durch mein Spielfeld. Und das mit Ausdauer. NSA – wisst ihr was das sollte?
Übrigens: Jürgen hat mit 2:1 gewonnen.
It’s a ball!
Sagen eure Freunde auch immer, dass man diesem Wetter keinen Sport macht? Nur weil man schon beim Nachdenken schwitzt? Oder beim Tippen auf der Tastatur? Für diesen Beitrag sollte ich mir ruhig eine halbe Stunde Zeit nehmen, wenn ich vernünftig wäre. Aber bevor wir in einen Skidome nach Katar umziehen, gucken wir doch lieber mal, ob das Wetter nicht vor uns aufgibt. Der Blatter-Sepp hat natürlich Muffe und verlegt seine Wüsten-WM in den Winter. Dabei ist die Wettervorhersage für 2022 mehr als ungenau. Am besten immer einen Schirm mitnehmen. Der hilft gegen Sonne und Regen und im Zweikampf kann er eigentlich nicht von Nachteil sein. Und wenn es Unwetter gibt, spiel ich barfuß. Da werden die Schuhe wenigstens nicht nass. Jedes Wetter ist Fußballwetter. Dem Ball ist es egal. Und der will Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 auf jeden Fall auf dem Platz sein. Ein schattiges Plätzchen findet er im üppigen Unterholz, wenn wir ihn übers Tor holzen. Oder unter Kates Pünktchenkleid. Extrem genügsam der kleine Scheißer.
23. Juli 2013
Bild
20. Juli 2013
Bild
Einfach wurstmeisterlich
Der Ergebnisdienst informiert: Sieger des 7 Bürgen Turniers wurde die unbezwingbare Enklave Hongkong. Die Martial-Arts-Experten nahmen reichlich Wurstwaren und Eddy Snowden im Kofferraum mit nach Haus. Im Finale zermürbten sie die Allstar-Truppe, die vor allem aus Durchreisenden mit leichtem Handgepäck bestand, worin die offizielle Ausrüsterkluft fehlte (Nike-, Erima- und Kik-Logos werden auf den Bilddokumenten noch gepixelt). Der dritte Platz ging an die Isle of Man. Sie hatten mit Abstand die meisten Beine, aber auch eine Menge Knoten in den selbigen. Das Team Femen war wie immer bei Veranstaltungen mit Sekt und Häppchen irgendwie dabei und musste, wie im Gruppenbild zu sehen, wieder vom Platz getragen werden. Sieger der Herzen war eindeutig Mexico. Sie wehrten sich vergeblich, aber mit allem was sie hatten. Ihr 1:4-System (1 Stürmer, 4 Torwärterinnen) wird bei der nächsten Weltmeisterschaft der nächste heiße Scheiß. Damit keine Post-Turnierdepression aufkommt, werden wir nahtlos in den Fußball-Alltag grätschen. Die nächsten Termine sind wie gelernt Samstag 10:30 und Dienstag 18:00. Es wird bestimmt so heiß wie in Mexico, Brasilien und Katar zusammen. Das kann nur weltmeisterlich werden.
16. Juli 2013
Bild
13. Juli 2013 / 7 Bürgen-Turnier / Bildgalerie
Bild
13. Juli 2013 DIA-Turnier 2013
13. Juli 2013 – DIA Turnier „7 Bürgen müsst ihr sein!“ (Gruppenfoto)
Bild
Wir sind schon auf dem Brenner…
…wir brennen schon was drauf. Die Grenzlinien ist gezogen. Wer sein Talent rüberretten will, sollte nichts dem Zufall überlassen. Die besten Anlageberater unseres Instituts treffen sich Samstag 17:00 Uhr zum Anpfiff des diesjährigen DIA-Turniers am Haus 7a. Der 10:30 Uhr-Termin ist damit an diesem Samstag aus dem Filofax zu streichen. Schließlich müssen noch doppelte Böden im Kofferraum und Netze im Strafraum installiert werden. Dort gehen einem bekanntermaßen die größten Sünder in die Falle. Jeder der laufen kann, ist der Teilnahme verdächtig. Die einfachen Faustregeln sind: die Steuer-CD ist rund, ein Spiel dauert solange wie der Schiri dich nicht verpfeift und bloß nicht erwischen lassen. Also fleißig die Taschen vollgehauen, damit man nicht am Ende mit leeren Händen dasteht. Es geht um die Wurst und um die Pelle. Greift ruhig mal ’nem nackten Mann in die Tasche. Das wird bei ’ner Femen-Aktivistin nicht einfacher. Die Startgebühr in nicht nummerierten Scheinen einfach unter der Torlinie durchschieben. Dann klappt’s auch mit dem Pokal. Achtung: Weder Funktionäre noch Schiedsrichter sind käuflich (VHB). Am nächsten Dienstag 18 Uhr wird dann wieder brav versteuert. Großes Uli-Hoeneß-Ehrenwort.
06. Juli 2013
Bild
02. Juli 2013 (Bildergalerie)
Bild
[simple_slideshow]
Every feet you break
…I’ll be watching you. Manchmal zweifle ich daran, dass irgendjemand diese regelmäßigen Mails liest. Aber in den letzten Wochen haben wir doch nahezu vollständige Gewissheit, dass wenigstens ein paar Geheimdienste Wort für Wort verschlingen. Oder wenigstens für später speichern. Man kann allerdings nur hoffen, dass es die Briten sind, denn das fußballerische Talent der Amerikaner würde unsere Dienstagskick-Loge nicht großartig qualitativ aufwerten. Aber der eine oder andere Insulaner könnte morgen 18 Uhr durchaus bereichernd wirken. Naheliegende Scherze über die Elfmeter-Fähigkeiten sparen wir uns an dieser Stelle. Beim großen Vergleich der Steuerparadiese aka DIA-Turnier gilt immerhin die Isle of Man schon jetzt als Sieger der Herzen. Wer hat schon sonst ein Wappen mit drei Beinen zu bieten? Damit ist man sogar den beidfüßigen Spielern überlegen und nahezu unberechenbar. Für eine vielbeinige Abwehr reicht womöglich ein einziger Spieler. Apropos Abwehr, lasst uns drauf verzichten die Firewall beim großen Tempora-Freistoß bis zu den Achseln hochzuziehen. Alles im Sinne unzähliger Beine.
Dieser Artikel ist leider verpfiffen
Im Gegensatz zum wöchentlichen Gekicke wird es auch beim DIA-Turnier wieder einen Schiedsrichtereinsatz geben. Grund genug uns mit etwas Whistleblowing einzustimmen. Ich fange an und verrate einfach mal, dass der Ball gar nicht rund ist. Vielmehr handelt es sich um ein n-Eck. Das mit den 90 Minuten galt zudem für kaum ein Spiel in den letzten 150 Jahren. Es ist eine grobe Ansage, um eine Voraussage für Mutti zu treffen, wann man circa zum Essen erscheint. Außerdem holt sich Pep seine Trainingstipps von Klinsi, das kommt aber in der Bildzeitung erst kurz vor Weihnachten raus. Wer solche Geheimnisse zu früh verrät, sollte seinen Fluchtweg gut geplant haben. Moskau, Kuba, Hongkong, Ecuador – Rudi Gutendorf war bestimmt schon da. Auch ich werde den nächsten Samstag im Zeugenschutzprogramm verbringen. Glücklicherweise kann man auch in Mecklenburg problemlos vor Geheimdiensten aller Art untertauchen. Heute um 18 Uhr werde ich mich mit falschem Bart und falschem Trikot noch einmal auf dem bekannten Platz einfinden, um das Geheimnis meines Talents zu lüften. Mehr wird nicht verraten.


























































































































Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.