Stillgestanden! Und schön in die Augen gucken! Wer kann mir sagen, was der Unterschied zwischen einem Nudisten und einem Polizisten ist? Na? Na? Falsch! Der Nudist ist der ohne Kleider und der Polizist der mit. Nein? Doch! Ohh. Bei dem Wetterchen am Wochenende kann man so vielleicht die beiden Teams auseinanderhalten. Bevor noch jemand Samstag 10:30 ein Leibchen überziehen muss und ganz weich im Überstübchen wird. Und dann zeigen wir den Nudisten was eine Harke ist, eine Horde verhaften und wie eine Schafherde zur Gendarmerie treiben. Hoffentlich sind es keine Außerirdischen und es gibt im Anschluss eine Parade am Hafen von St. Tropez. Stillgestanden, hab ich gesagt! Da kommt doch noch was. Gibt doch noch einen zweiten Termin in der Woche. Der bleibt auch vorerst am Mittwoch 18:00. Was? Dienstag? Papperlapapp! Wir gucken wie die kommenden Trainingstermine aussehen. Schreiben sie sich das hinter die Ohren! – Hm, kleines Ohr ist schnell beschrieben! Und das heißt „Jawohl Chef“! Wie heißt ihre Mutter? Madeleine? Sie antworten mit „Jawohl Chef“! Geht doch. Ahhh, da ist ja schon die Schwester Oberin in der 2 CV. Wegtreten!
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Über Außen in der Welt
Seitdem wir regelmäßig den Kunstrasen beackern, wird das Tartangelände nur noch unregelmäßig abgenutzt. Manchmal wird man schon wehmütig, wenn man auf das leere Gummi blickt, das uns zu dem gemacht hat was wir heute sind: Multinockenträger mit Gelenkschmerzen und roten Krümeln im Schuh. Nur aufm Gummi konnte man Torwart und Linksaußen in Personalunion geben. Am Ende gibt es dort ja nur zwei Positionen: auf dem Feld und woanders (wahlweise im eigenen Bett, am Strand oder bei einer Familienfeier). Auf dem großen Feld muss man dort spielen, wo einen der Trainer hinstellt. Gerade bei den warmen Temperaturen empfiehlt es sich den Hauptteil der Energie in die Stimme zu investieren, um die Mitspieler die Löcher zulaufen zu lassen. Auffällig ist, dass trotz der stärkeren Orientierung an den Profis, die Außenverteidigerposition oft frei bleibt. Jeder, der nur zum Spaß kickt, kann schwer verstehen was daran toll ist, die ganze Zeit an dieser Linie entlang zu rennen. Kein Wunder, dass der Fipsi da nur noch bedingt Bock drauf hat. Jedenfalls bei den Länderspielen hat er sich für die Alternativposition woanders (wahlweise im eigenen Bett, am Strand oder bei einer Familienfeier) entschieden. Ich bin weniger anspruchsvoll und stehe auch Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 wieder auf Kunstrasen oder Tartan, um alle Löcher zwischen Torwart und Linksaußen zuzulaufen.
19. Juli 2014
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Ist das das Finale?
Berechtigte Frage. Immerhin hat uns Hollywood gelehrt, dass man das Finale an Feenstaub, pathetischer Musik und Superzeitlupe erkennt. Wenn man sich dann plötzlich in Realtime mit dem Happy-Song wieder findet, darf man schon mal zweifeln. Für den maximalen Genuss solch besonderer Spiele ist unbedingt eine Verlängerung von Nöten. Beim diesjährigen DIA-Turnier gab es bei beiden Halbfinals und im Finale ein dramatisches 3 – 3,5m-Schießen zusätzlich obendrauf. Dort wurde klar: um das klassische deutsche Talent für Strafstöße ist es in diesem Jahr schlecht bestellt. Sogar die DFB11 hat sich in ihrem Finale darum gedrückt. Am Ende triumphierten die Pflaumen mit ihrer harten Schale über die Granatäpfel und hefteten sich eine zweite Sternfrucht an ihr Revers. Den Zitronen blieb nach dem Vorrundensieg im Endspiel nur die bittere Rolle des sauren Zuschauers. Auch die Brasilianer waren mal wieder nicht reif genug fürs Finale. Die malträtierten Gurken hatten nach der Gruppenphase schlimme Druckstellen und verlegten sich fortan auf die Dokumentation des Restturniers. Sie gingen dabei ungefähr so: /°\
Aber am Ende war eh alles Fruchtsalat. Einen großen Dank an alle Mitwirkenden auf und neben dem Platz. Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 geht es wieder auf die altbekannte Fanmeile. Denkt euch schon einmal eine originelle und finalwürdige Performance aus. Hoffentlich macht sich diesmal keiner zum Obst.
12. Juli DIA-Turnier 2014 – Die FFsudGA-Bildergalerie
- Gurken vs. Pflaumen
- „Apfel“-Lennart beim Dehnen.
- Erster Angriff der Pflaumen auf das Tor der Gurken-Tuppe.
- Die Pflaumen schnappen sich den Kern… ähm, Ball.
- Entspannte Teambesprechung der Äpfel.
- Im Spiel Äpfel gegen Zitronen gibt’s Saures.
12. Juli DIA-Turnier – Abschlussfoto
Steinobst des Anstoßes
Da plant man wochenlang solch ein Mega-Event. Schiebt die engen Terminfenster hin und her, verlegt sogar extra den Sommer, textet eine Hymne für den 3. Platz auf die Melodie von „Atemlos“ und dann das. Anstatt, dass das @DFBTeam wie geplant für den Virgin-Colada-Absacker nach dem DIA-Turnier sorgt, verlegen die ihren Turnierabschluss auf Sonntag. Stattdessen müssen wir jetzt mit der B-Ware aus Brasilien Vorlieb nehmen, die das Spiel um den Bronzerang total überflüssig findet. Die Konsequenz kann nur sein, dass das Turnier Samstag 17:00 umso frischer wird. Viele aktuelle und fast vergessene Sorten haben sich angekündigt, um zu demonstrieren wie man sich mit Anstand über die goldene Ananas freut. Mit dem nötigen Vitamin B landet man in einem knackigen Team, dass nicht nach dem Halbfinale mit Druckstellen saft- und kernlos in der Biotonne landet. Als oranges Fallobst wird es schwer mit dem Finale (fragt nach bei Robben). Am Ende wird sich sicher ein verdienter Sieger zwischen grün und überreif herausschälen. Aber da es auch danach immer weiter geht, kompostieren wir uns Mittwoch 18:00 natürlich schon wieder auf dem Platz. Das lange geplante erste Testspiel nach der WM lautet ja schließlich auch #GERARG. Fußball ist eben das, was passiert, während du versuchst Tippspiele zu gewinnen.
05. Juli 2014
Genau eine Woche vor dem DIA-Turnier „Freche Früchte spielen um die goldene Ananas“ haben wir schon mal im Turnier-Modus gespielt. Vier Teams à 4+1 haben sich schon für den kommenden Sonnabend 17 Uhr warmgespielt.
Übrigens: Nicht nur, dass Rick was im Auge hat – Nein: Diese ekilge Heuschrecke hat es von James Rodríguez‘ Arm bis nach Wismar geschafft.
Aux armes, chanteurs!
„Zu den Waffen, Bürger! Formt eure Truppen! Marschieren wir, marschieren wir! Unreines Blut tränke unsere Furchen!“ Da ist man doch glatt in der Stimmung eine brennende Barrikade zu errichten. Oder in eine Eistonne zu treten. Hierzulande braucht man dafür schon freche Fragen von öffentlich-rechtlichen Reportern nach 120 Minuten Rennerei. Das können wir natürlich Samstag 10:30 und Mittwoch (!) 18:00 mit unseren Mitteln auch simulieren. Aber wer weiß schon, ob es nachher wirklich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Hilft es, die Nationalhymne noch bis zur Halbzeitpause weiterzusingen? Muss man sich dabei anfassen? Verbraucht das Textgedächtnis nicht wichtigen Speicherplatz? Die Spanier haben keinen Text und sind schon zu Hause. In den letzten Jahren hat sie das beim Gewinnen aber nicht gestört. Blendet man bei den Hymnen die dazugehörigen Videotexttafeln ein, wird’s schnell martialisch und blutig. Da müsste man schon Kevin Großkreutz aufstellen. Der weiß wenigstens, wie man eine Halbzeit lang cool bleibt. Oder man macht aus solch einer Kriegshymne mal ein Liebeslied. Ich sehe es schon vor mir: das Intro der Marseillaise, gefolgt von „Love Love Love“ und dann kommt Kai Pflaume. Magique!
Helden von Damals
Mit Robert und Frank haben zwei Helden von Damals zugesagt, beim DIA-Turnier „Freche Früchte spielen um die goldene Ananas“ aufzulaufen. Die Fotos sind schon 5 und 6 Jahre alt, aber die Typen sind top motiviert.
Auf Facebook gibt es für dieses Event am 12. Juli 2014 um 17 Uhr eine Veranstaltung. Dort kann man sich völlig unverbindlich als Teilnehmer melden.
28. Juni 2014

Jeder sollte seinen bisherigen WM-Moment nachstellen. Scheinbar hat Suarez‘ Biss Wunden in den Seelen hinterlassen. Aber auch das Reden hinter vorgehaltener Hand (aus Angst vor Lippenlesern) fiel wohl auf. Genauso wie das Ding mit dem Wasser gegen den eigenen Trainer. Tja, es ist Halbzeit bei der WM. Da kann noch einiges kommen.
Entschuldigen Sie, ist das der Sondermüll vom Campo?
Die Luft aufgepumpt? Die Bremsen gecheckt? Die Leuchtmittel poliert? Dann seid ihr bereit für die „Goldene1“. Oder einen Fahrradkorso. Die sportlichen Ziele wurden zwar gerade erreicht, indem ein Klima-Schurkenstaat mit der Spartaste weggespült wurde. Aber solange es in Brasilien immer noch regnet, in Russland immer noch Winter ist und in Katar immer noch kein Rucola wächst, werdet ihr feststellen, dass man italienische Verteidiger nicht essen kann. Und obwohl der Fußball laut CO2-Bilanz gesperrt gehört, ist bei diesen Wetterextremen eine Klimaanlage eigentlich ein Muss. Die krieg ich aber nicht an meinen Fahrradlenker. Aber wer gleichbleibende klimatische Bedingungen möchte, macht den nächsten Autokorso am besten mit geschlossenen Fenstern und hupt nur noch in der Garage. Alle, die lieber klingeln, führt der nächste Fahrradkorso Samstag 10:30 zum Platz. Dort wird durch natürliche Laufbereitschaft brandgerodet und rückstandslos abgebaute Kondition präsentiert. Die Altstoffe werden wie immer getrennt, indem die eine Hälfte mit selbstleuchtenden Leibchen gekennzeichnet wird. Eine Blitzumfrage hat zudem ergeben, dass wir Dienstag 18:00 Argentinien und Schweiz trotz der Vielzahl furzender Rinder die Bühne überlassen. Wir geben dafür Mittwoch 18:00 wieder Gas.
PS: Brazilcafé – Montag 22:00
21. Juni 2014 – Faktorei – Deutschland vs. Ghana
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21. Juni 2014 (Sommeranfang)
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Glückstreffer versenkt
Liebe Freunde des Café King. Ist es nicht toll, dass Tippen nach Meckern und Falschparker aufschreiben endlich Volkssport geworden ist? Endlich wird in allen Betrieben der Republik ein für allemal geklärt, wer hier Ahnung hat. Endlich kommt das Zocken aus der Schmuddelecke, in die es unverschuldet durch kleinere Anpassungen bei unwichtigen Trainingsspielen geraten ist. Die sogenannten Experten sind mit einmal so klein mit Schwarz-rot-gold-Perücke, nur weil sie wirklich dachten, dass eine Basketballnation wie Spanien wirklich den Hauch einer Chance im Fußball hätte. Diese Leute nerven das ganze Jahr über mit ihrem nutzlosen Wissen über die dritte thailändische Liga und bremsen wissenschaftliche Methoden wie Auspendeln und Tarot aus. Jetzt ist die Zeit von knuffigen Tieren, die so lange ihre Leibspeise fressen müssen bis sie das Deutschland-Leckerli wählen oder auf die Fahne kotzen. Die Mücke, die mich grad in den Arm mit dem Tattoo der Heimmannschaft gestochen hat, liefert mir die nötigen Hintergrundinformationen über die Spiele Samstag 10:30 und Dienstag 18:00. Ich leg mich fest: 15 Mitspieler, 23 Tore und 1 Gesichtstreffer. Es sollte mich arg wundern, wenn mich das Glück diesmal verfehlt.
14. Juni 2014 – Bildergalerie von Christopher
Ne dicke Wange hatte er und konnte nicht mitspielen. Trotzdem war Christopher da und hat dann ebend ein paar Fotos gemacht:
14. Juni 2014
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Always one Sepp ahead
Jetzt geht’s lohos. Der flotte Beginn des größten Turniers des Erdenrunds hat vergessen lassen, dass wir einem Novum nicht beiwohnen durften. Der Präsident der Präsidenten durfte den jungen Menschen keine warmen Worte mit auf den Weg geben bzw. er wollte es nicht. Kopfgrätsche wurde ein Päckchen Karteikarten zugespielt, das vermuten lässt warum. Whistleblow Anfang: „Völker des Universums schaut auf diesen Planeten. Hier gibt es tatsächlich noch Stümper, die zweimal in der Woche (Samstag 10:30 + Dienstag 18:00) sich selbst die Pike schmutzig machen. Die sich in Felle statt offizielles Merchandise kleiden. Die sich selbst aus dem Hahn gezapfte Getränke mitbringen. Die auf Plätzen ohne direkten Anschluss an Flughafen und lizensierte Fanmeile spielen. Sie verschmähen sogar das offizielle Sprühlinienspray in der Gemacksrichtung Käsefondue. Mit diesen ewig Gestrigen wird eine WM immer ein globales Turnier bleiben. Wir bleiben an diesem unprofitablen Gesteinsbrocken kleben, der zu allem Unglück auch noch zu 71% von Wasser bedeckt ist. Darüber denkt bitte jeder noch mal in Ruhe nach, bevor er mit dem Bogen auf mich zielt. Hiermit erkläre ich diese WM für eröffnet. Narrhallamarsch!“ Whistleblow Ende. Ach nee, war ein Elfmeterpfiff… oh…
07. Juni 2014
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Kurzärmliche Verhältnisse
Herzlich Willkommen zum großen Kopfgrätsche-Trikottausch! Ist die Trikotage, die ihr normalerweise Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 tragt, ausgeblichen, ausgeleiert oder durchgeschwitzt? Könnt ihr euch nicht für das neue pinkfarbene Real Madrid-Jersey erwärmen? Habt ihr Angst vor dem Freddy-Krüger-Gedächtnistrikot der DFB-Elf? Tauscht jetzt eure Oberbekleidung gegen ein Stöffchen aus dem Kopfgrätsche-Shop. Der allerletzte Schrei in den Sorbetfarben der Saison. Auf Wunsch mit eurer Lieblingsprimzahl als Rückennummer. In allen Größen von Arjen Robben bis Tim Wiese. Zwar ohne jeden wirtschaftlichen Vorteil für uns, aber dressed for success. Und falls jemand von der DFL fragt, was dieses „de“ bedeutet, sagt ihr bitte: dynamischer Ertüchtigungssport. Dafür sollte man in der Spreadshirt-Stadt Leipzig viel Verständnis haben. Bei der Farbwahl seid ihr natürlich völlig frei. Die Teams werden der Einfachheit halber anhand der Quersumme der Trikotnummern gebildet. Und wenn dann alle in allen Regenbogenfarben ausgerüstet sind, können wir uns den wirklich wichtigen Dingen widmen: Fähnchen und Außenspiegelüberzieher fürs Auto.
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