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Die Wismarena wird jetzt also doch nicht gebaut. Offiziell liegt es an den Kosten, aber wir wissen natürlich, dass es wahrscheinlich an einer fehlenden Domain scheitern musste.
Ibracadabra macht Schluss im gelben Trikot. Für sein drittletztes Spiel war die Bühne in Saint-Denis beim ersten Vorrundenspiel der Euro 2016 bereitet. Von den sangesfreudigen Kontrahenten sollten sich in Gruppe E am Ende der Vorrunde die Boys in Green durchsetzen. Gegen Ibras Schweden trennte man sich 1:1. Neben den zlatanischen Zeichen wurden in St.-Denis auch einige Kopfgrätsche-Symbole gesichtet. Hej då, Zlatan! Hej då, Vorrunde.


Nach meinem unangekündigten Kontrollbesuch am Dienstagabend ist für mich endgültig kleine Sommerpause. Aber ihr werdet kaum merken, dass ich weg bin. Die Tore werden sich irgendwie trotzdem schießen, der Ball rollt quasi selbstständig, am Ende gibt es auf magische Weise mindestens zwei Teams (oder wie heute drei), von denen eines irgendwann das letzte Tor schießt. Funktioniert erstaunlicherweise auch alles ohne mich. Das darf sich natürlich nicht rumsprechen, schon gar nicht bis zu meiner Freundin. In meinen Schilderungen bin ich selbstverständlich unverzichtbar fürs Team. Ohne mich bindet euch niemand die Schuhe, zählt die Tore fleißig mit, wenn es mehr als 3 sind und auch sonst sorge ich mit mutwillig vergebenen hundertprozentigen Torchancen dafür, dass ihr mit dem guten Gefühl nach Hause geht, dass ihr euch wirklich verbessert habt. Und nicht zu vergessen: ohne die regelmäßige Spielankündigung würde niemand sich merken, dass seit gefühlt 10 Jahren immer Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 angepfiffen wird. Nach meiner Theorie wird das wahrscheinlich auch noch der Fall sein, wenn ich in 2 Wochen wieder da bin. Bis dahin: bitte nichts anfassen. Lasst die Regeln so wie sie sind und verbessert euch bitte nicht signifikant. Sonst muss ich doch ernsthaft über das Angebot der Scheichs für die Zlatan-Nachfolge nachdenken.
Der Dino in Wismar und die Kopfgrätsche-Dinos knipsen sich in einen Selfie-Rausch. Bei diesem sommerlichen Relegationsersatzspiel wurde alles abgelichtet, was nicht bei 3 auf der Ersatzbank war. Der Bundesadler und das Tortier Pierre-Michel zeigten sich auch ohne Spielminuten einsatzfreudig. Nur ein Gruppenbild mit diesem blauen Drachen haben wir leider verpasst. Ach ja, Fußball wurde auch gespielt – Endstand 2:0 für die Gäste aus Hamburch, Digga!
Ein schöner Abschluss für eine zufriedenstellende Saison – der Spielbericht für #fcankerhsv: https://t.co/rXWbQN51u7 pic.twitter.com/lJPd9aRx5O
— Hamburger SV (@HSV) May 22, 2016
Da sitzt man nun also mit schlechtem Gewissen während einer Geburtstagsfeier bei einem schlechten DFB-Pokal-Finale. Eine liebe Freundin lädt zum Geburtstag auf ein edles Gehöft und die gemeinen Kopfgrätscher verziehen sich ins Abseits, weil das Spiel #FCBBVB wichtiger scheint. Trugschluss: Ein mieses Spiel mit noch mieserem Ergebnis hinterlässt die Frage, warum man das nur geguckt hat.
Trotzdem: Gebe den zwei Alt-#Kopfgrätschern einen Ball(on) und sie spielen weiter. Ehrenpräsi Swen hat diesen Moment kunstvoll festgehalten. Ein Bild für die Galerie. Schöner als diese elendige Finale des DFB-Pokals 2015/16.
Diese #kopfgrätsche-Spieltage werden immer verrückter. Die Fotos geben das nicht so wieder, aber es waren wirklich zeitweise 34 Spieler auf dem Platz. Auf einem Platz lief ein Turnier mit drei Mannschaften à 8 Spielern und auf dem Nebenplatz wurde ein zünftiges 5-gegen-5 gespielt:
Eine der drei Mannschaften auf dem Hauptfeld musste natürlich zugucken. Da blieb ein bisschen Zeit mal durchzurechnen: Nach Adam Riese (1.FC Köln?):
(3 Mannschaften à 8 Spieler) + (2 Mannschaften à 5 Spieler) = 34!
Je später der Abend, desto mehr Spieler mussten los. Leider muss www.kopfgrätsche.de aber auch einen herben Verlust verkraften. Bei seinem Comeback nach über einem Jahr Fußball-Abstinenz, verletzte sich Edel-Kicker und Urgeisten Stefan schwer. – Gute Besserung!
Hier noch der Rest vom Schützenfest:
Dritte Halbzeit nach dem Vormittagsspiel (14. Mai 2016 – Jung und Alt auf Großfeld):
Wie in den vergangenen zwei Jahren, sollte der letzten Bundesliga-Spieltag 2015/2016 am Weltempfänger/Radio miterlebt werden. Per NDR 2 Bundesligashow wurden wir (wie angekündigt) in die Stadien gebeamt. Die große spannende Frage für alle Beteiligten war, ob Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt sich vor dem Abstieg retten können. Dazu lauschten wir den Stimmen von Moritz Cassalette, Heiko Neugebauer und und und… Sabine Töpperwien!
Das Besondere an diesem sozialen Ereigniss bei Kaffe, Bierchen und Kuchen: Die #Kopfgrätsche-Nachwuchabteilung war nahezu vollzählig angetreten! Drei Spieler der Altersklassen M (U2) und N (U1) mischten die Runde der Alten Herren (und Spielerfrauen) ordentlich auf.
Die „Experten“ konnten vor Beginn des Spieltages ihre Endkonstellation im Abstiegskampf tippen. Zwei haben richtig getippt, drei nicht. Zu gewinnen gab es DFB-Sammelkarten 2016 von REWE. Die Begeisterung dafür hielt sich in Grenzen. Da war die Begeisterung über Bremens Verbleiben in der Ersten Bundesliga bei der Mehrzahl der Anwesenden größer.
Am Vormittag des letzten Bundesliga-Spieltages 2015/2016 gab es mal wieder ein züchtiges 11-gegen-11-Kopfgrätsche-Spielchen.
Was Jürgen dort feierlich in die Luft wirft, ist in der Fantasie übrigens sowas wie ein Weltmeistergürtel. In Wahrheit ist es aber mein „geriatrisches Exoskelet“ gegen Rückenschmerzen beim Fußballern gegen all diese Leute, die bis zu 20 Jahre jünger sind.
Übrigens „alt“: Grandioses Comeback von #kopfgrätsche-Präsident-Swen!
So genau weiß man nach dem Spiel nicht mehr, wie viele eigentlich mitgespielt haben. Es waren jedenfalls zweitweise mehr als 11-gegen-11. Und das bei über 20°C Grad! Das muss jetzt aber der Sommer sein.
In der Dritten Halbzeit im Kai war die Teilnehmerzahl dann aber auch schon deutlich überschaubarer. Unbewusst ist eine kleine alkoholfreie Bier-Laola entstanden.
Großfeld ist für den gemeinen #Kopfgrätscher immer wieder etwas sehr ungewöhnliches. Gut, dass immer mehr Bock auf unkomplizierten und teilweise deletantischen aber entspannten Fußball haben.
Wehmütig schaut Yiğit (ganz rechts im Bild) auf seine Fußballkumpels zurück, denn es war sein vorerst letztes Spiel in Wismar. Gleichzeitig hat er ab auch schon kleinere Comebacks angekündigt. Darum: Güle Güle, Yiğit!
Wie im Sommer üblich ging es nach dem Spiel zur Dritten Halbzeit in den Hafen und zum gleichzeitigen Abstinken im Kai auf eine alkoholfreies Hefeweizen.
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