Das Nerdderby: Wer bin ich? (Folge 8)

Hex Hex! Gesucht war das Hexlein aus La Plata. Juan Sebastian Verón hat den Spitznamen La Bru­jita, weil sein Vater Juan Verón Senior schon als die Hexe La Bruja bekannt war. In Argentinien hat er, bevor er Ende der Neunziger nach Europa wechselte, tatsächlich auch kurz bei Boca Station gemacht, wo ihm Diego Maradona die besagte Rolex schenkte. „Bis zu diesem Tag hatte ich lediglich eine digitale Plastikuhr, die ich ab und an brauchte. Meine luxuriöseste Uhr war eine Casio mit einem Taschenrechner. Und dann bekam ich plötzlich dieses Geschenk von ihm“ erzählte er später. In Italien war Sampdoria Genua sein erster Verein, wo er auf auch auf Jürgen Klinsmann am Ende seiner Karriere traf. Danach wurde viel Geld für ihn bezahlt und in Parma und bei Lazio war er wirklich auch ein Titelgarant. In England hat er nicht so gut funktioniert. Als er 2006 zurück nach Argentinien zu Estudiantes de la Plata  wechselte, war seine Karriere gefühlt schon fast vorbei. Folgerichtig wurde er auch nicht für die WM 2006 in Deutschland nominiert. Aber 2010 in Südafrika war er nach zwei argentinischen Meisterschaften und der gewonnenen Copa Libertatores wieder dabei. Unter dem argentinischen Nationaltrainer Diego Maradona ging das Kapitel Albiceleste für ihn mit dem Viertelfinalaus gegen Deutschland (0:4) zu Ende. Juan Sebastian Verón saß 90 Minuten auf der Bank. Aber selbst das war noch lange nicht das Ende seiner Laufbahn. 2011 wollte er aufhören, 2012 spielte er immer noch für La Plata. 2013 gab er sein Comeback als spielender Sportdirektor und 2016 als spielender Präsident. Er bestritt in dieser Funktion sogar 5 Spiele in der Copa Libertadores. Heute ist er immer noch als Präsident seines Jugendclubs Estudiantes aktiv. 

Der heute Gesuchte war auch ein Mitspieler Veróns. Ansonsten spielte er noch mit:

Robbie Fowler
Kasper Schmeichel
Gareth Southgate
Mark Viduka
Boudewijn Zenden
Michael Reiziger
Santiago Solari
Harry Kewell
Nuno Gomes
Alex Song
Hernan Crespo
Aaaron Ramsey
Alf-Inge Haaland
Emanuel Pogatetz

Er spielte allerdings nie ein Erstligaspiel in seinem Heimatland. Bei den Titeln sieht es etwas dünn aus. Es würde besser aussehen, wenn da nicht die drei verlorene Endspiele wären.

Das Nerdderby: Wer bin ich? (Folge 7)

Es ist schon ein komischer Zufall, dass beim letzten Mal mit Gabriel Heinze ein argentinischer Nationalspieler gesucht wurde, der nicht nur 2004 Olympiasieger war sondern auch 2010 WM-Teilnehmer unter dem Trainer Diego Maradona. Als Trainer war Maradona natürlich nicht so legendär wie als Spieler. Trotzdem kann man sich in der Serie „Maradona en Sinaloa“ sehr gut angucken wie der emotionale Kugelblitz den Fußball bis zum Schluss über jedes gesunde Maß hinaus geliebt hat.

Er ist auch der eigentliche Grund für dieses Quiz. In der ersten Folge wurde sein ehemaliger Mitspieler Davor Šuker gesucht, der tatsächlich kurz mit Maradona bei Sevilla spielte. Diese Karrierestation Diegos hatte auch ich vergessen, so dass eine Recherche die andere ergab. Aus aktuellem Anlass suchen wir auch diesmal einen ehemaligen Schützling Maradonas. Er spielte außerdem zusammen mit:

Jürgen Klinsmann
Luis Figo
Fabrizio Ravanelli
Lilian Thuram
Pavel Nedved
Edgar Davids
Leonardo Bonucci
Roberto Mancini
Marcel Desailly
Alain Boghossian
Emmanuel Petit
Mikael Forssell
Karel Poborsky
Marcos Rojo
Santiago Ascacibar

Eine Besonderheit ist sicher, dass der Gesuchte bei einem Verein zeitgleich als Spieler und Funktionär aktiv war. Für eine erfolgreiche Funktionärslaufbahn trifft es sich gut, dass er in bester Rummenigge-Art als Jungprofi schon eine Rolex bekam – von Diego Armando Maradona.

Das Nerdderby: Wer bin ich? (Folge 6)

Das besondere Spiel, das die Fährte zu Milan Baroš legte war natürlich das Halbfinale der EM 2004. Baroš knipste damals für Liverpool und auch in der tschechischen Nationalmannschaft lief es super. Er sollte mit 5 Treffern Torschützenkönig dieser EM werden. Und auch sonst spielte das Team um Tomáš Rosický, Pavel Nedvěd und Jan Koller damals einfach den besten Fußball. Doch im Halbfinale scheiterten die Tschechen an den Rehakles-Griechen und dem Silver Goal durch Dellas. Da es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Verlängerung fiel und direkt danach abgepfiffen wurde, war es eigentlich das zweite Golden Goal nach 1996 (das 2002 zugunsten des Silver Goals abgeschafft wurde), das Tschechien einen Europameistertitel kostete. Nach diesem Turnier wurde das Silver Goal wiederum abgeschafft. Milan Baroš hat tatsächlich erst im Sommer 2020 seine Karriere beendet. Natürlich bei Baník Ostrava, für das er 4 mal (1993–2001, 2013, 2014–2015, 2017–2020) spielte. Aber nun zur nächsten Rätsel-Nuss. Ich spielte zusammen mit: 

Ronaldinho
Henrik Larsson
Bojan Krkic
David Trézéguet
Gonzalo Higuaín
Fabio Cannavaro
Nicolas Anelka
Jerzy Dudek
César Azpilicueta
Mikel Arteta
Arjen Robben
Simon Kjaer
Ruud van Nistelrooy
Juan Pablo Sorin
Jay-Jay Okocha

Ich spielte in fünf europäischen Ländern und wurde in drei von ihnen Meister. Ich spielte bei drei Champions-League-Sieger-Clubs, aber ich gewann nie die Champions League. Der UI-Cup ist der einzige europäische Titel in meiner Vita. Aber eigentlich ist das nicht so schlimm, da ich in einem besonderen Sommer und in einem besonderen Land eine besondere Medaille gewonnen habe.

04. Juli 2020 – Nach allen Regeln des Kunstrasenplatzes

Kunst: #Kopfgrätsche ist zurück auf dem Rasen!

Nach über 2,5 Jahren sind wir endlich wieder zurück auf dem Kunstrasen. Nachdem am Mittwoch schon die Ersten angetestet hatten, konnte jetzt zum ersten Mal wieder am samstäglichen 10:30-Uhr-Termin auf Kunstgrün gespielt werden. Sechs-gegen-Sechs ohne Auswechsler. Seit Jahren undenkbar.

Regeln für alle: Sollten für niemanden ein Problem sein.

Gleich am Eingang hängen die Regeln aus, die die Grundlage für die Öffnung des Platzes sind. Grundsätzlich: Vereine haben vor Freizeitsportlern natürlich Vorrang. Und eindeutig: Vandalismus und Dreckmachen ist verboten. Alkohol und Rauchen auch. Ausgehängt sind zusätzlich zur Orientierung schon mal die Vereinszeiten.

Klar und deutlich: Freitag sollte man eher auf dem Bolzplatz nebenan kicken.

Den Plan sollte jeder beachten. Jede unnötige Diskussion mit Vereins-Sportlern und Betreuern ist sinnlos und gefährdet die freie Nutzung für alle Freizeitspieler. In der Wismarer Bürgerschaft wurde diese Vorlage (Link) so Ende Juni beschlossen. Sie ist auf Bewährung angesetzt. Sie ist für jeden Freizeitfußballer, der einfach nur ein bisschen Kicken möchte, die einzige Chance.

Nebenan bei #kopfgätsche auf Twitter gibt es übrigens die ersten Schritte auf dem heiligen Plastik-Grün: https://twitter.com/pixures/status/1280225982104899585 (wegen dem tränigen Schniefen ist die Tonspur entfernt worden)

Das Nerdderby: Wer bin ich? (Folge 3)

Der Wandervogel der letzten Woche war nicht ganz so einfach zu bestimmen. Vor allem weil der sich im Rheinland in jedes mögliche Nest gesetzt hat. Andrej Woronin war über Jahre gefühlt die Brechstange, die man gut noch mal in der zweiten Halbzeit einwechseln konnte, um ein Tor zu erzwingen. Er spielte für ganze 6 Bundesliga-Vereine, sowie in Liverpool und Moskau. Die EM 2012 im eigenen Land war mit dem Vorrundenaus der Ukraine für ihn eine Enttäuschung. Erraten musste ihn natürlich ein Herthaner. Zwar spielte er nur eine Saison für die alte Dame. Aber in dieser Spielzeit bildete er mit Marko Pantelic ein krasses Duo und erzielte 11 Tore. Unter Lucien Favre stand die Hertha sogar ein paar Spieltage auf Platz 1 und verpasste mit Platz 4 am Ende die Champions League nur knapp. Meister wurde tatsächlich der VfL Wolfsburg.   

Nun gut, auch diesmal gibt es wieder einen Spieler zu erraten, der gut rumgekommen ist. Wer bin ich? Ich spielte in Vereinen mit:

Dirk Schuster
Olaf Marschall
René Schneider
Heiko Scholz
Jens Melzig
Michael Ballack
Andreas Köpke
Eike Immel
André Breitenreiter
Manni Schwabl
Michael Frontzeck
Miroslav Stevic
Francisco Copado
Ansgar Brinkmann
Wayne Bridge

Geboren bin ich in einer Stadt, die für ein anderes Spiel weltberühmt geworden ist. Meinem Opa wurde unterstellt ein Fußballstadion kaputt gemacht zu haben. Dennoch darf ich, falls die Bundesliga demnächst wieder mit Geisterspielen startet, als einer der Ersten wieder ins Stadion. Und eigentlich hätte ich in diesem Musikvideo die Hauptrolle spielen müssen:

Das Nerdderby: Wer bin ich? (Folge 2)

Bravo! Pfiffige Ratefüchse haben letzte Woche tatsächlich die Wer-bin-ich-Nuss geknackt. Erster war unser Präsi Swen. Gesucht war Davor Šuker, der aktuell der Präsident des kroatischen Fußballverbandes ist und als Stürmer der Kokasti 45 Tore in 69 Länderspielen schoss. Bekannt ist er natürlich für seine Zeit bei Real Madrid in den Neunzigern. Davor hat Davor allerdings auch 5 Jahre für den FC Sevilla gespielt, wo auch der legendäre Maradona ein Jahr zum Ende seiner Karriere sein Mannschaftskamerad war. Nach seinen Jahren in Spanien versuchte es Šuker noch 2 Jahre in der Premier League bei Arsenal und West Ham. Mit überschaubarem Erfolg. Er traf dort aber auf junge Talente wie Frank Lampard, Michael Carrick und Rio Ferdinand, die danach große Karrieren bei Chelsea und Manchester United starteten. Zum Ende seiner Karriere spielte Šuker noch 2 Jahre in der Bundesliga bei 1860 München bis ihn dort das hoffnungsvolle Talent Benni Lauth verdrängte.

So und hier ist der nächste Prominente im Sack. Wer bin ich diesmal?
Ich spielte in Vereinen mit:

Jürgen Klopp
Stefan Effenberg
Lukas Podolski
Javier Mascherano
Kevin Kuranyi
Jaroslav Drobny
Fernando Torres
Pepe Reina
Sergej Barbarez
Florian Kringe
Jörg Heinrich
Lukasz Piszczek
Jermaine Jones
Landon Donovan
Marc Stein

In meiner Vereinskarriere ist es mir gelungen u.a. für vier rivalisierende Clubs in einer Region zu spielen. Als Nationalspieler nahm ich für mein Land an Welt- und Europameisterschaft teil. Hier bin ich nicht dabei:

Und mit diesen Impressionen können sich all jene trösten, die traurig über die Absage des Oktoberfests sind. Aber das entschädigt doch hoffentlich für die Effenbergs im Käfer-Zelt, oder? Ein Jahr ohne DIA-Turnier wiegt da schon schwerer. Dabei wäre es nach dem Frisör-Kontaktverbot schön, hiervon eine Neuauflage zu erleben:  

http://212.201.36.177/~kopfgraetsche/?p=4625

Das Nerdderby: Wer bin ich? (Folge 1)

So, ihr kleinen Racker. Jetzt hört ihr mal auf dauernd die Kronkorken durch die Wohnung zu kicken und setzt euch brav vor den Bildschirm. Der Papa hat ein Rätsel für euch. Ein sogenanntes Karriere-Rätsel wie es über Ostern öfter durchs Netz geisterte. Ihr müsst nur erraten wer ich bin. Ich spielte Ligaspiele in Vereinen mit:

Diego Maradona
Diego Simeone
Bodo Illgner
Thomas Häßler
Stuart Pearce
Zé Roberto
Frank Lampard 
Daniel Bierofka
Rio Ferdinand
Clarence Seedorf
Christian Panucci
Marc Overmars
Alexander Manninger
Uwe Ehlers

Wer bin ich? So, damit seid ihr doch bestimmt für eine Viertelstunde beschäftigt die Kickerausgaben aus den letzten 100 Jahren zu durchforsten und der Papa kann in der Zwischenzeit die Telko mit dem Management und den Stakeholdern machen. Ach ja, noch ein kleiner Tipp: bei dem gesuchten Spieler steht inzwischen „Präsident“ auf der Visitenkarte. Nur falls irgendjemand meint, das wäre ’ne ganz kleine Nummer. Und nun viel Erfolg beim Knobeln. Wer diese Nuss knackt, kann sich als nächstes beim DSF Superfan anmelden.

Datenrettung – Summer of ’18

Es geht die Legende, dass alle unsere Daten irgendwann verloren sein werden. Sollte man uns irgendwann ausgraben, nachdem sich die Menschheit selbst ausgerottet hat, wird man eher auf die Höhlenzeichnungen unsererer Vor-Vor-Vor-Vorfahren stoßen, als auf unsere flüchtigen Daten aus Bits und Bytes.

Wie fragil unsere Daten sind, konnte man jetzt an der zerstörten #Kopfgrätsche-Speicherkarte sehen: Verbogen und zerborsten aufgefunden. Wie auch immer geschehen. Aber wusstet ihr, wie so eine SD-Karte von innen aussieht? Der Chip an sich ist recht klein – die Karte drumherum eher der physische Griff, damit der Mini-Chip nicht verloren geht.

Aber keine Angst: Alle darauf verblieben Daten sind gerettet und werden jetzt Stück für Stück hier auf Kopfgrätsche.de veröffentlicht

12. Oktober 2019 – Die Kunst zum 40.

Ein Kopfgrätsche-Foto zu Ehren des rüstigen Jubilars (Jürgen) sollte schnell her. Bloß wie? – Einige Verränkungen und beinahe-Hexenschüsse später einigten wir uns darauf, dass man das per Photoshop schon irgendwie lösen könne. Und wenn das auch nicht so richtig was wird, können wir es immer noch Kunst nennen.

Übrigens: Wir haben vergessen während der dazugehörigen 3. Halbzeit im Kai ein Foto zu machen. – Und hier die digitale Geburtstags-Karte unter unserem #Kopfgrätsche-Hashtag auf Twitter:

5. Oktober 2019 – Schießen nur aus der Zone

5 Kopfgrätscher zwischen gestrichelter und durchgezogener Strafraumlinie.
Hier der Bereich aus dem auschließlich das Schießen auf das Tor erlaubt war.

Kurz nach dem Tag der Deutschen Einheit gab es am Sonnabend einen besonderen #Kopfgrätsche-Spielmodus: „Schießen aus der Zone“ zwischen durchgezogener und gestrichelter Linie. Zwei Zweier-Teams gegeneinander, ein Torwart. Vor einigen Wochen hatte André diesen Modus mit eingebracht.

Danach folgte dann noch die Dritte Halbzeit im Kai.

Übrigens war dieser #Kopfgrätsche-Sonnabend jetzt wirkliche aber vorläufige Abschied von Sunny.

28. September 2019 – Goodbye Sunny

Lagerfeuriges Indoor-Kopfgrätsche-Foto vor kaltem Outdoor-Kopfgrätsche-Foto. (Fotograf: AO)

Nach dem Hairbst-Foto folgte Nachmittags als Dritte Halbzeit eine Ehrenrunde für Sunny (2.v.r.).
Im Dezember 2016 tauchte er mit ein paar Kumpels aus Mumbai zum ersten Mal bei Kopfgrätsche auf und wurde dann zu einer festen Größe für ganze drei Jahre. Amit (l.) war anfangs auch dabei, aber war zuletzt deutlich weniger beim Kicken dabei. Jetzt sind die Kumpels fertig mit dem Studium in Wismar und die Reise geht weiter.

Zum Abschied der beiden gabs eine kleine Party mit ordentlich Fresschen.

Der dramatische Jubel der Dritten

Ein kurioses #kopfgrätsche-Team aus alten Typen: Zwei humpelten, einer comebackte nach zwei Jahren Pause, der Andere nach einem, der Rest um die 40 Jahre und der Ersatz vom Ersatz feiert bald seinen 60.! Und trotzdem erreicht es den dritten Platz (die anderen Dritten waren schon los.). Grund zum Feiern! Standesgemäß mit Schampus. Und Helene.

Mit im Video: Das Gewinner-Team. Ein Nachwuchs-Team von Kopfgrätsche. Am Ende: Der geschlagene Serien-Sieger, der seit 2013 immer das DIA-Turnier gewonnen hatte und dieses mal im Finale knapp scheiterte.

12. Juni 2019 – FC Abwärts Wismar – Ankers Abstieg hautnah und durchgeweicht

Einmal #Kopfgrätsche-Betriebsausflug ins Stadion und dann das: Fünf ältere Herren und Junior wollten Ankers Relegations-Rückspiel-Sieg feiern und erleben eine Pleite. Nachdem es im Hinspiel ein 1:1-Unentschieden gab, spielt VfL Hohenstein-Ernstthal in Wismar 1:2. Hier der Spielbericht auf Sportbuzzer. Geregnet hat es auch noch. Im Video noch ein paar entscheidende Szenen:

Mit dabei eine Rote Karte für den Gegner aus Sachsen und ein verschossener Elfmeter. Zu hören auch der verzweifelte Zuschauerruf (nicht von uns), warum Philipp denn nicht geschossen hat. Gedacht haben es aber alle.

⊗+↓+Δ

»Es gibt genügend Bolz- und Fußballplätze, nur bolzt da keiner mehr. Es gibt einfach viel zu viele übergewichtige Kinder, die nur noch Playstation spielen und zuhause vor dem Fernseher sitzen anstatt rauszugehen.«
Das hat jedenfalls Ralf Rangnick bei den Bolzplätzen in seiner Nähe beobachtet. Und dann machen die Profis nach dem Tor noch einen Fortnite-Jubel und tragen auf dem Trikot Werbung für einen Energydrink, mit dem man bis in die Morgenstunden daddeln kann. Wer kann da schon Samstag 10:30 ausgeschlafen und fit sein, um den Bolzplatz zu bevölkern? Allerdings ist der Tipp, dass es in Leipzig noch genügend freie Spielflächen gibt, toll, falls man hier mal wieder keinen Platz findet. Das war zwar in den letzten Wochen kein Problem, aber mit dem Start der Unterderwoche-Saison am Mittwoch 18:00 kann das schon wieder ganz anders aussehen. Da haben die Fortnite- und Playsi-Gamer meist ausgeschlafen. Hier noch ein paar Cheats für die erfolgreiche Zockerei auf dem Bolzplatz:

Mit Kragen aufstellen + Stutzen hochziehen kann man kniehoch einschießen.

Mit der Kombination verträumter Blick zum Horizont + Pike gibt man fair einen Strafstoß zurück.

Wer Schweiß von der Stirn wischt + zwei Finger in die Luft hält, bestellt eindeutig ein Hefe im Kai.

Und für eine Bilderbuchkopfgrätsche ist maximales Abducken + wildes Nackenkreisen nötig.