Spritzigkeit kennt seine Grenzen

Guck mal die Sommerpause. Schon wieder rum. Spätestens seit dem letzten Spontan-Kick am vergangenen Donnerstag gegen die Anker-B-Jugend wissen wir, dass wir im Herbst angekommen sind. Und das lag nur bedingt am Wetter. Jaja, diese jungen Leute mit ihren Reus-Frisuren und ihren Messi-Füßen. Die ernten jetzt die Vitaminspritzen der WM2006, die ja komischerweise schon wieder 7 Jahre her ist, obwohl sie erst gestern stattfand. Aber wir wollen nicht über Gebühr meckern, schließlich müssen wir uns noch genug Meckerlaune für die nächsten 60 Jahre aufheben. Und natürlich Schadenfreude, wenn die hoffnungsvollen Karrieren mit Mitte 20 den Bach runterdümpeln, weil es noch bessere Wunderkinder gibt. Dann betteln die Talente von einst, um bei uns mitspielen zu dürfen. Momentan nehmen wir noch jeden. Zwei Beine genügen. Und Zeit natürlich. Wenn ihr die Dienstag 18:00 und Samstag 10:30 entbehren könnt, dann seid ihr so gut wie im Team. Kommt lieber pünktlich, bevor ein Justin-Götze-Lookalike euch den Platz streitig macht. Der von den Bayern kann schließlich auch schon wieder laufen und startet damit den Verdrängungswettbewerb. Wo ein Körper ist, kann kein anderer sein. Simple Physik. Jetzt muss sich nur noch dieser verflixte Ball dran halten.

Schieß doch Bulle! …oder spiel ab.

Wenn man aus der Kurve fliegt, war man entweder zu schnell unterwegs oder hat in den Augen der Ultras den falschen Beruf. Aber in unserem Easy-Afterwork-Zirkel ist es zum Glück egal ob man schnell, langsam, faul oder fleißig ist. Hauptsache für den Platz bleibt noch genug Schnelligkeit und Fleiß. Und natürlich Pünktlichkeit. Quasi das LA und das OLA, wenn man nicht alleine die Pille gegen die Mauer kicken will. Bei den Profis kriegen sie es schließlich auch hin, dass rechtzeitig zum Anpfiff 22 mit je 2 Beinen vor Ort sind. Und auch die Amateure geben sich Mühe, wie man dieses Wochenende wieder im DFB-Pokal sehen kann. Die Friedhöfe sind zwar voll mit Menschen, die sich Mühe gegeben haben, aber immerhin muss nur eine Mannschaft im FDGB-Pokal antreten. Die hat dafür Licht am Fahrrad. Das ist am nächsten Dienstag 18:00 noch nicht nötig, auch wenn die Tage deutlich kürzer treten. Dafür starten wir Samstag früher, um die Mittagshitze zu verwirren bevor sie uns verwirrt. 10:00 ist Zeit für den Anpfiff. Mal gucken wie viele Beine die Kurve kriegen.

30. Juli 2013 (Zeitraffer) #NSA #Prism #Tempora

Heutzutage wird man überall überwacht…

Als auch die Wenigen, die da waren, abgehauen waren, hieß es wieder: Fußball-Tennis Christoph vs. Jürgen. Es stand 1 zu 1 nach Sätzen. Meine (links) Bedingungen für den entscheidenden Gewinnsatz wurden durch die blendende Abendsonne verschlechtert. Und dann das: Eine Unbekannte kreuzte ständig durch mein Spielfeld. Und das mit Ausdauer. NSA – wisst ihr was das sollte?

Übrigens: Jürgen hat mit 2:1 gewonnen.

It’s a ball!

Sagen eure Freunde auch immer, dass man diesem Wetter keinen Sport macht? Nur weil man schon beim Nachdenken schwitzt? Oder beim Tippen auf der Tastatur? Für diesen Beitrag sollte ich mir ruhig eine halbe Stunde Zeit nehmen, wenn ich vernünftig wäre. Aber bevor wir in einen Skidome nach Katar umziehen, gucken wir doch lieber mal, ob das Wetter nicht vor uns aufgibt. Der Blatter-Sepp hat natürlich Muffe und verlegt seine Wüsten-WM in den Winter. Dabei ist die Wettervorhersage für 2022 mehr als ungenau. Am besten immer einen Schirm mitnehmen. Der hilft gegen Sonne und Regen und im Zweikampf kann er eigentlich nicht von Nachteil sein. Und wenn es Unwetter gibt, spiel ich barfuß. Da werden die Schuhe wenigstens nicht nass. Jedes Wetter ist Fußballwetter. Dem Ball ist es egal. Und der will Samstag 10:30 und Dienstag 18:00 auf jeden Fall auf dem Platz sein. Ein schattiges Plätzchen findet er im üppigen Unterholz, wenn wir ihn übers Tor holzen. Oder unter Kates Pünktchenkleid. Extrem genügsam der kleine Scheißer.

Einfach wurstmeisterlich

Der Ergebnisdienst informiert: Sieger des 7 Bürgen Turniers wurde die unbezwingbare Enklave Hongkong. Die Martial-Arts-Experten nahmen reichlich Wurstwaren und Eddy Snowden im Kofferraum mit nach Haus. Im Finale zermürbten sie die Allstar-Truppe, die vor allem aus Durchreisenden mit leichtem Handgepäck bestand, worin die offizielle Ausrüsterkluft fehlte (Nike-, Erima- und Kik-Logos werden auf den Bilddokumenten noch gepixelt). Der dritte Platz ging an die Isle of Man. Sie hatten mit Abstand die meisten Beine, aber auch eine Menge Knoten in den selbigen. Das Team Femen war wie immer bei Veranstaltungen mit Sekt und Häppchen irgendwie dabei und musste, wie im Gruppenbild zu sehen, wieder vom Platz getragen werden. Sieger der Herzen war eindeutig Mexico. Sie wehrten sich vergeblich, aber mit allem was sie hatten. Ihr 1:4-System (1 Stürmer, 4 Torwärterinnen) wird bei der nächsten Weltmeisterschaft der nächste heiße Scheiß. Damit keine Post-Turnierdepression aufkommt, werden wir nahtlos in den Fußball-Alltag grätschen. Die nächsten Termine sind wie gelernt Samstag 10:30 und Dienstag 18:00. Es wird bestimmt so heiß wie in Mexico, Brasilien und Katar zusammen. Das kann nur weltmeisterlich werden.

13. Juli 2013 / 7 Bürgen-Turnier / Bildgalerie

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Hier das grandiose Plakat zum Turnier

MEHR: Die (unvollständige) DIA-Turnier-Historie

13. Juli 2013 DIA-Turnier 2013

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Wir sind schon auf dem Brenner…

…wir brennen schon was drauf. Die Grenzlinien ist gezogen. Wer sein Talent rüberretten will, sollte nichts dem Zufall überlassen. Die besten Anlageberater unseres Instituts treffen sich Samstag 17:00 Uhr zum Anpfiff des diesjährigen DIA-Turniers am Haus 7a. Der 10:30 Uhr-Termin ist damit an diesem Samstag aus dem Filofax zu streichen. Schließlich müssen noch doppelte Böden im Kofferraum und Netze im Strafraum installiert werden. Dort gehen einem bekanntermaßen die größten Sünder in die Falle. Jeder der laufen kann, ist der Teilnahme verdächtig. Die einfachen Faustregeln sind: die Steuer-CD ist rund, ein Spiel dauert solange wie der Schiri dich nicht verpfeift und bloß nicht erwischen lassen. Also fleißig die Taschen vollgehauen, damit man nicht am Ende mit leeren Händen dasteht. Es geht um die Wurst und um die Pelle. Greift ruhig mal ’nem nackten Mann in die Tasche. Das wird bei ’ner Femen-Aktivistin nicht einfacher. Die Startgebühr in nicht nummerierten Scheinen einfach unter der Torlinie durchschieben. Dann klappt’s auch mit dem Pokal. Achtung: Weder Funktionäre noch Schiedsrichter sind käuflich (VHB). Am nächsten Dienstag 18 Uhr wird dann wieder brav versteuert. Großes Uli-Hoeneß-Ehrenwort.