Wenn die Welt an allen Ecken so fies und zynisch wie momentan ist, gibt es nur wenige Fluchtpunkte, die einem Halt geben. Diese runde Ding ist eine komprimierte, einfache und heile Welt, die uns hilft den Kopf abwechseln abzukühlen oder in den Sand zu stecken. Schön ist es oft am Ball zu sein, sagt der Götze zu dem Steigerschwein. Aus diesem Grund will dieses Team aus dem Land von schunkelnder Rentnerfolklore und Weißbierseligkeit einfach nie wieder verlieren. Das ist wie das Traumschiff nur ohne Möwen oder Pilcher ohne Pferde. Während der 90 Minuten gibt es überschaubares Drama und am Ende Wunderkerzen. Und alles ist gut. Fehlt demnächst nur noch der Rosenrand rund um den Bildschirm. Und wenn Pep auch noch das feiste Strahlen vom Seehofer-Horst gelernt hat, kann man Mia-san-mia nur noch mit Bleischürze und Aluhut überstehen. Wer aber mal wieder Lust auf das Scheitern von allzu menschlichen Bemühungen hat, muss nicht in die Ferne schweifen. Samstag 10:30 und Dienstag 19:00 ist es ganz nah.
18. Februar 2014
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15. Februar 2014
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Baby, it’s gold outside
Das sommerliche Gefühl von Sotschi hat sich auch bei uns eingestellt. Mit kurzen Hosen umdribbeln wir die ersten Krokusse. Die Sonne sorgt für die ersten Sommersprossen und selbst Schönwetterfußballer erwachen aus dem Winterschlaf. Der letzte Samstag war dann auch eine einzige Verlängerung der farbenfrohen Eröffnungsfeier. Mit der kleinen Panne, dass mein Talent sich wieder einmal nicht entfalten wollte. Aber sei es drum. Der Medaillenspiegel sieht super aus. Toll, dass man zwei Systeme zur Wahl hat, die man bei Bedarf zu seinem Vorteil auslegen kann. In London war die quantitative Variante hübscher, jetzt definieren wir unsere Überlegenheit über der Anzahl der Goldmedaillen. Putin ist schon ganz neidisch auf diese flexible Propaganda. Auch beim Fußball sind wir flexibel bei der Wahl des Untergrunds. Samstag 10:30 roter Platz. Dienstag 19:00 sandiger Platz. Best of both Worlds. Kalt und heiß. Feucht und trocken. Wodka und Coca Cola. Fast wie in Sotschi. Und während ich noch überlege wie man bei einer Bobstaffel den Stab übergibt, übergebe ich einfach an euch hiermit den olympischen Geist.
PS: Das ist der, wo man einfach dabei ist.
11. Februar 2014
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08. Februar 2014
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Wollemernreinlasse?
Diese unbeständige Jahreszeit wird anscheinend gern für den einen oder anderen Umzug genutzt. In Köln, Mainz und anderen Hochburgen des Hallamarsch rollen die Wagen durch die Matschpfützen. Und auch im Norden zieht die Karawane weiter zur nächstgrößeren Festhalle, um dort mehr Platz für das 11Freunde-Archiv zu finden. Und da die Ausgaben dieses Fachmagazins in unserem Lesezirkel bei Christoph landen, muss er nun sein Mietbudget erhöhen und den Standort wechseln. Allerdings zu fußballfreundlichen Zeiten – außer für ihn selbst. Alle anderen dürfen Samstag 10:30 entscheiden, ob ihnen die Luft feucht genug ist, für eine feuchtfröhliche Prunksitzung am Tartanplatz. Danach kann man seine Restkraft in lockeres Treppensteigen mit Magazin-Kisten (viel gesünder als Medizinbälle) loswerden. Und wenn wir nicht zu lange in den ollen Kamellen stöbern, bekommen wir alle 11Freunde-Ausgaben locker und schnell in das 2.OG des neuen Archivs. Der Archivar selbst ist dann voraussichtlich Dienstag 19:00 wieder dabei, wenn die Funkenmariechen des Karnevalsvereins Kopfgrätsche e.V. ihren Trockenübungen im Sand nachgehen. Tusch!
04. Februar 2014
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Fußball ist unser Kleben
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28. Januar 2014
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25. Januar 2014
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Urlaubääär
Na ganz tolles Timing, alte Tante Bundesliga. Ende der Winterpause, wenn der Schnee kommt. 50 Jahre und kein bisschen weise die Olle. Da kannste ja gleich die WM im Winter machen. Also wirklich. Das einzig Sinnvolle, um diesen Quatsch zu umgehen, ist der totale Verzicht auf eine Winterpause. Ist doch Wuppe, wann wo mal Schnee liegt oder man sich Eisfüße holt. Einfach durchspielen ohne Pause so wie wir es auch tun. Diese nervige Unterbrechung ist doch eh nur eine Werbeveranstaltung für die schönsten TUI-Ferienparadiese. Maximal noch geeignet um die letzten Bankdrücker vor der WM an Abstiegskandidaten zu verleihen, damit die Spielpraxis für ihre krummen Füße bekommen und der Verein auch wirklich absteigt. Egal, die Rückrunde geht jedenfalls wieder los und morgen 10:30 sieht bei uns wahrscheinlich alles nach lustigem Schneetreten aus. Für Spielausfälle muss es aber mindestens Feuer und Schwefel regnen. Wer es lieber sommerlich mag, ist Dienstag 19:00 wieder im Sand dabei. Die beste Gelegenheit hübsche Urlaubsmotive mit Strandflair zu machen und an TUI zu verkaufen. Nach dem Jogi brauchen die mal wieder kompetente Fußballgesichter. Sie haben es sich verdient.
21. Januar 2014 – The Beach Boys
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Besser als das Original – zumindestens fußballerisch. (Übrigens: Hier das Original.)
14. Januar – Armquetsche vor Kopfgrätsche
Um Beachsoccer zu spielen, müssen wir erst allerhand Prüfungen bestehen. Diese sind nur ungleich härter als die im Dschungelcamp. Besonders die Prüfung hinter der Tür „Technik“ mit der Armquetsche ist fies. Wer die übersteht, muss nur noch ein paar Stromschläge ertragen… fertig ist die Technik. Mit der ist man dann gut gestählt für die nächste Herausforderung: Zwei Stunden kopfgrätsche-Beachsoccer am Dienstag ab 19 Uhr!
14. Januar 2014
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11. Januar 2014
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Wo die milden Kerle wohnen
Schwarzbraun ist die Haselnuss. Und sie blüht. Kein Wunder ist ja auch bestes Beachclub-Wetter. Ideale Temperaturen für Public Viewing. Da kann man nur hoffen, dass sich dieses Bomben-Wetter bis 2022 hält. Nicht, dass wir eine Winter-WM im Winter erleben. Das wäre ja wie olympische Winterspiele am schwarzen Meer. Nun gut, Wetter ist relativ. Und das Bild vom letzten Wochenende zeigt: die kurze Hose ist gerade nicht zu lang. Nur die Nächte sind es immer noch. Ein jahreszeitenbedingter Umstand, der sich über kurz oder lang hoffentlich auch noch auflösen wird. Irgendwann wir des ganz normal sein, dass wir im Sommer Eislaufen und im Winter Beachsoccer spielen. Das wird aber erst erreicht sein, wenn es gar keine Meldung mehr wert ist, weil dieses Wetter-Tabu keines mehr ist. Bis dahin müssen wir noch für Toleranz werben. Die nächste Parade findet Samstag 10:30 statt. Und wenn das nicht ausreicht, schrecken wir auch nicht davon unsere Botschaft in den Beachsoccersand zu pinkeln und die Klobürste dazu zu schwenken. Ohne Schnee muss man sich halt etwas einfallen lassen. Immerhin ist es so viel sicherer. Bei euch Risikojunkies aus dem Gefahrengebiet nicht ganz unwichtig.
04. Januar 2014
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Tatu Bom de Bola
Anpfiff für das Jahr des Gürteltiers. Naja, eigentlich für das Jahr des Pferdes, aber die Brasilianer sind halt keine Chinesen (was man auch sieht). Und andersrum auch nicht. Egal, Hauptsache WM. Und China ist meines Wissens nach nicht qualifiziert. Somit steht einem Sommermärchen im Zeichen des Gürteltiers nichts im Weg. Da ist es dann auch egal welche Farbe der Gürtel hat. Ein schwarzer Gürtel im Dribbeln bedeutet nun mal gar nichts. Der weiße Gürtel im Fußballtennis wird an dem einen oder anderen Samstag regelmäßig ausgespielt. Triumphe mit einer Halbwertzeit von ca. 2 Stunden. Aber dennoch haben wir große Ziele: Franks Modus, ein 2 gegen 2, ein 4 gegen 4, ein Sandplatzspiel, ein Großfeldspiel, ein Flutlichtspiel, ein DIA-Turnier, eine WM in der Karstadt-Arena – in dieser Reihenfolge sind die langfristigen Erfolge angesiedelt. Das Jahr ist zum Glück noch reich an Tagen, weshalb wir diesen Plan erfolgreich umsetzen sollten. Beginnen wir Samstag 10:30 mit vorsätzlich gutem Fußball. Andere fahren ins Trainingslager „Letzte Hoffnung“ nach AndaLOSEien. Gewinnertypen machen lieber was Sinnvolles und machen sich auf zum Tartanplatz. Wenn der Gürtel nach den Festtagen nicht mehr passt, musst du einfach zum Tier werden. Immerhin hat Fuleco zu seinem Gürtel auch eine Hose.














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