Rasenhüttls Hasenball

Schüttelreime mit roter Brause? Besser nicht. Das spritzt nachher alles aufs Trikot und klebt noch jahrelang in den Fasern. Dann doch lieber ein paar traditionelle Zungenbrecher, wie z.B:

Zwischen zwei stählernen Pfosten stritten zwei tschechische Starkeeper um einen Stammplatz.

Siebzehn zahme Zocker zogen zwei zentnerschwere Tore zum Spielfeld.

Der greise Kopfgrätscher grätscht den kreisrunden Kopfgrätscheaufkleber vom Kreisverkehrsschild.

Da stolpert man wenigstens so schön wie sonst nur Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00 über den Rasen. Das erinnert oftmals auch eher an Dada als an Tikitaka. Da es gibt zwar auch Missverständnisse aber wenigstens muss man sich nicht im Nachhinein überlegen, was man eigentlich sagen wollte, bzw. wofür man bestraft werden möchte. In Warschau grübelt man immer noch, wer die Fans so geschüttelt hat, dass sie „Juden“ und „Nutten“ verwechseln konnten. Lasst euch nicht verwirren, lasst lieber Tore sprechen und gebt Antworten (wenn nötig) auf dem Platz.