Jetzt ist es tatsächlich passiert. Vor ein paar Tagen waren es nur böse Gerüchte, an die ein paar Unverbesserliche vom Spiegel glaubten. Aber jetzt ist es endgültig erwiesen. Ein kurzes Blättern im Standardwerk „Grüß Fußballgott“, Auflage 1, 2009 bestätigte den dunklen Anfangsverdacht. Ja, ich habe mich wiederholt. Quasi unwissentlich von mir abgeschrieben. Ein Artikel aus dem November 2007 weist eine zu fünfundachtzigprozentige Übereinstimmung in der Überschrift zum Artikel der letzten Woche auf. Die Plagiatsjäger werden nicht zimperlich mit meiner Fußballwürde sein. Jegliche Rechtfertigungsversuche wird die Netzgemeinde im Shitstorm zerfetzen, inklusive lustiger Memes mit den Hashtags #kopfgrätschefilme und #kopfgrätschesongs, wofür Klassiker zu „Einer flog über die Fußballmail“ oder „Ideenlos durch die Nacht“ verballhornt werden. Ich kann nur versuchen mir das Vertrauen ab Samstag 10:30 von Neuem zu erspielen. Zur Buße werde ich mir aber sicherheitshalber alle meine vergebenen Torchancen in einem New Yorker Kino am Stück noch einmal anschauen. Ob drei Tage dafür reichen?

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