Ging der Physiknobelpreis wirklich an ein Loch? Oder an den Donut drumherum? Und ist die Brezel jetzt besser für Elektronik geeignet, weil sie mehr Löcher hat? Und was ist mit dem Tornetz? Da sind doch auch wahnsinnig viele Löcher drin. Aber wahrscheinlich hat die Torologie am Ende gar nichts mit der Topologie zu tun. Immerhin hat die Bäckerblume die hungrige Jury mehr überzeugt als der Nachweis der Gravitationswellen, die wir schon Anfang des Jahres im Strafraum vermuteten. Das kann man zwar alles nicht sehen, aber muss man immer alles sehen, was man sich viel schöner vorstellen kann? Den Ball Mittwoch 18:00 genau zu sehen, wird z.B. immer schwieriger. Der Phasenübergang in die Winterpause steht offensichtlich unmittelbar bevor. Somit wird ein Großteil der Mittwochsenergie nach der kommenden Woche zwangsläufig auf Samstag 10:30 übertragen. Über ein flüssiges Spiel zur festen Spielzeit, bei dem zwei Mannschaften ordentlich Gas geben, können die Quanten nur müde lachen, lächeln, grinsen. Sie kennen mehr als drei Aggregatzustände und gerade das macht sie zu Supraleitern. Irgendwann einmal und wahrscheinlich nicht mehr diese Saison. Und so bleiben schwache Akkus im Schummerlicht noch eine Weile unsere Realität.
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Lautlos im Strafraum
Mit diesen verflixten Gravitationswellen war es bisher wie mit den Laolawellen beim Kopfgrätschen. Man konnte sie nicht sehen, obwohl man sicher war, dass da etwas in der Luft ist. Aber wie funktionieren diese Wellen eigentlich? Im Grunde können wir das Samstag 10:30 ziemlich simpel simulieren. Man muss sich den Strafraum und die 90 Minuten als vierdimensionale Strafraumzeit vorstellen. In dem Strafraum platziert man dann Körper unterschiedlicher Masse. Am besten teilt man sie so auf, damit nicht alle schwarzen Löcher in einem Team spielen. Sonst knallt’s nämlich. Schwarze Löcher (auch die mit orangen Leibchen) dehnen diese Strafraumzeit durch ihre Masse. Wenn dann ein Robben da hinein plumpst, fängt sie an zu schwingen. Wahrscheinlich, weil Gertjan Verbeek und Matthias Sammer anfangen, sich lautstark anzuschreien. Und da wo es schwingt dehnt und streckt sich die Strafraumzeit. Jetzt muss man nur noch eine dieser Wellen erwischen und kann relativ einfach seinen Gegenspieler hinter sich lassen, ohne dass man schneller laufen muss. Wenn zudem der Torhüter in Zeitlupe aus dem Tor kommt, steht einem Traumtor nichts mehr im Weg. Die Laolawellen muss man sich dann aber leider immer noch vorstellen. So weit ist die Wissenschaft leider noch nicht.