„Nicht schummeln, Liebling!“-Review

Jeder kennt die „West-Side-Story des Ostens“, „Heisser Sommer“ von 1968, aber der Nachfolger und letzter Teil der Chris-&-Frank-Kooperationen „Nicht schummeln, Liebling!“ von 1972 ist weniger bekannt. Regie und Kamera bei diesem Film führte ebenso wie bei „Heisser Sommer“ Joachim Hasler.
Der fehlende Bekanntheitsgrad liegt nicht an den elektrisierenden Tanz- und Musik-Szenen, auch nicht an der galaktischen Besetzung, sondern einfach nur an einer todlangweiligen Story. Auch die Ansiedlung im Fussball-Genre (plus Frauenfussball!) reicht da leider nicht, vor allem, wenn die Fussballszenen äusserst rar in Szene gesetzt werden. Sage und schreibe 2 Minuten und 49 Sekunden von 88 Minuten spielen tatsächlich auf`m Platz. Der Rest der Geschichte sind sozialistische Intrigen (Stichwort: Wohnungsbeschaffung), kommunale Planwirtschaft und zwei halbe Love-Stories.

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