Einmal mit Profis

Was haben die amerikanischen Kohlekumpel doch für ein Glück. In dieser Woche hat sie ihr Präsident zurück an die Arbeit geschickt. Darauf warten Laternenanzünder, Kesselflicker und die Fräuleins vom Amt bisher vergeblich. Auch im modernen Fußball weiß niemand mehr wo man einen Mittelläufer, Ausputzer oder Libero einsetzen soll. Man könnte ihn zwar als zentralen Abwehrspieler in einer Dreierkette gut gebrauchen, aber mit der falschen Jobbezeichnung auf der Visitenkarte wird man vom Laptoptrainer ignoriert. Dabei hat ehrlich erlerntes Hand- oder Fußwerk doch goldenen Boden. Kopfgrätschen hat roten und manchmal sogar grünen. Als Handwerk mit dem Kopf schlägt es die direkte Brücke zu den Geisteswissenschaften und ist deshalb besonders zukunftssicher. Wenigstens bis Samstag 10:30 und Mittwoch 18:00. Bei den Schnarchnasen von der IHK findet man natürlich wieder nichts dazu. Die bilden weiterhin fleißig Schiffschaukelbremser, Schmuckeremiten und GEZ-Eintreiber aus. Dabei sollte man doch sicherstellen, dass wenigstens die Bildhauer ihren Job verstehen. Dann müsste Ronaldo jetzt nicht zum Chirurgen, um seiner Büste auf dem neu eröffneten Flughafen von Madeira einigermaßen ähnlich zu sehen. Die Leute, die den Flughafen gebaut haben, wurden hingegen schon von Headhuntern aus Berlin abgeworben. Und diesen Gag muss man als schlecht ausgebildeter Wortwitzbold leider machen.