So, was machen wir nun als erstes? Wochenlang hatte man Zeit für die Fomo-Bucketlist und nun steht man natürlich unvorbereitet da. Also vielleicht lässt man erst einmal die Dinge sein, die man auch machen konnte als nix ging. Marco Reus will sich trotzdem angeblich erst mal ausruhen. Ob er das im Biergarten, im Kino oder beim Au-Pair-Urlaub auf Sylt macht, ist noch offen. Nur ins Fußballstadion will er nicht. Bei dem Run auf die begrenzten Plätze ist das mehr als verständlich. Die Verknappung freut den Schwarzmarkt und die Leute aus der Schlange vorm Impfzentrum trifft man morgen in der Schlange vor dem Mokka-Milch-Eis- oder Broiler-Bar wieder. Nur, dass dort dann die Stimmung nicht mehr ganz so gut ist. Kau schneller Genosse! Fasse dich kurz! Auch von den 26 Nominierten für die Euro2020 können am Ende nur 11 zeitgleich spielen. Deshalb sitzen immer 15 draußen und trampeln 90 Minuten mit den Füßen. In der Zeit kann der Gastronom den Tisch dreimal vergeben, wenn er die Karte konsequent auf Kölsch und Espresso umstellt. Beim Kopfgrätschen am Samstag ist Sharing am Ende auch Caring. Schließlich soll jeder mal die Chance auf das Spielgerät haben. Maximal fünf Ballberührungen pro Spieler, dann kurze Espressopause oder ein Ingwershot auf die Torwand. Besser jeder bringt neben dem eigenen Ball auch noch die eigene Kaffeemaschine mit.