Wonderball

Hello. Irgendwann Mitte der Neunziger als Manchester City noch kein Scheichclub, sondern ein Team zwischen erster und dritter Liga war, wurde der Sachse Uwe Rösler zum Publikumsliebling der Citizens. Das sangesfreudige Publikum huldigte YouWe indem es lustig davon sang, dass sein Großvater womöglich Old Trafford, die Heimat des übermächtigen Lokalrivalen, bombardiert hätte. Lange bevor es in Manchester nötig war, solidarisch gegen Bombenopfer zu singen. In der Masse fanden sich auch zwei Kernassis, die mit ihrem Mancunian-Gesang so berühmt geworden waren, dass man sie bat eine neue Vereinshymne zu schreiben. Aber einer der Brüder meinte nur, dass das eine Scheißidee wäre, da sich nichts auf City reimen würde. Außer pitty. Ein eigener Song wurde aber auch nicht nötig, da die Fans einfach das vorhandene Liedgut adaptierten und sogar heute noch einen Eindruck vermitteln, wie verbrüdernd die Stimmung bei einem Oasis-Konzert gewesen sein kann. Listen up, darum formuliert My Big Mouth einen simplen Masterplan für Morning Glory am Samstag 10:30. I hope, I think, I know, dass dieser genügen sollte, um euch von Cigarettes & Alcohol kurzzeitig wegzukriegen. Some might say, dass nach dem Step out kein Going nowhere folgen darf. Be here now. D’you know what I mean? Wenn wir den Ball up in the Sky schießen, wird es ziemlich sicher ein Falling down geben. Also roll with it. Ohne höhere Diplomatie werden die Gebrüder Gallagher wohl nicht mehr zusammen finden. They do look back in Anger. Whatever, eine Versöhnung von Trump und Kim hinter der Wonderwall ist momentan wahrscheinlicher. Sogar Schlichtungsversuche aus Sachsen blieben ungehört.