Welcome to Ball

Was geht denn so am Wochenende? Als Hamburger stellt man sich diese Frage normalerweise nicht. Da geht ja alles: Segeln auf der Alster, Chillen am Elbstrand, Cornern aufm Schulterblatt. Nur dieses Wochenende geht nichts mehr, es sei denn man winkt gern mit Transparenten, trägt gern Trump-Gummimasken oder klammert sich gern an sein Wurfzelt. Zum Glück bietet hinter den letzten Pferdehöfen das Hamburger Umland Asyl. Und hier ist für jeden Hansestädter etwas dabei. Damit niemand das Tor zur Welt vermisst, gibt es beim DIA-Turnier am Samstag 15 Uhr sogar zwei davon. Echt gezimmert aus Paletten vom Großmarkt. HSV-Fans finden hier Spannung bis zum Schluss und garantierte Unabsteigbarkeit. St.-Paulianer hingegen fühlen sich durch die Party, die jedes noch so krumme Gurkentor hier geniest, wie zu Hause. Also alle, die mit dem Fuß besser als mit dem Wurfarm sind, kommen auf ihre Kosten. Die Stimmung soll so gut werden, sogar die Berliner Polizei würde ihr Partyzelt lieber in Wismar aufstellen. Kein Wunder. Das was beim ConfettiCup auf sie herunterregnet ist weich und bunt. Während man Hamburg und Mordor quasi kaum auseinanderhalten kann, wartet auf der Spielwiese quasi das reinste Auenland. Frisch gemäht und akkurat markiert natürlich. In diese Vorgartenidylle platzt dann hoffentlich die eine oder andere Konfetti-Bombe. Das hängt aber ganz von eurer Treffsicherheit ab. Aprospos Treffen – mich könnt ihr dann Mittwoch 18:00 wieder treffen. Aber leider ohne Konfetti im Haar.